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Drohnen

"Drohnenabwehr für KRITIS ein Muss"

"Drohnenabwehr für KRITIS ist ein Muss"

Sicherheitsfirma hensec stellt EU-Drohnendetektionssystem für Kritische Infrastrukturen vor

Karlsruhe, 4. Februar 2026 – „Für die Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) ist eine systema­tische Drohnenabwehr ein Muss“, sagt Kevin Heneka, Inhaber des Karlsruher Sicherheits­unternehmens hensec. Er vergleicht: „Ein Werksgelände ohne Drohnendetektion ist wie ein IT-System ohne Cyberschutz. Drohnenspionage und Cyberangriffe sind im Jahr 2026 nicht mehr die Ausnahme, sondern gehören in jeder Sicherheitsstrategie berücksichtigt.“ Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind in Deutschland mehr als 2.000 KRITIS-Anlagen von über 1.100 Betreibern registriert. Bei vielen davon handelt es sich um groß­flächige Einrichtungen, von Flughäfen und Industrieparks über Tanklager und Testgelände bis hin zu Häfen, Offshore-Windparks und Chemiewerken.

Als Antwort auf die Drohnenbedrohung hat hensec ein System für die zivile Luftraumüberwachung entwickelt, das ausschließlich in Deutschland produziert wird und durchweg mit Sensoren aus EU-Ländern ausgestattet ist. „Gerade bei Sicherheitsfragen ist die technologische Souveränität ein Schlüsselfaktor, um nicht von Herstellern aus Asien oder Übersee abhängig zu sein“, betont Sicherheitsexperte Kevin Heneka.

Umfassende Drohnenerkennung durch zahlreiche Sensoren

Das hensec-System besteht aus mehreren Sensoreinheiten, die strategisch rund um das zu über­wachende Werksgelände platziert werden. Weil es sich dabei häufig um komplexe Umgebungen mit Gebäuden, Maschinen, Fahrzeugen und möglichen Störquellen handelt, kommen je nach Lage vor Ort unterschiedliche Sensoren zum Einsatz. In der Regel dabei sind Radarsysteme, Hochfrequenz-Funksensoren sowie Kamerasysteme einschließlich Infrarotkameras für die Nachtüberwachung. In der Kombination erfassen sie alles, was sich im Luftraum bewegt – sei es eine funkgesteuerte Drohne, ein Segelflugzeug oder ein Vogelschwarm. Mittels Radar werden also auch Objekte erkannt, die keine Funkwellen ausstrahlen.

Werden Drohnen festgestellt, liefert das System alle relevanten Telemetriedaten wie GPS-Koordinaten, Höhe, Geschwindigkeit, Kurs, Flugparameter, Systemdaten wie Batteriestatus, Signalstärke, Sensorzustand sowie Zeitstempel und Identifikationsinformationen. So lässt sich häufig schon bei der Echtzeit-Auswertung aller dieser Informationen erkennen, ob eine ernsthafte Bedrohung vorliegt.

Wichtig für die Sicherheit: Die Sensoren senden selbst keinerlei Signale aus, also beispielsweise auch keine Funk- oder Radarwellen, so dass das Drohnenabwehrsystem von Angreifern nicht geortet werden kann. Weiterer Vorteil: Eine derartige im Fachjargon „passives System“ genannte Lösung braucht keine behördlichen Genehmigungen. Für technisch Interessierte: Passives Radar nutzt vorhandene Funkquellen als „Beleuchtung“ aus, also beispielsweise Rundfunksignale, die von einer Drohne reflektiert werden. So kann das System Objekte in der Luft erkennen, ohne selbst Radarstrahlen auszusenden.

Bedrohungen durch Jamming und Spoofing werden unterschätzt

Neben Drohnen erkennt das hensec-System auch sogenannte GNSS-Manipulationen (Global Navigation Satellite System), also Jamming und Spoofing. Jamming bezeichnet die Störung eines Navigationssignals wie beispielsweise GPS, so dass sich kein genauer Standort bestimmen lässt, Spoofing das Aussenden verfälschter Signale, wodurch ein falscher Standort vorgegaukelt wird. Für Unternehmen sind diese Signale oftmals von großer Bedeutung, etwa für die Fuhrpark- und Logistik­steuerung oder für Zugangs- und Sicherheitssysteme, die sich auf die korrekte Zeitübermittlung durch GPS verlassen.

„Während die Bedrohung durch Drohnen allgegenwärtig scheint, ist das Bewusstsein für die Gefahren durch Jamming und Spoofing in der Industrie noch wenig ausgeprägt“, sagt der Sicherheits­experte Kevin Heneka.

Dreidimensionales Echtzeit-Lagebild für das Sicherheitspersonal

Alle von den verschiedenen Sensoren erfassten Daten werden sekundengenau zu einem dreidimensionalen Lagebild zusammengeführt, auf dem man potenzielle Bedrohungen über dem Werksgelände schnell und intuitiv erfassen kann. In Kombination mit den KI-Auswertungen erhält das Sicherheitspersonal vor Ort dadurch eine aktuelle und zuverlässige Grundlage für Entscheidungen zur Abwehr möglicher Gefahren. Die hensec-Luftraumüberwachung lässt sich laut Hersteller in alle gängigen Leitstellen- und Werksschutzsysteme einbinden.

Neben der Abwehrhilfe dient das hensec-System auch zur Erfassung von Beweismitteln und für detaillierte Analysen im Nachgang eines Vorfalls. Diese Informationen können beispielsweise für Fragen zum Versicherungsschutz von erheblicher Bedeutung sein.

 

Weitere Informationen:

hensec secure solutions,
Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.,
LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

 

 

 

 

 

Airspace Monitoring

Airspace Monitoring

Airspace monitoring reimagined – passive detection system for drone defense and more.

Our innovative airspace monitoring system offers a completely new approach to protecting sensitive areas from unmanned aerial vehicles and other airborne threats. By combining proven passive sensor technologies into a unified, scalable overall system, we enable seamless coverage of the airspace—completely without emitting any signals of our own.

  • Main sensors
  • Auxiliary sensors

The solution is based on exactly three powerful main sensors, supplemented by any number of small auxiliary sensors for detailed coverage. This makes the system highly flexible—whether deployed in a stationary setup or as a mobile unit (e.g., in a trailer)—and adaptable to any terrain or object requiring protection.

Whether it’s critical infrastructure, airports, or expansive industrial sites: our system provides an effective, silent, and legally compliant way to detect, track, and classify aerial objects—even those that emit no signals at all.

The key features at a glance:

  • 100% Passive

    No own radio emissions – therefore no registration required and maximum operational safety.

  • Multisensor Platform

    Combines telemetry receivers, RF drone detection, passive radar, and GNSS interference sensor system in one solution.

  • Drone and Operator Detection

    Detects and locates even non-cooperative drones and their remote controllers.

  • Passive Radar

    Detects flying objects solely by evaluating reflected signals – even when the radio link is turned off.

  • GNSS Interference Analysis

    Early detection of GPS disruptions caused by jamming or spoofing attacks.

  • Central User Interface

    All sensor data integrated into a unified web interface, including real-time alerts.

  • Stationary or Mobile Use

    Optional trailer-based operation for flexible site selection and rapid deployment.

  • Future-Proof

    Modular design allows for easy expansion and integration of new technologies.

Product Inquiries

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  • +49(0)7251-923875-0

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Drohnenlagezentrum in Bayern in Betrieb genommen

Zielgruppe sind primär Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS)

Tegernsee, 20. Januar 2026 – Das bundesweit tätige Sicherheitsunternehmen hensec hat ein neues ziviles Drohnenlagezentrum am oberbayerischen Tegernsee in Betrieb genommen. Von dort aus erfolgt eine permanente überregionale Luftraumüberwachung aller verbundenen Einrichtungen. Kommt es zu Drohnensichtungen, die Anlass zur Sorge geben, werden frühzeitig die zuständigen Behörden, die integrierten Leitstellen oder der Werkschutz mit Zuständigkeit für das jeweils betroffene Firmengelände informiert und entsprechend im Vorfeld festgelegte Alarmketten aktiviert.
 
„Die Inbetriebnahme eines zivilen Drohnenlagezentrum war angesichts der akuten Drohnengefahr überfällig“, erklärt hensec-Inhaber Kevin Heneka. Er ergänzt: „Es ist eine wichtige Maßnahme zu Steigerung der Sicherheit, zur Stärkung der Resilienz kritischer Infrastrukturen und zum Schutz der Bevölkerung.“ Als kritische Infrastrukturen (KRITIS) gelten die Energie- und Wasserversorgung, das Transport- und Verkehrswesen, der Sektor Gesundheit, die Informations- und Telekommunikationstechnik, das Finanz- und Versicherungswesen, die Lebensmittelversorgung sowie Notfall- und Verwaltungsdienste; ihre Funktionsfähigkeit ist essenziell für die Aufrechterhaltung des täglichen Lebens, der Sicherheit und der Stabilität unserer Gesellschaft. Der jüngste Anschlag auf die Energieversorgung in Berlin mit tagelangem Stromausfall in einem Stadtbezirk, von dem etwa 100.000 Menschen betroffen waren, steht exemplarisch für die Gefahr bei KRITIS-Ausfällen.

Der neue Service richtet sich in erster Linie an die Betreiber kritischer Infrastrukturen in Bayern. Unternehmen aus dem KRITIS-Sektor, aber auch andere Industriebetriebe, Wirtschaftsunternehmen und Behörden können sich an das Zentrum anschließen, um die erhöhte Sicherheitsstufe durch die permanente Drohnenüberwachung in Anspruch zu nehmen.

Das neue Drohnen-Monitoringzentrum verfügt laut Angaben über eine offene Datenstruktur, so dass sich auch bereits vorhandene Systeme leicht integrieren lassen. Zudem können dadurch die erfassten Daten auch standortunabhängig mit anderen Lagezentren ausgetauscht werden.

Technologische Souveränität und Resilienz „made in Germany“

hensec betont, dass das neue Drohnenlagezentrum durchweg mit Technologie „made in Germany“ arbeitet. Erst kürzlich fiel den Angaben zufolge bei einer Vorstellung auf dem letzten Advanced Air Mobility Forum mit der Bayerischen Koordinierungsstelle Drohnen (BayKD) in Oberpfaffenhofen positiv auf, dass das hensec-Luftraumüberwachungssystem als einziges Verbundsystem ohne ausländische Komponenten oder Abhängigkeitkeiten funktioniert.

Dieses Streben nach technologischer Souveränität spiegelt sich laut hensec auch beim Aufbau des neuen Lagezentrums wider. Es bestünden weder bei den verwendeten Betriebssystemen noch bei der Anwendungssoftware oder der Cloud-Infrastruktur Abhängigkeiten zu Konzernen aus Übersee oder dem nicht-Europäischen Ausland, stellt das Sicherheitsunternehmen klar.
    
Ebenso wichtig ist hensec die technologische Resilienz des neuen Drohnenzentrums. So seien sowohl die Hardwarekomponenten als auch die Arbeitsplätze redundant ausgelegt, damit bei einem eventuellen Komponentenausfall unmittelbar umgeschaltet werden könne. Bei den Arbeitsplätzen verzichtet hensec durchgängig auf Wifi, Bluetooth oder andere Funktechnologien, die potenziell von außen gestört oder manipuliert werden können. 

„Die Bedrohungslage ist ernst und wir nehmen sie ernst“, betont hensec-Inhaber Kevin Heneka. Er ergänzt: „Alle KRITIS-Unternehmen sind ebenfalls gut beraten, die Gefahr ernst zu nehmen.“ Bislang gehören je nach Zählweise etwa 2.000 Firmen zum KRITIS-Kreis. Durch das neue NIS2/KRITIS-Dachgesetz sind künftig schätzungsweise mehr als 30.000 Unternehmen betroffen.

Eines von drei Drohnenlagezentren in Deutschland

Bei dem neuen Lagezentrum am Tegernsee handelt es sich um eine von drei ähnlich aufgebauten Drohnenstationen in anderen Bundesländern. Im Verbund lassen sich damit Drohnen an den häufigsten KRITIS-Standorten und Flughäfen bundesweit detektieren, überwachen, identifizieren und entsprechend eine Gefahreneinschätzung vornehmen. Zudem sind die Stationen auch auf das aktive Steuern von Drohnen ausgelegt. Mit der BVLOS Genehmigung können die Zentren dadurch im Krisenfall im Schichtbetrieb eigene Drohnen über zehn Stunden lang ununterbrochen in der Luft steuern – z.B. zur Erstellung von Live-Lagebildern.

Betreiber kritischer Infrastrukturen und Behörden können sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. wenden, um ihre Bedrohungslage einschätzen zu lassen. Weitere Informationen unter: www.Luftraumueberwachung.com/de. 

 

 

 

Drohnensicherheit bei Veranstaltungen

Wenn der Himmel zur Bühne wird: Die wachsende Herausforderung der Drohnensicherheit bei Großveranstaltungen

Drohnenshows haben sich in den letzten Jahren zu einem faszinierenden Spektakel entwickelt. Sie tauchen den Nachthimmel in choreographierte Lichtbilder, erzählen Geschichten und ersetzen zunehmend traditionelle Feuerwerke bei großen Events, von Stadtfesten bis hin zu Unternehmens­veranstaltungen. Parallel dazu werden Drohnen auch für operative Zwecke – von der Medien­berichterstattung bis zur Sicherheitsüberwachung – über Veranstaltungsarealen eingesetzt. Doch hinter der visuellen Faszination und dem praktischen Nutzen verbergen sich wachsende und oft unterschätzte Sicherheitsrisiken, die eine Neubewertung der Schutzkonzepte erfordern.

Fragilität der Technik beim Drohneneinsatz im großen Stil

Die jüngsten Ereignisse haben die Fragilität dieser Technologie im öffentlichen Raum schmerzlich ins Bewusstsein gerufen. Sei es das Bangen um die Durchführung einer aufwändigen Drohnenshow aufgrund widriger Wetterbedingungen oder Berichte über Abstürze einzelner Flugobjekte – die potenziellen Gefahren, die von Drohnen ausgehen können, wenn die Kontrolle verloren geht, sind evident. Ein abstürzendes Fluggerät, selbst kleinerer Bauart, stellt ein erhebliches Risiko für Leib und Leben der Zuschauer dar. Die Ursachen für einen solchen Kontrollverlust können vielfältig sein: technische Defekte, menschliches Versagen des Piloten oder Umwelteinflüsse wie starker Wind.

