Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilungen

Drohnenlagezentrum in Bayern in Betrieb genommen

Zielgruppe sind primär Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS)

Tegernsee, 20. Januar 2026 – Das bundesweit tätige Sicherheitsunternehmen hensec hat ein neues ziviles Drohnenlagezentrum am oberbayerischen Tegernsee in Betrieb genommen. Von dort aus erfolgt eine permanente überregionale Luftraumüberwachung aller verbundenen Einrichtungen. Kommt es zu Drohnensichtungen, die Anlass zur Sorge geben, werden frühzeitig die zuständigen Behörden, die integrierten Leitstellen oder der Werkschutz mit Zuständigkeit für das jeweils betroffene Firmengelände informiert und entsprechend im Vorfeld festgelegte Alarmketten aktiviert.
 
„Die Inbetriebnahme eines zivilen Drohnenlagezentrum war angesichts der akuten Drohnengefahr überfällig“, erklärt hensec-Inhaber Kevin Heneka. Er ergänzt: „Es ist eine wichtige Maßnahme zu Steigerung der Sicherheit, zur Stärkung der Resilienz kritischer Infrastrukturen und zum Schutz der Bevölkerung.“ Als kritische Infrastrukturen (KRITIS) gelten die Energie- und Wasserversorgung, das Transport- und Verkehrswesen, der Sektor Gesundheit, die Informations- und Telekommunikationstechnik, das Finanz- und Versicherungswesen, die Lebensmittelversorgung sowie Notfall- und Verwaltungsdienste; ihre Funktionsfähigkeit ist essenziell für die Aufrechterhaltung des täglichen Lebens, der Sicherheit und der Stabilität unserer Gesellschaft. Der jüngste Anschlag auf die Energieversorgung in Berlin mit tagelangem Stromausfall in einem Stadtbezirk, von dem etwa 100.000 Menschen betroffen waren, steht exemplarisch für die Gefahr bei KRITIS-Ausfällen.

Der neue Service richtet sich in erster Linie an die Betreiber kritischer Infrastrukturen in Bayern. Unternehmen aus dem KRITIS-Sektor, aber auch andere Industriebetriebe, Wirtschaftsunternehmen und Behörden können sich an das Zentrum anschließen, um die erhöhte Sicherheitsstufe durch die permanente Drohnenüberwachung in Anspruch zu nehmen.

Das neue Drohnen-Monitoringzentrum verfügt laut Angaben über eine offene Datenstruktur, so dass sich auch bereits vorhandene Systeme leicht integrieren lassen. Zudem können dadurch die erfassten Daten auch standortunabhängig mit anderen Lagezentren ausgetauscht werden.

Technologische Souveränität und Resilienz „made in Germany“

hensec betont, dass das neue Drohnenlagezentrum durchweg mit Technologie „made in Germany“ arbeitet. Erst kürzlich fiel den Angaben zufolge bei einer Vorstellung auf dem letzten Advanced Air Mobility Forum mit der Bayerischen Koordinierungsstelle Drohnen (BayKD) in Oberpfaffenhofen positiv auf, dass das hensec-Luftraumüberwachungssystem als einziges Verbundsystem ohne ausländische Komponenten oder Abhängigkeitkeiten funktioniert.

Dieses Streben nach technologischer Souveränität spiegelt sich laut hensec auch beim Aufbau des neuen Lagezentrums wider. Es bestünden weder bei den verwendeten Betriebssystemen noch bei der Anwendungssoftware oder der Cloud-Infrastruktur Abhängigkeiten zu Konzernen aus Übersee oder dem nicht-Europäischen Ausland, stellt das Sicherheitsunternehmen klar.
    
