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hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

Hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

  • aisvogel: Die Vogelperspektive für AIS-Daten (Automatic Identification System) und mehr
  • Einsatzgebiete: Offshore-Anlagen, Kabelkorridore, Energieinfrastruktur, sensible Seegebiete
  • Fliegende Sensorplattform gleicht AIS-Positionen mit unabhängigen Beobachtungen ab, untersucht Funk- und GNSS-Anomalien und führt unterschiedliche Informationen zu einem maritimen Lagebild zusammen

Karlsruhe, 7. Oktober 2026 – Eine elektronisch gemeldete Schiffsposition ist zunächst nur ein Datenpunkt. Ob sich ein Schiff tatsächlich an dieser Position befindet, lässt sich zuverlässiger beurteilen, wenn weitere, unabhängige Informationen hinzukommen. Genau hier setzt aisvogel von hensec secure solutions an. Die fliegende Sensorplattform erfasst Funk-, Positions-, Bewegungs- und optische Informationen direkt über dem maritimen Einsatzgebiet und führt sie zu einem gemeinsamen Lagebild zusammen.

aisvogel kann große Seegebiete über viele Stunden beobachten, auffällige Signale und Bewegungsmuster erkennen und bei Bedarf gezielt zu auffälligen Positionen verlagert werden. Bei Meldungen oder verdächtigen Aktivitäten kann die Plattform automatisiert starten, das betreffende Gebiet anfliegen und die Lage vor Ort mit ihrer Sensorik verifizieren. Bei entsprechender Genehmigung ist ein solcher Einsatz auch außerhalb der direkten Sichtweite (BVLOS – Beyond Visual Line of Sight) möglich. Je nach Mission lässt sich die Plattform mit RF- (Radio Frequency/Funk), AIS- (Automatic Identification System), EO/IR- (elektrooptisch/infrarot), GNSS- (Global Navigation Satellite System) und Kommunikationssystemen ausstatten. So können unterschiedliche Informationen nicht nur erfasst, sondern zeitlich und räumlich miteinander korreliert, überprüft und eingeordnet werden.

„Für ein belastbares maritimes Lagebild reicht es nicht, einzelne Datenquellen isoliert zu betrachten“, sagt Kevin Heneka, Geschäftsführer von hensec secure solutions. „Entscheidend wird es dort, wo Informationen miteinander abgeglichen werden: Passt die gemeldete Position zur tatsächlichen Beobachtung? Lässt sich eine auffällige Funkemission räumlich eingrenzen? Und ergeben verschiedene Sensoren zusammen ein schlüssiges Bild? Genau für solche Aufgaben haben wir aisvogel entwickelt.“

Wenn die gemeldete Position nicht zur Beobachtung passt

Ein zentraler Anwendungsfall von aisvogel ist die Verifikation von AIS-Daten. Es handelt sich dabei um automatisch von Schiffen ausgestrahlte Angaben zu Identität, Position, Kurs und Geschwindigkeit. Die Plattform empfängt AIS-Informationen, analysiert Schiffsbewegungen und gleicht gemeldete Positionen mit weiteren Beobachtungen ab. Kamera- und EO/IR-Sensorik kann einen Kontakt unabhängig bestätigen und elektronische Positionsangaben mit der tatsächlich beobachteten Situation vergleichen.

Werden AIS-, GNSS- oder andere Positionsinformationen mit einem erkannten Kontakt korreliert, werden räumliche Widersprüche sichtbar. Auffällige Positionssprünge, unplausible Tracks oder mögliche Spoofing-Situationen lassen sich dadurch priorisieren und gezielt untersuchen.

Gleichzeitig kann die Plattform relevante Funkaktivitäten erfassen und auffällige oder unbekannte Funksignale räumlich und zeitlich einordnen. Im Bereich GNSS dient aisvogel dazu, auffällige Situationen sowie mögliche Jamming- oder Spoofing-Ereignisse im maritimen Umfeld zu untersuchen. Dabei verfügt die Plattform selbst über GPS-Jamming-resiliente Navigationssysteme, um auch in einem durch Störsignale beeinträchtigten Umfeld navigieren zu können.