Eine besonders perfide und zunehmend relevante Gefahr stellt jedoch die elektronische Störung dar. Viele moderne Drohnen verlassen sich für ihre Navigation und Positionierung stark auf Satelliten­navigationssysteme (GNSS), zu denen GPS, Galileo und GLONASS gehören. Diese Systeme liefern hochpräzise Positionsdaten, die für die Einhaltung komplexer Flugrouten bei Shows oder für das autonome Verhalten der Drohnen essenziell sind. Doch GNSS-Signale sind relativ anfällig für externe Einflüsse. So genanntes „Jamming“ blockiert diese Signale schlicht, während „Spoofing“ gefälschte Positions- und Zeitsignale aussendet, die die Drohne vom Kurs abbringen oder sogar kontrolliert an eine falsche Position schicken können. Solche Störungen können unbeabsichtigt auftreten, beispiels­weise durch defekte Geräte, aber auch gezielt eingesetzt werden, um Drohnen zu manipulieren oder zum Absturz zu bringen – sei es aus böswilliger Absicht, zu Sabotagezwecken oder einfach nur aus Unfug.

Für Veranstalter von Großereignissen, insbesondere jenen, die auf Drohnenshows setzen oder mit einer Vielzahl von Drohnen über ihrem Gelände rechnen müssen, stellt sich daher die dringende Frage: Wie kann die Sicherheit im niedriggelegenen Luftraum über dem Eventbereich gewährleistet werden? Herkömmliche Sicherheitskonzepte, die sich auf den physischen Zugang zum Gelände konzentrieren, greifen zu kurz. Die Bedrohung kommt aus der Luft und ist oft unsichtbar.

Kombination von Sicherheitstechnologien

Eine effektive Antwort auf diese komplexe Bedrohung erfordert eine mehrschichtige technologische Lösung. Im Kern steht dabei die Kombination aus zwei entscheidenden Fähigkeiten:

Erstens, das kontinuierliche Monitoring der GNSS-Signalqualität. Spezialisierte Sensorik ist in der Lage, in Echtzeit festzustellen, ob die Satellitensignale gestört (Jamming) oder manipuliert (Spoofing) werden. Die Detektion solcher Störungen ermöglicht eine sofortige Reaktion – beispielsweise den Abbruch einer laufenden Drohnenshow, bevor einzelne Drohnen durch den Signalverlust unkontrollierbar werden oder falsche Flugmanöver ausführen.

Zweitens, eine moderne Drohnendetektion, die in der Lage ist, alle Flugobjekte im relevanten Luftraum zu erkennen und zu identifizieren, unabhängig davon, ob sie kooperativ sind (also Transpondersignale aussenden) oder nicht. Solche Systeme nutzen oft eine Kombination von Sensortechnologien, um auch unbekannte oder potenziell feindselige Drohnen zuverlässig zu erfassen.

Erst die intelligente Verknüpfung dieser beiden Detektionsansätze – die Überwachung der Navigationsgrundlage (GNSS) und die direkte Erfassung der Flugobjekte (Drohnendetektion) – schafft ein umfassendes Lagebild des Luftraums über einer Veranstaltung. Eine solche integrierte Plattform ermöglicht eine verbesserte Situationswahrnehmung in Echtzeit und bietet damit eine qualifizierte Basis für Entscheidungen zur Risikominimierung.

Die Vorteile einer solchen kombinierten Technologie gehen über die reine Gefahrenabwehr hinaus. Eine präzise Detektion ermöglicht die Sammlung von Beweismitteln und detaillierten Analysen im Nachgang eines Vorfalls, was für die Aufklärung von Ursachen (wie im Falle eines unerklärlichen Absturzes) oder für Versicherungsfragen von erheblicher Bedeutung ist. Darüber hinaus bietet das System einen maßgeblichen organisatorischen Mehrwert für den Veranstalter: Zugelassene Drohnen, beispielsweise von Medienpartnern oder Rettungsdiensten, können vom System automatisch identifiziert und den Verantwortlichen zugeordnet werden. Dies vereinfacht die Koordination des genehmigten Flugverkehrs und erlaubt eine schnellere Unterscheidung zwischen gewünschten Flugbewegungen und potenziellen Bedrohungen.

Die Notwendigkeit integrierter Lösungen, die GNSS-Interferenzüberwachung mit fortschrittlicher Drohnendetektion verbinden, wird durch die steigende Anzahl von Drohnen im öffentlichen Raum und die zunehmende Raffinesse möglicher Störversuche unterstrichen. Während spezialisierte Technologien für einzelne Aspekte existieren, ist es die ganzheitliche Betrachtung und die Bereitstellung einer kombinierten Lösung aus einer Hand, die den entscheidenden Unterschied für die Sicherheit von Großveranstaltungen in der Ära des unbemannten Flugverkehrs machen kann. Projekte, bei denen fortschrittliche GNSS-Interferenzdetektionstechnologie bereits bei großen Drohnenshows zum Einsatz kam, haben die Machbarkeit und den Mehrwert dieses Ansatzes in der Praxis bestätigt.

Die Gewährleistung der Sicherheit bei Veranstaltungen mit Drohnenbeteiligung erfordert ein Umdenken von passiven Schutzmaßnahmen hin zu proaktiver Überwachung und integrierter Lageerfassung. Nur durch die konsequente Implementierung robuster Technologien, die sowohl die Drohnen selbst als auch ihre Navigationsumgebung im Blick behalten, kann das volle Potenzial von Drohnenshows und anderen Anwendungen sicher ausgeschöpft und das Risiko für Zuschauer und Teilnehmer minimiert werden. Eine Investition in diese Technologien ist eine Investition in die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf von Großereignissen.

Integrierte Lösung für GNSS-Überwachung und Drohnendetektion

Die Sicherheitsfirma hensec ist derzeit das einzige Unternehmen, das eine umfassende und integrierte Lösung für kombiniertes Monitoring der GNSS-Qualität (Spoofing und Jamming Detection) mit moderner Drohnendetektion, bei der auch unkooperative Drohnen erkannt werden, anbietet. Herkömmliche Jamming-Detektionssysteme erkennen lediglich, dass ein Signal nicht zuverlässig ist, können jedoch nicht unterscheiden, ob es sich um Interferenzen, Jamming oder Spoofing handelt. Mit anderen Worten: Es wird erkannt „dass“ etwas nicht stimmt, aber nicht „was“. Die hensec-Lösung bietet hingegen eine umfassende Analyse der GNSS-Signalqualität in vielerlei Hinsicht, so dass selbst aufwändige Spoofing-Attacken erkannt und sofort abgewehrt werden können, etwa durch das Blockieren feindlicher Funksignale.

Neben maßgeschneiderten Lösungen für Firmengelände, Städte oder ganze Landstriche bietet hensec auch ein portables Koffersystem als Mietlösung speziell zur Abwehr von Gefahren durch unberechtigte Drohnenflüge über Veranstaltungsarealen an. Der Koffer erkennt 99 Prozent aller gebräuchlichen Drohnen und schlägt Alarm, sobald sich ein Objekt der festgelegten No-fly-Zone nähert. Neben dem Drohnentyp, der genauen Position und der Dronen-ID wird auf einer integrierten Karte auch die Position des Drohnenpiloten angezeigt – im konkreten Einsatz möglicherweise die wichtigste Information. Wichtig dabei: Der Anti-Drohnen-Koffer erzeugt keinerlei Störung beim Funkverkehr beispielsweise mit dem Bühnenequipment und wird von den Besuchen nicht einmal wahrgenommen. Eine autarke Energieversorgung erleichtert die Nutzung vor Ort.

Weitere Informationen: www.hensec.com www.luftraumueberwachung.com 

 

Gemeinsames Lagebild für Häfen: hensec vernetzt Drohnen- und GNSS-Überwachung

Gemeinsames Lagebild für Häfen: hensec vernetzt Drohnen- und GNSS-Überwachung

Gemeinsames Lagebild für Häfen: hensec vernetzt Drohnen- und GNSS-Überwachung

Neue Sicherheitsplattform Portags führt unterschiedliche Sensordaten in einem zentralen Lagebild zusammen – für den Schutz kritischer Hafeninfrastruktur vor Drohnen und GNSS-Manipulation

Karlsruhe, 8. September 2026 Die Ostsee-Anrainer wollen ihre Zusammenarbeit beim Schutz vor hybriden Bedrohungen deutlich verstärken. Beim Baltic Sea Security Summit Ende August verständigten sich Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden sowie Norwegen auf einen intensiveren Informations­austausch und eine gemeinsame Taskforce. Gleichzeitig rücken gemeinsame Lagebilder und kompatible Sicherheitstechnologien stärker in den Fokus. Eine besondere Rolle spielen dabei Häfen: Als Knotenpunkte für Logistik, Energieversorgung, Industrie und Datenverbindungen gehören sie zu den besonders sensiblen Bereichen kritischer Infrastruktur.

Zum Schutz dieser Infrastruktur hat die deutsche Sicherheitsfirma hensec secure solutionsPortags (Port Airspace and GNSS Security) entwickelt. Die integrierte Plattform zur Luftraum- und GNSS-Überwachung (Global Navigation Satellite System) für Häfen verbindet unterschiedliche Detektions­technologien und führt deren Informationen in einer gemeinsamen operativen Sicht zusammen. Einfach gesagt: Das System beobachtet den Himmel über dem Hafen auf mögliche Flugobjekte wie etwa Drohnen und prüft zugleich, ob die Satellitennavigation zuverlässig funktioniert oder gestört wird. Sicherheits­verantwortliche können damit Drohnenaktivitäten und GNSS-Störungen zentral erkennen, bewerten und dokumentieren.

„Ein gemeinsames Lagebild entsteht nicht dadurch, dass immer mehr einzelne Sensoren installiert werden. Entscheidend ist, dass deren Informationen zusammengeführt, korreliert und so aufbereitet werden, dass Verantwortliche schnell erkennen können, was tatsächlich passiert“, sagt Kevin Heneka, Geschäftsführer von hensec secure solutions. „Gerade in komplexen Hafeninfrastrukturen ist es entscheidend, unterschiedliche Informationen nicht isoliert zu betrachten, sondern miteinander in Beziehung zu setzen.“

Vom einzelnen Signal zum gemeinsamen Lagebild

Portags kombiniert mehrere Detektionstechnologien. Die RF-Sensorik überwacht relevante Frequenzbereiche und erkennt aktive Kommunikations- und Steuersignale von Drohnen. Dazu gehören unter anderem Remote-ID-Daten, Steuer- und Kommunikations­signale sowie Telemetrie- und Bewegungsinformationen. Passives Radar ergänzt diese Informationen und kann auch nicht-funkende und nicht-kooperative Flugobjekte sichtbar machen.

Gleichzeitig überwacht das System die GNSS-Umgebung. Beim Jamming werden GNSS-Signale überlagert, blockiert oder stark degradiert. Beim Spoofing erhalten Empfänger dagegen plausible, aber falsche Navigations- oder Zeitinformationen. Die in Portags integrierten, eigens entwickelten GNSS-Analysesysteme analysieren die Signalqualität, erkennen Interferenzen und Anomalien und führen Plausibilitätsprüfungen durch, um entsprechende Ereignisse zu identifizieren und einzuordnen.

GNSS-Störungen können laut hensec nicht nur Navigation, sondern auch Synchronisation und automatisierte Prozesse beeinflussen. Betroffen sein können unter anderem der Schiffs- und Flugverkehr, kritische Infrastruktur, Kommunikationssysteme sowie autonome Systeme, die auf verlässliche Positions- oder Zeitinformationen angewiesen sind.

Die unterschiedlichen RF-, Radar-, Telemetrie- und GNSS-Daten werden über Sensor Fusion zusammengeführt, korreliert und klassifiziert. Anschließend werden relevante Informationen in einem gemeinsamen Lagebild – dem sogenannten Common Operating Picture – zentral dargestellt. Ereignisse können dort visualisiert, alarmiert und nachvollziehbar dokumentiert werden.

GNSS-Störungen im Ostseeraum

Dass GNSS-Störungen gerade für die maritime Sicherheit relevant sind, zeigen auch Untersuchungen, an denen hensec beteiligt war. Für eine 2025 durchgeführte Messkampagne wurde ein GNSS-Interferenzdetektor direkt an Bord eines Forschungsschiffes installiert, das zwischen Juni und Oktober im südlichen Ostseeraum unterwegs war.

Die Messungen zeigten unter anderem kombinierte Jamming- und Spoofing-Aktivitäten. Auf offener See wurden teilweise deutlich stärkere Störungen gemessen als im Hafen von Danzig. Die Untersuchung zeigt damit, dass Schiffe im Ostseeraum teilweise mit komplexen GNSS-Interferenzen konfrontiert sind.

„Gerade dort, wo Drohnenaktivitäten und Störungen von Navigationssignalen gleichzeitig eine Rolle spielen können, reicht der Blick auf eine einzelne Sensorquelle nicht aus“, erklärt Heneka. „Portags verfolgt deshalb einen Multi-Sensor-Ansatz: Unterschiedliche Daten werden zusammengeführt und auf Plausibilität geprüft, um Sicherheitsverantwortlichen eine belastbare Grundlage für ihre Bewertung zu geben.“

Modular und in bestehende Strukturen integrierbar

Die Sensorarchitektur von Portags wird entsprechend dem jeweiligen Standort, dem Risikoprofil und der gewünschten Abdeckung geplant. Das System ist modular und skalierbar und kann stationär oder mobil eingesetzt werden.

Zu den möglichen Einsatzbereichen gehören Containerterminals, Tanklager, Hafenzufahrten und automatisierte Terminals. Darüber hinaus kann das System zur Überwachung kritischer Energie-, Kommunikations- und Steuerungsinfrastrukturen eingesetzt werden.

Über offene Schnittstellen lässt sich Portags zudem in bestehende Leitstellen integrieren. Mehrere Sensorknoten können über ein gesichertes Datennetz mit einem Operations Center verbunden werden, in dem die Informationen zu einem gemeinsamen operativen Lagebild zusammenlaufen.

Damit verfolgt Portags einen integrierten Ansatz für die Hafenüberwachung: Drohnen erkennen, GNSS-Störungen identifizieren und unterschiedliche Informationen so zusammenführen, dass Sicherheitslagen zentral bewertet werden können.

hensec – secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis „Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“ legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cybersecurity gleichermaßen umfassen. hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, qualifiziert Personal und erarbeitet sowie implementiert Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage – insbesondere auch mit Blick auf hybride Angriffsszenarien – Rechnung tragen.