Ebenso wichtig ist hensec die technologische Resilienz des neuen Drohnenzentrums. So seien sowohl die Hardwarekomponenten als auch die Arbeitsplätze redundant ausgelegt, damit bei einem eventuellen Komponentenausfall unmittelbar umgeschaltet werden könne. Bei den Arbeitsplätzen verzichtet hensec durchgängig auf Wifi, Bluetooth oder andere Funktechnologien, die potenziell von außen gestört oder manipuliert werden können. 

„Die Bedrohungslage ist ernst und wir nehmen sie ernst“, betont hensec-Inhaber Kevin Heneka. Er ergänzt: „Alle KRITIS-Unternehmen sind ebenfalls gut beraten, die Gefahr ernst zu nehmen.“ Bislang gehören je nach Zählweise etwa 2.000 Firmen zum KRITIS-Kreis. Durch das neue NIS2/KRITIS-Dachgesetz sind künftig schätzungsweise mehr als 30.000 Unternehmen betroffen.

Eines von drei Drohnenlagezentren in Deutschland

Bei dem neuen Lagezentrum am Tegernsee handelt es sich um eine von drei ähnlich aufgebauten Drohnenstationen in anderen Bundesländern. Im Verbund lassen sich damit Drohnen an den häufigsten KRITIS-Standorten und Flughäfen bundesweit detektieren, überwachen, identifizieren und entsprechend eine Gefahreneinschätzung vornehmen. Zudem sind die Stationen auch auf das aktive Steuern von Drohnen ausgelegt. Mit der BVLOS Genehmigung können die Zentren dadurch im Krisenfall im Schichtbetrieb eigene Drohnen über zehn Stunden lang ununterbrochen in der Luft steuern – z.B. zur Erstellung von Live-Lagebildern.

Betreiber kritischer Infrastrukturen und Behörden können sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. wenden, um ihre Bedrohungslage einschätzen zu lassen. Weitere Informationen unter: www.Luftraumueberwachung.com/de

 

 

 

GNSS, Drohnendetektion, jamming, Drohnen

  • Aufrufe: 7

hensec demonstriert Luftraumüberwachungssystem auf Europas größtem Übungsplatz

Folgeveranstaltung des cUAV-Symposiums (Counter-Unmanned Aerial Vehicles)

In Deutschland entwickeltes und gefertigtes System zur Drohnendetektion überzeugt bei Live-Demonstration

Karlsruhe, 22. Dezemnber 2025

Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec hat seine jüngsten Systeme zur Luftraumüberwachung auf einer Folgeveranstaltung des cUAV-Symposiums (Counter-Unmanned Aerial Vehicles, Detektion und Abwehr unbemannter Fluggeräte) auf dem größten Truppenübungsplatz Europas vorgestellt. Organisator war einer der führenden Innovationshubs des öffentlichen Sektors im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsinnovation.

Als einziges Unternehmen konnte hensec eigenen Angaben zufolge ein vollständig in Deutschland entwickeltes und gefertigtes System zur Luftraumüberwachung live demonstrieren, das Drohnen anhand unterschiedlicher Sensorarten zuverlässig erfasst. Die Entwicklung und Produktion in Deutschland gewährleistet eine hohe technologische Souveränität - ein Aspekt, der angesichts der geopolitischen Entwicklungen rapide an Bedeutung gewinnt, wie hensec betont. Bei der Live-Demonstration konnten sich Repräsentanten deutscher und europäischer Sicherheitsinstitutionen von der Funktionstüchtigkeit und Praxistauglichkeit der hensec-Lösung vor Ort überzeugen.

Der von hensec bereitgestellte Sensormix aus Telemetriedatenauswertung, Hochfrequenzanalyse und passivem Radar liefert ein umfassendes Lagebild des Luftraums. Selbst Drohnen, die überhaupt keine Funkwellen aussenden, werden entdeckt. Das hensec-System funktioniert mit einer vollständig passiven Arbeitsweise, ist also funktechnisch komplett unsichtbar. Weil es im Gegensatz zu aktiven Radarsystemen selbst keinerlei Funkwellen aussendet, beeinträchtigt das System auch keine anderen Anwendungen und kann nicht geortet werden. Dies ist insbesondere für zivile Einsatzbereiche wie Flughäfen oder Industrieanlagen ein entscheidender Vorteil bzgl. der Kosten und Betriebssicherheit.

