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"Drohnenabwehr für KRITIS ein Muss"

"Drohnenabwehr für KRITIS ist ein Muss"

Sicherheitsfirma hensec stellt EU-Drohnendetektionssystem für Kritische Infrastrukturen vor

Karlsruhe, 4. Februar 2026 – „Für die Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) ist eine systema­tische Drohnenabwehr ein Muss“, sagt Kevin Heneka, Inhaber des Karlsruher Sicherheits­unternehmens hensec. Er vergleicht: „Ein Werksgelände ohne Drohnendetektion ist wie ein IT-System ohne Cyberschutz. Drohnenspionage und Cyberangriffe sind im Jahr 2026 nicht mehr die Ausnahme, sondern gehören in jeder Sicherheitsstrategie berücksichtigt.“ Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind in Deutschland mehr als 2.000 KRITIS-Anlagen von über 1.100 Betreibern registriert. Bei vielen davon handelt es sich um groß­flächige Einrichtungen, von Flughäfen und Industrieparks über Tanklager und Testgelände bis hin zu Häfen, Offshore-Windparks und Chemiewerken.

Als Antwort auf die Drohnenbedrohung hat hensec ein System für die zivile Luftraumüberwachung entwickelt, das ausschließlich in Deutschland produziert wird und durchweg mit Sensoren aus EU-Ländern ausgestattet ist. „Gerade bei Sicherheitsfragen ist die technologische Souveränität ein Schlüsselfaktor, um nicht von Herstellern aus Asien oder Übersee abhängig zu sein“, betont Sicherheitsexperte Kevin Heneka.

Umfassende Drohnenerkennung durch zahlreiche Sensoren

Das hensec-System besteht aus mehreren Sensoreinheiten, die strategisch rund um das zu über­wachende Werksgelände platziert werden. Weil es sich dabei häufig um komplexe Umgebungen mit Gebäuden, Maschinen, Fahrzeugen und möglichen Störquellen handelt, kommen je nach Lage vor Ort unterschiedliche Sensoren zum Einsatz. In der Regel dabei sind Radarsysteme, Hochfrequenz-Funksensoren sowie Kamerasysteme einschließlich Infrarotkameras für die Nachtüberwachung. In der Kombination erfassen sie alles, was sich im Luftraum bewegt – sei es eine funkgesteuerte Drohne, ein Segelflugzeug oder ein Vogelschwarm. Mittels Radar werden also auch Objekte erkannt, die keine Funkwellen ausstrahlen.

Werden Drohnen festgestellt, liefert das System alle relevanten Telemetriedaten wie GPS-Koordinaten, Höhe, Geschwindigkeit, Kurs, Flugparameter, Systemdaten wie Batteriestatus, Signalstärke, Sensorzustand sowie Zeitstempel und Identifikationsinformationen. So lässt sich häufig schon bei der Echtzeit-Auswertung aller dieser Informationen erkennen, ob eine ernsthafte Bedrohung vorliegt.

Wichtig für die Sicherheit: Die Sensoren senden selbst keinerlei Signale aus, also beispielsweise auch keine Funk- oder Radarwellen, so dass das Drohnenabwehrsystem von Angreifern nicht geortet werden kann. Weiterer Vorteil: Eine derartige im Fachjargon „passives System“ genannte Lösung braucht keine behördlichen Genehmigungen. Für technisch Interessierte: Passives Radar nutzt vorhandene Funkquellen als „Beleuchtung“ aus, also beispielsweise Rundfunksignale, die von einer Drohne reflektiert werden. So kann das System Objekte in der Luft erkennen, ohne selbst Radarstrahlen auszusenden.

Bedrohungen durch Jamming und Spoofing werden unterschätzt

Neben Drohnen erkennt das hensec-System auch sogenannte GNSS-Manipulationen (Global Navigation Satellite System), also Jamming und Spoofing. Jamming bezeichnet die Störung eines Navigationssignals wie beispielsweise GPS, so dass sich kein genauer Standort bestimmen lässt, Spoofing das Aussenden verfälschter Signale, wodurch ein falscher Standort vorgegaukelt wird. Für Unternehmen sind diese Signale oftmals von großer Bedeutung, etwa für die Fuhrpark- und Logistik­steuerung oder für Zugangs- und Sicherheitssysteme, die sich auf die korrekte Zeitübermittlung durch GPS verlassen.

„Während die Bedrohung durch Drohnen allgegenwärtig scheint, ist das Bewusstsein für die Gefahren durch Jamming und Spoofing in der Industrie noch wenig ausgeprägt“, sagt der Sicherheits­experte Kevin Heneka.

Dreidimensionales Echtzeit-Lagebild für das Sicherheitspersonal

Alle von den verschiedenen Sensoren erfassten Daten werden sekundengenau zu einem dreidimensionalen Lagebild zusammengeführt, auf dem man potenzielle Bedrohungen über dem Werksgelände schnell und intuitiv erfassen kann. In Kombination mit den KI-Auswertungen erhält das Sicherheitspersonal vor Ort dadurch eine aktuelle und zuverlässige Grundlage für Entscheidungen zur Abwehr möglicher Gefahren. Die hensec-Luftraumüberwachung lässt sich laut Hersteller in alle gängigen Leitstellen- und Werksschutzsysteme einbinden.

Neben der Abwehrhilfe dient das hensec-System auch zur Erfassung von Beweismitteln und für detaillierte Analysen im Nachgang eines Vorfalls. Diese Informationen können beispielsweise für Fragen zum Versicherungsschutz von erheblicher Bedeutung sein.

 

Weitere Informationen:

hensec secure solutions,
Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.,
LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

 

 

 

 

 

AGNOST-A

AGNOST-A

Automatic GNSS Jamming Detection NOTAM Sender Station

The AGNOST-A is the first automatic GNSS Quality Notam
Station to warn Aviation Pilots from ground based GNSS
Jamming and Spoofing via UAT978 transmitted NOTAMs.

Jammerschreck nano GPS Jammer und Spoofer Detektor
  • UAT TX

    UAT978 TX Antenna

  • ADS-B RX

    Airspace RX Antenna

  • GNSS RX

    GNSS Jamming Detector Antenne

  • AGNOST-A

    Weatherproof Outdoor Complete System

GNSS jamming and spoofing have become a constant nuisance and a serious threat—especially in aviation. Despite this awareness, pilots are often caught off guard by the unreliability of GPS-based navigation systems and must take ad hoc alternative measures.

Our AGNOST-A station is an early warning system for GNSS jamming and spoofing that provides pilots with real-time information about the quality of the GNSS signal—specifically at the destination airport.

All electronics are housed in a weatherproof outdoor box. This allows for easy installation at airports or airfields, and unauthorized jammers, interference transmitters, or other sources of disruption are detected simply and reliably.

The detected disturbances are evaluated and analyzed in real time. Once a critical threshold is exceeded, a NOTAM is automatically generated and broadcast via UAT978.

Aircraft equipped with the appropriate receiving technology display the warning directly in the cockpit. This enables pilots to assess GNSS accuracy in the destination area in time before landing.

Top Features:

  • Weatherproof Housing

    Easy integration on airports or airfields

  • Reliable Detection

    Discovers Jammer and Spoofer reliable

  • Automatic Message Generation

    NOTAMs are automatic generated

  • Integrated UAT978 Transmitter

    The Warnings are transmitted automatically to warn the pilots. This saves time and shows the real situation on the destination site

  • Integrated Live air Situation

    To generate a live air traffic sitation picture on site

  • Easy configuration

    All settings are done via easy web configuration

Jammerschreck nano GPS Jammer und Spoofer Detektor
  • GPS Jammer

    GNSS Jammer

  • AGNOST-A

    AGNOST-A

  • UAT978

    Airplane with UAT978

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For passive GNSS Monitoring for airports see also our Sicherheitssteckbrief (german):

https://www.hensec.com/de/component/content/article/gnss-security-fuer-flughaefen?catid=33

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AGNOST-A

AGNOST-A

Automatische GNSS Jamming Detection NOTAM Sender Station

Komplette Stand Alone Outdoor Lösung zur Detektion von GNSS Störungen und automatischen Benachrichtigung von Piloten via über UAT978 versendeten NOTAMs.

Jammerschreck nano GPS Jammer und Spoofer Detektor
  • UAT TX

    UAT978 Sendeantenne

  • ADS-B RX

    Luftlage Empfangsantenne

  • GNSS RX

    GNSS Jamming Detektor Antenne

  • AGNOST-A

    Wetterfestes Outdoor-Komplettsystem

GNSS Jamming und Spoofing ist zu einer dauernden Plage und einer ernstzunehmenden Gefahr geworden - besonders im Luftverkehr. Trotz dieses Bewusstseins werden Piloten nicht selten von der Unzuverlässigkeit der GPS Basierten Navigationssysteme überrascht und müssen ad-hoc alternative Maßnahmen ergreifen.

Unsere AGNOST-A Station ist ein Frühwarnsystem für GNSS Jamming und Spoofing, welches Piloten in Echtzeit die Qualität des GNSS Signals mitteilt - und zwar am Zielflughafen.

Die komplette Elektronik ist in einem wetterfesten Outdoor Schaltschrank untergebracht. Das ermöglicht eine einfache Installation an Flughäfen oder Flugplätzen und unerlaubte Jammer, Störsender oder andere Störquellen werden einfach und zuverlässig detektiert.

Die Detektierten Störungen werden in Echtzeit ausgewertet und analysiert. Ab einem kritischen Wert wird automatisch eine NOTAM generiert und über UAT978 ausgesendet.

Luftfahrzeuge mit entsprechender Empfangstechnik bekommen die Warnung direkt im Cockpit angezeigt. Dadurch können die Piloten rechtzeitig vor der Landung die GNSS Genauigkeit im Zielgebiet einschätzen.

Die wichtigsten Features auf einen Blick:

  • Wetterfestes Komplettsystem

    Einfache Installation an Flughäfen und Flugplätzen

  • Zuverlässige Detektion

    Erkennt GPS-Jammer und Spoofer präzise und in Echtzeit – auch bei kurzer Aktivierungsdauer

  • Automatische Nachrichtengenerierung

    NOTAM-Messages werden automatisch erstellt

  • Integerierter UAT978 Sender

    Die Warnungen werden automatisch gesendet - Erspart Zeit und erreicht die relevanten Piloten im Zielgebiet

  • Integrierte Luftlageerkennung

    Zur Erstellung eines umfassenden Lagebilds vor Ort

  • Einfache Konfiguration

    Einstellen aller Parameter über komfortables Webinterface

Jammerschreck nano GPS Jammer und Spoofer Detektor
  • GPS Jammer

    GNSS Jammer

  • AGNOST-A

    AGNOST-A

  • UAT978

    Airplane mit UAT978

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Für passive GNSS Absicherung von Flughäfen siehe auch unseren Sicherheitssteckbrief:

https://www.hensec.com/de/component/content/article/gnss-security-fuer-flughaefen?catid=33

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AISVogel - Airborne Sensor Platform

AISVogel

Airborne Sensor Platform

Our fixed-wing drone, developed and manufactured in Germany, serves as a versatile sensor platform for a wide range of RF analysis applications.

As a hybrid eVTOL aircraft, AISVogel can take off from almost any location and remain airborne continuously for up to 10 hours.

Depending on the mission, the platform can be equipped with RF sensors for drone detection, GNSS jamming detection, radio direction finding, optical verification, or other customer-specific applications. The aircraft is technically prepared for BVLOS operations.

The system can be operated easily by the end user or, alternatively, provided by us as a managed service.

The drone is supplied as a complete system including sensors and a ground control station.

Key Features at a Glance

  • High Payload Capacity

    With a wingspan of 2.99 m and a maximum take-off weight of 25 kg, AISVogel can carry a payload of more than 5 kg, depending on fuel capacity.

  • Redundant Propulsion Design

    The motors and rotors used for both hovering and forward propulsion are designed with redundancy.

  • Quick and Easy Assembly

    The aircraft can be assembled by one person in approximately two minutes.

  • Long Endurance

    Thanks to in-flight energy generation, continuous flight operations of approximately 10 hours are possible.

  • BVLOS Capable

    The platform is designed to meet the technical and regulatory requirements for BVLOS operations, subject to the relevant operational approvals.

  • Secure Data Transmission

    Mission and sensor data are transmitted directly to the end user via an encrypted connection.

  • Wide Range of Sensor Options

    Standard sensor configurations include drone detection, GNSS jamming and spoofing detection, camera systems, and radio direction finding using TDOA.

  • Custom Sensor Integration

    Additional customer-specific payloads can also be integrated, including decoding solutions, repeaters, active components, or systems supplied by the customer.

The complete solution is developed and manufactured in Germany.

Compatible with our AARONIA AARTOS HAWK T1 Payload

For further information, availability, and system configuration, please contact us.

Maritime Security Use Case:

https://www.aisvogel.com

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AISVogel - Fliegende Sensorplattform

AISVogel

Fliegende Sensorplattform

Unsere Starrflügler Drohne Made in Germany dient als Sensorplattform für umfangreiche Funkanalyse Anwendungen.

Als hybrid eVTOL kann der AISVogel von fast jedem Standort aus starten und bis zu 10h ununterbrochen in der Luft bleiben.

Ausgerüstet ist sie wahlweise mit RF Sensorik zur Drohnendetektion, GNSS Jamming Detektion,  Funkpeilung, optischen Verifikation oder für bestimmte kundenspezifische Anwendungsfälle.

Technisch ist die Drohne für den BVLOS Betrieb vorbereitet.

Die Steuerung ist leicht vom Bedarfsträger durchführbar oder durch uns als Service möglich.

Geliefert wird die Drohne incl. Sensorik und Bodenkontrollstation. 

Die wichtigsten Features auf einen Blick:

  • Große Payload

    2,99m Spannweite und ein Startgewicht von 25kG ermöglichen abhängig vom Tankvolumen 5+kg Payload

  • Redundantes Motordesign

    Die Rotoren für hover und antrieb sind redundant ausgeführt

  • Einfacher Aufbau

    Die Drohne lässt sich in ca. 2 Minuten von einer Person aufbauen

  • Lange Flugzeit

    Durch das Aufladen in der Luft ist ein ununterbrochender Flugbetrieb von ca. 10h möglich

  • BVLOS fähig

    Erfüllt die technischen und rechtlichen Voraussetzungen für BVLOS Betrieb bei entsprechender Genehmigung

  • Datensicherheit

    Die Nutzdaten fließen über einen verschlüsselte Verbindung direkt zum Bedarfsträger

  • Vielfältige Sensoriken

    Zu unseren Standard Sensoriken gehören Drohnendetektion, GNSS Jamming und Spoofing Detektion, Kamera Technik, Funkpeilung via TDOA

  • Weitere Sensoriken

    Zusätzlich sind kundenspezifische Sensoriken möglich wie Decodierlösungen, Repeater, Aktive Komponenten oder Kundenseitig bereitgestellte Systeme

Die gesamte Lösung ist in Deutschland entwickelt und produziert.