Die unterschiedlichen Informationen fließen in ein dynamisches gemeinsames Lagebild ein. Widersprüche zwischen Signalen, Bewegungen und beobachteten Positionen werden darin sichtbar und können hinsichtlich ihrer operativen Relevanz bewertet werden. Für die maritime Sicherheit ist gerade dieser Abgleich unterschiedlicher Informationsquellen entscheidend, um Auffälligkeiten zuverlässig einordnen und bei Bedarf gezielt untersuchen zu können.

Mobile Sensorik für maritime Einsatzgebiete

Die CarryAir-Basis von aisvogel verbindet die Effizienz eines Starrflüglers mit der Flexibilität eines VTOL-Systems. Das bedeutet: Das Fluggerät startet und landet senkrecht wie ein Hubschrauber, fliegt dann aber lange und sparsam wie ein Flugzeug. Mit Hybridantrieb sind bis zu zehn Stunden Flugdauer möglich. Die Plattform verfügt über eine Spannweite von knapp drei Metern und bietet bis zu sieben Kilogramm Nutzlast bzw. 60 Liter geschütztes Nutzlastvolumen. Sechs dedizierte Hubrotoren ermöglichen vertikales Starten und Landen und sorgen zugleich für Redundanz.

Die Sensorik wird missionsspezifisch zusammengestellt. Integriert werden können RF-, AIS-, EO/IR-, GNSS- und Kommunikationssysteme. Dadurch lässt sich die Plattform auf unterschiedliche Einsatzräume, Sensorpakete und Missionsprofile zuschneiden. Als unbemannte Sensorplattform ist aisvogel zudem wesentlich kostengünstiger einsetzbar als Hubschrauber oder bemannte Flugzeuge – insbesondere bei länger andauernden oder wiederkehrenden Überwachungsaufgaben.

Zu den vorgesehenen Anwendungen gehört die langandauernde mobile Beobachtung von Schiffsverkehr, Seewegen und definierten Operationsgebieten. Darüber hinaus kann aisvogel elektronisch gemeldete Positionen und Identitäten mit unabhängigen Beobachtungen aus der Luft abgleichen, ungewöhnliche Funkaktivitäten untersuchen sowie mögliche GNSS-Jamming- und Spoofing-Ereignisse in Küsten- und Offshore-Gebieten erkennen und räumlich untersuchen.

Die Plattform ist auch für die mobile Überwachung kritischer maritimer Infrastruktur ausgelegt. Als mögliche Einsatzgebiete nennt hensec Offshore-Anlagen, Kabelkorridore, Energieinfrastruktur und sensible Seegebiete. Damit lässt sich aisvogel sowohl für die maritime Sicherheit in größeren Seegebieten als auch gezielt zum Schutz besonders sensibler Infrastruktur einsetzen. Entwickelt und produziert wird aisvogel in Deutschland. Die Lieferkette für die Plattform liegt vollständig innerhalb der Europäischen Union.

Mehrere Plattformen im Verbund

Als Besonderheit von aisvogel bezeichnet hensec die Möglichkeit zum kooperativen Einsatz mehrerer fliegender Plattformen. Mehrere räumlich getrennte Drohnen können dasselbe Signal aus unterschiedlichen Positionen beobachten und ihre Messungen gemeinsam auswerten.

Bei geeigneter Sensorik ermöglicht dieser Verbund kooperative Peil- und Geolokalisierungsverfahren. Mehrere Plattformen liefern unterschiedliche Peilrichtungen, über die sich eine auffällige Emission räumlich eingrenzen lässt. Parallel können weitere Plattformen das Seegebiet überwachen oder einen Kontakt optisch verifizieren.

Vogelperspektive als entscheidender Vorteil der Seeüberwachung

„Gerade auf See ist Mobilität ein entscheidender Vorteil“, erklärt Kevin Heneka. „Statt ausschließlich darauf angewiesen zu sein, was von einem festen Standort aus erfasst werden kann, bringen wir die Sensorik über das Einsatzgebiet für eine umfassende Vogelperspektive. Und wenn mehrere Plattformen zusammenarbeiten, können wir eine auffällige Situation aus unterschiedlichen Positionen betrachten und die gewonnenen Informationen miteinander verbinden.“

Der Missionsablauf folgt dabei einem durchgängigen Prinzip: Sensordaten werden zunächst erfasst, anschließend zeitlich und räumlich korreliert und Auffälligkeiten klassifiziert und priorisiert. Elektronische Angaben können danach mit optischen oder anderen unabhängigen Sensorinformationen überprüft werden. Auffällige Kontakte und Signalquellen lassen sich schließlich näher untersuchen und im Plattformverbund räumlich eingrenzen.