Ein souveräner und bewährter Sensormix

Als Entwickler und Integrator setzt hensec bei seiner eigens entwickelten Sensorfusion auf erprobte Technologien unabhängiger deutscher und europäischer Unternehmen:

  • HF-Analyse von Aaronia - weltweit an zahlreichen Standorten im professionellen Einsatz.
  • Airsenso-Module - an vielen Flugplätzen als Standardkomponenten etabliert.
  • Passiv-Radar von Parasol - durch die Deutsche Flugsicherung zertifiziert zum Schutz von Windparks.
  • GNSS-Jamming- und Spoofing-Detektion durch GPSPatron - erkennt und lokalisiert Störquellen präzise und in Echtzeit.

Diese Kombination sorgt für höchste Zuverlässigkeit, Interoperabilität und eine vollständig souveräne Lieferkette innerhalb Europas, teilt hensec mit.

Flexible Integrationsmöglichkeiten und neue 3D-Visualisierung

Besondere Aufmerksamkeit zog bei der Live-Demonstration die vielseitige Integrationsfähigkeit des hensec-Systems auf sich. Komponenten anderer Hersteller - einschließlich optischer Sensoren zur visuellen Verifikation - lassen sich nahtlos anbinden. Die von dem Drohnendetektionssystem gelieferten Daten können direkt in etablierte Softwarelösungen für Lagebilder, Leitstellen und Werksschutzsysteme eingebunden werden.

Ebenfalls zeigte das System während der Veranstaltung seine Fähigkeit, Drohnen-Abwehrversuche anderer Aussteller mittels Jamming über die integrierte GNSS-Jamming- und Spoofing-Detektion zuverlässig zu klassifizieren und in Echtzeit auszuwerten.

Als ein weiteres Highlight erwies sich die neue integrierte 3D-Visualisierung. Die dreidimensionale Darstellung ermöglicht es dem Sicherheitspersonal, Bedrohungen unmittelbar und intuitiv zu erfassen.

"Die von hensec entwickelte Kombination aus modernsten passiven Sensoren, europäischer Technologiehoheit und breiter Integrationsfähigkeit macht unser System zur Luftraumüberwachung zu einer der wirkungsvollsten Lösungen, um kritische Infrastrukturen und sensible Bereiche zuverlässig vor Drohnenrisiken zu schützen", erklärt das Karlsruher Unternehmen.

Weitere Informationen unter: www.Luftraumueberwachung.com/de

hensec - secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis "Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied" legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cybersecurity gleichermaßen umfassen. Hierzu setzt hensec auf hochqualifiziertes Fachpersonal und modernste Sicherheitstechnologie. Es gibt kaum eine Facette im Sicherheitsbereich, in dem hensec nicht aktiv ist: Abhörschutz, Drohnenabwehr, Industrie 4.0, Informationssicherheit, Kritische Infrastrukturen, Open Source Intelligence, OT-Security, Perimeterschutz, Social Engineering, Videoüberwachung, ... hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, führt Personalqualifizierungsmaßnahmen durch und erarbeitet und implementiert neue Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage insbesondere auch in Bezug auf hybride Angriffsszenarien Rechnung tragen.