Kompatibel mit unserer AARONIA AARTOS HAWK T1 Payload

Schreiben Sie uns für nähere Informationen und zum Bezug.

Produktseite Usecase Maritime Sicherheit:

https://www.aisvogel.com

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Common Operating Picture for Ports: hensec Integrates Drone Detection and GNSS Monitoring

Common Operating Picture for Ports: hensec Integrates Drone Detection and GNSS Monitoring

New Portags security platform combines data from multiple sensors in one operational view to protect critical port infrastructure against drones and GNSS manipulation

Karlsruhe, September 8, 2026 – Baltic Sea countries are stepping up their cooperation to protect against hybrid threats. At the Baltic Sea Security Summit in late August, Germany, Denmark, Estonia, Finland, Latvia, Lithuania, Poland, Sweden and Norway agreed to intensify information sharing and establish a joint task force. Shared situational awareness and compatible security technologies are also moving higher up the agenda. Ports have a particularly important role to play: As hubs for logistics, energy supply, industry and data connections, they are among the most sensitive areas of critical infrastructure.

To help protect this infrastructure, German security company hensec secure solutions has developed Portags (Port Airspace and GNSS Security). Designed specifically for ports, the integrated airspace and Global Navigation Satellite System (GNSS) monitoring platform combines multiple detection technologies in one operational view. Put simply, the system monitors the airspace above a port for potential airborne objects such as drones, while simultaneously checking whether satellite navigation signals are reliable or being disrupted. This enables security teams to centrally detect, assess and document drone activity and GNSS interference.

“Shared situational awareness isn’t achieved simply by installing more and more individual sensors. What matters is bringing their data together, correlating it and presenting it in a way that allows security teams to quickly understand what is actually happening,” said Kevin Heneka, Managing Director of hensec secure solutions. “Particularly in complex port environments, it is essential not to look at different sources of information in isolation, but to understand how they relate to one another.”

From Individual Signals to a Common Operating Picture

Portags combines several detection technologies. RF sensors monitor relevant frequency ranges and detect active drone communication and control signals. These include Remote ID data, control and communication signals, as well as telemetry and movement information. Passive radar complements this data by making non-transmitting and non-cooperative airborne objects visible.

At the same time, the system monitors the GNSS environment. Jamming occurs when GNSS signals are overlaid, blocked or severely degraded. With spoofing, receivers are presented with plausible but false navigation or time information. The proprietary GNSS analysis systems integrated into Portags analyze signal quality, detect interference and anomalies, and perform plausibility checks to identify and classify suspicious events.

According to hensec, GNSS interference can affect not only navigation, but also synchronization and automated processes. Potentially affected areas include maritime and air traffic, critical infrastructure, communications systems and autonomous systems that depend on reliable positioning or timing information.

RF, radar, telemetry and GNSS data are brought together, correlated and classified through sensor fusion. Relevant information is then displayed centrally in a Common Operating Picture. Incidents can be visualized, alerts generated and a traceable event record maintained.

GNSS Interference in the Baltic Sea Region

Research involving hensec also demonstrates the relevance of GNSS interference to maritime security. During a measurement campaign conducted in 2025, a GNSS interference detector was installed aboard a research vessel operating in the southern Baltic Sea between June and October.

The measurements identified combined jamming and spoofing activity, among other forms of interference. In some cases, significantly stronger interference was measured at sea than in the Port of Gdansk. The study shows that vessels in the Baltic Sea region are at times exposed to complex GNSS interference.

“Where drone activity and interference with navigation signals can occur at the same time, relying on a single sensor source is not enough,” Heneka explained. “Portags therefore takes a multi-sensor approach: Different data sources are brought together and checked for plausibility, giving security teams a reliable basis for assessing the situation.”

Modular, Scalable and Integrable

The Portags sensor architecture is planned according to the specific site, risk profile and required coverage. The system is modular and scalable and can be deployed in either stationary or mobile configurations.

Potential applications include container terminals, tank farms, port entrances and automated terminals. The system can also be used to monitor critical energy, communications and control infrastructure.

Open interfaces allow Portags to be integrated into existing operations centers. Multiple sensor nodes can be connected via a secure data network, bringing the information together in a Common Operating Picture.

Portags therefore takes an integrated approach to port monitoring: detecting drones, identifying GNSS interference and bringing together different sources of information so that security situations can be assessed centrally and fast, informed decisions can be made.



 

 

 

 

Drohnenabwehr Mietsystem

Drohnenabwehr Mietsystem

Wenn Sie die Drohnedetektion nur kurzfristig benötigen, kann unser einfach zu bedienendes Mietsystem genau das Richtige für Sie sein.

Wir bieten von der Mietstellung einzelner Systeme bis zur maßgeschneiderten Lösung einen internationalen Service, der flexibel in städtischen und ländlichen Bereichen genutzt werden kann.

Die Gefahr durch unberechtigte Drohnenflüge über Event-Gelände kommt leider immer häufiger vor. Veranstalter können sich jetzt ein System mieten, welches keinerlei Störung beim Funkverkehr (beispielsweise mit dem Bühnenequipment) erzeugt und nicht einmal von den Besuchern wahrgenommen wird.

Dieses Drohnendetektionssystem erkennt 99% aller gebräuchlichen Drohnen und schlägt Alarm, sobald sich ein Objekt der festgelegten „no-fly-Zone“ nähert. Dabei werden sowohl der Drohnentyp, die genaue Position und die Dronen-ID ausgegeben. Des Weiteren wird auf der integrierten Karte auch die Position des Drohnenpiloten angezeigt.

Unser Drohnen-Detektions-System kann durch die autarke Energieversorgung zuverlässig für Ihre Veranstaltung eingesetzt werden.

Mietanfragen

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Drohnenlagezentrum in Bayern in Betrieb genommen

Zielgruppe sind primär Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS)

Tegernsee, 20. Januar 2026 – Das bundesweit tätige Sicherheitsunternehmen hensec hat ein neues ziviles Drohnenlagezentrum am oberbayerischen Tegernsee in Betrieb genommen. Von dort aus erfolgt eine permanente überregionale Luftraumüberwachung aller verbundenen Einrichtungen. Kommt es zu Drohnensichtungen, die Anlass zur Sorge geben, werden frühzeitig die zuständigen Behörden, die integrierten Leitstellen oder der Werkschutz mit Zuständigkeit für das jeweils betroffene Firmengelände informiert und entsprechend im Vorfeld festgelegte Alarmketten aktiviert.
 
„Die Inbetriebnahme eines zivilen Drohnenlagezentrum war angesichts der akuten Drohnengefahr überfällig“, erklärt hensec-Inhaber Kevin Heneka. Er ergänzt: „Es ist eine wichtige Maßnahme zu Steigerung der Sicherheit, zur Stärkung der Resilienz kritischer Infrastrukturen und zum Schutz der Bevölkerung.“ Als kritische Infrastrukturen (KRITIS) gelten die Energie- und Wasserversorgung, das Transport- und Verkehrswesen, der Sektor Gesundheit, die Informations- und Telekommunikationstechnik, das Finanz- und Versicherungswesen, die Lebensmittelversorgung sowie Notfall- und Verwaltungsdienste; ihre Funktionsfähigkeit ist essenziell für die Aufrechterhaltung des täglichen Lebens, der Sicherheit und der Stabilität unserer Gesellschaft. Der jüngste Anschlag auf die Energieversorgung in Berlin mit tagelangem Stromausfall in einem Stadtbezirk, von dem etwa 100.000 Menschen betroffen waren, steht exemplarisch für die Gefahr bei KRITIS-Ausfällen.

Der neue Service richtet sich in erster Linie an die Betreiber kritischer Infrastrukturen in Bayern. Unternehmen aus dem KRITIS-Sektor, aber auch andere Industriebetriebe, Wirtschaftsunternehmen und Behörden können sich an das Zentrum anschließen, um die erhöhte Sicherheitsstufe durch die permanente Drohnenüberwachung in Anspruch zu nehmen.

Das neue Drohnen-Monitoringzentrum verfügt laut Angaben über eine offene Datenstruktur, so dass sich auch bereits vorhandene Systeme leicht integrieren lassen. Zudem können dadurch die erfassten Daten auch standortunabhängig mit anderen Lagezentren ausgetauscht werden.

Technologische Souveränität und Resilienz „made in Germany“

hensec betont, dass das neue Drohnenlagezentrum durchweg mit Technologie „made in Germany“ arbeitet. Erst kürzlich fiel den Angaben zufolge bei einer Vorstellung auf dem letzten Advanced Air Mobility Forum mit der Bayerischen Koordinierungsstelle Drohnen (BayKD) in Oberpfaffenhofen positiv auf, dass das hensec-Luftraumüberwachungssystem als einziges Verbundsystem ohne ausländische Komponenten oder Abhängigkeitkeiten funktioniert.

Dieses Streben nach technologischer Souveränität spiegelt sich laut hensec auch beim Aufbau des neuen Lagezentrums wider. Es bestünden weder bei den verwendeten Betriebssystemen noch bei der Anwendungssoftware oder der Cloud-Infrastruktur Abhängigkeiten zu Konzernen aus Übersee oder dem nicht-Europäischen Ausland, stellt das Sicherheitsunternehmen klar.
    
Ebenso wichtig ist hensec die technologische Resilienz des neuen Drohnenzentrums. So seien sowohl die Hardwarekomponenten als auch die Arbeitsplätze redundant ausgelegt, damit bei einem eventuellen Komponentenausfall unmittelbar umgeschaltet werden könne. Bei den Arbeitsplätzen verzichtet hensec durchgängig auf Wifi, Bluetooth oder andere Funktechnologien, die potenziell von außen gestört oder manipuliert werden können. 

„Die Bedrohungslage ist ernst und wir nehmen sie ernst“, betont hensec-Inhaber Kevin Heneka. Er ergänzt: „Alle KRITIS-Unternehmen sind ebenfalls gut beraten, die Gefahr ernst zu nehmen.“ Bislang gehören je nach Zählweise etwa 2.000 Firmen zum KRITIS-Kreis. Durch das neue NIS2/KRITIS-Dachgesetz sind künftig schätzungsweise mehr als 30.000 Unternehmen betroffen.

Eines von drei Drohnenlagezentren in Deutschland

Bei dem neuen Lagezentrum am Tegernsee handelt es sich um eine von drei ähnlich aufgebauten Drohnenstationen in anderen Bundesländern. Im Verbund lassen sich damit Drohnen an den häufigsten KRITIS-Standorten und Flughäfen bundesweit detektieren, überwachen, identifizieren und entsprechend eine Gefahreneinschätzung vornehmen. Zudem sind die Stationen auch auf das aktive Steuern von Drohnen ausgelegt. Mit der BVLOS Genehmigung können die Zentren dadurch im Krisenfall im Schichtbetrieb eigene Drohnen über zehn Stunden lang ununterbrochen in der Luft steuern – z.B. zur Erstellung von Live-Lagebildern.

Betreiber kritischer Infrastrukturen und Behörden können sich an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wenden, um ihre Bedrohungslage einschätzen zu lassen. Weitere Informationen unter: www.Luftraumueberwachung.com/de. 

 

 

 

Drohnensicherheit bei Veranstaltungen

Wenn der Himmel zur Bühne wird: Die wachsende Herausforderung der Drohnensicherheit bei Großveranstaltungen

Drohnenshows haben sich in den letzten Jahren zu einem faszinierenden Spektakel entwickelt. Sie tauchen den Nachthimmel in choreographierte Lichtbilder, erzählen Geschichten und ersetzen zunehmend traditionelle Feuerwerke bei großen Events, von Stadtfesten bis hin zu Unternehmens­veranstaltungen. Parallel dazu werden Drohnen auch für operative Zwecke – von der Medien­berichterstattung bis zur Sicherheitsüberwachung – über Veranstaltungsarealen eingesetzt. Doch hinter der visuellen Faszination und dem praktischen Nutzen verbergen sich wachsende und oft unterschätzte Sicherheitsrisiken, die eine Neubewertung der Schutzkonzepte erfordern.

Fragilität der Technik beim Drohneneinsatz im großen Stil

Die jüngsten Ereignisse haben die Fragilität dieser Technologie im öffentlichen Raum schmerzlich ins Bewusstsein gerufen. Sei es das Bangen um die Durchführung einer aufwändigen Drohnenshow aufgrund widriger Wetterbedingungen oder Berichte über Abstürze einzelner Flugobjekte – die potenziellen Gefahren, die von Drohnen ausgehen können, wenn die Kontrolle verloren geht, sind evident. Ein abstürzendes Fluggerät, selbst kleinerer Bauart, stellt ein erhebliches Risiko für Leib und Leben der Zuschauer dar. Die Ursachen für einen solchen Kontrollverlust können vielfältig sein: technische Defekte, menschliches Versagen des Piloten oder Umwelteinflüsse wie starker Wind.

Eine besonders perfide und zunehmend relevante Gefahr stellt jedoch die elektronische Störung dar. Viele moderne Drohnen verlassen sich für ihre Navigation und Positionierung stark auf Satelliten­navigationssysteme (GNSS), zu denen GPS, Galileo und GLONASS gehören. Diese Systeme liefern hochpräzise Positionsdaten, die für die Einhaltung komplexer Flugrouten bei Shows oder für das autonome Verhalten der Drohnen essenziell sind. Doch GNSS-Signale sind relativ anfällig für externe Einflüsse. So genanntes „Jamming“ blockiert diese Signale schlicht, während „Spoofing“ gefälschte Positions- und Zeitsignale aussendet, die die Drohne vom Kurs abbringen oder sogar kontrolliert an eine falsche Position schicken können. Solche Störungen können unbeabsichtigt auftreten, beispiels­weise durch defekte Geräte, aber auch gezielt eingesetzt werden, um Drohnen zu manipulieren oder zum Absturz zu bringen – sei es aus böswilliger Absicht, zu Sabotagezwecken oder einfach nur aus Unfug.

Für Veranstalter von Großereignissen, insbesondere jenen, die auf Drohnenshows setzen oder mit einer Vielzahl von Drohnen über ihrem Gelände rechnen müssen, stellt sich daher die dringende Frage: Wie kann die Sicherheit im niedriggelegenen Luftraum über dem Eventbereich gewährleistet werden? Herkömmliche Sicherheitskonzepte, die sich auf den physischen Zugang zum Gelände konzentrieren, greifen zu kurz. Die Bedrohung kommt aus der Luft und ist oft unsichtbar.