 

Weitere Informationen:

hensec secure solutions,
Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.,
LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

 

 

 

 

 

hensec begrüßt EU-Vorschlag zum Schutz vor den Auswirkungen von GNSS-Störungen

hensec begrüßt EU-Vorschlag zum Schutz vor den Auswirkungen von GNSS-Störungen

Hensec begrüßt EU-Vorschlag zum Schutz vor den Auswirkungen von GNSS-Störungen

Sicherheitsfachmann Kevin Heneka: „Es ist höchste Zeit, dass sich die Politik der andauernden Störungen von GNSS-Signalen annimmt, um die Resilienz Europas insbesondere bei kritischen Infrastrukturen und Services zu stärken.“

Karlsruhe, 30. Juni 2025 – „Es wird höchste Zeit, dass sich die Politik der zunehmenden Bedrohung durch Störungen globaler Navigationssysteme wie GPS und Galileo annimmt“, erklärt Kevin Heneka, Inhaber der Sicherheits­firma hensec. Er begrüßt den vom Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union (Ministerrat) vorgelegten Aufruf „Call for common actions in response to Global Satellite Navigation Systems (GNSS) jamming and spoofing threats.“

GNSS, Global Navigation Satellite Systems, sind globale Satellitennavigationssysteme, die eine präzise Positionsbestimmung und Zeitmessung auf der ganzen Welt ermöglichen. Dazu gehören unter anderem GPS (USA), Galileo (EU), Glonass (Russland) und Beidou (China).

In dem jüngsten Call des Rates der Europäischen Union werden sieben Forderungen erhoben, die sich an die für das Transportwesen zuständigen nationalen Fachminister in den Ländern der EU richten. Dazu gehören das Recht Russlands und Belarus‘ zur Registrierung von Funkressourcen bei der ITU auszusetzen, solange GNSS-Interferenzen festzustellen sind, die Abhängigkeit des Transportwesens von GNSS zu verringern und alternative Systeme einzuführen, die Schulungen für Piloten, Fluglotsen und Flugsicherungspersonal in Bezug auf GNSS-Störungen zu intensivieren, die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Herstellern bei Abwehrmaßnahmen zu fördern, kritische Infrastrukturbetreiber auf die GNSS-Risiken hinzuweisen und branchenspezifische Aktionspläne (Weltraum, Luftfahrt, Seefahrt, Telekommunikation) zur koordinierten Reaktion zu entwickeln.

Die wachsende Bedrohung durch GNSS-Störungen

Satellitennavigationssysteme sind das Rückgrat unserer modernen Gesellschaft. Sie steuern nicht nur Navigationssysteme in Autos und Smartphones, sondern sind auch für kritische Infrastrukturen unerlässlich: von der präzisen Zeitmessung in Finanzmärkten über die Steuerung von Telekommunikationssystemen bis hin zur Navigation in Luft- und Seefahrt. Doch diese fundamentale Abhängigkeit macht GNSS-Signale zu einem Ziel für Störsender, sogenannte „Jammer“ und „Spoofer“, die die Signale blockieren bzw. manipulieren können. „Die EU hat diese wachsende Bedrohung endlich erkannt und beginnt Maßnahmen zu ergreifen, um die Resilienz Europas gegenüber GNSS-Störungen zu erhöhen“, sagt Kevin Heneka.

Insbesondere kritische Infrastrukturen und Services müssten verstärkt geschützt werden, heißt es im Aufruf des Rates der Europäischen Union. Kevin Heneka betont: „hensec verfügt schon heute über die notwendigen Hard- und Softwaresysteme, um genau diese Anforderungen an den Schutz kritischer Infrastrukturen zu erfüllen und die Resilienz von GNSS-Anwendungen zu stärken. Unsere Lösungen sind darauf ausgelegt, Störungen zu erkennen, zu lokalisieren und abzuwehren, sodass unsere Kunden auch in komplexen Störungsumgebungen eine zuverlässige GNSS-Funktionalität sicherstellen können.“

 

 

hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

Hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

  • aisvogel: Die Vogelperspektive für AIS-Daten (Automatic Identification System) und mehr
  • Einsatzgebiete: Offshore-Anlagen, Kabelkorridore, Energieinfrastruktur, sensible Seegebiete
  • Fliegende Sensorplattform gleicht AIS-Positionen mit unabhängigen Beobachtungen ab, untersucht Funk- und GNSS-Anomalien und führt unterschiedliche Informationen zu einem maritimen Lagebild zusammen

Karlsruhe, 7. Oktober 2026 – Eine elektronisch gemeldete Schiffsposition ist zunächst nur ein Datenpunkt. Ob sich ein Schiff tatsächlich an dieser Position befindet, lässt sich zuverlässiger beurteilen, wenn weitere, unabhängige Informationen hinzukommen. Genau hier setzt aisvogel von hensec secure solutions an. Die fliegende Sensorplattform erfasst Funk-, Positions-, Bewegungs- und optische Informationen direkt über dem maritimen Einsatzgebiet und führt sie zu einem gemeinsamen Lagebild zusammen.

aisvogel kann große Seegebiete über viele Stunden beobachten, auffällige Signale und Bewegungsmuster erkennen und bei Bedarf gezielt zu auffälligen Positionen verlagert werden. Bei Meldungen oder verdächtigen Aktivitäten kann die Plattform automatisiert starten, das betreffende Gebiet anfliegen und die Lage vor Ort mit ihrer Sensorik verifizieren. Bei entsprechender Genehmigung ist ein solcher Einsatz auch außerhalb der direkten Sichtweite (BVLOS – Beyond Visual Line of Sight) möglich. Je nach Mission lässt sich die Plattform mit RF- (Radio Frequency/Funk), AIS- (Automatic Identification System), EO/IR- (elektrooptisch/infrarot), GNSS- (Global Navigation Satellite System) und Kommunikationssystemen ausstatten. So können unterschiedliche Informationen nicht nur erfasst, sondern zeitlich und räumlich miteinander korreliert, überprüft und eingeordnet werden.

„Für ein belastbares maritimes Lagebild reicht es nicht, einzelne Datenquellen isoliert zu betrachten“, sagt Kevin Heneka, Geschäftsführer von hensec secure solutions. „Entscheidend wird es dort, wo Informationen miteinander abgeglichen werden: Passt die gemeldete Position zur tatsächlichen Beobachtung? Lässt sich eine auffällige Funkemission räumlich eingrenzen? Und ergeben verschiedene Sensoren zusammen ein schlüssiges Bild? Genau für solche Aufgaben haben wir aisvogel entwickelt.“

Wenn die gemeldete Position nicht zur Beobachtung passt

Ein zentraler Anwendungsfall von aisvogel ist die Verifikation von AIS-Daten. Es handelt sich dabei um automatisch von Schiffen ausgestrahlte Angaben zu Identität, Position, Kurs und Geschwindigkeit. Die Plattform empfängt AIS-Informationen, analysiert Schiffsbewegungen und gleicht gemeldete Positionen mit weiteren Beobachtungen ab. Kamera- und EO/IR-Sensorik kann einen Kontakt unabhängig bestätigen und elektronische Positionsangaben mit der tatsächlich beobachteten Situation vergleichen.

Werden AIS-, GNSS- oder andere Positionsinformationen mit einem erkannten Kontakt korreliert, werden räumliche Widersprüche sichtbar. Auffällige Positionssprünge, unplausible Tracks oder mögliche Spoofing-Situationen lassen sich dadurch priorisieren und gezielt untersuchen.

Gleichzeitig kann die Plattform relevante Funkaktivitäten erfassen und auffällige oder unbekannte Funksignale räumlich und zeitlich einordnen. Im Bereich GNSS dient aisvogel dazu, auffällige Situationen sowie mögliche Jamming- oder Spoofing-Ereignisse im maritimen Umfeld zu untersuchen. Dabei verfügt die Plattform selbst über GPS-Jamming-resiliente Navigationssysteme, um auch in einem durch Störsignale beeinträchtigten Umfeld navigieren zu können.

Die unterschiedlichen Informationen fließen in ein dynamisches gemeinsames Lagebild ein. Widersprüche zwischen Signalen, Bewegungen und beobachteten Positionen werden darin sichtbar und können hinsichtlich ihrer operativen Relevanz bewertet werden. Für die maritime Sicherheit ist gerade dieser Abgleich unterschiedlicher Informationsquellen entscheidend, um Auffälligkeiten zuverlässig einordnen und bei Bedarf gezielt untersuchen zu können.

Mobile Sensorik für maritime Einsatzgebiete

Die CarryAir-Basis von aisvogel verbindet die Effizienz eines Starrflüglers mit der Flexibilität eines VTOL-Systems. Das bedeutet: Das Fluggerät startet und landet senkrecht wie ein Hubschrauber, fliegt dann aber lange und sparsam wie ein Flugzeug. Mit Hybridantrieb sind bis zu zehn Stunden Flugdauer möglich. Die Plattform verfügt über eine Spannweite von knapp drei Metern und bietet bis zu sieben Kilogramm Nutzlast bzw. 60 Liter geschütztes Nutzlastvolumen. Sechs dedizierte Hubrotoren ermöglichen vertikales Starten und Landen und sorgen zugleich für Redundanz.

Die Sensorik wird missionsspezifisch zusammengestellt. Integriert werden können RF-, AIS-, EO/IR-, GNSS- und Kommunikationssysteme. Dadurch lässt sich die Plattform auf unterschiedliche Einsatzräume, Sensorpakete und Missionsprofile zuschneiden. Als unbemannte Sensorplattform ist aisvogel zudem wesentlich kostengünstiger einsetzbar als Hubschrauber oder bemannte Flugzeuge – insbesondere bei länger andauernden oder wiederkehrenden Überwachungsaufgaben.

Zu den vorgesehenen Anwendungen gehört die langandauernde mobile Beobachtung von Schiffsverkehr, Seewegen und definierten Operationsgebieten. Darüber hinaus kann aisvogel elektronisch gemeldete Positionen und Identitäten mit unabhängigen Beobachtungen aus der Luft abgleichen, ungewöhnliche Funkaktivitäten untersuchen sowie mögliche GNSS-Jamming- und Spoofing-Ereignisse in Küsten- und Offshore-Gebieten erkennen und räumlich untersuchen.

Die Plattform ist auch für die mobile Überwachung kritischer maritimer Infrastruktur ausgelegt. Als mögliche Einsatzgebiete nennt hensec Offshore-Anlagen, Kabelkorridore, Energieinfrastruktur und sensible Seegebiete. Damit lässt sich aisvogel sowohl für die maritime Sicherheit in größeren Seegebieten als auch gezielt zum Schutz besonders sensibler Infrastruktur einsetzen. Entwickelt und produziert wird aisvogel in Deutschland. Die Lieferkette für die Plattform liegt vollständig innerhalb der Europäischen Union.

Mehrere Plattformen im Verbund

Als Besonderheit von aisvogel bezeichnet hensec die Möglichkeit zum kooperativen Einsatz mehrerer fliegender Plattformen. Mehrere räumlich getrennte Drohnen können dasselbe Signal aus unterschiedlichen Positionen beobachten und ihre Messungen gemeinsam auswerten.

Bei geeigneter Sensorik ermöglicht dieser Verbund kooperative Peil- und Geolokalisierungsverfahren. Mehrere Plattformen liefern unterschiedliche Peilrichtungen, über die sich eine auffällige Emission räumlich eingrenzen lässt. Parallel können weitere Plattformen das Seegebiet überwachen oder einen Kontakt optisch verifizieren.

Vogelperspektive als entscheidender Vorteil der Seeüberwachung

„Gerade auf See ist Mobilität ein entscheidender Vorteil“, erklärt Kevin Heneka. „Statt ausschließlich darauf angewiesen zu sein, was von einem festen Standort aus erfasst werden kann, bringen wir die Sensorik über das Einsatzgebiet für eine umfassende Vogelperspektive. Und wenn mehrere Plattformen zusammenarbeiten, können wir eine auffällige Situation aus unterschiedlichen Positionen betrachten und die gewonnenen Informationen miteinander verbinden.“

Der Missionsablauf folgt dabei einem durchgängigen Prinzip: Sensordaten werden zunächst erfasst, anschließend zeitlich und räumlich korreliert und Auffälligkeiten klassifiziert und priorisiert. Elektronische Angaben können danach mit optischen oder anderen unabhängigen Sensorinformationen überprüft werden. Auffällige Kontakte und Signalquellen lassen sich schließlich näher untersuchen und im Plattformverbund räumlich eingrenzen.

Weitere Informationen zu aisvogel, zum Bezug der Plattform oder zu Einsatzmöglichkeiten im Rahmen eines Mietservices erhalten Interessenten direkt bei hensec secure solutions unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

hensec – secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis „Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“ legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cybersecurity gleichermaßen umfassen. hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, qualifiziert Personal und erarbeitet sowie implementiert Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage – insbesondere auch mit Blick auf hybride Angriffsszenarien – Rechnung tragen.

 

Weitere Informationen:

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Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
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hensec demonstriert Luftraumüberwachungssystem auf Europas größtem Übungsplatz

Folgeveranstaltung des cUAV-Symposiums (Counter-Unmanned Aerial Vehicles)

In Deutschland entwickeltes und gefertigtes System zur Drohnendetektion überzeugt bei Live-Demonstration

Karlsruhe, 22. Dezemnber 2025

Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec hat seine jüngsten Systeme zur Luftraumüberwachung auf einer Folgeveranstaltung des cUAV-Symposiums (Counter-Unmanned Aerial Vehicles, Detektion und Abwehr unbemannter Fluggeräte) auf dem größten Truppenübungsplatz Europas vorgestellt. Organisator war einer der führenden Innovationshubs des öffentlichen Sektors im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsinnovation.

Als einziges Unternehmen konnte hensec eigenen Angaben zufolge ein vollständig in Deutschland entwickeltes und gefertigtes System zur Luftraumüberwachung live demonstrieren, das Drohnen anhand unterschiedlicher Sensorarten zuverlässig erfasst. Die Entwicklung und Produktion in Deutschland gewährleistet eine hohe technologische Souveränität - ein Aspekt, der angesichts der geopolitischen Entwicklungen rapide an Bedeutung gewinnt, wie hensec betont. Bei der Live-Demonstration konnten sich Repräsentanten deutscher und europäischer Sicherheitsinstitutionen von der Funktionstüchtigkeit und Praxistauglichkeit der hensec-Lösung vor Ort überzeugen.

Der von hensec bereitgestellte Sensormix aus Telemetriedatenauswertung, Hochfrequenzanalyse und passivem Radar liefert ein umfassendes Lagebild des Luftraums. Selbst Drohnen, die überhaupt keine Funkwellen aussenden, werden entdeckt. Das hensec-System funktioniert mit einer vollständig passiven Arbeitsweise, ist also funktechnisch komplett unsichtbar. Weil es im Gegensatz zu aktiven Radarsystemen selbst keinerlei Funkwellen aussendet, beeinträchtigt das System auch keine anderen Anwendungen und kann nicht geortet werden. Dies ist insbesondere für zivile Einsatzbereiche wie Flughäfen oder Industrieanlagen ein entscheidender Vorteil bzgl. der Kosten und Betriebssicherheit.

Ein souveräner und bewährter Sensormix

Als Entwickler und Integrator setzt hensec bei seiner eigens entwickelten Sensorfusion auf erprobte Technologien unabhängiger deutscher und europäischer Unternehmen:

  • HF-Analyse von Aaronia - weltweit an zahlreichen Standorten im professionellen Einsatz.
  • Airsenso-Module - an vielen Flugplätzen als Standardkomponenten etabliert.
  • Passiv-Radar von Parasol - durch die Deutsche Flugsicherung zertifiziert zum Schutz von Windparks.
  • GNSS-Jamming- und Spoofing-Detektion durch GPSPatron - erkennt und lokalisiert Störquellen präzise und in Echtzeit.