Weitere Informationen zu aisvogel, zum Bezug der Plattform oder zu Einsatzmöglichkeiten im Rahmen eines Mietservices erhalten Interessenten direkt bei hensec secure solutions unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

hensec – secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis „Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“ legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cybersecurity gleichermaßen umfassen. hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, qualifiziert Personal und erarbeitet sowie implementiert Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage – insbesondere auch mit Blick auf hybride Angriffsszenarien – Rechnung tragen.

 

Weitere Informationen:

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Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
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GNSS, Drohnendetektion, jamming, Drohnen

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Gemeinsames Lagebild für Häfen: hensec vernetzt Drohnen- und GNSS-Überwachung

Gemeinsames Lagebild für Häfen: hensec vernetzt Drohnen- und GNSS-Überwachung

Gemeinsames Lagebild für Häfen: hensec vernetzt Drohnen- und GNSS-Überwachung

Neue Sicherheitsplattform Portags führt unterschiedliche Sensordaten in einem zentralen Lagebild zusammen – für den Schutz kritischer Hafeninfrastruktur vor Drohnen und GNSS-Manipulation

Karlsruhe, 8. September 2026 Die Ostsee-Anrainer wollen ihre Zusammenarbeit beim Schutz vor hybriden Bedrohungen deutlich verstärken. Beim Baltic Sea Security Summit Ende August verständigten sich Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden sowie Norwegen auf einen intensiveren Informations­austausch und eine gemeinsame Taskforce. Gleichzeitig rücken gemeinsame Lagebilder und kompatible Sicherheitstechnologien stärker in den Fokus. Eine besondere Rolle spielen dabei Häfen: Als Knotenpunkte für Logistik, Energieversorgung, Industrie und Datenverbindungen gehören sie zu den besonders sensiblen Bereichen kritischer Infrastruktur.

Zum Schutz dieser Infrastruktur hat die deutsche Sicherheitsfirma hensec secure solutions Portags (Port Airspace and GNSS Security) entwickelt. Die integrierte Plattform zur Luftraum- und GNSS-Überwachung (Global Navigation Satellite System) für Häfen verbindet unterschiedliche Detektions­technologien und führt deren Informationen in einer gemeinsamen operativen Sicht zusammen. Einfach gesagt: Das System beobachtet den Himmel über dem Hafen auf mögliche Flugobjekte wie etwa Drohnen und prüft zugleich, ob die Satellitennavigation zuverlässig funktioniert oder gestört wird. Sicherheits­verantwortliche können damit Drohnenaktivitäten und GNSS-Störungen zentral erkennen, bewerten und dokumentieren.

„Ein gemeinsames Lagebild entsteht nicht dadurch, dass immer mehr einzelne Sensoren installiert werden. Entscheidend ist, dass deren Informationen zusammengeführt, korreliert und so aufbereitet werden, dass Verantwortliche schnell erkennen können, was tatsächlich passiert“, sagt Kevin Heneka, Geschäftsführer von hensec secure solutions. „Gerade in komplexen Hafeninfrastrukturen ist es entscheidend, unterschiedliche Informationen nicht isoliert zu betrachten, sondern miteinander in Beziehung zu setzen.“

Vom einzelnen Signal zum gemeinsamen Lagebild

Portags kombiniert mehrere Detektionstechnologien. Die RF-Sensorik überwacht relevante Frequenzbereiche und erkennt aktive Kommunikations- und Steuersignale von Drohnen. Dazu gehören unter anderem Remote-ID-Daten, Steuer- und Kommunikations­signale sowie Telemetrie- und Bewegungsinformationen. Passives Radar ergänzt diese Informationen und kann auch nicht-funkende und nicht-kooperative Flugobjekte sichtbar machen.

Gleichzeitig überwacht das System die GNSS-Umgebung. Beim Jamming werden GNSS-Signale überlagert, blockiert oder stark degradiert. Beim Spoofing erhalten Empfänger dagegen plausible, aber falsche Navigations- oder Zeitinformationen. Die in Portags integrierten, eigens entwickelten GNSS-Analysesysteme analysieren die Signalqualität, erkennen Interferenzen und Anomalien und führen Plausibilitätsprüfungen durch, um entsprechende Ereignisse zu identifizieren und einzuordnen.