Weitere Informationen:

hensec secure solutions,
Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.,
LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

 

Anänger zur mobilen Drohnendetektion

 

Anhänger zur mobilen Drohnendetektion (geschlossen)

 

2D-Liveansicht mit Tracing
3D-Liveansicht
GNSS-Jamming Detektion
Erkannter GNSS Jammer

 

GNSS, Drohnendetektion, jamming, Drohnen

  • Aufrufe: 125

Sicherheitsfirma hensec hat Wanzen-Spürhunde im Einsatz

Sicherheitsfirma hensec hat Wanzen-Spürhunde im Einsatz

Gut ausgebildete Vierbeiner mit Qualitätssiegel finden elektronische und herkömmliche Wanzen

Karlsruhe, 19. November 2025 – Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec hat seit kurzem „Wanzen-Spürhunde“ im Einsatz, die versteckte Abhörgeräte, Mikrokameras und andere digitale Spionageartikel erschnüffeln können. Zum Einsatz kommen die findigen Vierbeiner mit dem richtiger Riecher im Rahmen sogenannter TSCM-Aufträge. Das Kürzel steht für „Technical Surveillance Counter Measures“, also Abwehrmaßnahmen gegen Wirtschaftsspionage etwa bei Meetings, in Hotel­zimmern oder am Verhandlungstisch. Die Wanzen-Schnüffler finden praktisch alles, was nach Elektronik riecht, vom Kugelschreiber mit integriertem Mikrofon über Handys, SIM-Karten und GPS-Tracker bis hin zu USB-Sticks, Festplatten und Speicherkarten aller Art.

Kurios: Die vierbeinigen Super-Schnüffler helfen nicht nur gegen Spionage-Wanzen, sondern auch gegen herkömmliche Bettwanzen. Mit ihrem feinen Geruchssinn spüren sie selbst kleinste Befallsherde, bevor diese überhaupt sichtbar werden.

Hinter der ungewöhnlichen Task Force namens „Schwarzwald Dogs“ steht ein Team erfahrener Hundeführer, das die Hunde für diese Aufgaben selektiert und gezielt trainiert. Die hochspezialisierten Schnüffelschnauzen erhalten nach Abschluss ihrer Ausbildung sogar ein Prüfsiegel von Graham Attwood. Der ehemalige britische Polizeistaffelleiter gilt als weltweit anerkannte Koryphäe für den Einsatz sogenannter Datenträgerspürhunde. Diese werden regelmäßig in der digitalen Forensik eingesetzt, etwa bei der Suche nach Beweismitteln in Kriminalfällen, vom Drogenhandel über Cyberkriminalität bis zum Terrorismus.

Das Sicherheitsunternehmen hensec erweitert durch die Schwarzwald Dogs sein Portfolio auf dem Gebiet TSCM-Detektion. Der Hundeeinsatz ist dabei die Ausnahme; in der Regel werden Frequenz-, Laser- oder optische Detektoren und intelligente Sonden verwendet. Diese spüren verdeckte Überwachungsgeräte anhand von Funkverbindungen (GSM, LTE, 5G, WLAN, Bluetooth etc.) auf. Sie finden sogar Geräte, die gar keine Signale aussenden, und versteckte Minikameras unabhängig davon, ob diese ein- oder ausgeschaltet sind. Eine spezielle GPS-Antenne reaktiviert verborgene GPS-Tracker. Die Karlsruher Sicherheitsspezialisten stellen die mobile Abwehrausrüstung Unternehmen bei Bedarf zur Verfügung. Firmeninhaber Kevin Heneka sagt: „Die Wirtschaftsspione werden nicht nur immer dreister, sondern setzen dazu auch immer raffiniertere Technik ein. Die Abwehrmaßnahmen müssen mit dieser technischen Aufrüstung mithalten, um wirksam zu sein. Genau das ist der Anspruch und das Leistungsversprechen von hensec."