Diese Kombination sorgt für höchste Zuverlässigkeit, Interoperabilität und eine vollständig souveräne Lieferkette innerhalb Europas, teilt hensec mit.

Flexible Integrationsmöglichkeiten und neue 3D-Visualisierung

Besondere Aufmerksamkeit zog bei der Live-Demonstration die vielseitige Integrationsfähigkeit des hensec-Systems auf sich. Komponenten anderer Hersteller - einschließlich optischer Sensoren zur visuellen Verifikation - lassen sich nahtlos anbinden. Die von dem Drohnendetektionssystem gelieferten Daten können direkt in etablierte Softwarelösungen für Lagebilder, Leitstellen und Werksschutzsysteme eingebunden werden.

Ebenfalls zeigte das System während der Veranstaltung seine Fähigkeit, Drohnen-Abwehrversuche anderer Aussteller mittels Jamming über die integrierte GNSS-Jamming- und Spoofing-Detektion zuverlässig zu klassifizieren und in Echtzeit auszuwerten.

Als ein weiteres Highlight erwies sich die neue integrierte 3D-Visualisierung. Die dreidimensionale Darstellung ermöglicht es dem Sicherheitspersonal, Bedrohungen unmittelbar und intuitiv zu erfassen.

"Die von hensec entwickelte Kombination aus modernsten passiven Sensoren, europäischer Technologiehoheit und breiter Integrationsfähigkeit macht unser System zur Luftraumüberwachung zu einer der wirkungsvollsten Lösungen, um kritische Infrastrukturen und sensible Bereiche zuverlässig vor Drohnenrisiken zu schützen", erklärt das Karlsruher Unternehmen.

Weitere Informationen unter: www.Luftraumueberwachung.com/de

hensec - secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis "Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied" legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cybersecurity gleichermaßen umfassen. Hierzu setzt hensec auf hochqualifiziertes Fachpersonal und modernste Sicherheitstechnologie. Es gibt kaum eine Facette im Sicherheitsbereich, in dem hensec nicht aktiv ist: Abhörschutz, Drohnenabwehr, Industrie 4.0, Informationssicherheit, Kritische Infrastrukturen, Open Source Intelligence, OT-Security, Perimeterschutz, Social Engineering, Videoüberwachung,... hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, führt Personalqualifizierungsmaßnahmen durch und erarbeitet und implementiert neue Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage insbesondere auch in Bezug auf hybride Angriffsszenarien Rechnung tragen.

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Anänger zur mobilen Drohnendetektion

 

Anhänger zur mobilen Drohnendetektion (geschlossen)

 

2D-Liveansicht mit Tracing
3D-Liveansicht
GNSS-Jamming Detektion
Erkannter GNSS Jammer

 

Luftraumüberwachung benötigt umfassende Sensor-Detektion

Drohnenvorfall: Luftraumüberwachung benötigt umfassende Sensor-Detektion

Experte zum Drohnenvorfall: Luftraumüberwachung benötigt umfassende Sensor-Detektion

hensec: Im zivilen Umfeld zählen Identifikation, Klassifizierung und gerichtsfeste Dokumentation – Sensorkombination aus Funkanalyse und leistungsfähiger Optik schafft das notwendige Lagebild

Karlsruhe,13. August 2026 – Der jüngste Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle macht deutlich, wie schnell ein zunächst unbekanntes Flugobjekt zu einem Sicherheitsrisiko werden kann. Für Unternehmen, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Behörden reicht es deshalb nicht, lediglich festzustellen, dass sich „irgendetwas“ im Luftraum befindet, erklärt die unter anderem auf Drohnendetektion fokussierte Sicherheitsfirma hensec in Karlsruhe. Vielmehr würde ein belastbares Lagebild benötigt: Was fliegt dort? Woher kommt es? Welche Nutzlast trägt es? Und welche Beweise stehen für die Bewertung und spätere Aufklärung zur Verfügung?

Kevin Heneka, Inhaber der Karlsruher Sicherheitsfirma hensec, warnt deshalb davor, militärische und zivile Anforderungen an Drohnendetektion gleichzusetzen oder etwa im zivilen Umfeld allein auf funkbasierte Systeme zu vertrauen. Entscheidend sei eine auf den Standort abgestimmte Kombination mehrerer Sensoren – insbesondere Funkanalyse und hochauflösender Kameratechnik. „Wir verfolgen diesen ganzheitlichen Ansatz seit vielen Jahren. Es freut uns, dass sich diese Sichtweise inzwischen zunehmend als Maßstab für moderne Drohnendetektion etabliert“, so Heneka.

Militärische und zivile Detektion verfolgen unterschiedliche Ziele

Im militärischen Einsatz steht die unmittelbare Gefahrenabwehr im Vordergrund. Ein mögliches Ziel muss in Echtzeit erkannt und so schnell eingeordnet werden, dass unter den jeweils geltenden hoheitlichen Einsatzregeln Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden können. Je nach Lage und Rechtsrahmen kann dazu auch die Bekämpfung eines Flugobjekts gehören. Eine detaillierte Beweisdokumentation oder die exakte Bestimmung jedes Drohnentyps ist dort häufig nachrangig gegenüber der schnellen Warnung und Reaktion.

Im zivilen Bereich ist die Aufgabenstellung nahezu umgekehrt. Unternehmen dürfen Drohnen nicht eigenmächtig abschießen, stören oder die Kontrolle übernehmen. Das schmälert den Nutzen einer professionellen Drohnendetektion jedoch nicht. Im Gegenteil: Erst ein belastbares Lagebild ermöglicht es, Gefährdungen richtig einzuschätzen, geeignete Maßnahmen einzuleiten und Behörden mit belastbaren Informationen zu unterstützen. Umso wichtiger sind eine präzise Detektion, die Klassifizierung des Objekts und die nachvollziehbare Dokumentation des gesamten Vorfalls. Sicherheitsverantwortliche müssen unterscheiden können, ob es sich beispielsweise um eine Drohne, einen Vogel oder ein anderes Flugobjekt handelt, ob ein genehmigter Flug vorliegt und ob eine Nutzlast erkennbar ist.

Ein professionelles ziviles System erzeugt deshalb nicht nur einen Alarm. Es stellt Zeit-, Positions- und Bewegungsdaten bereit, dokumentiert Beobachtungen und unterstützt dabei, Informationen für die interne Gefährdungsbewertung sowie für Polizei und zuständige Behörden strukturiert zu sichern. Wo die technischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Funkanalyse zudem Hinweise auf Modell, Seriennummer, Flugroute oder den Standort des Operators liefern.

Reine Funkdetektion hat systembedingte Grenzen

Viele am Markt beworbene Lösungen beruhen ausschließlich auf der Analyse von Funksignalen zwischen Drohne und Fernsteuerung. Gerade manipulierte oder speziell angepasste Drohnen senden jedoch häufig nicht auf bekannten oder standardisierten Frequenzen. Deshalb ist eine breitbandige Echtzeit-RF-Analyse erforderlich, um entsprechende Signale überhaupt erkennen und für eine Funkpeilung nutzen zu können. Diese Technologie ist wertvoll: Sendet ein unterstütztes System ein auswertbares Signal, lassen sich Drohne und in geeigneten Fällen auch der Operator lokalisieren. Das kann die Aufklärung erheblich beschleunigen.

Funkdetektion allein deckt jedoch nicht jedes Szenario ab. Vorprogrammierte oder autonom navigierende Drohnen können ohne dauerhaft aktive Steuerverbindung fliegen. Hinzu kommen proprietäre, veränderte oder unbekannte Übertragungsverfahren sowie Fluggeräte, die gezielt Funkstille halten. Fehlt ein verwertbares Signal, bleibt ein ausschließlich funkbasiertes System unter Umständen blind – obwohl sich die Drohne physisch im überwachten Luftraum befindet.

Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec setzt deshalb auf Sensorfusion, also das Zusammenspiel unterschiedlicher Sensoren. Funkanalyse kann eine Funkverbindung und gegebenenfalls den Operator sichtbar machen. Passiv-Radar Systeme erkennen ein Objekt unabhängig davon, ob es sendet. Je nach Gelände und Risikoprofil können Radar, optische Systeme, Wärmebild oder akustische Sensoren das Lagebild zusätzlich ergänzen. Erst die Kombination schafft Redundanz und reduziert sowohl Erkennungslücken als auch Fehlalarme.

Kameratechnik liefert Klassifizierung und Beweismaterial

Der aktuelle Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle ist ein anschauliches Beispiel dafür, warum Drohnendetektion durch leistungsfähige Kamera- und Videosysteme ergänzt werden sollte. Gute Optik kann ein erkanntes Objekt automatisch nachführen, Bildmaterial in Echtzeit bereitstellen und Merkmale sichtbar machen, die ein Funksensor nicht erfasst: Bauform, Farbe, Flugverhalten und insbesondere eine mögliche Nutzlast.

Wäre an einer Drohne beispielsweise ein Paket oder ein anderes unbekanntes Objekt befestigt, könnte dies mit ausreichender optischer Reichweite frühzeitig dokumentiert und in die Gefährdungsbeurteilung einbezogen werden. Gleichzeitig entstehen Bild- und Videodaten, die den zeitlichen Ablauf nachvollziehbar machen und – im Rahmen der geltenden Datenschutz- und Beweisregeln – Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt werden können. Das ersetzt keine behördliche Bewertung, verbessert aber die Faktenbasis erheblich.

Standortbezogener Sensormix statt Standardpaket

Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von der Umgebung ab. Offene Flächen stellen andere Anforderungen als dicht bebaute Werksgelände; Hallen, Maschinen, Vegetation und Funkstörungen beeinflussen Reichweiten und Sichtachsen. Vor einer Installation sollten deshalb Gelände, Schutzgüter, mögliche Anflugkorridore, bestehende Sicherheitsprozesse sowie Datenschutz und Zuständigkeiten gemeinsam betrachtet werden. Für Flughäfen eignet sich insbesondere ein mehrschichtiges System aus passivem Radar sowie hochauflösender Tag-, Nacht- und Wärmebildtechnik und breitbandigen RF-Peilsystemen, ergänzt durch weitere Sensoren.

Der hensec-Inhaber Kevin Heneka appelliert an die Wirtschaft, den jüngsten Drohnen-Vorfall als Weckruf zu verstehen. Der Sicherheitsexperte empfiehlt Unternehmen mit Werksgeländen und Betreibern kritischer Infrastrukturen, Drohnendetektion als festen Bestandteil ihres Sicherheits­konzepts zu behandeln. Dazu gehören neben der Technik klare Alarm- und Eskalationswege, geschultes Personal, eine datenschutzkonforme Dokumentation und vorab abgestimmte Schnittstellen zu Polizei und Behörden. „Wer den Luftraum über seinem Gelände kennt, kann schneller und fundierter entscheiden – unabhängig davon, welche behördlichen Maßnahmen anschließend eingeleitet werden“, so Heneka.

 

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Luftraumüberwachung: Passives Detektionssystem schützt vor Drohnen

Luftraumüberwachung: Passives Detektionssystem schützt vor Drohnen

Voraussetzung für eine effektive Drohnenabwehr ist die präzise Erkennung und Klassifizierung unterschiedlichster Flugobjekte. Das passive Detektionssystem des Karlsruher Unternehmens hensec erkennt jedes Objekt im Luftraum zuverlässig und lässt sich ohne vorherige Lizenzierung in Betrieb nehmen. Damit leistet diese europäische Lösung einen wichtigen Beitrag zum Schutz sensibler Bereiche. 

Immer mehr Drohnen bewegen sich im Himmel: Die European Aviation Safety Agency (EASA) schätzt, dass bis 2030 circa sieben Millionen zivile Drohnen durch den europäischen Luftraum kreuzen könnten. Grund für das starke Wachstum sind die vielen Einsatzmöglichkeiten von UAVs (Unmanned Aviation Vehicles) im gewerblichen Bereich - von der Überwachung von Stromtrassen, über die Landvermessung bis hin zum Frachttransport. Hinzu kommen zahlreiche Hobbypiloten.

Dass diese Entwicklung auch ihre Schattenseiten hat, belegen die Zahlen des Bundeskriminalamts. Bis Mitte Dezember 2025 wurden dort mehr als 1.000 verdächtige Drohnenflüge erfasst. Betroffen waren militärische Einrichtungen ebenso wie Flughäfen, Hafenanlagen oder Industrieunternehmen. Grundsätzlich kann eine Drohne für jede Organisation zur Sicherheitsbedrohung werden, wenn sie - ausgestattet mit modernster Kameratechnik und Sensorik - sensible Abläufe ausspioniert. Eine wirkungsvolle Drohnenabwehr wird damit immer wichtiger.

Eine zwingende Voraussetzung für eine angemessene Verteidigung ist jedoch die sichere Detektion von UAVs. Feindliche Drohnen müssen eindeutig von kooperativen Drohnen, beispielsweise aus dem Werkschutz, zu unterscheiden sein. Auch andere Flugobjekte, wie Kleinflugzeuge, Vögel oder Luftballons müssen eindeutig erkannt werden, um unverhältnismäßige Abwehrmaßnahmen zu vermeiden.

Drei Sensorquellen für hochpräzise Detektion

Die passive Luftraumüberwachung bietet eine Möglichkeit, diese Herausforderungen zu meistern. Eine Überwachung wird als passiv bezeichnet, wenn die eingesetzte Technik keinerlei Signale aussendet. Das hat den Vorteil, dass ein solches System keine anderen funkbasierten Anwendungen beeinträchtigt und selbst nicht geortet werden kann. Ein weiterer Pluspunkt ist die schnelle Inbetriebnahme, weil keine Lizenzierung erforderlich ist.

Durch den Einsatz unterschiedlicher Sensorquellen liefert eine passive Überwachung hochgenaue Ergebnisse. Eine solche Lösung hat das Karlsruher Unternehmen hensec entwickelt. Sie basiert auf HF-Decoding, Telemetrie sowie Radar. Die einzelnen Sensorquellen werden an drei Standorten rund um das zu überwachende Gelände platziert. Die einzelnen Sensorquellen funktionieren folgendermaßen:

  • Telemetrie:Jede kooperative Drohne funkt ihre Remote-ID aus. Dabei handelt es sich um eine eindeutige Registrierungsnummer, die jeder Drohnenbetreiber beim Luftfahrtbundesamt beantragen muss, sofern seine Drohne über 250 Gramm wiegt. Auch andere Flugobjekte, wie beispielsweise Flugzeuge oder Hubschrauber senden permanent Daten, anhand derer sich unter anderem ihre Position bestimmen lässt. Mithilfe eines Telemetriesystems werden diese Daten erfasst und dekodiert.