GNSS-Störungen können laut hensec nicht nur Navigation, sondern auch Synchronisation und automatisierte Prozesse beeinflussen. Betroffen sein können unter anderem der Schiffs- und Flugverkehr, kritische Infrastruktur, Kommunikationssysteme sowie autonome Systeme, die auf verlässliche Positions- oder Zeitinformationen angewiesen sind.

Die unterschiedlichen RF-, Radar-, Telemetrie- und GNSS-Daten werden über Sensor Fusion zusammengeführt, korreliert und klassifiziert. Anschließend werden relevante Informationen in einem gemeinsamen Lagebild – dem sogenannten Common Operating Picture – zentral dargestellt. Ereignisse können dort visualisiert, alarmiert und nachvollziehbar dokumentiert werden.

GNSS-Störungen im Ostseeraum

Dass GNSS-Störungen gerade für die maritime Sicherheit relevant sind, zeigen auch Untersuchungen, an denen hensec beteiligt war. Für eine 2025 durchgeführte Messkampagne wurde ein GNSS-Interferenzdetektor direkt an Bord eines Forschungsschiffes installiert, das zwischen Juni und Oktober im südlichen Ostseeraum unterwegs war.

Die Messungen zeigten unter anderem kombinierte Jamming- und Spoofing-Aktivitäten. Auf offener See wurden teilweise deutlich stärkere Störungen gemessen als im Hafen von Danzig. Die Untersuchung zeigt damit, dass Schiffe im Ostseeraum teilweise mit komplexen GNSS-Interferenzen konfrontiert sind.

„Gerade dort, wo Drohnenaktivitäten und Störungen von Navigationssignalen gleichzeitig eine Rolle spielen können, reicht der Blick auf eine einzelne Sensorquelle nicht aus“, erklärt Heneka. „Portags verfolgt deshalb einen Multi-Sensor-Ansatz: Unterschiedliche Daten werden zusammengeführt und auf Plausibilität geprüft, um Sicherheitsverantwortlichen eine belastbare Grundlage für ihre Bewertung zu geben.“

Modular und in bestehende Strukturen integrierbar

Die Sensorarchitektur von Portags wird entsprechend dem jeweiligen Standort, dem Risikoprofil und der gewünschten Abdeckung geplant. Das System ist modular und skalierbar und kann stationär oder mobil eingesetzt werden.

Zu den möglichen Einsatzbereichen gehören Containerterminals, Tanklager, Hafenzufahrten und automatisierte Terminals. Darüber hinaus kann das System zur Überwachung kritischer Energie-, Kommunikations- und Steuerungsinfrastrukturen eingesetzt werden.

Über offene Schnittstellen lässt sich Portags zudem in bestehende Leitstellen integrieren. Mehrere Sensorknoten können über ein gesichertes Datennetz mit einem Operations Center verbunden werden, in dem die Informationen zu einem gemeinsamen operativen Lagebild zusammenlaufen.

Damit verfolgt Portags einen integrierten Ansatz für die Hafenüberwachung: Drohnen erkennen, GNSS-Störungen identifizieren und unterschiedliche Informationen so zusammenführen, dass Sicherheitslagen zentral bewertet werden können.

hensec – secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis „Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“ legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cybersecurity gleichermaßen umfassen. hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, qualifiziert Personal und erarbeitet sowie implementiert Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage – insbesondere auch mit Blick auf hybride Angriffsszenarien – Rechnung tragen.

 

Weitere Informationen:

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GNSS, Drohnendetektion, jamming, Drohnen

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Luftraumüberwachung benötigt umfassende Sensor-Detektion

Drohnenvorfall: Luftraumüberwachung benötigt umfassende Sensor-Detektion

Experte zum Drohnenvorfall: Luftraumüberwachung benötigt umfassende Sensor-Detektion

hensec: Im zivilen Umfeld zählen Identifikation, Klassifizierung und gerichtsfeste Dokumentation – Sensorkombination aus Funkanalyse und leistungsfähiger Optik schafft das notwendige Lagebild

Karlsruhe,13. August 2026 – Der jüngste Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle macht deutlich, wie schnell ein zunächst unbekanntes Flugobjekt zu einem Sicherheitsrisiko werden kann. Für Unternehmen, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Behörden reicht es deshalb nicht, lediglich festzustellen, dass sich „irgendetwas“ im Luftraum befindet, erklärt die unter anderem auf Drohnendetektion fokussierte Sicherheitsfirma hensec in Karlsruhe. Vielmehr würde ein belastbares Lagebild benötigt: Was fliegt dort? Woher kommt es? Welche Nutzlast trägt es? Und welche Beweise stehen für die Bewertung und spätere Aufklärung zur Verfügung?