 

 

TSCM, cybersecurity, Pressemitteilung, Abhörschutz

  • Aufrufe: 164

Nachfrage nach Abhörschutztechnik steigt

Hensec: Nachfrage nach Abhörschutztechnik steigt

Sicherheitsfachmann Kevin Heneka: „Technical Surveillance Counter Measures ist das Gebot der Stunde. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Cybersecurity allein nicht ausreicht. Wirtschaftsspionage findet ebenso bei Meetings, in Hotelzimmern und am Verhandlungstisch statt.“

Karlsruhe, 3. September 2025 – Eine rasant steigende Nachfrage nach Geräten für den Abhörschutz und die Abwehr von Überwachungsmaßnahmen – im Fachjargon Technical Surveillance Counter Measures (TSCM) genannt – erfährt eigenen Angaben zufolge das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec. Firmeninhaber Kevin Heneka erklärt: „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass es über Cybersecurity hinaus notwendig ist, sich auch im realen Leben vor Wirtschaftsspionage durch Konkurrenten und staatliche Akteure zu schützen. Auf Reisen, in Konferenzen und am Verhandlungstisch besteht überall die Gefahr, illegal abgehört oder gefilmt zu werden. Die Firmen müssen proaktiv agieren, um sich vor dem Ausspähen von Geschäftsgeheimnissen, vertraulichen Verhandlungen und persönlichen Informationen zu schützen.“ Hierfür hält hensec eine ganze Reihe von TSCM-Systemen bereit, die laut Anbieter höchsten Sicherheitsanforderungen genügen.

TSCM-Detektor erkennt GSM, LTE, 5G, WLAN, Bluetooth und mehr

Im Zentrum des Portfolios steht der TSCM-Detektor M1-PRO, der verdeckte Überwachungsgeräte im Frequenzbereich von 0 kHz bis 20 GHz aufspürt. Das System erkennt sowohl analoge als auch digitale, drahtlose oder verkabelte Spionagegeräte, einschließlich GSM, LTE, 5G, WLAN und Bluetooth. Mit intelligenten Sonden wie einer Thermal- und Laser-/Infrarotsonde kann der M1-PRO sogar Geräte, die gar keine Signale aussenden, wie beispielsweise Audiorecorder im Standby-Modus oder Laser-Mikrofone, auffinden. Eine spezielle GPS-Antenne reaktiviert verborgene GPS-Tracker zur Detektion, während die Mikrokamera-Sonde selbst ausgeschaltete Kameras lokalisiert.

Minispion-Detektor mit HF-Spektrumanalysator

Ergänzend dazu fungiert der MEFF M2-PRO als Minispion-Detektor mit integriertem HF-Spektrumanalysator. Das Gerät scannt Bandbreiten von 100 Hz bis 24 GHz im Mikrosekundentakt und ist damit prädestiniert für die Erkennung illegaler Abhörsignale, umfassende Hochfrequenzanalysen und den Schutz vor Missbrauch im HF-Spektrum. Anwender bestätigen: „Das ist eine der besten Lösungen zum Detektieren von BTLE-Devices oder illegalen Trackern (z. B. AirTags), die wir je getestet haben.“ Mit knapp 4 kg Gewicht und bis zu 6 Stunden Batteriebetrieb ist das Gerät für den mobilen Einsatz bestens geeignet. Eine Echtzeit-Richtungserkennung ermöglicht die präzise Verfolgung von Signalen, während die integrierte automatische Berichtserstellung wertvolle Zeit bei der Nacharbeit spart.

Kameralinsen werden selbst ausgeschaltet aufgespürt

Für die optische Überprüfung von Räumlichkeiten bietet hensec den MEFF S1-Optik an. Dieses ebenfalls tragbare Gerät erkennt versteckte Minikameras, unabhängig davon, ob sie ein- oder ausgeschaltet sind – selbst dann, wenn sie über keine Stromversorgung verfügen. Die Kameralinsen werden hierzu durch einen leistungsstarken roten LED-Strahl und spezielle Rotfilter-Brillen visuell ausfindig gemacht. Der mit einem Helm gelieferte Detektor ist ideal für schnelle Sicherheitsüberprüfungen in sensiblen Bereichen wie Konferenz- oder Hotelzimmern.