  • HF-Decoding: Bei der Hochfrequenz (HF)-Dekodierung wird der Funk zwischen der Drohne und ihrer Fernbedienung empfangen und entschlüsselt. Damit ist es unter anderem möglich, die Seriennummer der Drohne sowie die Position der Drohne und des Operators zu erkennen.

  • Passiver Radar: Zur Identifikation von nicht funkenden Objekten kommt passiver Radar zum Einsatz. Dieser stützt sich auf bereits vorhandene, terrestrische Funkwellen, beispielsweise von Radio- oder Fernsehsendern. Treffen diese Funkwellen auf ein Hindernis, so werden sie abgelenkt und zurückgeworfen. Durch den Dopplereffekt ändern sich die Frequenz bzw. die Wellenlänge des reflektierten Signals leicht.


Empfängt eine Antenne das originale Radio- oder Fernsehsignal und gleichzeitig das von einem Flugobjekt reflektierte Signal, so lässt sich über die Analyse des Dopplereffekts erkennen, in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit sich das Flugobjekt bewegt. Durch den Einsatz von drei Antennen an drei unterschiedlichen Standorten lassen sich diese Daten so präzise ermitteln, dass sich die exakte Flugrichtung und Geschwindigkeit bestimmen lässt. Selbst kleine Flugobjekte, die keinerlei Funkwellen aussenden, lassen sich mittels Passivradar erfassen.

Schutz vor Jamming und Spoofing

hensec ergänzt diesen Sensormix um einen Schutz gegen Störungen des Navigationssatellitensignals (Global Navigation Satellite System, kurz GNSS). Jede Technik, die auf präzise Positionsbestimmung angewiesen ist, verwendet ein solches Signal. Hier gibt es mehrere unterschiedliche Systeme; das Bekannteste ist das GPS (Global Positioning System) aus den USA. Da sich die Navigationssatelliten in einer Höhe von rund 20.000 km über der Erde bewegen, ist ihr Signal vergleichsweise schwach und damit anfällig für Störungen.

Vor allem absichtliche Störungen des GPS-Signals werden zunehmend zum Risiko für all jene Technologien, die auf einen stabilen Empfang von GNSS-Daten angewiesen sind. Dazu gehört auch jede Form der Luftraumüberwachung.

Es gibt zwei verschiedene Formen von Störungen, nämlich Jamming und Spoofing. Beim Jamming kommen speziell für diesen Zweck konzipierte Geräte, sogenannte „Jammer“, zum Einsatz. Diese senden störende Funksignale auf derselben Frequenz aus und überdecken damit die GPS-Signale. Da die Frequenzen der Navigationssatelliten bekannt sind, reicht bereits ein kleiner Jammer aus, um die Funkverbindung zu unterbrechen. Zwar ist die Benutzung von Jammern in Deutschland verboten, dennoch ist es möglich, solche Geräte über das Internet zu bestellen.

Beim GPS-Spoofing werden falsche Signale übertragen, um die Überwachungstechniken zu täuschen. Das funktioniert am einfachsten über eine sogenannte Reply-Attacke. Dabei wird das Zeitsignal des Satelliten aufgenommen und mit einer bestimmten Verzögerung wieder ausgespielt. Für das GPS-Spoofing kommen in der Regel komplexe Gerätschaften zum Einsatz, wodurch dieses Störmanöver schwerer durchzuführen ist. Gleichzeitig ist aber auch eine Erkennung deutlich schwieriger.

Sensorfusion mit Plausibilitätsprüfung

Derzeit ist hensec das einzige Unternehmen, das eine integrierte Lösung zur Überwachung der GNSS-Qualität in Verbindung mit Drohnendetektion anbietet. Da mehrere Sensorquellen verwendet werden, ist die Sensorfusion der kritische Punkt, um aus den unterschiedlichen Daten belastbare Erkenntnisse zu gewinnen.

Um ein korrektes Lagebild zu erhalten und Jamming- sowie Spoofing-Attacken zu enttarnen, ist vor allem die Prüfung der Daten auf Plausibilität wichtig. Wenn die Telemetrie-Dekodierung der Remote-ID beispielsweise 15 sich von Osten nähernde Drohnen meldet, das Passiv-Radar aber nur eine einzige Drohne im Norden sieht, ist davon auszugehen, dass diese Drohne einen Spoofer mit sich führt, der falsche Signale aussendet.

Hier zeigt sich ein Vorteil der Verwendung mehrerer Sensoren: Herkömmliche GPS-Jamming-Detektionssysteme erkennen lediglich, dass ein Signal nicht zuverlässig ist. Sie können jedoch nicht unterscheiden, ob es sich um Interferenzen, Jamming oder Spoofing handelt. Mit anderen Worten: Es wird erkannt, dass etwas nicht stimmt, aber nicht, was genau. Die hensec-Lösung bietet hingegen eine umfassende Analyse der GNSS-Signalqualität in vielerlei Hinsicht, sodass selbst aufwändige Spoofing-Attacken erkannt und sofort abgewehrt werden können, beispielsweise durch das Blockieren manipulierter Funksignale.

3D-Visualisierung und flexible Integration

Alle Daten der Lösung werden auf einer einzigen, optisch ansprechenden Oberfläche zusammengeführt, auf der ein 3D-Lagebild erzeugt wird. So behalten Anwender den Luftraum jederzeit im Blick. Über offene API-Schnittstellen lässt sich die hensec-Lösung nahtlos in bestehende Systeme integrieren. Damit lassen sich die erhobeneren Daten an Werkschutz, Behörden oder Drohnenlagezentren weitergeben.

Die Schnittstellen ermöglichen jedoch auch eine Integration in Richtung der Plattform: Hat ein Unternehmen bereits Sensoren zur Drohnendetektion installiert, lassen sich die Daten auch in der Lösung von hensec visualisieren und zentral auswerten. Dieses offene Integrationskonzept erweitert das Einsatzspektrum der hensec-Plattform erheblich: Neben der Detektion unautorisierter Drohnen eignet sie sich auch für das Management eigener UAVs. Bei komplexen Rettungseinsätzen können die Kräfte unterschiedlicher Einheiten ihre eingesetzten Drohnen auf einer gemeinsamen Oberfläche sehen und Einsätze schneller und effizienter koordinieren.

Europäische Technologie für souveräne Luftraumsicherheit

Drohnenüberwachung wird üblicherweise in besonders sensiblen Bereichen eingesetzt. Anwender legen deshalb großen Wert darauf, ihre Systeme selbstbestimmt und unabhängig betreiben zu können, ohne sich in kritische Abhängigkeiten zu begeben. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen gewinnt das Thema digitale Souveränität immer mehr an Bedeutung.

Die Lösung von hensec ist technologisch komplett unabhängig. Alle eingesetzten Technologien kommen aus Europa. Eingesetzte Hardware, Software und Server befinden sich in Deutschland. Es erfolgt keinerlei Datenübertragung ins Ausland und es bestehen keine Abhängigkeiten von Cloudanbietern oder Hyperscalern. Auch hensec selbst ist unabhängig von ausländischen Investoren oder Konzernen.

Fazit

Drohnenüberwachung schafft Transparenz im zunehmend frequentierten Luftraum, indem sie frühzeitig Lagebilder liefert. Damit ist sie eine zentrale Voraussetzung für den Schutz sensibler Bereiche und die Aufrechterhaltung von Sicherheit sowie Betriebskontinuität.

Weitere Informationen: www.hensec.com www.luftraumueberwachung.com 

 

Mobile Drohnendetektion für Einsatzkräfte

Sicherheitssteckbrief

Mobile Drohnendetektion für Einsatzkräfte

Lösungsbeschreibung zum Sicherstellen der einfachen und effektiven koordination und Absicherung des Luftraums bei Ereignissen.

ANWENDUNGSBEREICH

  • Blaulichtorganisationen
  • Schadensereignise
  • Situationen welche Lagebild und Koordination erfordern

    GEFÄHRDUNGEN

    Bei Großschadensereignissen oder Suchaktionen ist oft eine schnelle Lagebilderstellung erforderlich. Kommen dafür mehrere Multikopter zum Einsatz, bedarf es einer einfachen und effektiven Koordination des Luftraums für die einzelnen Einsatz-Organisationen. Neben dem parallelen Einsatz mehrerer vorgesehener Multikopter besteht dennoch die Gefahr des Eindringens fremder Drohnen in den gesperrten Luftraum. Dies kann zu zusätzlichen Gefährdungen führen.

    LÖSUNG:

    hensec mobiles Luftraumüberwachungs System

    VORTEILE:

    • Organisationsübergreifende Live-Ansicht der jeweiligen Multikopter auf einer interaktiven Karte

    • Ebenso Anzeige fremder und unkooperativer Drohnen

    • Anzeige der Position der Drohnenpiloten der fremden Drohnen

    • Markieren der eigenen Drohnen zur effektiven Koordination von parallelen Einsätzen

    • Mitloggen der Flugbahnen und aller DrohnenIDs als Beweissicherung und zur späteren Auswertung

    • Herstellerneutral – eigene Technologien integrierbar

    BEISPIELKONFIGURATION

    1 x Detektionssystem X2

    1 x Sensorerweiterung

    optional 1 x TGE 2 System für den sicheren Start eigener Drohnen

    ANFRAGE:

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    Weitere Infos und Links:

    www.hensec.com

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    Neue Sicherheitsbox für Drohnen-Ports

    Neue Sicherheitsbox für Drohnen-Ports von hensec

    Neue Sicherheitsbox für Drohnen-Ports von hensec

    • Drohnen-Betriebssicherheit durch die automatische Erkennung von Flugobjekten und Störsendern

    • Zielgruppe BOS (Polizei etc.) und Drohnenbetreiber mit BVLOS-Genehmigung (Lieferdienste etc.)

    Karlsruhe/Tegernsee, 11. Mai 2026 – Für Drohnenbetreiber, die sich vor dem Start einer Drohne versichern wollen, dass keine Störsender oder andere Flugobjekte im näheren Umkreis sind, hat das Sicherheitsunternehmen hensec das System „Drone-MonSta Box“ entwickelt. In der Nähe von Drohnen-Ports installiert, erkennt es automatisch Jamming und Spoofing der GPS-Signale sowie Flugobjekte aller Art. Im Falle einer GPS-Anomalie oder einer anderen Drohne in der unmittelbaren Umgebung wird ein Alarm ausgelöst, um den automatischen Start einer Drohne zu verhindern.

    Zielgruppe sind Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste sowie Katastrophenschutz- und Zivilschutzorganisationen. Hinzu kommen Drohnen­betreiber mit BVLOS-Genehmigung (Beyond Visual Line of Sight), die für autonome Starts auf eine „saubere“ Luftlage angewiesen sind. Diese Drohnen, die außerhalb der direkten Sichtweite des Piloten fliegen, werden beispielsweise für Lieferdienste, Inspektionen oder Überwachungsflüge eingesetzt. Darüber hinaus ist der Einsatz des Systems auch bei Drohnenshows angeraten.

    Made in Germany ausschließlich mit EU-Komponenten

    Wie hensec betont, wird „Drone-MonSta“ in Deutschland hergestellt. Alle Komponenten stammen ausnahmslos aus EU-Ländern (Entwicklung und Fertigung). Das gesamte System ist in einem kompakten, wetterfesten Außengehäuse untergebracht und lässt sich einfach am Startplatz oder auf dem Dach eines Kontroll- bzw. Sicherheitsgebäudes installieren. Neben dem System für den stationären Betrieb („Drone-MonSta Box“) ist auch eine portable Kofferversion („Drone-MonSta Case“) erhältlich.

    Technisch kombiniert das System eine fortschrittliche Luftraumüberwachung mit einer kontinuierlichen Überprüfung der GNSS-Qualität. Drone-Monsta visualisiert den überwachten Luftraum lückenlos und bietet dadurch einen umfassenden Überblick über den gesamten Luftverkehr rund um den autonomen Startpunkt. Hierzu integriert hensec Daten aus allen relevanten Quellen einschließlich DroneID (Fernidentifikation von Drohnen), ADS-B (Automatic Dependent Surveillance–Broadcast, automatisches Aussenden von Positionsdaten durch Luftfahrzeuge), ADS-L (Automatic Dependent Surveillance–Local, lokale Positionsübertragung im begrenzten Luftraum), FLARM (Flight Alarm, Kollisionswarnsystem für Luftfahrzeuge) und bei Bedarf noch weiteren Sensoren. Alle relevanten Informationen sowie eventuelle andere Drohnen im Startbereich werden auf einer einheitlichen Benutzeroberfläche dargestellt.

     

    Weitere Informationen:

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    Security für Drohnenshows

    Sicherheitssteckbrief

    Security für Drohnenshows und Veranstaltungen

    Lösungsbeschreibung zum Sicherstellen der technischen Sicherheit in Verbindung mit Drohnenshows oder Großveranstaltungen

    ANWENDUNGSBEREICH

    • Drohnenshows
    • Veranstaltungen
    • Konzerte
    • Stadien

      GEFÄHRDUNGEN

      Beim Einsatz von Drohnen im Veranstaltungsbereich hat die Sicherheit der Besucher höchste Priorität. Ein unkontrolliertes Verhalten einzelner Drohnen oder gar ein Abstürzen ist auf jeden Fall zu vermeiden. Ebenso muss höchste Präzision gewährleistet sein um wirtschaftliche Schäden oder Reputationsschäden zu vermeiden. Deswegen müssen sich Drohnenshow-Anbieter vor dem Start der Drohnen von der Sicherheit des Luftraums und des Funkspektrums überzeugen. Mögliche Folgen und Gefahren sind u.a.

      • Fremde Drohnen im gesperrten Luftraum (durch Unwissenheit Dritter oder durch absichtliche Sabotageversuche)

      • Schlechtes / Falsches GPS Signal (durch absichtliches Spoofen oder durch den Einsatz von Jammern)

      LÖSUNG:

      Mobiles Drohnendetektionssystem kombiniert mit mobilem GNSS Qualitätsmonitoring.