Kombination von Sicherheitstechnologien

Eine effektive Antwort auf diese komplexe Bedrohung erfordert eine mehrschichtige technologische Lösung. Im Kern steht dabei die Kombination aus zwei entscheidenden Fähigkeiten:

Erstens, das kontinuierliche Monitoring der GNSS-Signalqualität. Spezialisierte Sensorik ist in der Lage, in Echtzeit festzustellen, ob die Satellitensignale gestört (Jamming) oder manipuliert (Spoofing) werden. Die Detektion solcher Störungen ermöglicht eine sofortige Reaktion – beispielsweise den Abbruch einer laufenden Drohnenshow, bevor einzelne Drohnen durch den Signalverlust unkontrollierbar werden oder falsche Flugmanöver ausführen.

Zweitens, eine moderne Drohnendetektion, die in der Lage ist, alle Flugobjekte im relevanten Luftraum zu erkennen und zu identifizieren, unabhängig davon, ob sie kooperativ sind (also Transpondersignale aussenden) oder nicht. Solche Systeme nutzen oft eine Kombination von Sensortechnologien, um auch unbekannte oder potenziell feindselige Drohnen zuverlässig zu erfassen.

Erst die intelligente Verknüpfung dieser beiden Detektionsansätze – die Überwachung der Navigationsgrundlage (GNSS) und die direkte Erfassung der Flugobjekte (Drohnendetektion) – schafft ein umfassendes Lagebild des Luftraums über einer Veranstaltung. Eine solche integrierte Plattform ermöglicht eine verbesserte Situationswahrnehmung in Echtzeit und bietet damit eine qualifizierte Basis für Entscheidungen zur Risikominimierung.

Die Vorteile einer solchen kombinierten Technologie gehen über die reine Gefahrenabwehr hinaus. Eine präzise Detektion ermöglicht die Sammlung von Beweismitteln und detaillierten Analysen im Nachgang eines Vorfalls, was für die Aufklärung von Ursachen (wie im Falle eines unerklärlichen Absturzes) oder für Versicherungsfragen von erheblicher Bedeutung ist. Darüber hinaus bietet das System einen maßgeblichen organisatorischen Mehrwert für den Veranstalter: Zugelassene Drohnen, beispielsweise von Medienpartnern oder Rettungsdiensten, können vom System automatisch identifiziert und den Verantwortlichen zugeordnet werden. Dies vereinfacht die Koordination des genehmigten Flugverkehrs und erlaubt eine schnellere Unterscheidung zwischen gewünschten Flugbewegungen und potenziellen Bedrohungen.

Die Notwendigkeit integrierter Lösungen, die GNSS-Interferenzüberwachung mit fortschrittlicher Drohnendetektion verbinden, wird durch die steigende Anzahl von Drohnen im öffentlichen Raum und die zunehmende Raffinesse möglicher Störversuche unterstrichen. Während spezialisierte Technologien für einzelne Aspekte existieren, ist es die ganzheitliche Betrachtung und die Bereitstellung einer kombinierten Lösung aus einer Hand, die den entscheidenden Unterschied für die Sicherheit von Großveranstaltungen in der Ära des unbemannten Flugverkehrs machen kann. Projekte, bei denen fortschrittliche GNSS-Interferenzdetektionstechnologie bereits bei großen Drohnenshows zum Einsatz kam, haben die Machbarkeit und den Mehrwert dieses Ansatzes in der Praxis bestätigt.

Die Gewährleistung der Sicherheit bei Veranstaltungen mit Drohnenbeteiligung erfordert ein Umdenken von passiven Schutzmaßnahmen hin zu proaktiver Überwachung und integrierter Lageerfassung. Nur durch die konsequente Implementierung robuster Technologien, die sowohl die Drohnen selbst als auch ihre Navigationsumgebung im Blick behalten, kann das volle Potenzial von Drohnenshows und anderen Anwendungen sicher ausgeschöpft und das Risiko für Zuschauer und Teilnehmer minimiert werden. Eine Investition in diese Technologien ist eine Investition in die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf von Großereignissen.

Integrierte Lösung für GNSS-Überwachung und Drohnendetektion

Die Sicherheitsfirma hensec ist derzeit das einzige Unternehmen, das eine umfassende und integrierte Lösung für kombiniertes Monitoring der GNSS-Qualität (Spoofing und Jamming Detection) mit moderner Drohnendetektion, bei der auch unkooperative Drohnen erkannt werden, anbietet. Herkömmliche Jamming-Detektionssysteme erkennen lediglich, dass ein Signal nicht zuverlässig ist, können jedoch nicht unterscheiden, ob es sich um Interferenzen, Jamming oder Spoofing handelt. Mit anderen Worten: Es wird erkannt „dass“ etwas nicht stimmt, aber nicht „was“. Die hensec-Lösung bietet hingegen eine umfassende Analyse der GNSS-Signalqualität in vielerlei Hinsicht, so dass selbst aufwändige Spoofing-Attacken erkannt und sofort abgewehrt werden können, etwa durch das Blockieren feindlicher Funksignale.

Neben maßgeschneiderten Lösungen für Firmengelände, Städte oder ganze Landstriche bietet hensec auch ein portables Koffersystem als Mietlösung speziell zur Abwehr von Gefahren durch unberechtigte Drohnenflüge über Veranstaltungsarealen an. Der Koffer erkennt 99 Prozent aller gebräuchlichen Drohnen und schlägt Alarm, sobald sich ein Objekt der festgelegten No-fly-Zone nähert. Neben dem Drohnentyp, der genauen Position und der Dronen-ID wird auf einer integrierten Karte auch die Position des Drohnenpiloten angezeigt – im konkreten Einsatz möglicherweise die wichtigste Information. Wichtig dabei: Der Anti-Drohnen-Koffer erzeugt keinerlei Störung beim Funkverkehr beispielsweise mit dem Bühnenequipment und wird von den Besuchen nicht einmal wahrgenommen. Eine autarke Energieversorgung erleichtert die Nutzung vor Ort.

Weitere Informationen: www.hensec.com www.luftraumueberwachung.com 

 

Echtzeit-Lokalisierung von GNSS-Störquellen

Echtzeit-Lokalisierung von GNSS-Störquellen

Die zunehmende Verfügbarkeit kostengünstiger Jammer und die steigende Zahl gezielter Spoofing-Angriffe stellen Betreiber kritischer Infrastrukturen vor neue Herausforderungen. Ob Energieversorgung, Telekommunikation, Verkehrssteuerung oder Rechenzentren – viele moderne Systeme sind auf zuverlässige GNSS-Signale für Positionierung und insbesondere für präzise Zeitinformationen angewiesen. Fällt diese Grundlage aus oder wird manipuliert, kann dies weitreichende Auswirkungen auf den sicheren Betrieb haben.

Hensec bietet hierfür eine leistungsfähige Lösung zur Echtzeit-Lokalisierung von GNSS-Störquellen. Grundlage bilden die GNSS-Sensoren TGE2, die Störungen nicht nur erkennen und klassifizieren, sondern deren Ursprung auch geografisch bestimmen können. Die TGE2-Sensoren verfügen über integrierte Hochfrequenzanalyse und erfassen kontinuierlich die Qualität des GNSS-Signalumfelds. Dabei unterscheiden sie zwischen gewöhnlichen Interferenzen, gezieltem Jamming und komplexen Spoofing-Angriffen.  

Werden mehrere Sensoren innerhalb eines Überwachungsgebietes vernetzt, kommt die TDOA-Methode (Time Difference of Arrival) zum Einsatz. Dabei wird die minimale Zeitdifferenz analysiert, mit der ein Störsignal an verschiedenen Sensorstandorten eintrifft. Aus diesen Zeitunterschieden lässt sich die Position der Störquelle präzise berechnen. Das Verfahren ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Ortung – selbst bei mobilen oder nur kurzzeitig aktiven Störsendern.

Die gewonnenen Daten werden in Echtzeit an die GP-Cloud übertragen. Auf der webbasierten Plattform werden erkannte Ereignisse übersichtlich visualisiert. Sicherheitsverantwortliche erhalten sofort Informationen darüber, wann, wo und welche Art von GNSS-Störung aufgetreten ist. Die Lokalisierung der Störquelle wird direkt auf einer Karte dargestellt und unterstützt dadurch eine schnelle Reaktion vor Ort.

Neben der Live-Überwachung ermöglicht die GP-Cloud auch die Speicherung und nachträgliche Analyse von Ereignissen. Wiederkehrende Störungsmuster lassen sich identifizieren, Berichte erstellen und Gegenmaßnahmen gezielt planen. Durch offene Schnittstellen können die Informationen zudem in bestehende Sicherheits- und Leitstellensysteme integriert werden.

Mit der Kombination aus den leistungsfähigen TGE2-Sensoren, der bewährten TDOA-Lokalisierung und der intuitiven GP-Cloud bietet Hensec eine umfassende Lösung, um GNSS-Störungen nicht nur zu erkennen, sondern deren Ursprung in Echtzeit sichtbar zu machen. Betreiber kritischer Systeme gewinnen dadurch wertvolle Zeit, erhöhen ihre Resilienz und schaffen die Grundlage für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb GNSS-abhängiger Anwendungen.

Schreiben Sie uns zur Integration in Ihr System!

 

 

Forschungsergebnisse Baltic Jammer

Ergebnisse unserer sechsmonatigen Studie zur GNSS-Störung in der Ostseeregion

Wir freuen uns, die Ergebnisse der jüngsten sechsmonatigen Studie vorzustellen, die in Zusammenarbeit mit GPSPatron und der Gdynia Maritime University durchgeführt wurde. Der Fokus lag auf GNSS-Störungen in der Ostseeregion. Diese Forschung liefert die erste umfassende Analyse von GNSS-Störungen auf Bodenebene in diesem Gebiet und offenbart erhebliche Diskrepanzen im Vergleich zu Daten aus ADS-B-Analysen. Unsere Studie betont die Notwendigkeit einer spezialisierten terrestrischen Überwachung, um diese Bedrohungen genau zu bewerten und zu entschärfen.

 

Wichtige Erkenntnisse:

  • Anhaltende GNSS-Störungen:Es wurden über 84 Stunden an Interferenzen aufgezeichnet, was auf kontinuierliche Störungen in der Region hinweist.
  • Höhepunkt der Aktivität im Oktober:Im Oktober traten sechs größere Störereignisse mit einer Gesamtdauer von 29 Stunden auf, was auf eine Zunahme sowohl der Häufigkeit als auch der Intensität hinweist.
  • Verdächtige maritime Quellen:Signalanalysen deuten auf mobile Quellen hin, wahrscheinlich fortschrittliche Störtechnologien, die von einem oder mehreren Schiffen eingesetzt werden.
  • Hochentwickelte Störsignaturen: Die detektierten Signale weisen komplexe Modulationen und Frequenzagilität auf, was auf hochentwickelte Ausrüstung, möglicherweise militärischen Ursprungs, hindeutet.
  • Einschränkungen der Erkennung:Trotz erheblicher GNSS-Störungen auf Bodenebene wurden in ADS-B-basierten Überwachungssystemen keine entsprechenden Ereignisse registriert, was ihre Begrenzungen bei der Erfassung terrestrischer Bedrohungen unterstreicht.
  • Lang andauernde Störungen:Einige Interferenzen hielten über sieben Stunden an und hatten erhebliche Auswirkungen auf die GNSS-gestützte maritime Navigation und Hafenoperationen.

 

Wir sind überzeugt, dass dieser umfassende Bericht für Ihre Arbeit und Forschung in diesem Bereich von unschätzbarem Wert sein wird und zur Verbesserung der Sicherheit und Effizienz von Navigationssystemen und kritischen Infrastrukturen beiträgt.

Die in diesem Forschungsprojekt verwendete Hardware finden Sie in unserer Rubrik GPS:

https://www.hensec.com/de/produkte/gps/gps-spoofing-und-jamming-detektion

Um den kompletten ausführlichen Report (50 Seiten PDF) zu erhalten schreiben Sie uns bitte eine kurze email:

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Gemeinsames Lagebild für Häfen: hensec vernetzt Drohnen- und GNSS-Überwachung

Gemeinsames Lagebild für Häfen: hensec vernetzt Drohnen- und GNSS-Überwachung

Gemeinsames Lagebild für Häfen: hensec vernetzt Drohnen- und GNSS-Überwachung

Neue Sicherheitsplattform Portags führt unterschiedliche Sensordaten in einem zentralen Lagebild zusammen – für den Schutz kritischer Hafeninfrastruktur vor Drohnen und GNSS-Manipulation

Karlsruhe, 8. September 2026 Die Ostsee-Anrainer wollen ihre Zusammenarbeit beim Schutz vor hybriden Bedrohungen deutlich verstärken. Beim Baltic Sea Security Summit Ende August verständigten sich Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden sowie Norwegen auf einen intensiveren Informations­austausch und eine gemeinsame Taskforce. Gleichzeitig rücken gemeinsame Lagebilder und kompatible Sicherheitstechnologien stärker in den Fokus. Eine besondere Rolle spielen dabei Häfen: Als Knotenpunkte für Logistik, Energieversorgung, Industrie und Datenverbindungen gehören sie zu den besonders sensiblen Bereichen kritischer Infrastruktur.

Zum Schutz dieser Infrastruktur hat die deutsche Sicherheitsfirma hensec secure solutionsPortags (Port Airspace and GNSS Security) entwickelt. Die integrierte Plattform zur Luftraum- und GNSS-Überwachung (Global Navigation Satellite System) für Häfen verbindet unterschiedliche Detektions­technologien und führt deren Informationen in einer gemeinsamen operativen Sicht zusammen. Einfach gesagt: Das System beobachtet den Himmel über dem Hafen auf mögliche Flugobjekte wie etwa Drohnen und prüft zugleich, ob die Satellitennavigation zuverlässig funktioniert oder gestört wird. Sicherheits­verantwortliche können damit Drohnenaktivitäten und GNSS-Störungen zentral erkennen, bewerten und dokumentieren.

„Ein gemeinsames Lagebild entsteht nicht dadurch, dass immer mehr einzelne Sensoren installiert werden. Entscheidend ist, dass deren Informationen zusammengeführt, korreliert und so aufbereitet werden, dass Verantwortliche schnell erkennen können, was tatsächlich passiert“, sagt Kevin Heneka, Geschäftsführer von hensec secure solutions. „Gerade in komplexen Hafeninfrastrukturen ist es entscheidend, unterschiedliche Informationen nicht isoliert zu betrachten, sondern miteinander in Beziehung zu setzen.“

Vom einzelnen Signal zum gemeinsamen Lagebild

Portags kombiniert mehrere Detektionstechnologien. Die RF-Sensorik überwacht relevante Frequenzbereiche und erkennt aktive Kommunikations- und Steuersignale von Drohnen. Dazu gehören unter anderem Remote-ID-Daten, Steuer- und Kommunikations­signale sowie Telemetrie- und Bewegungsinformationen. Passives Radar ergänzt diese Informationen und kann auch nicht-funkende und nicht-kooperative Flugobjekte sichtbar machen.