Kevin Heneka, Inhaber der Karlsruher Sicherheitsfirma hensec, warnt deshalb davor, militärische und zivile Anforderungen an Drohnendetektion gleichzusetzen oder etwa im zivilen Umfeld allein auf funkbasierte Systeme zu vertrauen. Entscheidend sei eine auf den Standort abgestimmte Kombination mehrerer Sensoren – insbesondere Funkanalyse und hochauflösender Kameratechnik. „Wir verfolgen diesen ganzheitlichen Ansatz seit vielen Jahren. Es freut uns, dass sich diese Sichtweise inzwischen zunehmend als Maßstab für moderne Drohnendetektion etabliert“, so Heneka.

Militärische und zivile Detektion verfolgen unterschiedliche Ziele

Im militärischen Einsatz steht die unmittelbare Gefahrenabwehr im Vordergrund. Ein mögliches Ziel muss in Echtzeit erkannt und so schnell eingeordnet werden, dass unter den jeweils geltenden hoheitlichen Einsatzregeln Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden können. Je nach Lage und Rechtsrahmen kann dazu auch die Bekämpfung eines Flugobjekts gehören. Eine detaillierte Beweisdokumentation oder die exakte Bestimmung jedes Drohnentyps ist dort häufig nachrangig gegenüber der schnellen Warnung und Reaktion.

Im zivilen Bereich ist die Aufgabenstellung nahezu umgekehrt. Unternehmen dürfen Drohnen nicht eigenmächtig abschießen, stören oder die Kontrolle übernehmen. Das schmälert den Nutzen einer professionellen Drohnendetektion jedoch nicht. Im Gegenteil: Erst ein belastbares Lagebild ermöglicht es, Gefährdungen richtig einzuschätzen, geeignete Maßnahmen einzuleiten und Behörden mit belastbaren Informationen zu unterstützen. Umso wichtiger sind eine präzise Detektion, die Klassifizierung des Objekts und die nachvollziehbare Dokumentation des gesamten Vorfalls. Sicherheitsverantwortliche müssen unterscheiden können, ob es sich beispielsweise um eine Drohne, einen Vogel oder ein anderes Flugobjekt handelt, ob ein genehmigter Flug vorliegt und ob eine Nutzlast erkennbar ist.

Ein professionelles ziviles System erzeugt deshalb nicht nur einen Alarm. Es stellt Zeit-, Positions- und Bewegungsdaten bereit, dokumentiert Beobachtungen und unterstützt dabei, Informationen für die interne Gefährdungsbewertung sowie für Polizei und zuständige Behörden strukturiert zu sichern. Wo die technischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Funkanalyse zudem Hinweise auf Modell, Seriennummer, Flugroute oder den Standort des Operators liefern.

Reine Funkdetektion hat systembedingte Grenzen

Viele am Markt beworbene Lösungen beruhen ausschließlich auf der Analyse von Funksignalen zwischen Drohne und Fernsteuerung. Gerade manipulierte oder speziell angepasste Drohnen senden jedoch häufig nicht auf bekannten oder standardisierten Frequenzen. Deshalb ist eine breitbandige Echtzeit-RF-Analyse erforderlich, um entsprechende Signale überhaupt erkennen und für eine Funkpeilung nutzen zu können. Diese Technologie ist wertvoll: Sendet ein unterstütztes System ein auswertbares Signal, lassen sich Drohne und in geeigneten Fällen auch der Operator lokalisieren. Das kann die Aufklärung erheblich beschleunigen.

Funkdetektion allein deckt jedoch nicht jedes Szenario ab. Vorprogrammierte oder autonom navigierende Drohnen können ohne dauerhaft aktive Steuerverbindung fliegen. Hinzu kommen proprietäre, veränderte oder unbekannte Übertragungsverfahren sowie Fluggeräte, die gezielt Funkstille halten. Fehlt ein verwertbares Signal, bleibt ein ausschließlich funkbasiertes System unter Umständen blind – obwohl sich die Drohne physisch im überwachten Luftraum befindet.

Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec setzt deshalb auf Sensorfusion, also das Zusammenspiel unterschiedlicher Sensoren. Funkanalyse kann eine Funkverbindung und gegebenenfalls den Operator sichtbar machen. Passiv-Radar Systeme erkennen ein Objekt unabhängig davon, ob es sendet. Je nach Gelände und Risikoprofil können Radar, optische Systeme, Wärmebild oder akustische Sensoren das Lagebild zusätzlich ergänzen. Erst die Kombination schafft Redundanz und reduziert sowohl Erkennungslücken als auch Fehlalarme.

Kameratechnik liefert Klassifizierung und Beweismaterial

Der aktuelle Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle ist ein anschauliches Beispiel dafür, warum Drohnendetektion durch leistungsfähige Kamera- und Videosysteme ergänzt werden sollte. Gute Optik kann ein erkanntes Objekt automatisch nachführen, Bildmaterial in Echtzeit bereitstellen und Merkmale sichtbar machen, die ein Funksensor nicht erfasst: Bauform, Farbe, Flugverhalten und insbesondere eine mögliche Nutzlast.

Wäre an einer Drohne beispielsweise ein Paket oder ein anderes unbekanntes Objekt befestigt, könnte dies mit ausreichender optischer Reichweite frühzeitig dokumentiert und in die Gefährdungsbeurteilung einbezogen werden. Gleichzeitig entstehen Bild- und Videodaten, die den zeitlichen Ablauf nachvollziehbar machen und – im Rahmen der geltenden Datenschutz- und Beweisregeln – Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt werden können. Das ersetzt keine behördliche Bewertung, verbessert aber die Faktenbasis erheblich.

Standortbezogener Sensormix statt Standardpaket

Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von der Umgebung ab. Offene Flächen stellen andere Anforderungen als dicht bebaute Werksgelände; Hallen, Maschinen, Vegetation und Funkstörungen beeinflussen Reichweiten und Sichtachsen. Vor einer Installation sollten deshalb Gelände, Schutzgüter, mögliche Anflugkorridore, bestehende Sicherheitsprozesse sowie Datenschutz und Zuständigkeiten gemeinsam betrachtet werden. Für Flughäfen eignet sich insbesondere ein mehrschichtiges System aus passivem Radar sowie hochauflösender Tag-, Nacht- und Wärmebildtechnik und breitbandigen RF-Peilsystemen, ergänzt durch weitere Sensoren.

Der hensec-Inhaber Kevin Heneka appelliert an die Wirtschaft, den jüngsten Drohnen-Vorfall als Weckruf zu verstehen. Der Sicherheitsexperte empfiehlt Unternehmen mit Werksgeländen und Betreibern kritischer Infrastrukturen, Drohnendetektion als festen Bestandteil ihres Sicherheits­konzepts zu behandeln. Dazu gehören neben der Technik klare Alarm- und Eskalationswege, geschultes Personal, eine datenschutzkonforme Dokumentation und vorab abgestimmte Schnittstellen zu Polizei und Behörden. „Wer den Luftraum über seinem Gelände kennt, kann schneller und fundierter entscheiden – unabhängig davon, welche behördlichen Maßnahmen anschließend eingeleitet werden“, so Heneka.

 

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GNSS, Drohnendetektion, jamming, Drohnen

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Neue Sicherheitsbox für Drohnen-Ports

Neue Sicherheitsbox für Drohnen-Ports von hensec

Neue Sicherheitsbox für Drohnen-Ports von hensec

  • Drohnen-Betriebssicherheit durch die automatische Erkennung von Flugobjekten und Störsendern

  • Zielgruppe BOS (Polizei etc.) und Drohnenbetreiber mit BVLOS-Genehmigung (Lieferdienste etc.)

Karlsruhe/Tegernsee, 11. Mai 2026 – Für Drohnenbetreiber, die sich vor dem Start einer Drohne versichern wollen, dass keine Störsender oder andere Flugobjekte im näheren Umkreis sind, hat das Sicherheitsunternehmen hensec das System „Drone-MonSta Box“ entwickelt. In der Nähe von Drohnen-Ports installiert, erkennt es automatisch Jamming und Spoofing der GPS-Signale sowie Flugobjekte aller Art. Im Falle einer GPS-Anomalie oder einer anderen Drohne in der unmittelbaren Umgebung wird ein Alarm ausgelöst, um den automatischen Start einer Drohne zu verhindern.