Immer dreister, immer raffinierter

Kevin Heneka erklärt: „Die Wirtschaftsspione werden nicht nur immer dreister, sondern setzen dazu auch immer raffiniertere Technik ein. Die Abwehrmaßnahmen müssen mit dieser technischen Aufrüstung mithalten, um wirksam zu sein. Genau das ist der Anspruch und das Leistungsversprechen von hensec.“

TSCM, cybersecurity, Pressemitteilung, Abhörschutz

  • Aufrufe: 152

Zivile Luftraumüberwachung für KRITIS: Neue Lösung aus europäischem Firmenverbund

Zivile Luftraumüberwachung für KRITIS: Neue Lösung aus europäischem Firmenverbund

Karlsruhe

  • Neue Systemgeneration erstellt ein umfassendes Echtzeit-Lagebild über kritischen Infrastrukturen - inklusive aller relevanten Flugobjekte
  • Keine aktive Signalaussendung: dadurch regulatorisch unbedenklich und flexibel auch mobil einsetzbar
  • Alle Informationen unter www.luftraumueberwachung.com

Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec hat eine neue Generation ziviler Luftraumüberwachung vorgestellt, die vollständig passiv arbeitet und damit ohne aktive Aussendungen oder Lizenzpflichten auskommt. Ebenfalls wichtig: Alle Systeme stammen aus der EU, unterliegen also keinen für hiesige Firmen relevanten Export- bzw. Import-Bestimmungen. Die Lösung richtet sich an Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Flughäfen, Energieanlagen, Tanklager oder Forschungseinrichtungen und basiert auf einem mehrschichtigen Sensorprinzip. Erfasst und klassifiziert werden Flugobjekte aller Art - darunter Drohnen, Ultraleichtflugzeuge, Helikopter und sogar große Vögel - in Echtzeit. Das System kann stationär installiert oder mobil betrieben werden.

Drei Sensorquellen ergeben ein gemeinsames Lagebild

Im Zentrum der Technologie stehen komplementäre Sensorquellen: Funkanalyse, passives Radar und Radiotelemetrie. Drei mobile Sensor-Einheiten werden strategisch um das zu überwachende Gebiet platziert. Ohne selbst Signale auszusenden, erfassen sie alles, was sich im Luftraum bewegt - sei es eine funkgesteuerte Drohne, ein Segelflugzeug oder ein Vogelschwarm. Die Daten aus Funk-, Radar- und Telemetriequellen werden in Echtzeit zu einem gemeinsamen Lagebild zusammengeführt, welches ein kontinuierliches Monitoring des unteren Luftraums ermöglicht. "Diese Dreier-Kombination ist in dieser Form neu auf dem Markt", hebt hensec-Firmengründer Kevin Heneka hervor. Bei der Funkdetektion kooperiert hensec eng mit dem deutschen Unternehmen Aaronia aus der Pfalz, beim passiven Radar mit Parasol aus Schleswig-Holstein. Die Radiotelemetrie kommt von airsenso aus Niedersachsen. Die Rechenzentren in Hessen und Thüringen sowie die Lagezentren in Baden-Württemberg und in Bayern bieten echte digitale Souveränität. Alle beteiligten Partner sind in der EU ansässig.

Ergänzt wird das System durch eine GNSS-Schutzkomponente, die auf Sensorik des polnischen Herstellers GPSPatron basiert. Damit lassen sich gezielte Störmanöver wie GPS-Jamming oder Spoofing frühzeitig erkennen. Besonders im Umfeld sensibler Infrastrukturen, wo Präzision und Integrität satellitengestützter Navigation von hoher Bedeutung sind, ist dies ein entscheidender Sicherheitsvorteil.