Gleichzeitig überwacht das System die GNSS-Umgebung. Beim Jamming werden GNSS-Signale überlagert, blockiert oder stark degradiert. Beim Spoofing erhalten Empfänger dagegen plausible, aber falsche Navigations- oder Zeitinformationen. Die in Portags integrierten, eigens entwickelten GNSS-Analysesysteme analysieren die Signalqualität, erkennen Interferenzen und Anomalien und führen Plausibilitätsprüfungen durch, um entsprechende Ereignisse zu identifizieren und einzuordnen.

GNSS-Störungen können laut hensec nicht nur Navigation, sondern auch Synchronisation und automatisierte Prozesse beeinflussen. Betroffen sein können unter anderem der Schiffs- und Flugverkehr, kritische Infrastruktur, Kommunikationssysteme sowie autonome Systeme, die auf verlässliche Positions- oder Zeitinformationen angewiesen sind.

Die unterschiedlichen RF-, Radar-, Telemetrie- und GNSS-Daten werden über Sensor Fusion zusammengeführt, korreliert und klassifiziert. Anschließend werden relevante Informationen in einem gemeinsamen Lagebild – dem sogenannten Common Operating Picture – zentral dargestellt. Ereignisse können dort visualisiert, alarmiert und nachvollziehbar dokumentiert werden.

GNSS-Störungen im Ostseeraum

Dass GNSS-Störungen gerade für die maritime Sicherheit relevant sind, zeigen auch Untersuchungen, an denen hensec beteiligt war. Für eine 2025 durchgeführte Messkampagne wurde ein GNSS-Interferenzdetektor direkt an Bord eines Forschungsschiffes installiert, das zwischen Juni und Oktober im südlichen Ostseeraum unterwegs war.

Die Messungen zeigten unter anderem kombinierte Jamming- und Spoofing-Aktivitäten. Auf offener See wurden teilweise deutlich stärkere Störungen gemessen als im Hafen von Danzig. Die Untersuchung zeigt damit, dass Schiffe im Ostseeraum teilweise mit komplexen GNSS-Interferenzen konfrontiert sind.

„Gerade dort, wo Drohnenaktivitäten und Störungen von Navigationssignalen gleichzeitig eine Rolle spielen können, reicht der Blick auf eine einzelne Sensorquelle nicht aus“, erklärt Heneka. „Portags verfolgt deshalb einen Multi-Sensor-Ansatz: Unterschiedliche Daten werden zusammengeführt und auf Plausibilität geprüft, um Sicherheitsverantwortlichen eine belastbare Grundlage für ihre Bewertung zu geben.“

Modular und in bestehende Strukturen integrierbar

Die Sensorarchitektur von Portags wird entsprechend dem jeweiligen Standort, dem Risikoprofil und der gewünschten Abdeckung geplant. Das System ist modular und skalierbar und kann stationär oder mobil eingesetzt werden.

Zu den möglichen Einsatzbereichen gehören Containerterminals, Tanklager, Hafenzufahrten und automatisierte Terminals. Darüber hinaus kann das System zur Überwachung kritischer Energie-, Kommunikations- und Steuerungsinfrastrukturen eingesetzt werden.

Über offene Schnittstellen lässt sich Portags zudem in bestehende Leitstellen integrieren. Mehrere Sensorknoten können über ein gesichertes Datennetz mit einem Operations Center verbunden werden, in dem die Informationen zu einem gemeinsamen operativen Lagebild zusammenlaufen.

Damit verfolgt Portags einen integrierten Ansatz für die Hafenüberwachung: Drohnen erkennen, GNSS-Störungen identifizieren und unterschiedliche Informationen so zusammenführen, dass Sicherheitslagen zentral bewertet werden können.

hensec – secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis „Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“ legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cybersecurity gleichermaßen umfassen. hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, qualifiziert Personal und erarbeitet sowie implementiert Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage – insbesondere auch mit Blick auf hybride Angriffsszenarien – Rechnung tragen.

 

Weitere Informationen:

hensec secure solutions,
Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.,
LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

 

 

 

 

 

Glossar

Glossar

Hier finden Sie eine Sammlung unserer verwendeten Fachbegriffe und Abkürzungen.

  • BeiDou

    BeiDou

    BeiDou ist das chinesische GNSS-System und wurde als strategisch unabhängige Alternative zu GPS und Galileo entwickelt. Es bietet weltweite Abdeckung und vielfältige Dienste.

  • BSI

    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

    Das BSI ist die zentrale deutsche Behörde für Cyber- und IT-Sicherheit. Es entwickelt Sicherheitsstandards, warnt vor Bedrohungen, unterstützt KRITIS-Betreiber und setzt gesetzliche Anforderungen wie das IT-Sicherheitsgesetz oder NIS2 um. Es gilt als technische Fachstelle für Informationssicherheit in Deutschland.
  • CRA

    Cyber Resilience Act

    Der Cyber Resilience Act ist eine geplante EU-Verordnung zur Verbesserung der Cybersicherheit von digitalen Produkten. Er verpflichtet Hersteller, Sicherheitsanforderungen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu erfüllen – von der Entwicklung bis zur Wartung.

  • DIN

    Deutsches Institut für Normung

    DIN ist das nationale Normungsinstitut Deutschlands. Es erstellt technische Standards, die für Qualität, Sicherheit und Interoperabilität sorgen, oft in Zusammenarbeit mit europäischen oder internationalen Gremien.
  • EDGE Computing

    Enhanced/Extended Distributed Computing

    EDGE Computing bezeichnet die Datenverarbeitung direkt am Rand des Netzwerks, also nahe an der Datenquelle (z. B. in IoT-Geräten oder lokalen Gateways). Das reduziert Latenzen und entlastet zentrale Rechenzentren – wichtig z. B. in Industrie 4.0, autonomen Fahrzeugen oder Smart Cities.
  • EMF

    Elektromagnetische Felder

    EMF sind elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder, die z. B. von Funkanlagen, Stromleitungen oder Geräten erzeugt werden. Es gibt Grenzwerte für EMF-Exposition, um gesundheitliche Risiken für Menschen zu vermeiden (z. B. gemäß ICNIRP oder BImSchG).
  • EMV

    Elektromagnetische Verträglichkeit

    EMV beschreibt die Fähigkeit eines Geräts, in seiner elektromagnetischen Umgebung funktionsfähig zu bleiben, ohne andere Geräte unzulässig zu stören. Geräte müssen EMV-Anforderungen erfüllen, um sicher und gesetzeskonform betrieben werden zu dürfen (z. B. laut EMV-Richtlinie 2014/30/EU).
  • EN

    Europäische Norm

    EN steht für „Europäische Norm“ und wird von europäischen Normungsgremien wie CEN oder CENELEC herausgegeben. Sie sorgt für einheitliche technische Standards in der EU und fördert den freien Warenverkehr.
  • EN 18031

    EN 18031-1, -2, -3

    EN 18031 ist eine europäische Normenreihe, welche Cybersicherheitsanforderungen für Produkte im Rahmen der Funkanlagenrichtlinie (RED. Später CRA) konkretisieren soll. Er ist besonders relevant für Hersteller internetfähiger Produkte mit Funkschnittstelle.
  • EN 60204

    DIN EN 60204-1

    Diese Norm beschreibt die elektrische Ausrüstung von Maschinen und legt Anforderungen für Sicherheit, Verkabelung und Steuerung fest. Sie ist besonders in der Maschinenrichtlinie verankert und wichtig für die CE-Kennzeichnung.
  • EN 62443

    EN 62443 -1, -2, -3, -4

    EN 62443 ist eine internationale Normenreihe für die Cybersicherheit industrieller Automatisierungssysteme (ICS/OT). Sie behandelt unter anderem Risikobewertung, Sicherheitszonen, Systemdesign und Rollenverteilung - sowohl für Hersteller als auch für Betreiber.
  • ETSI

    European Telecommunications Standards Institute

    ETSI ist eine europäische Organisation zur Entwicklung von Normen für Telekommunikation, IT und verwandte Bereiche. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Standardisierung von 5G, IoT und Netzwerksicherheit.
  • ETSI/EN 303 645

    Cyber Security Baseline Requirenments for Consumer IoT

    Diese Norm gibt Sicherheitsanforderungen für IoT-Geräte vor, insbesondere für Verbraucherprodukte wie Smart-Home-Geräte. Sie dient als Basis für viele nationale Regelungen und künftige EU-Vorgaben.
  • Galileo

    Galileo

    Galileo ist das europäische GNSS-System und wurde von der EU entwickelt, um unabhängig von anderen Satelliten gestützen Navigationssystemen zu sein. Es bietet hohe Genauigkeit und ist für zivile Zwecke gedacht.

  • Glonass

    Glonass

    Glonass ist das russische Satellitennavigationssystem, das eine Alternative zu GPS darstellt. Es wird vom russischen Verteidigungsministerium betrieben, ist aber auch zivil nutzbar.

  • GLT

    Gebäudeleittechnik

    GLT ist die zentrale Steuerung und Überwachung aller technischen Systeme in einem Gebäude – etwa Heizung, Beleuchtung oder Sicherheitstechnik. Sie ermöglicht energieeffizienten und sicheren Betrieb.

  • GNSS

    Global Navigation Satellite System

    GNSS ist der Sammelbegriff für globale Satellitennavigationssysteme, die Positions- und Zeitinformationen liefern. Es umfasst Systeme wie GPS, Galileo, Glonass und BeiDou.

  • GPS

    Global Positioning System

    GPS ist das US-amerikanische Satellitennavigationssystem, das weltweit Positionsdaten liefert. Es wird vom US-Militär betrieben, ist aber auch zivil weit verbreitet.

  • HVAC

    Heating, Ventilation, and Air Conditioning

    HVAC steht für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Diese Systeme sorgen für ein angenehmes Raumklima und werden häufig zentral über die GLT gesteuert.

  • ICS

    Industrial Control Systems

    ICS sind Systeme zur Steuerung und Automatisierung industrieller Prozesse, etwa in der Energie-, Wasser- oder Produktionswirtschaft. Dazu gehören SCADA-Systeme, PLCs (SPS) und andere Steuerungseinheiten.
  • IoT

    Internet of Things

    IoT steht für die Vernetzung von physischen Geräten über das Internet, damit sie Daten austauschen und Prozesse automatisieren können. Beispiele sind smarte Thermostate, vernetzte Maschinen oder Wearables.

  • IT

    Information Technology

    IT umfasst alle Technologien zur Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Daten – etwa Computer, Netzwerke und Software. Sie dient der Verwaltung von Informationen in Unternehmen und Organisationen.

  • Jammer

    Störsender

    Ein Jammer ist ein Gerät, das Funksignale absichtlich stört, z. B. GPS- oder Mobilfunksignale. Solche Geräte sind in der Regel illegal und gefährden viele andere Funk-Anwendungen.

  • KAS 51

    KAS 51 / Störfallverordnung

    KAS 51 ist eine Veröffentlichung der "Kommission für Anlagensicherheit (KAS)" und konkretisiert Anforderungen der "Störfallverordnung (12. BImSchV)". Sie bezieht sich auf den Schutz vor Einwirkungen durch Störfälle (z. B. Explosionen, Giftgasaustritte) auf sogenannte „benachbarte Schutzobjekte“ wie andere Betriebe, öffentliche Einrichtungen oder Wohngebiete. Ziel ist es, Gefährdungen über das Betriebsgelände hinaus zu vermeiden und Sicherheitsabstände korrekt zu bewerten.
  • KRITIS

    Kritische Infrastrukturen

    KRITIS bezeichnet Anlagen und Systeme, deren Ausfall erhebliche Versorgungsengpässe oder Gefahren für die öffentliche Sicherheit bedeuten würde – z. B. Stromversorgung, Wasser, IT oder Gesundheit. Betreiber dieser Infrastrukturen unterliegen besonderen gesetzlichen Sicherheitsanforderungen, etwa im IT-Sicherheitsgesetz oder NIS2.
  • NIS2

    Network and Information Security Directive 2

    NIS2 ist eine EU-Richtlinie zur Verbesserung der Cybersicherheit kritischer Infrastrukturen und digitaler Dienste. Sie verpflichtet Unternehmen zu höheren Sicherheitsstandards und Meldepflichten.

  • OT

    Operational Technology

    OT bezeichnet die Hardware und Software, die physikalische Geräte und industrielle Prozesse überwacht und steuert. Beispiele sind Steuerungssysteme in der Produktion oder Energieverteilung.

  • OT-Security

    Operational Technology Security

    OT-Security bezieht sich auf den Schutz von Systemen und Geräten, die industrielle Prozesse steuern, wie z. B. in Kraftwerken, Fabriken oder Verkehrsnetzen. Ziel ist es, Manipulationen, Sabotage oder Ausfälle durch Cyberangriffe zu verhindern.

  • RED

    Funkanlagenrichtlinie – Radio Equipment Directive

    Die RED ist eine EU-Richtlinie (2014/53/EU), die Anforderungen an Funkanlagen und drahtlose Geräte stellt – z. B. in Bezug auf Sicherheit, elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und effiziente Nutzung des Funkspektrums. Sie ist Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung von Funkprodukten im europäischen Markt.
  • SCADA

    Supervisory Control and Data Acquisition

    SCADA ist ein IT-System zur Überwachung und Steuerung von technischen Prozessen, oft in verteilten Anlagen wie Stromnetzen oder Wasserwerken. Es sammelt Echtzeitdaten, visualisiert sie und ermöglicht Fernsteuerung.
  • Spectrum Analyzer

    Spektrumanalysator

    Ein Spektrumanalysator ist ein Messgerät zur Darstellung und Analyse von Frequenzspektren elektromagnetischer Signale. Er wird u. a. in Funktechnik, EMV-Tests und Störungsanalysen verwendet.
  • Spoofer

    Spoofing

    Ein Spoofer täuscht einem Empfänger falsche Signale vor, z. B. bei GPS, um dessen Position oder Zeit zu manipulieren. Spoofing kann Sicherheitsrisiken verursachen, z. B. im Verkehr oder in der Logistik.
  • TSCM

    Technical Surveillance Counter Measures

    TSCM bezeichnet Maßnahmen zur Aufdeckung und Abwehr technischer Überwachung (z. B. Wanzen oder versteckte Kameras). Ziel ist es, vertrauliche Informationen vor Spionage zu schützen.

  • VDE

    Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik

    Der VDE ist eine deutsche Organisation, die Normen, Standards und Sicherheitsprüfungen im Bereich Elektrotechnik entwickelt. VDE-Zertifizierungen gelten als Qualitäts- und Sicherheitsnachweis.
  • VEFK

    Verantwortliche Elektrofachkraft

    Die VEFK ist eine benannte, qualifizierte Fachkraft, die in einem Unternehmen für die elektrische Sicherheit verantwortlich ist. Sie trägt rechtlich die Verantwortung für Organisation, Kontrolle und Einhaltung von Vorschriften im elektrotechnischen Bereich.