      VORTEILE:

      • Stabil in robusten mobilen Transportkoffern integriert

      • Lange Akkulaufzeit

      • Schnell aufbaubar

      • Monitoring des gesamten Luftraums auf kooperative und unkooperative Drohnen

      • Monitoring der GNSS Signalqualität aller Konstalleationen (GPS, Galileo, BeiDou, Glonnas)

      • Einfache Echtzeit Liveansicht als Entscheidungsgrundlage

      • Mitloggen der Daten zur nachträglichen Analyse oder zur Beweissicherung (auch für Versicherungen)

      BEISPIELKONFIGURATION

      1 Mobil Case X2

      1 Mobil Case TGE2

      ANFRAGE:

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      Sicherheitsfirma hensec rät Firmen mit Werksgelände zur Drohnendetektion

      Sicherheitsfirma hensec rät Firmen mit Werksgelände zur Drohnendetektion

      Spionage-Drohnen sind eine reale Gefahr – Firmen mit Werksgeländen sollten sich schützen

      Karlsruhe, 3. Dezember 2025 – Seit sich die Drohnen-Sichtungen über Deutschland häufen und Flughäfen deswegen zeitweise geschlossen werden müssen, ist das Thema in aller Munde. Die Karlsruher Sicherheitsfirma hensec erfährt eigenen Angaben zufolge eine „noch nie dagewesene“ Nachfrage nach Systemen zur Drohnen-Detektion von Unternehmen mit Werksgelände. Vor diesem Hintergrund informiert hensec über die Hintergründe und aktuellen Entwicklungen, um das Drohnen-Geschehen besser einordnen zu können.

      Von der Nische zum strategisch relevanten Produkt

      Drohnen haben sich in den vergangenen Jahren von Nischenprodukten zu strategisch relevanten Technologien entwickelt. Laut Schätzungen der European Union Aviation Safety Agency (EASA) könnten bis 2030 rund 7 Millionen zivile Drohnen allein in Europa im Einsatz sein. Parallel entstehen hochentwickelte militärische Systeme, die Reichweiten von über 1.000 Kilometern, KI-gestützte Zielerkennung und Schwarmtaktiken ermöglichen. Der Markt soll nach Angaben der Researchfirma Markets and Markets weltweit bis 2027 auf mehr als 55 Milliarden US-Dollar anwachsen.

      Einsatzfelder reichen von der Infrastrukturinspektion über landwirtschaftliche Einsätze bis zu Such- und Rettungsmissionen. Gleichzeitig steigt das Risiko von Missbrauch. Bereits 2023 registrierten europäische Behörden mehrere hundert sicherheitsrelevante Drohnenvorfälle in der Nähe sensibler Einrichtungen, darunter Regierungsgebäude, Energieanlagen und militärische Standorte. Hinzu kommt, dass viele Betreiber Kritischer Infrastrukturen inzwischen selbst Drohnen für Inspektionen oder den Werksschutz einsetzen – auch diese legalen firmeneigenen Drohnen müssen sauber identifiziert und in das Gesamtsicherheitskonzept integriert werden.

      Neben staatlichen Akteuren nutzen Extremisten, kriminelle Gruppen und Einzelpersonen die Technologie zunehmend für Aufklärung, Schmuggel oder Sabotage. Angriffe auf Öl- und Gasinfrastruktur im Nahen Osten sowie Drohnenattacken im Ukraine-Krieg haben die Verwundbarkeit kritischer Bereiche verdeutlicht. Moderne Multicopter können Nutzlasten von mehreren Kilogramm transportieren, Reichweiten von über 20 Kilometern erreichen und selbst in Gegenden mit gestörtem GPS gut navigieren. Durch den Verzicht auf Funk-Aussendungen versuchen sie auch klassische Überwachungssysteme zu umgehen.

      Drohnen im Überblick

      Es ist zwischen folgenden Drohnenarten zu unterscheiden:

      Multirotor‑Drohnen (Quadrocopter, Hexacopter etc.) besitzen mehrere Rotoren, die das Schweben ermöglichen. Einfache Quadrocopter haben vier Rotoren; größere Hexa‑ oder Octocopter erhöhen die Stabilität und Traglast. Diese Drohnen können sehr präzise fliegen, in der Luft stehen bleiben und Kameras oder Sensoren tragen und sind daher ideal für Foto‑, Film‑ und Inspektionsaufgaben. Professionelle Modelle verfügen oft über Live‑Übertragung, GPS‑Autopilot und programmierbare Wegpunkte. Eine Unterkategorie ist der Helikopter‑Typ: Hier dreht ein großer Rotor wie bei einem Helikopter; einige Modelle können Nutzlasten bis zu fünf Kilogramm tragen.

      Starrflügler (Fixed‑Wing‑Drohnen) besitzen Flügel wie kleine Flugzeuge und benötigen daher eine Startbahn oder ein Startkatapult. Sie fliegen effizienter als Multicopter und eignen sich für Langstrecken‑Missionen. Solche Drohnen können hohe Geschwindigkeiten und Reichweiten erzielen und damit große Flächen abdecken. Die Spannweite reicht von handlichen Seglern bis hin zu großen Flugsystemen mit mehr als vier Metern Spannweite; einige Starrflügler operieren in großer Höhe und können stundenlang über Zielgebieten kreisen. Diese Eigenschaften machen sie attraktiv für Langzeitaufklärung.

      VTOL‑(Vertical Take‑Off and Landing)‑Drohnen kombinieren die Vorteile beider Welten: Sie starten und landen vertikal wie Multirotoren, gehen dann jedoch in den effizienten Starrflug über. Sie werden häufig für Vermessungs‑ oder Lieferaufgaben eingesetzt, da sie keine Startbahnen brauchen und längere Strecken zurücklegen können. Manche Systeme nutzen mehrere Energiequellen (hybrid), um die Flugzeit zu verlängern. Darüber hinaus hat der Trend zu eVTOL‑Lufttaxis (elektrische Senkrechtstarter für Passagiere) das Segment elektrischer Großdrohnen geöffnet; aber das ist ein anderes Thema.

      Mikro‑ und Nano‑Drohnen sind besonders klein und leicht. Dank geräuscharmen Flugs können sie verdeckte Aufklärung durchführen. Solche Systeme lassen sich leicht unbemerkt einsetzen, um Gebäude zu erkunden oder sensible Bereiche zu filmen.

      Ausspähung von Werksgeländen und Industrieanlagen

      Drohnen eignen sich bestens zur unbemerkten Auskundschaftung industrieller Anlagen. Moderne Multicopter können mit hochauflösenden Kameras oder Wärmebildsensoren ausgestattet werden und über einem Gelände schweben, um Produktionsprozesse, Lagerflächen oder Sicherheitsroutinen zu beobachten. Typische Szenarien: das Ausspähen von Sicherheitssystemen, Lagerflächen und Produktionskapazitäten, das Beobachten von Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten sowie die Sammlung sensibler Informationen durch hochauflösende Kameras oder das Auslesen von Drahtlos-Netzwerken wie WLAN.

      Die Bedrohung nimmt zu: Es gab einen Anstieg von rund 120 dokumentierten Drohnen-Überflügen im Jahr 2018 auf über 900 im Jahr 2024; mehr als 320 davon wurden als Spionage‑ oder Überwachungs­fälle eingestuft. Das BKA zählte allein im ersten Quartal 2025 270 Vorfälle mit insgesamt 536 Überflügen und leitete 24 Ermittlungsverfahren wegen möglicher Spionage ein.

      Drohnen kommen auch zum Einsatz, um Funksignale abzugreifen oder Netzwerke zu hacken. In den USA setzten Hacker bereits 2019 bei einer „Nearest‑Neighbor“‑Attacke zwei kommerzielle Multirotoren mit dem „Wi‑Fi Pineapple“ ein, um die Zugangsdaten eines Mitarbeiters aus der Distanz abzufangen und sich über das Firmendach in das interne Netz einzuloggen. Einen ähnlichen Fall gab es in Dänemark, bei dem ein Technologieunternehmen per Drohne abgehört wurde.

      Aktuelle Fälle verdeutlichen die Gefahr

      Einige aktuelle Fälle verdeutlichen die Gefahr:

      BASF‑Werk und Ramstein Air Base – Das Landeskriminalamt Rheinland‑Pfalz bildete 2024 eine spezielle Aufbauorganisation, nachdem mehrfach Drohnen über dem BASF‑Werk in Ludwigshafen und der Air Base Ramstein gesichtet wurden. Die Ermittler gehen nicht von Hobbydrohnen aus und schließen eine Spionageaktion nicht aus; deshalb werden die unbekannten Piloten gesucht.

      Schleswig‑Holstein im September 2025 – In der Nacht vom 25. auf den 26. September 2025 wurden zwei kleine Drohnen über dem Werksgelände der Marinesparte von Thyssenkrupp gesichtet; kurz darauf war Sichtungen zufolge ein Drohnenverbund mit Mutterdrohne über dem Universitätsklinikum Kiel erschienen. Vieles deutet darauf hin, dass die Drohnenformationen in parallelen Bahnen flogen, um die Einrichtungen zu vermessen. Auch das Landeshaus Kiel, ein Kraftwerk und der Nord‑Ostsee‑Kanal wurden überflogen.

      Spionagedrohnen sind schwer erkennbar und gefährlich

      Spionagedrohnen nutzen Eigenschaften, die sie schwerer erkennbar und gefährlich machen:

      Kleines Profil und Geräuscharmut – Mikro‑Drohnen sind so klein und leise, dass sie von außen kaum wahrgenommen werden.

      Hochauflösende Sensorik – Moderne Kameras liefern hochauflösende Bilder und Videos. Wärmebildsensoren können Produktionsprozesse, Wärmeverluste oder versteckte Sicherheitsanlagen erkennen. Zusatzmodule wie der Wi‑Fi Pineapple ermöglichen das Abfangen von Zugangsdaten.

      Schwarmflüge – Die Sichtungen in Schleswig‑Holstein zeigen, dass Drohnen in synchronisierten Formationen fliegen können. Die Annahme liegt nahe, dass „Mutterdrohnen“ die kleineren Einheiten koordinieren; die parallelen Flugbahnen dienen zur präzisen Vermessung von Geländen. Diese Taktiken erhöhen die Effizienz der Datensammlung und erschweren die Abwehr.

      Drohnendetektion: die Kombination ist entscheidend

      Mit der wachsenden Bedrohung rückt die Drohnenabwehr in den Fokus. Der erste Schritt besteht darin, Drohnen überhaupt zu erkennen und dabei zu identifizieren, um welche Art von Drohnen es sich handelt. Traditionelle betriebliche Sicherheitskonzepte reichen von physischer Sicherheit bis zu Cyberresilienz, vernachlässigen jedoch Spähangriffe aus der Luft. Das ändert sich gerade: Insbesondere von den Betreibern sogenannter Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) erhält hensec zunehmend Anfragen nach Sicherheitskonzepten, die den Schutz vor Drohnenspionage umfassen. Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind bislang in Deutschland mehr als 2.000 KRITIS-Anlagen von über 1.100 Betreibern registriert. Mit dem jüngst verabschiedeten NIS-2 Gesetz werden nun an die 30.000 Unternehmen betroffen sein – und bei vielen davon handelt es sich um großflächige Einrichtungen.

      Bei der Drohnendetektion sind zahlreiche Technologien zu unterscheiden. Radar- und elektrooptische Sensoren werden zunehmend durch KI-gestützte Mustererkennung ergänzt, die zwischen herkömmlichen Flugobjekten, Vögeln und Mini-Drohnen unterscheiden kann. Akustische Systeme erfassen typische Rotorgeräusche, während Funkanalyse die Steuerungsfrequenzen identifiziert. Diese Technologien sind besonders für den Schutz von Werksgeländen und kritischer Infrastruktur geeignet.

      Bei Werksgeländen handelt es sich in der Regel um kom­plexe Umgebungen mit Gebäuden, Maschinen und möglichen Störquellen. So eignen sich Radarsysteme besonders für große Gelände mit offenen Flächen, um Drohnen frühzeitig zu erkennen. Passive Radaranlagen können durch Reflexionen Position, Richtung und Geschwindigkeit von Drohnen präzise ableiten. RF-Sensoren, die die Radiofrequenz (RF) zwischen Drohne und Steuereinheit aufspüren, werden zur gezielten Überwachung sensibler Bereiche wie Lagerhallen oder Forschungsanlagen eingesetzt. Kameraüberwachung hilft bei der Klassifizierung der Flugkörper, wobei nachts Infrarotkameras zum Einsatz kommen. In ruhigen Umgebungen können auch akustische Sensoren, also Mikrofone, hilfreich sein. Mithilfe von Mikrofonarrays und Machine‑Learning‑Algorithmen lassen sich Drohnen auch in lauter Umgebung erkennen.

      Die Auswahl, Kombination und Platzierung der Sensoren muss abhängig von der firmenspezifischen Situation vor Ort erfolgen. Viele Systeme verwenden künstliche Intelligenz (KI), um Fehlalarme, die beispielsweise durch Vögel oder Flugzeuge verursacht werden, zu vermeiden. Durch die Kombination verschiedener Sensoren wird die Präzision und Erkennungswahrscheinlichkeit erhöht.

      Rechtliche und technische Fragen vorab klären

      Nach Einschätzungen von hensec sind sich die Sicherheitsverantwortlichen in der Wirtschaft überwiegend der Drohnengefahr bewusst. Aber es herrscht häufig Unklarheit darüber, wie man sich dagegen wehren kann. Der Grund: Drohnenabwehr ist eng mit rechtlichen und technischen Fragen verbunden, bei denen man im zivilen Bereich schnell an Grenzen stößt. Doch der erste Schritt – die Detektion – ist rechtlich unproblematisch und technisch wirksam, wenn man es richtig angeht.

      Daher gehört zu den Vorbereitungen die Abklärung der rechtlichen Aspekte – was neben der Bedarfserfassung zum Standardrepertoir bei jedem Drohnenprojekt gehören sollte. So sind beispielsweise bestimmte Technologien in Deutschland gar nicht erlaubt, die in anderen Ländern aber durchaus eingesetzt werden. Zudem ist der Datenschutz hierzulande strikt zu beachten. So ist zum Beispiel sicherzustellen, dass optische und akustische Sensoren die Privatsphäre von Mitarbeitern oder Anwohnern nicht verletzen.

      Mit moderner Drohnendetektion lässt sich bei anfliegenden Objekten feststellen, um welche Art von Drohne es sich handelt, welche Seriennummer sie trägt, wo der Operator sich befindet und vieles mehr. Anhand dieser Informationen kann man die Gefährdung einschätzen und gegebenenfalls im nächsten Schritt Abwehrmaßnahmen in Erwägung ziehen. Angesichts der aktuellen Lage ist allen Unternehmen mit einem Werkgelände zu raten, sich mit derartigen Systemen auszurüsten.

      Beim Thema Drohnendetektion stehen häufig sehr schnell ausländische Anbieter im Raum. Doch es existieren längst leistungsfähige Lösungen Made in Germany, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch einen entscheidenden Vorteil bieten: digitale Souveränität. Wer Systeme nutzt, deren Hardware, Software und Server vollständig in Deutschland betrieben werden, vermeidet die Übertragung sensibler Daten an ausländische Server und bleibt unabhängig von globalen Hyperscalern wie AWS oder Google. Ebenso schützt die Unabhängigkeit von ausländischen Investoren oder Konzernen vor möglichen Einflussnahmen und stellt sicher, dass sicherheitskritische Informationen im Land verbleiben.