Die von hensec entwickelte Lösung verzichtet vollständig auf aktive Signale, was nicht nur regulatorische Vorteile bietet, sondern auch die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert. Betreiber können das System beispielsweise temporär auf Veranstaltungen oder dauerhaft in Sicherheitszonen einsetzen, ohne mit Frequenzvergabe oder Genehmigungsverfahren konfrontiert zu werden. Da die gesamte Entwicklung und Fertigung in Europa erfolgt, unterliegt die Technologie keinen Exportbeschränkungen und ist rechtlich unproblematisch im Hinblick auf Datenschutz und Systemhoheit. Kevin Heneka stellt fest: "Wir sind wohl der einzige Anbieter auf dem Markt, der keinen ausländischen Konzern hinter sich hat oder wesentliche Komponenten von außerhalb der EU bezieht."

Erprobtes System in Produktion und Logistik

Erprobt wurde und wird das System bereits an mehreren Standorten. Darunter in energieintensiven Produktionsanlagen sowie in Bereichen der kritischen Infrastruktur-Sektoren Verkehr und Energie. Dort konnten sowohl autorisierte als auch nicht genehmigte Drohnenflüge eindeutig klassifiziert und in Echtzeit dokumentiert werden. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit zur automatisierten Unterscheidung zwischen genehmigten Einsätzen - etwa durch Rettungsdienste oder Presse - und potenziellen Bedrohungen, was die Luftraumkoordination erheblich vereinfacht. So werden beispielsweise bei einem Rettungseinsatz alle Multikopter der verschiedenen beteiligten Organisationen wie Polizei und Feuerwehr gemeinsam auf einem einheitlichen Lagebild visualisiert.

Im Kontext wachsender Bedrohungslagen durch Drohnen und gezielte Signalstörungen bietet das neue System von hensec einen Beitrag zur robusteren Absicherung des zivilen Luftraums. "Wir bieten für Unternehmen ein modulares, skalierbares Sicherheitskonzept, das auf europäische Anforderungen zugeschnitten ist und gleichzeitig flexibel in unterschiedlichen Szenarien eingesetzt werden kann", erklärt Firmengründer Kevin Heneka.

Immer mehr Drohnen im zivilen Luftraum

Das Thema ist drängend: Immer häufiger werden Drohnen im zivilen Luftraum gesichtet - vor allem über Bereichen, die zur kritischen Infrastruktur zählen. Die jüngsten Vorfälle über Industrie- und Hafengeländen in Niedersachsen haben Behörden alarmiert und eine Debatte über Luftraumsicherheit ausgelöst.

In Wilhelmshaven wurden etwa im Mai und Juni mehrfach Drohnen über einem abgeschirmten Hafengelände beobachtet. Die Polizei ermittelte schließlich mehrere Hobbypiloten, die ihre Fluggeräte offenbar aus Unwissenheit oder Fahrlässigkeit über sensiblen Zonen steuerten. Auch an weiteren Standorten kam es in den vergangenen Monaten zu Zwischenfällen mit Drohnen, die sich unautorisiert in Lufträumen bewegten, die als sicherheitsrelevant gelten. So gab es in Rheinland-Pfalz nach offiziellen Angaben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits fast genauso viele Meldungen wie im gesamten Vorjahr.

Strategie zur Detektion gefährlicher Drohnen

"Deutschland braucht eine umfassende Strategie zur Detektion potenziell gefährlicher Drohnen im zivilen Bereich", sagt Kevin Heneka. Dabei müssen neben Flughäfen insbesondere Energieanlagen, große Industriekomplexe, Logistikknotenpunkte und Verkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt stehen. In der Politik diskutiert werden derzeit vor allem technische Aufrüstungen, etwa durch stationäre Detektionssysteme, sowie mobile Überwachungseinheiten, die flexibel an sensiblen Orten eingesetzt werden können. "Genau das bieten wir heute schon an, und zwar komplett made in the EU", erklärt der Chef von hensec secure solutions.

GNSS, KRITIS, Drohnendetektion, cybersecurity, Pressemitteilung, Drohnen, Luftraumueberwachung

  • Aufrufe: 535