Kontakt

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  • +49(0)7251-923875-0

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GNSS Interference from Space part 2

GNSS Interference Does Not Only Come From the Ground: What Recent Observations Mean for Resilient Navigation

When we talk about GNSS jamming, we often have a familiar scenario in mind: a jammer located on the ground or inside a vehicle overwhelms the weak signals transmitted by GPS, Galileo and other satellite navigation systems.

A recent observation by our partner GPSPATRON shows why this picture may be too narrow. In September 2026, a network of independent GNSS monitoring stations across Europe detected an unusual interference event affecting GPS and Galileo frequencies almost simultaneously. Analysis indicates that the interfering transmission originated in space.

That is unusual. But when considering how a GNSS receiver can deal with interference, the geographical origin of the signal is only one part of the problem.

What was observed?

On 3 September 2026 at approximately 09:10 UTC, GPSPATRON's European monitoring network detected a short degradation in GNSS reception at geographically separated monitoring locations almost simultaneously.

Both GPS and Galileo were affected. Depending on location and receiver, the observed carrier-to-noise ratio (C/N₀) decreased by approximately 2 to 5 dB-Hz.

The event was observed using different types of monitoring equipment, including RTK stations, Septentrio receivers and dedicated GNSS interference sensors. Raw RF data were also recorded.

GPSPATRON identified a transmission centred at approximately 1577.5 MHz with a bandwidth of around 2.46 MHz. Based on the wide geographical area affected, the timing of the observations and other signal characteristics, their analysis concludes that the transmission was space-based.

There is, however, an important distinction between interference and intentional jamming.

A transmission that affects GNSS reception was not necessarily generated for that purpose. GPSPATRON explicitly notes that the origin or intended function of the observed signal has not yet been conclusively determined. Possible explanations include another satellite function, a test transmission or unintended in-band emissions.

Why the direction of interference is not the whole story

GNSS signals arrive at the Earth's surface at extremely low power levels. Additional radio-frequency signals within or close to the frequencies used by GNSS can therefore affect reception.

From the receiver's perspective, the first question is what signal arrives at its antenna.

Relevant parameters include:

  • frequency and bandwidth

  • interference power relative to the GNSS signals

  • temporal behaviour

  • modulation and signal structure

  • affected GNSS bands

Whether the source is located on the ground, on an airborne platform or in space does not fundamentally change this situation.

That does not mean direction is irrelevant.

Spatial anti-jam techniques such as Controlled Reception Pattern Antennas (CRPA), beamforming and null steering depend strongly on the direction of arrival. These systems can reduce signals arriving from particular directions.

Receiver-level techniques take a different approach. They analyse and process the received signal itself and can detect and suppress certain types of interference, for example in the frequency or time domain.

The two approaches are complementary, but they address different parts of the problem.

What Jammertest 2026 tells us

At around the same time as the GPSPATRON observation, GNSS receivers and PNT systems were being exposed to controlled real-world jamming and spoofing scenarios during Jammertest 2026 on Andøya, Norway.

Septentrio subsequently published initial results from tests of its AIM+ interference mitigation technology. Among other scenarios, receivers were exposed to strong chirp interference. The published results indicate that modern receiver signal processing can significantly reduce the impact of certain interference signals and improve the availability of the GNSS solution.

Spoofing – the transmission of manipulated GNSS-like signals intended to produce an incorrect navigation solution – was also part of the testing.

These results are relevant to resilient navigation, but they should not be overinterpreted. Successful performance against a particular jammer does not demonstrate immunity against every possible interference scenario.

In particular, the space-based signal observed by GPSPATRON was not reproduced during Jammertest.

The connection between the two developments is therefore technical rather than experimental: they illustrate different aspects of the same problem.

Detection and mitigation are different tasks

The two recent developments also highlight an important distinction.

Interference detection addresses questions such as:

Is the GNSS spectrum being disturbed? Which frequencies are affected? How strong is the interference? Could it be jamming or spoofing? When and where is it occurring?

Interference mitigation, on the other hand, attempts to reduce the effect of an existing disturbance on the navigation solution.

A system can detect interference very effectively and still lose its GNSS position. Conversely, a receiver may successfully suppress certain interference without providing the operator with a complete picture of what is happening in the surrounding RF environment.

For safety-critical and autonomous systems, both capabilities therefore matter.

Resilient PNT is more than a robust GNSS receiver

These observations illustrate why resilient positioning, navigation and timing (PNT) should be considered at system level.

A modern GNSS receiver with interference mitigation provides an important line of defence. It can increase the probability that GNSS remains usable in difficult RF conditions.

But it cannot guarantee that GNSS will remain available or trustworthy under every circumstance.

Resilient PNT architectures therefore combine several layers:

Detect → Mitigate → Assess Integrity → Continue Navigation

Interference is detected and characterised. The GNSS receiver attempts to reduce its effects. At the same time, the system needs to determine whether the resulting position can still be trusted. If GNSS is no longer sufficiently available or reliable, additional sensors or navigation sources must support or temporarily replace it.

For autonomous vehicles, UAVs and other unmanned systems, this last point is particularly important. An autonomous system does not merely need to calculate a position. It also needs to know when that position should no longer be trusted.

From interference source to system resilience

The observation of space-based GNSS interference therefore primarily broadens the way we should think about the problem.

GNSS interference does not have to resemble the traditional scenario of a ground-based jammer. It can have different causes, signal characteristics and directions of arrival – and it does not even need to be intentionally directed at GNSS to affect its availability.

For the design of resilient navigation systems, this leads to a simple but important conclusion:

Preparing for only one type or one origin of interference is not enough.

Robust systems require a combination of GNSS and RF monitoring, receiver-level interference mitigation, integrity assessment and additional navigation sources.

The key question is therefore not only:

Where does the interference come from?

It is also:

Can the system detect it, limit its impact and continue to determine where it is – while knowing how much that information can still be trusted?

Sources and further reading

Contact: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

https://www.hensec.com/en/component/content/article/regina-air-3?catid=22

https://www.hensec.com/en/products/gps/gps-spoofing-and-jamming-detection

https://gpspatron.com/satellite-gps-galileo-interference-europe/

https://www.jammertest.no/jammertest-2026/

 

 

 

 

 

 

 

 

GNSS Interference vom Weltraum - Teil 2

GNSS-Störungen kommen nicht nur vom Boden: Was aktuelle Beobachtungen für resiliente Navigation bedeuten

Wenn von GNSS-Jamming die Rede ist, entsteht meist ein vertrautes Bild: Ein Störsender befindet sich am Boden oder in einem Fahrzeug und überlagert die schwachen Signale von GPS, Galileo und anderen Satellitennavigationssystemen.

Eine aktuelle Beobachtung unseres Partners GPSPATRON zeigt, warum dieses Bild zu eng gefasst ist. Im September 2026 registrierte ein Netzwerk unabhängiger GNSS-Messstationen in Europa nahezu gleichzeitig eine ungewöhnliche Interferenz im Bereich der GPS- und Galileo-Frequenzen. Die Analyse deutet darauf hin, dass die störende Aussendung aus dem Weltraum kam.

Das ist zunächst ungewöhnlich. Für die Frage, wie ein GNSS-Empfänger mit einer Störung umgehen kann, ist ihre geografische Herkunft jedoch nur ein Teil des Problems.

Was wurde beobachtet?

Am 3. September 2026 gegen 09:10 UTC registrierte das europäische Monitoring-Netzwerk von GPSPATRON an räumlich weit voneinander entfernten Standorten nahezu gleichzeitig eine kurzzeitige Verschlechterung des GNSS-Empfangs.

Betroffen waren sowohl GPS als auch Galileo. An den Messstationen sank das Carrier-to-Noise-Verhältnis (C/N₀) je nach Standort und Empfänger um etwa 2 bis 5 dB-Hz.

Die Beobachtung erfolgte über unterschiedliche Messsysteme hinweg, darunter RTK-Stationen, Septentrio-Empfänger und spezielle GNSS-Interferenzsensoren. Zusätzlich wurden Rohdaten des Hochfrequenzsignals aufgezeichnet.

GPSPATRON identifizierte eine Aussendung mit einer Mittenfrequenz von ungefähr 1577,5 MHz und einer Bandbreite von rund 2,46 MHz. Aufgrund der großräumigen und nahezu zeitgleichen Beobachtung sowie weiterer Signaleigenschaften kommt die Analyse zu dem Schluss, dass die Aussendung weltraumbasiert war.

Wichtig ist allerdings die Unterscheidung zwischen Interferenz und absichtlichem Jamming.

Dass eine Aussendung GNSS beeinträchtigt, bedeutet nicht automatisch, dass sie zu diesem Zweck erzeugt wurde. GPSPATRON weist ausdrücklich darauf hin, dass die Ursache beziehungsweise Funktion des beobachteten Signals bislang nicht abschließend geklärt ist. Möglich sind beispielsweise andere Satellitenfunktionen, Testsignale oder unbeabsichtigte Emissionen.

Warum die Richtung einer Störung nicht die ganze Geschichte erzählt

GNSS-Signale erreichen die Erdoberfläche mit sehr geringer Leistung. Deshalb können zusätzliche Hochfrequenzsignale in oder nahe den verwendeten Frequenzbändern den Empfang beeinträchtigen.

Aus Sicht eines GNSS-Empfängers ist dabei zunächst entscheidend, welches Signal an seiner Antenne ankommt.

Wichtige Parameter sind unter anderem:

  • Frequenz und Bandbreite der Interferenz

  • Signalstärke im Verhältnis zum GNSS-Signal

  • zeitliches Verhalten

  • Modulation und Signalstruktur

  • betroffene GNSS-Bänder

Ob die verursachende Quelle am Boden, auf einer fliegenden Plattform oder im Weltraum liegt, ändert diese grundlegende Situation nicht.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Richtung bedeutungslos wäre.

Bei räumlichen Anti-Jam-Verfahren – beispielsweise Controlled Reception Pattern Antennas (CRPA), Beamforming oder Null-Steering – spielt die Einfallsrichtung eine zentrale Rolle. Solche Systeme versuchen, Signale aus bestimmten Richtungen gezielt abzuschwächen.

Receiverseitige Verfahren verfolgen dagegen einen anderen Ansatz. Sie analysieren und bearbeiten das empfangene Signal selbst und können bestimmte Interferenzformen beispielsweise im Frequenz- oder Zeitbereich erkennen und unterdrücken.

Beide Ansätze ergänzen sich, lösen aber unterschiedliche Teile des Problems.

Was Jammertest 2026 dazu zeigt

Nahezu zeitgleich mit der Beobachtung von GPSPATRON wurden beim Jammertest 2026 auf Andøya in Norwegen GNSS-Empfänger und PNT-Systeme unter kontrollierten realen Jamming- und Spoofing-Szenarien getestet.

Septentrio veröffentlichte anschließend erste Ergebnisse seiner AIM+-Interferenzmitigation. Unter anderem wurde das Verhalten bei starken Chirp-Störsignalen untersucht. Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass moderne Signalverarbeitung die Auswirkungen bestimmter Störsignale erheblich reduzieren und damit die Verfügbarkeit der GNSS-Lösung verbessern kann.

Auch Spoofing – also die gezielte Übertragung manipulierter GNSS-ähnlicher Signale – war Bestandteil der Versuche.

Die Ergebnisse sind für die Entwicklung resilienter Navigation interessant, sollten aber nicht überinterpretiert werden: Ein erfolgreicher Test gegen einen bestimmten Jammer beweist keine allgemeine Immunität gegenüber beliebigen Störungen.

Insbesondere wurde beim Jammertest nicht das von GPSPATRON beobachtete weltraumbasierte Signal reproduziert.

Die Verbindung zwischen beiden Ereignissen ist daher technischer Natur, nicht experimenteller: Sie zeigen unterschiedliche Seiten desselben Problems.

Detection und Mitigation sind zwei verschiedene Aufgaben

Die beiden aktuellen Entwicklungen verdeutlichen außerdem eine wichtige Unterscheidung.

Interferenzerkennung beantwortet Fragen wie:

Ist das GNSS-Spektrum gestört? Welche Frequenzen sind betroffen? Wie stark ist die Störung? Handelt es sich möglicherweise um Jamming oder Spoofing? Wann und wo tritt sie auf?

Interferenzmitigation versucht dagegen, die Auswirkungen einer vorhandenen Störung auf die Navigation zu reduzieren.

Ein System kann eine Störung sehr gut erkennen und trotzdem seine GNSS-Position verlieren. Umgekehrt kann ein Receiver bestimmte Interferenzen erfolgreich unterdrücken, ohne dass der Betreiber ein vollständiges Bild davon erhält, was im elektromagnetischen Umfeld passiert.

Für sicherheitskritische und autonome Systeme sind deshalb beide Fähigkeiten relevant.

Resilientes PNT ist mehr als ein robuster GNSS-Empfänger

Die aktuellen Beobachtungen zeigen vor allem, warum resiliente Positionierung, Navigation und Zeitbestimmung – kurz PNT – als Gesamtsystem betrachtet werden sollte.

Ein moderner GNSS-Empfänger mit Interferenzmitigation ist dabei eine wichtige Verteidigungslinie. Er kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass GNSS auch unter schwierigen RF-Bedingungen weiter nutzbar bleibt.

Er kann jedoch nicht garantieren, dass GNSS unter allen Umständen verfügbar oder vertrauenswürdig ist.

Deshalb kombinieren resiliente PNT-Architekturen mehrere Ebenen:

Detect → Mitigate → Assess Integrity → Continue Navigation

Eine Störung wird erkannt und charakterisiert. Der GNSS-Empfänger versucht, ihre Auswirkungen zu reduzieren. Gleichzeitig muss bewertet werden, ob die resultierende Position noch vertrauenswürdig ist. Falls GNSS nicht mehr ausreichend verfügbar oder integer ist, müssen weitere Sensoren oder Navigationsquellen die Navigation unterstützen oder zeitweise übernehmen.

Für autonome Fahrzeuge, UAVs und andere unbemannte Systeme ist dieser letzte Punkt besonders wichtig. Ein autonomes System muss nicht nur eine Position berechnen können. Es muss auch erkennen können, wann es dieser Position nicht mehr vertrauen sollte.

Von der Störquelle zur Systemresilienz

Die Beobachtung einer weltraumbasierten GNSS-Interferenz erweitert damit vor allem unseren Blick auf das Problem.

GNSS-Störungen müssen nicht dem klassischen Szenario eines bodengebundenen Jammers entsprechen. Sie können unterschiedliche Ursachen, Signalformen und Einfallsrichtungen besitzen – und sie müssen nicht einmal absichtlich gegen GNSS gerichtet sein, um dessen Verfügbarkeit zu beeinträchtigen.

Für die Entwicklung resilienter Navigationssysteme folgt daraus eine einfache, aber wichtige Konsequenz:

Es reicht nicht aus, sich auf eine bestimmte Art oder Herkunft der Störung vorzubereiten.