      Wichtig ist es nach Projekterfahrungen auch, die jeweils passende Kombination aus Technologien auszuwählen – zugeschnitten auf Geländeprofil, Risikolage und betriebliche Abläufe. Gerade KRITIS-Betreiber, die zudem häufig eigene Drohnen etwa für den Werk- und Objektschutz nutzen, müssen diese in ein ganzheitliches Sicherheits- und Luftraumkonzept integrieren, um unbeabsichtigte Risiken und Blindspots zu vermeiden. Entscheidend ist eine Lösung, die zuverlässig erkennt, analysiert und in bestehende Sicherheitsstrukturen eingebunden werden kann.

      Drohnendetektion ist heute kein optionales Zusatzmodul mehr – sondern ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Sicherheitsarchitekturen, insbesondere in kritischen Infrastrukturen.

      hensec – secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis „Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“ legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cyber­security gleichermaßen umfassen. Hierzu setzt hensec auf hochqualifiziertes Fachpersonal und modernste Sicherheitstechnologie. Es gibt kaum eine Facette im Sicherheitsbereich, in dem hensec nicht aktiv ist: Abhörschutz, Drohnenabwehr, Industrie 4.0, Informations­sicherheit, Kritische Infrastrukturen, Open Source Intelligence, OT-Security, Perimeterschutz, Social Engineering, Videoüberwachung, … hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, führt Personalqualifizierungsmaßnahmen durch und erarbeitet und implementiert neue Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage insbesondere auch in Bezug auf hybride Angriffsszenarien Rechnung tragen.

      Weitere Informationen: hensec secure solutions,
      Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.,
      LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

      System warnt Piloten vor Störsendern am Flughafen

      Weltneuheit: System warnt Piloten vor Störsendern am Flughafen

      Weltneuheit: System warnt Piloten vor Störsendern am Flughafen

      Flughäfen können mit dem neuen hensec-System Flugzeuge vor Jamming und Spoofing schützen

      Karlsruhe/Tegernsee, 27. April 2026 – GNSS Jamming und Spoofing, also die gezielte Störung bzw. Manipulation von Satellitennavigationssignalen, ist zu einer ernstzunehmenden Gefahr insbesondere im zivilen Luftverkehr herangewachsen. Immer wieder werden Piloten während des Flugs von der Unzuverlässigkeit der GPS-basierten Navigationssysteme überrascht und müssen ad-hoc alternative Maßnahmen ergreifen.

      Wie auf der AERO 2026 in Friedrichshafen vorgestellt, hat das Sicherheitsunternehmen hensec unter der Bezeichnung „AGNOST-A“ ein neuartiges Frühwarnsystem für GNSS Jamming und Spoofing entwickelt, das Piloten bereits während des Flugs vor Erreichen des Zielflughafens über Störungen des GNSS-Signals am Zielort informiert. Die detektierten Störungen werden in Echtzeit ausgewertet und analysiert. Nur wenn ein kritischer Schwellenwert überschritten wird, wird automatisch eine Warnmeldung für den Flugverkehr (NOTAM) erstellt und über einen speziellen Datenfunkkanal (UAT978) im betroffenen Gebiet ausgesendet.

      Flugzeuge mit entsprechender Empfangstechnik bekommen die Warnung direkt im Cockpit angezeigt. Dadurch können die Piloten rechtzeitig vor der Landung die GNSS-Genauigkeit im Zielgebiet beurteilen.

      Nach Angaben von hensec ist die komplette Elektronik in einem wetterfesten Outdoor-Schaltschrank untergebracht. Das ermöglicht eine einfache Installation an Flughäfen oder Flugplätzen. Der Hersteller spricht von einer Weltneuheit.

      Weitere Informationen:

      hensec secure solutions,
      Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.,
      LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

       

       

       

       

       

      Warum Jammer keine Lösung sind

      Warum Jamming keine Lösung ist

      In diesem Artikel geht es um die Verwendung von Jammern zur Drohnenabwehr für KRITIS.

      TLDR: 

      Do not use Jammers!

      Vorwort:

      Im Rahmen unserer Lösungen zur Drohnendetektion beraten wir regelmäßig auch zu geeigneten Abwehrmaßnahmen. Wohl aufgrund einer derzeit zunehmend auftretenden „Goldgräberstimmung“ im Bereich CUAS sowie massiver Berichterstattung und Bewerbung „innovativer“ Abwehrlösungen, kommen auch Jammer hier immer wieder zur Sprache. 

      Was wir dabei beobachten: Sowohl im direkten Gespräch als auch in so manchem Online-Beitrag vieler jüngst entstandener „Experten“ offenbaren sich dabei teilweise erhebliche Wissenslücken. Auf Messen und in Hochglanzbroschüren begegnen uns zudem unrealistische Leistungsversprechen, garniert mit maskulinen „SpaceGuns“, die bei Entscheidern mitunter mehr Eindruck hinterlassen, als sie sollten.

      Hier möchten wir in kompakter Form einige Hintergründe aufführen, warum Jammer für diesen Einsatzzweck keine gute Lösung darstellen und gleichzeitig einige typischen Fehlannahmen klarstellen.

      Scope und Abgrenzung:

      In diesem Artikel wird der Einsatz von Anti-Drohnen Jammern im zivilen Umfeld betrachtet – insbesondere bei Anlagen der kritischen Infrastruktur. Es wird hier ausdrücklich nicht über den Einsatz im militärischen Kontext geschrieben.

      Auch wird hier hauptsächlich auf die technischen Hintergründe eingegangen. Dass der Einsatz von Jammern rechtlich nicht zulässig ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Hierzu sei auf die Ausführungen von Herrn Dieckert verwiesen (siehe Quellen am Ende).

      Begriffserklärung – Jamming und Spoofing:

      Im Radio-Kontext bedeutet „Jamming“ grundsätzlich das absichtliche Stören von Signalen.
      Ein Jammer ist ein Störsender. Er sendet ein so starkes Funk-Störsignal, dass die eigentlichen Nutzsignale vom Empfänger nicht mehr sinnvoll ausgewertet werden können.

      Im Gegensatz dazu bezeichnet „Spoofing“ das Fälschen bzw. Aussenden falscher Signale.

      Jamming ist nicht gleich Jamming:

      Der Einsatz von Störsendern zur Drohnenabwehr wird mit unterschiedlichen Ansätzen verfolgt:

      • Das Jammen des Fernbedienungssignals:
        Dabei wird auf den Frequenzen der Fernbedienungen (typischerweise ISM-Band, 2,4 GHz oder 5,8 GHz) ein starkes Störsignal ausgesendet. Die Drohne empfängt statt der Signale der eigenen Fernbedienung nur das Störsignal und verliert dadurch die Verbindung zur Fernbedienung.

      • Das Jammen der GNSS-Frequenzbänder:
        Es wird auf den Frequenzen der Satellitennavigationsbänder (z. B. GPS) ein Störsignal ausgesendet. Dadurch soll die Drohne die schwachen Signale der Satelliten nicht mehr empfangen können und die eigene Position verlieren.

      Leider werden diese beiden Arten des Jammings selbst von „Fachgremien“ gerne in einen Topf geworfen, obwohl sie verschiedene Ansätze darstellen.

      Wie reagieren Drohnen auf Jamming?

      Kurzum: unvorhersehbar.
      Praktisch reagiert jedes Drohnenmodel anders.

      Wenn nur das Signal der Fernbedienung gejammt wird, aber nicht das GNSS-Signal, versuchen einige Drohnen, zum Homepoint zurückzukehren („Return to Home“).
      Werden hingegen sowohl das Signal der Fernbedienung als auch das GNSS-Signal gejammt, wissen viele Consumer-Drohnen nicht, wo sie sich befinden. Einige fliegen unkontrolliert schnell davon, andere versuchen zu hoovern, bis der Akku leer ist, wieder andere driften langsam ab oder stürzen ab und landen irgendwo.

      Techniken des Spoofings:

      Analog zum Jamming gibt es verschiedene Spoofing-Methoden:

      • Fälschen von GNSS-Signalen
      • Fälschen von Fernbedienungssignalen

      In der Praxis geht Spoofing immer Hand in Hand mit Jamming.

      Beim GNSS-Spoofing wird versucht, der Drohne durch das Aussenden eigener GNSS-Signale eine falsche Position vorzugaukeln. Wenn die Drohne beispielsweise denkt, sie sei 50 m zu weit links, wird sie versuchen, dies auszugleichen, indem sie 50 m nach rechts fliegt.

      Beim Fälschen der Fernbedienungssignale wird beispielsweise versucht, der Drohne über Funk einen neuen Homepoint mitzuteilen und danach die Fernbedienungsfrequenz zu stören (jammen). Die Drohne sollte dann „Return to Home“ auslösen und am neu definierten Punkt landen.
      In der Praxis funktioniert das jedoch nur in weniger als 10 % der Fälle.

      Die Reaktion der Drohnen auf Jamming und Spoofing stellt demnach für sämtliche zivile Anwendungen ein unkalkulierbares Risiko dar. Zum einen ist die Erfolgsquote – außerhalb von Laborbedingnungen – sehr gering, zum anderen ist selbst bei einem erfolgreichen Einsatz die Reaktion der Drohne selbst unvorhersehbar – was einen Einsatz insbesondere bei kritischen Infrastrukturen ausschließt.

      Wie reagiert die Peripherie auf Jamming?

      Kurzum: Ziemlich furchtbar.

      Die Störsignale der Jammer beeinflussen viele Funksysteme in der Umgebung.
      Jammer-Störsignale treffen nicht nur die Drohne – sie beeinflussen zahlreiche Funksysteme in der Umgebung. Die meisten Drohnensteuerungen (und damit auch viele Anti-Drohnen-Jammer) funken im sogenannten ISM-Band. Das umfasst weit mehr als nur klassisches WLAN.

      ISM steht für „Industrial, Scientific, Medical“ und bezeichnet lizenzfreie Funkbänder wie 433 MHz, 868 MHz, 2,4 GHz und 5,8 GHz. Werden diese Frequenzen gestört, trifft es alle Anwendungen darin – im Zweifel auch kritische Dienste.

      In der Praxis heißt das u. a.:

          • Datenverbindungen reißen ab, Zählerstände werden verfälscht.

          • Garagentore öffnen, Heizungsregler spinnen.

          • Kamerasysteme rebooten, Smart-Building-Steuerungen drehen frei.

          • …und vieles mehr.

      Des Weiteren haben die Störsender aufgrund ihrer Leistung und der Frequenzbereiche (sowie des Preisdrucks der Herstellerländer) oftmals kaum wirksame Bandfilter. Dadurch breiten sich die Störungen messbar auf viele weitere Frequenzen aus und beeinflussen somit andere kritische Funkdienste massiv. 

      Nicht zuletzt hat Jamming möglicherweise auch Auswirkungen auf Drohnen des Werkschutzes. Es kursieren Berichte, in denen ein Jammer gegen eine einzelne unbekannte Drohne im Rahmen einer Drohnenshow eingesetzt wurde – mit der Folge, dass ein regelrechter Drohnenregen ausgelöst wurde.

      Werden statt der Fernsteuer-Signale die GNSS-Signale (ca. 1,2–1,6 GHz) gejammt, sind die Auswirkungen nicht weniger kritisch. Abgesehen vom Satellitennavigationsdienst befinden sich in diesen Bereichen viele andere Kommunikations- und Navigationsfunkdienste, die ebenfalls gestört werden.

      Die Störung der GNSS-Signale ist international in vielen Bereichen zu einer echten Plage geworden und führt täglich zu kritischen Situationen, vor allem im Luftraum und im maritimen Umfeld. (Dieser Themenkomplex wird an anderer Stelle von uns ausführlich behandelt und aktiv weiter beobachtet.)

      Fazit: 

      Im zivilen Umfeld haben Jammer keine positiven Eigenschaften. Für kritische Infrastrukturen sind sie in der Regel keine geeignete Abwehrmaßnahme. Und selbst ein behördlicher Einsatz – insbesondere im urbanen Raum – ist mit erheblichen Risiken verbunden.

      Kurz zusammengefasst:

          • Geringe Erfolgsquote – stark abhängig von Drohnentyp, Entfernung, Umgebung etc. 
          • Unvorhersehbare Drohnenreaktion – erhöht das Absturz- und Haftungsrisiko untragbar. 
          • Rechtlich problematisch – der Einsatz von Störsendern ist im zivilen Bereich verboten. 
          • Technischer Trend dagegen – immer mehr jamming-resiliente Drohnen; Jamming ist keine Zukunftstechnologie. 
      Am wichtigsten: Zu viel elektromagnetischer Kollateralschaden.

      Weitere Fragen:

      Kann man FPV-Drohnen Jammen?

      Bei sogenannten First-Person-View-Drohnen wird das Livebild per Funk von der Drohne zum Operator gesendet. Hier ließe sich mit den oben genannten Methoden zwar versuchen, das Signal der Fernbedienung zu stören, das Video-Funksignal vom Boden aus zu stören macht jedoch wenig Sinn. Da das Videosignal von der Drohne ausgesendet wird, müsste die Jammerantenne nicht auf die Drohne, sondern auf den Standort des Empfängers ausgerichtet sein. (Letzteres wird in anderem Kontext bereits bei Drohnenbasierten Jammern aus der Luft praktiziert.)

      Welche Drohnen kann man NICHT Jammen?

      Stand heute (Herbst 2025) sind glücklicherweise noch über 90 % der Drohnensichtungen in Deutschland auf Consumerdrohnen zurückzuführen, die wiederum zum größten Teil aus Unwissenheit gestartet werden.
      Die Vergangenheit lehrt uns mit zunehmender Geschwindigkeit, wie militärische Technologien in zivilen Anwendungen eingesetzt werden und umgekehrt. Im Bereich der zuverlässigen Navigation gibt es derzeit (buchstäblich) an allen Fronten Bestrebungen, Systeme unempfindlich gegen „EW“ (Electronic Warfare) zu machen.
      Komponenten für glasfasergesteuerte Drohnen lassen sich nicht nur billig im Internet bestellen. Auch im professionellen Bereich gibt es resiliente GNSS-Antennen und -Receiver-Technologien, komplett autarke Navigationssysteme sowie alternative Telemetriekanäle (LTE etc.), die immer gefragter werden. Viele dieser Systeme sind heute schon komplett resistent gegen Jamming.

      Wann sind Jammer Sinnvoll?

      Wir entwickeln und vertreiben erfolgreich Jammer für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche – von ganz klein bis ganz groß. Insbesondere für Sicherheitstests sowie zur Entwicklung und Prüfung der Resilienz von Systemen sind Jammer ein wichtiges Mittel. (Siehe Links in den Quellen.)

      Mit unserem komplett programmierbaren Jammer können beispielsweise komplexe Störsituationen simuliert werden. Reaktive Systeme dienen der gezielten Beeinflussung von Kommunikationsverbindungen. Andere Systeme werden z.B. im Kontext spezieller Terrorgefahren eingesetzt.