Zielgruppe sind Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste sowie Katastrophenschutz- und Zivilschutzorganisationen. Hinzu kommen Drohnen­betreiber mit BVLOS-Genehmigung (Beyond Visual Line of Sight), die für autonome Starts auf eine „saubere“ Luftlage angewiesen sind. Diese Drohnen, die außerhalb der direkten Sichtweite des Piloten fliegen, werden beispielsweise für Lieferdienste, Inspektionen oder Überwachungsflüge eingesetzt. Darüber hinaus ist der Einsatz des Systems auch bei Drohnenshows angeraten.

Made in Germany ausschließlich mit EU-Komponenten

Wie hensec betont, wird „Drone-MonSta“ in Deutschland hergestellt. Alle Komponenten stammen ausnahmslos aus EU-Ländern (Entwicklung und Fertigung). Das gesamte System ist in einem kompakten, wetterfesten Außengehäuse untergebracht und lässt sich einfach am Startplatz oder auf dem Dach eines Kontroll- bzw. Sicherheitsgebäudes installieren. Neben dem System für den stationären Betrieb („Drone-MonSta Box“) ist auch eine portable Kofferversion („Drone-MonSta Case“) erhältlich.

Technisch kombiniert das System eine fortschrittliche Luftraumüberwachung mit einer kontinuierlichen Überprüfung der GNSS-Qualität. Drone-Monsta visualisiert den überwachten Luftraum lückenlos und bietet dadurch einen umfassenden Überblick über den gesamten Luftverkehr rund um den autonomen Startpunkt. Hierzu integriert hensec Daten aus allen relevanten Quellen einschließlich DroneID (Fernidentifikation von Drohnen), ADS-B (Automatic Dependent Surveillance–Broadcast, automatisches Aussenden von Positionsdaten durch Luftfahrzeuge), ADS-L (Automatic Dependent Surveillance–Local, lokale Positionsübertragung im begrenzten Luftraum), FLARM (Flight Alarm, Kollisionswarnsystem für Luftfahrzeuge) und bei Bedarf noch weiteren Sensoren. Alle relevanten Informationen sowie eventuelle andere Drohnen im Startbereich werden auf einer einheitlichen Benutzeroberfläche dargestellt.

 

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System warnt Piloten vor Störsendern am Flughafen

Weltneuheit: System warnt Piloten vor Störsendern am Flughafen

Weltneuheit: System warnt Piloten vor Störsendern am Flughafen

Flughäfen können mit dem neuen hensec-System Flugzeuge vor Jamming und Spoofing schützen

Karlsruhe/Tegernsee, 27. April 2026 – GNSS Jamming und Spoofing, also die gezielte Störung bzw. Manipulation von Satellitennavigationssignalen, ist zu einer ernstzunehmenden Gefahr insbesondere im zivilen Luftverkehr herangewachsen. Immer wieder werden Piloten während des Flugs von der Unzuverlässigkeit der GPS-basierten Navigationssysteme überrascht und müssen ad-hoc alternative Maßnahmen ergreifen.

Wie auf der AERO 2026 in Friedrichshafen vorgestellt, hat das Sicherheitsunternehmen hensec unter der Bezeichnung „AGNOST-A“ ein neuartiges Frühwarnsystem für GNSS Jamming und Spoofing entwickelt, das Piloten bereits während des Flugs vor Erreichen des Zielflughafens über Störungen des GNSS-Signals am Zielort informiert. Die detektierten Störungen werden in Echtzeit ausgewertet und analysiert. Nur wenn ein kritischer Schwellenwert überschritten wird, wird automatisch eine Warnmeldung für den Flugverkehr (NOTAM) erstellt und über einen speziellen Datenfunkkanal (UAT978) im betroffenen Gebiet ausgesendet.

Flugzeuge mit entsprechender Empfangstechnik bekommen die Warnung direkt im Cockpit angezeigt. Dadurch können die Piloten rechtzeitig vor der Landung die GNSS-Genauigkeit im Zielgebiet beurteilen.

Nach Angaben von hensec ist die komplette Elektronik in einem wetterfesten Outdoor-Schaltschrank untergebracht. Das ermöglicht eine einfache Installation an Flughäfen oder Flugplätzen. Der Hersteller spricht von einer Weltneuheit.

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