Robuste Systeme benötigen eine Kombination aus Überwachung des GNSS- und RF-Umfelds, receiverseitiger Interferenzmitigation, Integritätsbewertung und zusätzlichen Navigationsquellen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:

Woher kommt die Störung?

Sondern auch:

Kann das System sie erkennen, ihre Auswirkungen begrenzen und weiterhin zuverlässig bestimmen, wo es sich befindet – und wie vertrauenswürdig diese Information noch ist?

Quellen und weiterführende Informationen

Contact: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

https://www.hensec.com/en/component/content/article/regina-air-3?catid=22

https://www.hensec.com/en/products/gps/gps-spoofing-and-jamming-detection

https://gpspatron.com/satellite-gps-galileo-interference-europe/

https://www.jammertest.no/jammertest-2026/

 

 

 

 

 

 

 

 

GNSS Security auf See - neuer Vessel Mode

hensec bietet ab sofort GPSPATRONs neue Algorithmen zur maritimen GNSS-Störungserkennung an

Wir freuen uns, die neuen „Vessel“-Algorithmen von GPSPATRON für die Erkennung von GNSS-Störungen im maritimen Umfeld anzubieten Die speziell für Schiffe, Hafenanlagen, Küstenüberwachung und Offshore-Infrastruktur entwickelten Funktionen stehen sowohl in der GP-Cloud als auch in Onboard-Geräten wie dem GP-Probe DIN L1 zur Verfügung.

GNSS-Störungen – ob durch Jamming oder Spoofing – treten auf See immer häufiger auf. Schiffe sind diesen Risiken besonders ausgesetzt, wobei Beeinträchtigungen die Navigation, AIS-Meldungen, Hafenmanöver, Offshore-Operationen und zeitkritische Bordsysteme beeinflussen können. Die neuen Vessel-Algorithmen verbessern die Erkennungsgenauigkeit erheblich, da sie Schiffsbewegungen und maritime Signalbedingungen berücksichtigen.

Die Lösung bietet unter anderem:

  • Echtzeit-Erkennung von GNSS-Störungen

  • Zentralisierte Überwachung und Analyse über die GP-Cloud

  • Zuverlässige Erkennung an Bord, auch ohne Internetverbindung

  • Ein klareres Lagebildund gesteigerte Betriebssicherheit

hensec unterstützt Sie bei der vollständigen Integration dieser Technologien – ob für einzelne Schiffe, ganze Flotten oder Hafen- und Küstenbereiche.

Wenn Sie Interesse an der Einführung der GPSPATRON-Vessel-Algorithmen haben oder eine fachkundige Beratung zum Schutz vor GNSS-Störungen wünschen, kontaktieren Sie uns gerne. Wir beraten Sie umfassend und begleiten Ihre Umsetzung.


GNSS Security für Flughäfen

Sicherheitssteckbrief

GNSS Security für Flughäfen

Lösungsbeschreibung zum Sicherstellen der Qualität von Satellitennavigationssystemen wie GPS und Galileo für Flughafenbetreiber.

ANWENDUNGSBEREICH

  • Flughäfen

  • Flugplätze

  • Kritische Infrastruktur Sektor Verkehr

GEFÄHRDUNGEN

Durch GNSS Jamming und Spoofing wird die Zuverlässigkeit Satellitengestützter Navigation stark eingeschränkt. Mögliche Folgen und Gefahren sind u.a.

  • Falsche Positionsanzeige

  • Falsche Höhenanzeige

  • Ground Distance Alarm

  • Kollision von Teilnehmern

  • Totalausfall d. GPS gestützten Navigation

  • Einfluss auf Peripheriesysteme die auf Zeitsynchronisierung angewiesen sind

LÖSUNG:

Hensec GNSS Qualitätsmonitoring System

VORTEILE:

  • On Site Vernetzt

  • Echtzeitmonitoring aller Konstellationen (GPS, Galileo, BeiDou, Glonnas)

  • Klassifizierung der Störungen (Interferenz, Jamming, Spoofing)

  • Lokalisierung der Störquelle durch TDOA

BEISPIELKONFIGURATION

System für Flugplätze:

1 Outdoor Station TGE2

System für Flughäfen:

3 Outdoor Stationen TGE2

x Outdoor Füllstationen L1

Aktives System:

Automatisches GNSS Quality NOTAM / System "AGNOST-A"

ANFRAGE:

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Weitere Infos und Links:

www.hensec.com

Anfragen

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GNSS Security on Sea - new Vessel Mode

hensec Now Offering GPSPATRON’s New Maritime GNSS Interference Detection Algorithms

hensec is proud to announce that we now offer GPSPATRON’s newly introduced “Vessel” processing mode, a cutting-edge algorithm suite designed specifically for maritime GNSS interference detection. The new mode is available both in the GP-Cloud platform and in onboard devices such as the GP-Probe DIN L1, making it suitable for ships, port facilities, coastal monitoring systems, and offshore infrastructure.

GNSS interference—whether caused by jamming or spoofing—has become an increasingly common threat at sea. Vessels are particularly exposed, and disruptions can affect navigation, AIS data integrity, port operations, offshore activities, and time-critical onboard systems. GPSPATRON’s new vessel-focused algorithms significantly enhance detection accuracy by taking vessel motion and maritime signal characteristics into account.

With this update, maritime operators can benefit from:

  • Real-time GNSS interference detection

  • Centralized monitoring and analytics through GP-Cloud

  • Reliable onboard detection even without network connectivity

  • Improved situational awareness and operational safety

At hensec, we support the full integration of these capabilities into your maritime operations—whether for individual vessels, entire fleets, or port-wide monitoring.

If you are interested in deploying GPSPATRON’s Vessel algorithms or would like expert guidance on GNSS interference protection, feel free to reach out to us. We’re happy to advise and support your implementation.

GPS Spoofing and Jamming Detection

GPS Spoofing und Jamming Detektion

Detection and classification of even complex synchronized GNSS spoofing attacks.

GPS spoofing and jamming have become a serious challenge in recent months. The growing number of GNSS interference cases makes it essential to reliably detect GPS spoofing.

Ship and air traffic are significantly exposed to risks from GPS jamming and spoofing. The same applies to critical infrastructure, communication systems, or autonomous systems that require a reliable and accurate time base.

Traditional GPS jamming detection systems merely identify that the signal is unreliable. However, they are often unable to distinguish whether the issue is interference, jamming, or sophisticated spoofing. Simply put, they can detect that something is wrong, but not what exactly is wrong.

Our GPS spoofing detection sensors provide a comprehensive analysis of GNSS signal quality. The onboard processing capability allows them to detect and classify even complex synchronized GNSS spoofing attacks.

The data can be used locally to trigger alerts—via TCP/IP or relays with potential-free contacts. Downstream receivers (e.g., time servers) are automatically disconnected from the RF signal by the RF blocker upon detection of spoofing, preventing manipulation or damage to the infrastructure.

Onboard LUA scripting allows you to create and integrate custom processes.

Our GNSS spoofing detection sensors are available in various configurations:

  • GP-DIN-L1

    The compact and cost-effective DIN rail module.

  • GP-TGA2

    The multiband module in half 19” rack format

  • TGA2-Rugged-Case

    The mobile version for use at changing locations.

  • TGA2-SteelBox

    The weatherproof outdoor box for installations in open areas or pole mounting.

Measurement data can also be transmitted to our GP-Cloud web app for further analysis. The web interface allows live data monitoring and retrospective evaluation of log data. By networking multiple sensors, it is also possible to localize the interference source using TDOA (Time Difference of Arrival).

GP-Cloud

The comprehensive web app for analysis, classification, localization, and alarm management of GNSS spoofing and jamming.

  • GP Cloud Dashboard With GNSS Jamming And Spoofing 1024 X 581 1

  • GP Cloud Detect And Investigate Sophisticated GNSS Spoofing Attacks 1024 X 555 1

  • GP Cloud GNSS Jamming RF Power Spectrum A Spectrogramm 1024 X 555 1

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Data sheet GNSS Spoofing Detection


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GPS Spoofing System GP-Simulator

GPS Spoofing System GP-Simulator

Our GNSS Simulator is a Complete GPS spoofing system for manipulating GPS signals for research and development purposes.

With our GNSS Simulator system GP-Simulator, the frequencies are not “jammed” or disrupted to block reception; instead, real GPS signals are falsified / spoofed so that the receiver can be deceived with false time or location information.

Jammerschreck nano GPS Jammer und Spoofer Detektor
  • LED-Balken

    Anzeige von Störungen im GPS-L1 Band durch Signalton, Vibration oder den LED-Balken.
  • Tragbar

    Nur 113 mm lang, lässt sich auch am Körper oder Schlüsselbund tragen.
  • USB-C

    Lässt sich via USB-C auch mit einem Smartphone verbinden um Daten zur weiteren Analyse auszulesen.

The GNSS Simulator was developed to research different GNSS spoofing scenarios and to test corresponding detection techniques. The simulator operates over the air interface and allows easy manipulation of coordinates and time information. It can be programmed to simulate GNSS Coordinates or Waypoints in order to test Equipments or Moduls under Lab Enviroment. Also extended Security Tests are possible with our GNSS Simulator.

This makes it a valuable tool for security researchers to test drones or autonomous vehicles.

  • Multiband

  • Supported SDRs

  • Trajectory Builder

  • Position Spoofing

  • Time Spoofing

  • Multi Channel

  • Transport Box

  • All In One Kit

  • Portable

Product Infos


Product Inquiries

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Note: The GPS spoofing program is sold exclusively to government agencies, companies, or research institutions following export approval.

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GPS Spoofing System GP-Simulator

GPS Spoofing System GP-Simulator

Unser GNSS Simulator ist ein komplettes GPS-Spoofing System zum manipulieren von GPS Signalen für Forschungs- und Entwicklungszwecke.

Mit unserem GNSS Simulator System GP-Simulator werden nicht die Frequenzen „gejammed“, also gestört um einen Empfang zu unterbinden, sondern es werden echte GPS-Signale so gefälscht, also gespooft, dass dem Empfänger andere Zeit- oder Ortsinformationen vorgetäuscht werden können.

Jammerschreck nano GPS Jammer und Spoofer Detektor
  • LED-Balken

    Transportabel im praktischen wetterfesten Koffer

  • Tragbar

    GP-Simulator zum Testen von z.B. Dronen oder autarken Fahrzeugen

Der GNSS Simulator wurde entwickelt um unterschiedliche GNSS Spoofing Szenarien zu erforschen und entsprechende Detektionstechniken zu testen. Der GNSS Simulator erlaubt den Betrieb über die Luftschnittstelle und ermöglicht das einfache Manipulieren von Koordinaten und Zeitinformationen.
Dadurch ist es auch ein gutes Hilfsmittel für Sicherheitsforscher um GPS Module, Drohnen oder autarke Fahrzeuge zu testen.

  • Multiband

  • Supported SDRs

  • Trajectory Builder

  • Position Spoofing

  • Time Spoofing

  • Multi Channel

  • Transport Box

  • All In One Kit

  • Portable

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Produktanfragen

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Hinweis: Der Vertrieb der GNSS Simulator Hardware und des GPS Spoofing Programms erfolgt ausschließlich an Behörden, Unternehmen oder Forschungseinrichtungen nach Exportfreigabe.

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GPS Spoofing und Jamming Detektion

GPS Spoofing und Jamming Detektion

Detektieren und Klassifizieren selbst von aufwendigen Synchronen GNSS-Spoofing Attacken.

GPS Spoofing und Jamming ist in den letzten Monaten zu einer ernstzunehmenden Herausforderung geworden. Die Vielzahl der Fälle von GNSS Interferenzen machen es nötig zuverlässig GPS Spoofing detektieren zu können.

Der Schiffs- und Flugverkehr ist durch GPS Jamming und Spoofing erheblichen Risiken ausgesetzt. Ebenso kritische Infrastrukturen, Kommunikationssysteme oder autarke Systeme welche eine verlässliche und genaue Zeitbasis benötigen.

Klassische GPS Jamming Deketionssysteme erkennen lediglich, dass das Signal nicht zuverlässig ist. Sie können jedoch kaum unterscheiden, ob es sich um Interferenzen, Jamming oder aufwändiges Spoofing handelt. Einfach gesagt, es wird erkannt „dass“ etwas nicht stimmt, aber nicht „was“.

Unsere GPS Spoofing Detektions Sensoren bieten eine umfassende Analyse der GNSS-Signalqualität. Das Onboard Processing auf den Sensoren erlaubt das Detektieren und Klassifizieren selbst von aufwendigen Synchronen GNSS-Spoofing Attacken.

Die Daten können Lokal zur Alarmierung verwendet werden – via TCP-IP oder Relais mit potentialfreien Kontakten. Nachgeschaltete Empfänger (z.B. für Zeitserver) werden beim Erkennen von Spoofing durch den HF-Blocker automatisch von der HF getrennt, um Manipulation oder Schaden der Infrastruktur zu vermeiden.

Onboard LUA Scripting erlaubt das eigene Erstellen und Integrieren von Prozessen.

Unsere GNSS Spoofing Detektions Sensoren gibt es in verschiedenen Ausführungen:

  • GP-DIN-L1

    Das kompakte kostengünstige Modul für die Hutschiene.

  • GP-TGE2

    Das Multiband Modul in Halb-19“ Bauform

  • TGE2-Rugged-Case

    Die mobile Variante für den Einsatz an wechselnden Orten.

  • TGE2-SteelBox

    Die Wetterfeste Outdoor Box für Installationen im Freien oder Mastmontage.

  • 230320 PC Close 3 1

  • 230321 PC Open Front

  • DSC 00682

  • GP Probe Box For TGE 2 Integrated Antenna System

  • GP Probe Case Antenna System

  • GP Probe Case For DIN L 1 GPS Spoofing Detector

  • GP Probe Case For DIN L 1 Opened

  • GP Probe DIN L 1 Mounted On DIN WO BG

  • GP Probe TGE 2 Front Panel Controls Description

  • GP Probe Box WE View 5

  • Miniserver 01

  • Multiband 01

  • Rack 01

  • Side View

Ebenso können die Messdaten zur weiteren Auswertung in unsere Webapp GP-Cloud übertragen werden. Auf dem Webinterface lassen sich live Daten sehen und Logdaten im Nachhinein auswerten. Durch diese Vernetzung von mehreren Sensoren ist auch eine Lokalisierung der Störquelle mittels TDOA möglich.

GP-Cloud

Die umfassende WebApp zur Analyse, Klassifikation, Lokalisierung und Alarmmanagement von GNSS-Spoofing und Jamming.