      Was sollte man sonst machen?

      Vor der Abwehr kommt die Detektion.
      Und vor der Detektion kommt die Prävention.

      Präventive Maßnahmen zur Minimierung der Einflussmöglichkeiten von Drohnen müssen Teil des Sicherheitskonzepts jeder Anlage sein. Zu den zu überdenkenden Punkten gehören unter anderem überdachte Lagerflächen, unbeschriftete Gebäudeteile, Vorhänge und Verrauschungssysteme in Konferenzräumen, die Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitern, Handlungsanweisungen und Notfallpläne und vieles mehr.

      Zur Detektion gehört, zu wissen, was im Luftraum über der Anlage los ist. Durch automatische Detektionssysteme wie www.luftraumueberwachung.com wird nicht nur die aktuelle Luftlage überwacht, sondern es werden auch Daten aufgezeichnet, um im Falle von Drohnensichtungen belastbare Informationen zur Verfügung zu haben.

      Gerne stehen wir Ihnen für all diese Themen zur Seite.

      Weitere Informationen

      Das Thema Jamming und Spoofing ist äußerst vielseitig und auch aus technischer Sicht sehr interessant. Wenn Sie weitere Informationen oder eine Beratung wünschen, kontaktieren Sie uns gerne.

      Links und Quellen:

      Bandplan Bundesnetzagentur:
      https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/Grundlagen/Frequenzplan/start.html

      BSI Ratgeber Drohnen
      https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2025/250227_Drohnen_Cyberbedrohung.html

      hensec Jammer
      https://www.hensec.com/de/produkte/gps/programmierbarer-jammer

      Luftraumueberwachung
      www.Luftraumueberwachung.com

      Dr. Ulrich Diekert: Drohnen – Betrieb, Recht und Technik
      https://shop.reguvis.de/buch/drohnen-betrieb-recht-technik/

      Jammertest
      https://jammertest.no/

       

      Wirtschaft unterschätzt Drohnen-Gefahren

      Wirtschaft unterschätzt Drohnen-Gefahren

      Karlsruhe

      Sicherheitsfachmann Kevin Heneka: "Vor allem KRITIS-Unternehmen sind gefährdet. Jedes Unternehmen mit einem Werksgelände sollte über ein Drohnendetektionssystem verfügen."

      "Unternehmen, die kritische Infrastrukturen betreiben, werden immer häufiger von unidentifizierten Drohnen heimgesucht", erklärt Kevin Heneka, Inhaber der Sicherheitsfirma hensec. Neben dem Ausspähen von verwundbaren Produktionsbereichen auf dem Werksgelände sind für Industriespione beispielsweise auch Informationen über die Menge der Rohstoffe oder der aktuell produzierten Güter auf der Lagerfläche Gold wert. Kevin Heneka sagt: "Wir erhalten zunehmend Anfragen von Industriefirmen, die ihr Werksgelände unter Beobachtung wähnen, ohne genau zu wissen, wer dahintersteckt." Er verweist auf Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), wonach Anfang des Jahres über 2.000 KRITIS-Anlagen bei mehr als 1.100 Betreibern registriert waren, viele davon großflächige Einrichtungen. In diesem Zusammenhang hebt das BSI in einem aktuellen Arbeitspapier die steigende Bedrohung durch Drohnen hervor und empfiehlt Unternehmen sowie Organisationen, sich frühzeitig auf die neuen Sicherheitsrisiken vorzubereiten und geeignete Schutzmaßnahmen zu implementieren.

      Drohnendetektion ist der erste Schritt

      Der Experte weiß aus vielen Gesprächen, dass sich die Sicherheitsverantwortlichen in den Unternehmen zwar der Drohnengefahr bewusst sind, aber häufig Unklarheit darüber besteht, wie man sich dagegen wehren kann. "In den Sicherheitsrunden der Wirtschaft wird die Drohnengefahr regelmäßig diskutiert, aber selten kommt es zu umsetzbaren Ergebnissen", sagt Kevin Heneka. Er weiß auch, warum: "Viele Sicherheitsdebatten drehen sich um rechtliche und technische Fragen, wie Drohnen vom Himmel geholt werden können und stoßen im zivilen Bereich schnell an ihre Grenzen." Doch vor der Drohnenabwehr stehe zunächst die Drohnendetektion, gibt der Fachmann zu bedenken. Er erklärt: "Nicht nur KRITIS-Unternehmen, sondern alle Firmen mit Werksgelände sind gut beraten, sich mit Systemen zur Drohnendetektion auszurüsten. Damit lässt sich bei anfliegenden Objekten überhaupt erst einmal feststellen, um welche Art von Drohne es sich handelt, welche Seriennummer sie trägt, wo sich der Operator befindet und vieles mehr. Anhand dieser Informationen kann man die Gefährdung einschätzen und gegebenenfalls im nächsten Schritt Abwehrmaßnahmen in Erwägung ziehen."

      hensec setzt in Projekten regelmäßig Systeme zur Drohnendetektion von deutschen Herstellern ein. Diese sollten in ein umfassenderes Sicherheitskonzept eingebunden werden. Kevin Heneka weiß: "Beim Thema Drohnen wird häufig viel auf die Versprechen manch internationaler Hersteller geschaut, aber es gibt längst sehr gut funktionierende Drohnendetektionssysteme made in Germany auf dem Markt." Wichtiger ist es nach den Projekterfahrungen von hensec, die für die jeweiligen Anforderungen beste Technologiekombination zu finden. Bei Werksgeländen handelt es sich in der Regel um komplexe Umgebungen mit Gebäuden, Maschinen und möglichen Störquellen.

      So eignen sich Radar- und Passivradar-Systeme besonders für große Gelände mit offenen Flächen, um Drohnen frühzeitig zu erkennen. RF-Sensoren, die die Radiofrequenz (RF) zwischen Drohne und Steuereinheit aufspüren und gegebenenfalls decodieren, werden zur gezielten Überwachung sensibler Bereiche wie Produktion, Lagerhallen oder Forschungsanlagen eingesetzt. Kameraüberwachung hilft bei der Verifikation der Flugkörper und ihrer Payload, wobei nachts auch Infrarotkameras zum Einsatz kommen. In ruhigen Umgebungen können auch akustische Sensoren, also Mikrofone, hilfreich sein. "Die Auswahl, Kombination und Platzierung der Sensoren hat in Abhängigkeit von der firmenspezifischen Situation vor Ort zu erfolgen", erläutert Kevin Heneka das typische Vorgehen bei Projekten zur Drohnenerkennung. In vielen Fällen empfiehlt sich zudem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Klassifikation und um Fehlalarme etwa durch Vögel oder Flugzeuge zu vermeiden.

      Abklärung rechtlicher Aspekte vorab

      Zu den Vorbereitungen gehört auch die Klärung rechtlicher Aspekte, die bei hensec bei jedem Drohnenprojekt zum Standardrepertoire gehört. So gibt es Technologien, die in Deutschland gar nicht zugelassen sind, in anderen Ländern aber durchaus zum Einsatz kommen. Zudem muss hierzulande der Datenschutz strikt eingehalten werden. So muss beispielsweise sichergestellt werden, dass optische und akustische Sensoren nicht die Privatsphäre von Mitarbeitern oder Anwohnern verletzen.

      Kevin Heneka resümiert: "Drohnendetektion ist längst keine Magie mehr und jedem Unternehmen mit einem Werksgelände zu empfehlen. Aber viele Firmen wollen den zweiten Schritt vor dem ersten gehen und fokussieren sich auf die Abwehr von Angriffen aus der Luft, statt sich zunächst darum zu kümmern, Drohnen überhaupt zu erkennen." Bei vielen Beratungsprojekten tritt nach Erfahrungen der Sicherheitsspezialisten von hensec noch ein ganz anderer Aspekt zutage: Der Einsatz werkseigener Inspektionsdrohnen stellt häufig eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen umfassender Sicherheitskonzepte dar.

       

       

      Zivile Luftraumüberwachung für KRITIS: Neue Lösung aus europäischem Firmenverbund

      Zivile Luftraumüberwachung für KRITIS: Neue Lösung aus europäischem Firmenverbund

      Karlsruhe

      • Neue Systemgeneration erstellt ein umfassendes Echtzeit-Lagebild über kritischen Infrastrukturen - inklusive aller relevanten Flugobjekte
      • Keine aktive Signalaussendung: dadurch regulatorisch unbedenklich und flexibel auch mobil einsetzbar
      • Alle Informationen unter www.luftraumueberwachung.com

      Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec hat eine neue Generation ziviler Luftraumüberwachung vorgestellt, die vollständig passiv arbeitet und damit ohne aktive Aussendungen oder Lizenzpflichten auskommt. Ebenfalls wichtig: Alle Systeme stammen aus der EU, unterliegen also keinen für hiesige Firmen relevanten Export- bzw. Import-Bestimmungen. Die Lösung richtet sich an Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Flughäfen, Energieanlagen, Tanklager oder Forschungseinrichtungen und basiert auf einem mehrschichtigen Sensorprinzip. Erfasst und klassifiziert werden Flugobjekte aller Art - darunter Drohnen, Ultraleichtflugzeuge, Helikopter und sogar große Vögel - in Echtzeit. Das System kann stationär installiert oder mobil betrieben werden.

      Drei Sensorquellen ergeben ein gemeinsames Lagebild

      Im Zentrum der Technologie stehen komplementäre Sensorquellen: Funkanalyse, passives Radar und Radiotelemetrie. Drei mobile Sensor-Einheiten werden strategisch um das zu überwachende Gebiet platziert. Ohne selbst Signale auszusenden, erfassen sie alles, was sich im Luftraum bewegt - sei es eine funkgesteuerte Drohne, ein Segelflugzeug oder ein Vogelschwarm. Die Daten aus Funk-, Radar- und Telemetriequellen werden in Echtzeit zu einem gemeinsamen Lagebild zusammengeführt, welches ein kontinuierliches Monitoring des unteren Luftraums ermöglicht. "Diese Dreier-Kombination ist in dieser Form neu auf dem Markt", hebt hensec-Firmengründer Kevin Heneka hervor. Bei der Funkdetektion kooperiert hensec eng mit dem deutschen Unternehmen Aaronia aus der Pfalz, beim passiven Radar mit Parasol aus Schleswig-Holstein. Die Radiotelemetrie kommt von airsenso aus Niedersachsen. Die Rechenzentren in Hessen und Thüringen sowie die Lagezentren in Baden-Württemberg und in Bayern bieten echte digitale Souveränität. Alle beteiligten Partner sind in der EU ansässig.

      Ergänzt wird das System durch eine GNSS-Schutzkomponente, die auf Sensorik des polnischen Herstellers GPSPatron basiert. Damit lassen sich gezielte Störmanöver wie GPS-Jamming oder Spoofing frühzeitig erkennen. Besonders im Umfeld sensibler Infrastrukturen, wo Präzision und Integrität satellitengestützter Navigation von hoher Bedeutung sind, ist dies ein entscheidender Sicherheitsvorteil.

      Die von hensec entwickelte Lösung verzichtet vollständig auf aktive Signale, was nicht nur regulatorische Vorteile bietet, sondern auch die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert. Betreiber können das System beispielsweise temporär auf Veranstaltungen oder dauerhaft in Sicherheitszonen einsetzen, ohne mit Frequenzvergabe oder Genehmigungsverfahren konfrontiert zu werden. Da die gesamte Entwicklung und Fertigung in Europa erfolgt, unterliegt die Technologie keinen Exportbeschränkungen und ist rechtlich unproblematisch im Hinblick auf Datenschutz und Systemhoheit. Kevin Heneka stellt fest: "Wir sind wohl der einzige Anbieter auf dem Markt, der keinen ausländischen Konzern hinter sich hat oder wesentliche Komponenten von außerhalb der EU bezieht."

      Erprobtes System in Produktion und Logistik

      Erprobt wurde und wird das System bereits an mehreren Standorten. Darunter in energieintensiven Produktionsanlagen sowie in Bereichen der kritischen Infrastruktur-Sektoren Verkehr und Energie. Dort konnten sowohl autorisierte als auch nicht genehmigte Drohnenflüge eindeutig klassifiziert und in Echtzeit dokumentiert werden. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit zur automatisierten Unterscheidung zwischen genehmigten Einsätzen - etwa durch Rettungsdienste oder Presse - und potenziellen Bedrohungen, was die Luftraumkoordination erheblich vereinfacht. So werden beispielsweise bei einem Rettungseinsatz alle Multikopter der verschiedenen beteiligten Organisationen wie Polizei und Feuerwehr gemeinsam auf einem einheitlichen Lagebild visualisiert.

      Im Kontext wachsender Bedrohungslagen durch Drohnen und gezielte Signalstörungen bietet das neue System von hensec einen Beitrag zur robusteren Absicherung des zivilen Luftraums. "Wir bieten für Unternehmen ein modulares, skalierbares Sicherheitskonzept, das auf europäische Anforderungen zugeschnitten ist und gleichzeitig flexibel in unterschiedlichen Szenarien eingesetzt werden kann", erklärt Firmengründer Kevin Heneka.

      Immer mehr Drohnen im zivilen Luftraum

      Das Thema ist drängend: Immer häufiger werden Drohnen im zivilen Luftraum gesichtet - vor allem über Bereichen, die zur kritischen Infrastruktur zählen. Die jüngsten Vorfälle über Industrie- und Hafengeländen in Niedersachsen haben Behörden alarmiert und eine Debatte über Luftraumsicherheit ausgelöst.

      In Wilhelmshaven wurden etwa im Mai und Juni mehrfach Drohnen über einem abgeschirmten Hafengelände beobachtet. Die Polizei ermittelte schließlich mehrere Hobbypiloten, die ihre Fluggeräte offenbar aus Unwissenheit oder Fahrlässigkeit über sensiblen Zonen steuerten. Auch an weiteren Standorten kam es in den vergangenen Monaten zu Zwischenfällen mit Drohnen, die sich unautorisiert in Lufträumen bewegten, die als sicherheitsrelevant gelten. So gab es in Rheinland-Pfalz nach offiziellen Angaben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits fast genauso viele Meldungen wie im gesamten Vorjahr.

      Strategie zur Detektion gefährlicher Drohnen

      "Deutschland braucht eine umfassende Strategie zur Detektion potenziell gefährlicher Drohnen im zivilen Bereich", sagt Kevin Heneka. Dabei müssen neben Flughäfen insbesondere Energieanlagen, große Industriekomplexe, Logistikknotenpunkte und Verkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt stehen. In der Politik diskutiert werden derzeit vor allem technische Aufrüstungen, etwa durch stationäre Detektionssysteme, sowie mobile Überwachungseinheiten, die flexibel an sensiblen Orten eingesetzt werden können. "Genau das bieten wir heute schon an, und zwar komplett made in the EU", erklärt der Chef von hensec secure solutions.