  • GP Cloud Dashboard With GNSS Jamming And Spoofing 1024 X 581 1

  • GP Cloud Detect And Investigate Sophisticated GNSS Spoofing Attacks 1024 X 555 1

  • GP Cloud GNSS Jamming RF Power Spectrum A Spectrogramm 1024 X 555 1

Schreiben Sie uns für die beste Lösung für Ihre Aufbagenstellung!

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GPS Spoofing und Jamming Video GPN

Video zum Talk auf der GPN22 über die Gefahren des GPS-Spoofings sowie der Technik und Detektionsmethoden

 

GPS / GNSS Jamming und Spoofing ist zu einer ernstzunehmenden Gefahr für Verkehr, Navigation und kritische Infrastrukturen geworden. Wir betrachten die damit verbundenen Risiken sowie Hintergründe, Geschichte, Technologien und Abwehrmaßnahmen.

In den letzten Monaten sind die GNSS Jamming und Spoofing Vorfälle weltweit signifikant angestiegen – vor allem, aber nicht nur, rund um die Krisenherde unseres Planeten. Zum Verstehen der Hintergründe werfen wir einen Blick auf die Geschichte des Spoofings und die Technik hinter GNSS und PNT.
Ebenso schauen wir uns anhand echter Beispiele aktuelle Jamming und Spoofing Technologien an.
Welche realen Risiken ergeben sich daraus für den Flugverkehr und kritische Infrastrukturen?
Wie lässt sich durch technologische und organisatorische Maßnahmen die Resilienz bestehender Systeme erhöhen?

Hier auch der Link zum Runterladen des GPS-Jamming Talks „GPS Spoofing und Jamming – Techniken, Risiken und Detektion“ auf media.ccc.de:

https://media.ccc.de/v/gpn22-403-gps-spoofing-und-jamming-techniken-risiken-und-detektion

 

 

hensec begrüßt EU-Vorschlag zum Schutz vor den Auswirkungen von GNSS-Störungen

hensec begrüßt EU-Vorschlag zum Schutz vor den Auswirkungen von GNSS-Störungen

Hensec begrüßt EU-Vorschlag zum Schutz vor den Auswirkungen von GNSS-Störungen

Sicherheitsfachmann Kevin Heneka: „Es ist höchste Zeit, dass sich die Politik der andauernden Störungen von GNSS-Signalen annimmt, um die Resilienz Europas insbesondere bei kritischen Infrastrukturen und Services zu stärken.“

Karlsruhe, 30. Juni 2025 – „Es wird höchste Zeit, dass sich die Politik der zunehmenden Bedrohung durch Störungen globaler Navigationssysteme wie GPS und Galileo annimmt“, erklärt Kevin Heneka, Inhaber der Sicherheits­firma hensec. Er begrüßt den vom Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union (Ministerrat) vorgelegten Aufruf „Call for common actions in response to Global Satellite Navigation Systems (GNSS) jamming and spoofing threats.“

GNSS, Global Navigation Satellite Systems, sind globale Satellitennavigationssysteme, die eine präzise Positionsbestimmung und Zeitmessung auf der ganzen Welt ermöglichen. Dazu gehören unter anderem GPS (USA), Galileo (EU), Glonass (Russland) und Beidou (China).

In dem jüngsten Call des Rates der Europäischen Union werden sieben Forderungen erhoben, die sich an die für das Transportwesen zuständigen nationalen Fachminister in den Ländern der EU richten. Dazu gehören das Recht Russlands und Belarus‘ zur Registrierung von Funkressourcen bei der ITU auszusetzen, solange GNSS-Interferenzen festzustellen sind, die Abhängigkeit des Transportwesens von GNSS zu verringern und alternative Systeme einzuführen, die Schulungen für Piloten, Fluglotsen und Flugsicherungspersonal in Bezug auf GNSS-Störungen zu intensivieren, die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Herstellern bei Abwehrmaßnahmen zu fördern, kritische Infrastrukturbetreiber auf die GNSS-Risiken hinzuweisen und branchenspezifische Aktionspläne (Weltraum, Luftfahrt, Seefahrt, Telekommunikation) zur koordinierten Reaktion zu entwickeln.

Die wachsende Bedrohung durch GNSS-Störungen

Satellitennavigationssysteme sind das Rückgrat unserer modernen Gesellschaft. Sie steuern nicht nur Navigationssysteme in Autos und Smartphones, sondern sind auch für kritische Infrastrukturen unerlässlich: von der präzisen Zeitmessung in Finanzmärkten über die Steuerung von Telekommunikationssystemen bis hin zur Navigation in Luft- und Seefahrt. Doch diese fundamentale Abhängigkeit macht GNSS-Signale zu einem Ziel für Störsender, sogenannte „Jammer“ und „Spoofer“, die die Signale blockieren bzw. manipulieren können. „Die EU hat diese wachsende Bedrohung endlich erkannt und beginnt Maßnahmen zu ergreifen, um die Resilienz Europas gegenüber GNSS-Störungen zu erhöhen“, sagt Kevin Heneka.

Insbesondere kritische Infrastrukturen und Services müssten verstärkt geschützt werden, heißt es im Aufruf des Rates der Europäischen Union. Kevin Heneka betont: „hensec verfügt schon heute über die notwendigen Hard- und Softwaresysteme, um genau diese Anforderungen an den Schutz kritischer Infrastrukturen zu erfüllen und die Resilienz von GNSS-Anwendungen zu stärken. Unsere Lösungen sind darauf ausgelegt, Störungen zu erkennen, zu lokalisieren und abzuwehren, sodass unsere Kunden auch in komplexen Störungsumgebungen eine zuverlässige GNSS-Funktionalität sicherstellen können.“

 

 

hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

Hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

  • aisvogel: Die Vogelperspektive für AIS-Daten (Automatic Identification System) und mehr
  • Einsatzgebiete: Offshore-Anlagen, Kabelkorridore, Energieinfrastruktur, sensible Seegebiete
  • Fliegende Sensorplattform gleicht AIS-Positionen mit unabhängigen Beobachtungen ab, untersucht Funk- und GNSS-Anomalien und führt unterschiedliche Informationen zu einem maritimen Lagebild zusammen

Karlsruhe, 7. Oktober 2026 – Eine elektronisch gemeldete Schiffsposition ist zunächst nur ein Datenpunkt. Ob sich ein Schiff tatsächlich an dieser Position befindet, lässt sich zuverlässiger beurteilen, wenn weitere, unabhängige Informationen hinzukommen. Genau hier setzt aisvogel von hensec secure solutions an. Die fliegende Sensorplattform erfasst Funk-, Positions-, Bewegungs- und optische Informationen direkt über dem maritimen Einsatzgebiet und führt sie zu einem gemeinsamen Lagebild zusammen.

aisvogel kann große Seegebiete über viele Stunden beobachten, auffällige Signale und Bewegungsmuster erkennen und bei Bedarf gezielt zu auffälligen Positionen verlagert werden. Bei Meldungen oder verdächtigen Aktivitäten kann die Plattform automatisiert starten, das betreffende Gebiet anfliegen und die Lage vor Ort mit ihrer Sensorik verifizieren. Bei entsprechender Genehmigung ist ein solcher Einsatz auch außerhalb der direkten Sichtweite (BVLOS – Beyond Visual Line of Sight) möglich. Je nach Mission lässt sich die Plattform mit RF- (Radio Frequency/Funk), AIS- (Automatic Identification System), EO/IR- (elektrooptisch/infrarot), GNSS- (Global Navigation Satellite System) und Kommunikationssystemen ausstatten. So können unterschiedliche Informationen nicht nur erfasst, sondern zeitlich und räumlich miteinander korreliert, überprüft und eingeordnet werden.

„Für ein belastbares maritimes Lagebild reicht es nicht, einzelne Datenquellen isoliert zu betrachten“, sagt Kevin Heneka, Geschäftsführer von hensec secure solutions. „Entscheidend wird es dort, wo Informationen miteinander abgeglichen werden: Passt die gemeldete Position zur tatsächlichen Beobachtung? Lässt sich eine auffällige Funkemission räumlich eingrenzen? Und ergeben verschiedene Sensoren zusammen ein schlüssiges Bild? Genau für solche Aufgaben haben wir aisvogel entwickelt.“

Wenn die gemeldete Position nicht zur Beobachtung passt

Ein zentraler Anwendungsfall von aisvogel ist die Verifikation von AIS-Daten. Es handelt sich dabei um automatisch von Schiffen ausgestrahlte Angaben zu Identität, Position, Kurs und Geschwindigkeit. Die Plattform empfängt AIS-Informationen, analysiert Schiffsbewegungen und gleicht gemeldete Positionen mit weiteren Beobachtungen ab. Kamera- und EO/IR-Sensorik kann einen Kontakt unabhängig bestätigen und elektronische Positionsangaben mit der tatsächlich beobachteten Situation vergleichen.

Werden AIS-, GNSS- oder andere Positionsinformationen mit einem erkannten Kontakt korreliert, werden räumliche Widersprüche sichtbar. Auffällige Positionssprünge, unplausible Tracks oder mögliche Spoofing-Situationen lassen sich dadurch priorisieren und gezielt untersuchen.

Gleichzeitig kann die Plattform relevante Funkaktivitäten erfassen und auffällige oder unbekannte Funksignale räumlich und zeitlich einordnen. Im Bereich GNSS dient aisvogel dazu, auffällige Situationen sowie mögliche Jamming- oder Spoofing-Ereignisse im maritimen Umfeld zu untersuchen. Dabei verfügt die Plattform selbst über GPS-Jamming-resiliente Navigationssysteme, um auch in einem durch Störsignale beeinträchtigten Umfeld navigieren zu können.

Die unterschiedlichen Informationen fließen in ein dynamisches gemeinsames Lagebild ein. Widersprüche zwischen Signalen, Bewegungen und beobachteten Positionen werden darin sichtbar und können hinsichtlich ihrer operativen Relevanz bewertet werden. Für die maritime Sicherheit ist gerade dieser Abgleich unterschiedlicher Informationsquellen entscheidend, um Auffälligkeiten zuverlässig einordnen und bei Bedarf gezielt untersuchen zu können.

Mobile Sensorik für maritime Einsatzgebiete

Die CarryAir-Basis von aisvogel verbindet die Effizienz eines Starrflüglers mit der Flexibilität eines VTOL-Systems. Das bedeutet: Das Fluggerät startet und landet senkrecht wie ein Hubschrauber, fliegt dann aber lange und sparsam wie ein Flugzeug. Mit Hybridantrieb sind bis zu zehn Stunden Flugdauer möglich. Die Plattform verfügt über eine Spannweite von knapp drei Metern und bietet bis zu sieben Kilogramm Nutzlast bzw. 60 Liter geschütztes Nutzlastvolumen. Sechs dedizierte Hubrotoren ermöglichen vertikales Starten und Landen und sorgen zugleich für Redundanz.

Die Sensorik wird missionsspezifisch zusammengestellt. Integriert werden können RF-, AIS-, EO/IR-, GNSS- und Kommunikationssysteme. Dadurch lässt sich die Plattform auf unterschiedliche Einsatzräume, Sensorpakete und Missionsprofile zuschneiden. Als unbemannte Sensorplattform ist aisvogel zudem wesentlich kostengünstiger einsetzbar als Hubschrauber oder bemannte Flugzeuge – insbesondere bei länger andauernden oder wiederkehrenden Überwachungsaufgaben.

Zu den vorgesehenen Anwendungen gehört die langandauernde mobile Beobachtung von Schiffsverkehr, Seewegen und definierten Operationsgebieten. Darüber hinaus kann aisvogel elektronisch gemeldete Positionen und Identitäten mit unabhängigen Beobachtungen aus der Luft abgleichen, ungewöhnliche Funkaktivitäten untersuchen sowie mögliche GNSS-Jamming- und Spoofing-Ereignisse in Küsten- und Offshore-Gebieten erkennen und räumlich untersuchen.

Die Plattform ist auch für die mobile Überwachung kritischer maritimer Infrastruktur ausgelegt. Als mögliche Einsatzgebiete nennt hensec Offshore-Anlagen, Kabelkorridore, Energieinfrastruktur und sensible Seegebiete. Damit lässt sich aisvogel sowohl für die maritime Sicherheit in größeren Seegebieten als auch gezielt zum Schutz besonders sensibler Infrastruktur einsetzen. Entwickelt und produziert wird aisvogel in Deutschland. Die Lieferkette für die Plattform liegt vollständig innerhalb der Europäischen Union.

Mehrere Plattformen im Verbund

Als Besonderheit von aisvogel bezeichnet hensec die Möglichkeit zum kooperativen Einsatz mehrerer fliegender Plattformen. Mehrere räumlich getrennte Drohnen können dasselbe Signal aus unterschiedlichen Positionen beobachten und ihre Messungen gemeinsam auswerten.

Bei geeigneter Sensorik ermöglicht dieser Verbund kooperative Peil- und Geolokalisierungsverfahren. Mehrere Plattformen liefern unterschiedliche Peilrichtungen, über die sich eine auffällige Emission räumlich eingrenzen lässt. Parallel können weitere Plattformen das Seegebiet überwachen oder einen Kontakt optisch verifizieren.

Vogelperspektive als entscheidender Vorteil der Seeüberwachung

„Gerade auf See ist Mobilität ein entscheidender Vorteil“, erklärt Kevin Heneka. „Statt ausschließlich darauf angewiesen zu sein, was von einem festen Standort aus erfasst werden kann, bringen wir die Sensorik über das Einsatzgebiet für eine umfassende Vogelperspektive. Und wenn mehrere Plattformen zusammenarbeiten, können wir eine auffällige Situation aus unterschiedlichen Positionen betrachten und die gewonnenen Informationen miteinander verbinden.“

Der Missionsablauf folgt dabei einem durchgängigen Prinzip: Sensordaten werden zunächst erfasst, anschließend zeitlich und räumlich korreliert und Auffälligkeiten klassifiziert und priorisiert. Elektronische Angaben können danach mit optischen oder anderen unabhängigen Sensorinformationen überprüft werden. Auffällige Kontakte und Signalquellen lassen sich schließlich näher untersuchen und im Plattformverbund räumlich eingrenzen.

Weitere Informationen zu aisvogel, zum Bezug der Plattform oder zu Einsatzmöglichkeiten im Rahmen eines Mietservices erhalten Interessenten direkt bei hensec secure solutions unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

hensec – secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis „Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“ legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cybersecurity gleichermaßen umfassen. hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, qualifiziert Personal und erarbeitet sowie implementiert Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage – insbesondere auch mit Blick auf hybride Angriffsszenarien – Rechnung tragen.

 

Weitere Informationen:

hensec secure solutions,
Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.,
LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

 

 

 

 

 

hensec demonstriert Luftraumüberwachungssystem auf Europas größtem Übungsplatz

Folgeveranstaltung des cUAV-Symposiums (Counter-Unmanned Aerial Vehicles)

In Deutschland entwickeltes und gefertigtes System zur Drohnendetektion überzeugt bei Live-Demonstration

Karlsruhe, 22. Dezemnber 2025

Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec hat seine jüngsten Systeme zur Luftraumüberwachung auf einer Folgeveranstaltung des cUAV-Symposiums (Counter-Unmanned Aerial Vehicles, Detektion und Abwehr unbemannter Fluggeräte) auf dem größten Truppenübungsplatz Europas vorgestellt. Organisator war einer der führenden Innovationshubs des öffentlichen Sektors im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsinnovation.

Als einziges Unternehmen konnte hensec eigenen Angaben zufolge ein vollständig in Deutschland entwickeltes und gefertigtes System zur Luftraumüberwachung live demonstrieren, das Drohnen anhand unterschiedlicher Sensorarten zuverlässig erfasst. Die Entwicklung und Produktion in Deutschland gewährleistet eine hohe technologische Souveränität - ein Aspekt, der angesichts der geopolitischen Entwicklungen rapide an Bedeutung gewinnt, wie hensec betont. Bei der Live-Demonstration konnten sich Repräsentanten deutscher und europäischer Sicherheitsinstitutionen von der Funktionstüchtigkeit und Praxistauglichkeit der hensec-Lösung vor Ort überzeugen.

Der von hensec bereitgestellte Sensormix aus Telemetriedatenauswertung, Hochfrequenzanalyse und passivem Radar liefert ein umfassendes Lagebild des Luftraums. Selbst Drohnen, die überhaupt keine Funkwellen aussenden, werden entdeckt. Das hensec-System funktioniert mit einer vollständig passiven Arbeitsweise, ist also funktechnisch komplett unsichtbar. Weil es im Gegensatz zu aktiven Radarsystemen selbst keinerlei Funkwellen aussendet, beeinträchtigt das System auch keine anderen Anwendungen und kann nicht geortet werden. Dies ist insbesondere für zivile Einsatzbereiche wie Flughäfen oder Industrieanlagen ein entscheidender Vorteil bzgl. der Kosten und Betriebssicherheit.

Ein souveräner und bewährter Sensormix

Als Entwickler und Integrator setzt hensec bei seiner eigens entwickelten Sensorfusion auf erprobte Technologien unabhängiger deutscher und europäischer Unternehmen:

  • HF-Analyse von Aaronia - weltweit an zahlreichen Standorten im professionellen Einsatz.
  • Airsenso-Module - an vielen Flugplätzen als Standardkomponenten etabliert.
  • Passiv-Radar von Parasol - durch die Deutsche Flugsicherung zertifiziert zum Schutz von Windparks.
  • GNSS-Jamming- und Spoofing-Detektion durch GPSPatron - erkennt und lokalisiert Störquellen präzise und in Echtzeit.

Diese Kombination sorgt für höchste Zuverlässigkeit, Interoperabilität und eine vollständig souveräne Lieferkette innerhalb Europas, teilt hensec mit.

Flexible Integrationsmöglichkeiten und neue 3D-Visualisierung

Besondere Aufmerksamkeit zog bei der Live-Demonstration die vielseitige Integrationsfähigkeit des hensec-Systems auf sich. Komponenten anderer Hersteller - einschließlich optischer Sensoren zur visuellen Verifikation - lassen sich nahtlos anbinden. Die von dem Drohnendetektionssystem gelieferten Daten können direkt in etablierte Softwarelösungen für Lagebilder, Leitstellen und Werksschutzsysteme eingebunden werden.

Ebenfalls zeigte das System während der Veranstaltung seine Fähigkeit, Drohnen-Abwehrversuche anderer Aussteller mittels Jamming über die integrierte GNSS-Jamming- und Spoofing-Detektion zuverlässig zu klassifizieren und in Echtzeit auszuwerten.

Als ein weiteres Highlight erwies sich die neue integrierte 3D-Visualisierung. Die dreidimensionale Darstellung ermöglicht es dem Sicherheitspersonal, Bedrohungen unmittelbar und intuitiv zu erfassen.

"Die von hensec entwickelte Kombination aus modernsten passiven Sensoren, europäischer Technologiehoheit und breiter Integrationsfähigkeit macht unser System zur Luftraumüberwachung zu einer der wirkungsvollsten Lösungen, um kritische Infrastrukturen und sensible Bereiche zuverlässig vor Drohnenrisiken zu schützen", erklärt das Karlsruher Unternehmen.

Weitere Informationen unter: www.Luftraumueberwachung.com/de

hensec - secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis "Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied" legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cybersecurity gleichermaßen umfassen. Hierzu setzt hensec auf hochqualifiziertes Fachpersonal und modernste Sicherheitstechnologie. Es gibt kaum eine Facette im Sicherheitsbereich, in dem hensec nicht aktiv ist: Abhörschutz, Drohnenabwehr, Industrie 4.0, Informationssicherheit, Kritische Infrastrukturen, Open Source Intelligence, OT-Security, Perimeterschutz, Social Engineering, Videoüberwachung,... hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, führt Personalqualifizierungsmaßnahmen durch und erarbeitet und implementiert neue Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage insbesondere auch in Bezug auf hybride Angriffsszenarien Rechnung tragen.

Weitere Informationen:

hensec secure solutions,
Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.,
LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

 

Anänger zur mobilen Drohnendetektion

 

Anhänger zur mobilen Drohnendetektion (geschlossen)

 

2D-Liveansicht mit Tracing
3D-Liveansicht
GNSS-Jamming Detektion
Erkannter GNSS Jammer

 

hensec liefert erste Analyse zum "Baltic Jammer"

hensec liefert erste Analyse zum "Baltic Jammer"

Karlsruhe

  • Andauernder hochprofessioneller Angriff auf Satellitennavigation im Ostseeraum nachgewiesen
  • Sicherheitsexperte: "Baltic Jammer" sollte ein Weckruf für alle KRITIS-Unternehmen sein
  • Gefährdet sind u.a. Verkehr, Energieversorgung, Telekommunikation, Logistik und Gesundheitswesen

Seit Ende 2023 werden die Navigationsdaten für Schiffe und Flugzeuge über der Ostsee großflächig durch Störsender massiv verfälscht. Die Störungen betreffen ein Gebiet, das sich von Schweden über das Baltikum und Polen bis weit hinein in den Nordosten Deutschlands erstreckt. Über die Hintergründe dieser als "Baltic Jammer" bekannten und für den Schiffs- und Flugverkehr gefährlichen Situation gibt es viele Spekulationen, aber bislang keine belastbaren Erkenntnisse. Jetzt hat die deutsche Sicherheitsfirma hensec gemeinsam mit der GNSS Cybersecurity-Plattform GPSPatron und der Gdynia Maritime University die erste umfassende Analyse vorgelegt, die auf einer sechsmonatigen Studie der Lage in der Ostseeregion basiert. Sie ist öffentlich erhältlich unter:

https://www.hensec.com/de/component/content/article/forschungsergebnisse-baltic-jammer

Das Ergebnis fasst hensec-Inhaber Kevin Heneka wie folgt zusammen: "Wir stehen unter einem absichtlichen, andauernden hochprofessionellen Angriff auf GNSS-Signale, der mit hoher Wahrscheinlichkeit durch militärische Störsender auf Schiffen ausgeführt wird." GNSS steht für "Global Navigation Satellite System" und umfasst GPS (Global Positioning System, USA), Galileo (Europäische Union), GLONASS (Russland) und BeiDou (China). Besonders fatal: Viele Karten, die auf den im Flugverkehr üblichen ADS-B-Daten (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast) basieren, mit der Flugzeuge ihre Position automatisch an Bodenstationen und andere Flugzeuge senden, haben die Störungen teilweise nicht einmal angezeigt.

Gefahren durch Jamming und Spoofing werden unterschätzt

Sicherheitsexperte Kevin Heneka erklärt: "Das Bewusstsein für die Gefahren durch Jamming und Spoofing ist in der deutschen Wirtschaft noch wenig ausgeprägt, obwohl beides längst real ist." Jamming bezeichnet die Störung eines Navigationssignals wie beispielsweise GPS, so dass sich kein genauer Standort bestimmen lässt, Spoofing das Aussenden verfälschter Signale, wodurch ein falscher Standort vorgegaukelt wird.

Gefährdet sind nicht etwa nur die Schiff- und Luftfahrt, sondern darüber hinaus zahlreiche kritische Infrastrukturen, betont der Sicherheitsfachmann. Als Beispiel nennt er die Energieversorgung, die Telekommunikation (Mobilfunkmasten und Rechenzentren nutzen GPS für die Zeitsynchronisation), das Gesundheitswesen sowie jegliche autarke Systeme wie Drohnen oder selbstfahrende Fahrzeuge.

Kevin Heneka wird deutlich: "Anhaltende GPS-Manipulationen können den öffentlichen Personenverkehr beeinflussen, Rettungsketten stören oder kritische Kommunikationsnetze unbrauchbar machen. Daher sollten insbesondere KRITIS-Unternehmen Jamming und Spoofing als Sicherheitsrisiken sehr ernst nehmen."

"Baltic Jammer" als Weckruf für die Wirtschaft

Nach eigenen Angaben ist hensec die einzige Sicherheitsfirma im deutschsprachigen Raum, die speziell entwickelte Analysesysteme für eine terrestrische Detektion von Jammern und Spoofern anbietet. Die dazu benötigten Sensoren auf Bodenebene erkennen nicht nur, um welche Art von Störsignal es sich dabei handelt, zum Beispiel Jamming oder Spoofing, sondern können es darüberhinausgehend auch klassifizieren und lokalisieren. Das deutsche Unternehmen arbeitet hierbei eng mit GPSPatron zusammen. "Alle Sensoren und Geräte unserer Jammer- und Spoofer-Detektion kommen aus der Europäischen Union, die Rechenzentren zur Auswertung der Signale stehen alle in Deutschland."

"Der Baltic Jammer sollte ein Weckruf für die Unternehmen sein, Vorsorge vor Jamming- und Spoofing-Angriffen zu treffen", empfiehlt Kevin Heneka. "Leider reagieren viele Firmen erst, wenn etwas passiert. Dabei ist Vorsorge entscheidend", sagt der Experte, der regelmäßig Unternehmen für dieses brisante Thema sensibilisiert.

Analyse des "Baltic Jammer":

https://www.hensec.com/de/component/content/article/forschungsergebnisse-baltic-jammer

(Anm. Links nachtr. aktualisiert)

 

hensec Takes Maritime Intelligence to the Skies: aisvogel Combines RF, Positioning and Sensor Data

hensec Takes Maritime Intelligence to the Skies: aisvogel Combines RF, Positioning and Sensor Data

  • aisvogel: A Bird’s-Eye View of AIS (Automatic Identification System) Data and More

  • Applications Include Offshore Facilities, Cable Corridors, Energy Infrastructure and Sensitive Maritime Areas

  • Airborne Sensor Platform Cross-Checks AIS Positions Against Independent Observations, Investigates RF and GNSS Anomalies and Combines Multiple Data Sources into a Maritime Situational Picture

Karlsruhe, Germany, October 7, 2026 – An electronically reported vessel position is, first and foremost, a data point. Determining whether a vessel is actually at that location becomes more reliable when additional, independent information is available. This is precisely where aisvogel from hensec secure solutions comes in. The airborne sensor platform collects RF, positioning, movement and optical data directly over the maritime area of operation and combines it into a common situational picture.

aisvogel can monitor large maritime areas for many hours, detect unusual signals and movement patterns and, when required, be deployed specifically to locations of interest. In response to alerts or suspicious activity, the platform can launch automatically, fly to the relevant area and use its sensors to verify the situation on site. Subject to the appropriate authorization, such missions can also be conducted Beyond Visual Line of Sight (BVLOS). Depending on the mission, the platform can be equipped with RF (radio frequency), AIS (Automatic Identification System), EO/IR (electro-optical/infrared), GNSS (Global Navigation Satellite System) and communications systems. This allows different types of information not only to be collected, but also correlated in time and space, cross-checked and assessed.

“A reliable maritime situational picture requires more than looking at individual data sources in isolation,” said Kevin Heneka, Managing Director of hensec secure solutions. “What matters is where the information comes together: Does the reported position match what is actually observed? Can a suspicious RF emission be geographically narrowed down? And do the different sensors together provide a coherent picture? These are exactly the kinds of tasks we developed aisvogel to address.”

When the Reported Position Does Not Match the Observation

A key application for aisvogel is the verification of AIS data. AIS automatically broadcasts information from vessels including their identity, position, course and speed. The platform receives AIS information, analyzes vessel movements and cross-checks reported positions against additional observations. Camera and EO/IR sensors can independently confirm a contact and compare electronically reported position data with what is actually observed.

When AIS, GNSS or other positioning information is correlated with a detected contact, discrepancies in location become visible. Suspicious position jumps, implausible tracks or potential spoofing incidents can then be prioritized and investigated in greater detail.

At the same time, the platform can detect relevant RF activity and classify suspicious or unknown radio signals in terms of their location and timing. In the GNSS domain, aisvogel can be used to investigate anomalies as well as potential jamming or spoofing events in maritime environments. The platform itself is equipped with GPS-jamming-resilient navigation systems, enabling it to navigate even in environments affected by interference.

The different sources of information feed into a dynamic common situational picture. Discrepancies between signals, movements and observed positions become visible and can be assessed for their operational relevance. For maritime security, this cross-checking of independent information sources is particularly important for reliably assessing anomalies and investigating them further when necessary.

Mobile Sensor Capabilities for Maritime Operations

The CarryAir platform on which aisvogel is based combines the efficiency of a fixed-wing aircraft with the flexibility of a VTOL system. In practical terms, the aircraft takes off and lands vertically like a helicopter, while offering the endurance and efficiency of an airplane in forward flight. With its hybrid propulsion system, flight times of up to ten hours are possible. The platform has a wingspan of just under three meters and offers a payload capacity of up to seven kilograms, with 60 liters of protected payload volume. Six dedicated lift rotors enable vertical takeoff and landing while also providing redundancy.

The sensor configuration can be tailored to the individual mission. RF, AIS, EO/IR, GNSS and communications systems can be integrated, allowing the platform to be adapted to different operational areas, sensor packages and mission profiles. As an unmanned sensor platform, aisvogel is also significantly more cost-effective to operate than helicopters or crewed aircraft, particularly for prolonged or recurring surveillance missions.

Potential applications include long-duration mobile monitoring of vessel traffic, shipping routes and defined areas of operation. In addition, aisvogel can cross-check electronically reported positions and identities against independent airborne observations, investigate unusual RF activity, and detect and geographically investigate potential GNSS jamming and spoofing events in coastal and offshore areas.

The platform is also designed for mobile monitoring of critical maritime infrastructure. Potential applications identified by hensec include offshore facilities, cable corridors, energy infrastructure and sensitive maritime areas. This enables aisvogel to support maritime security across larger areas at sea as well as the targeted protection of particularly sensitive infrastructure. aisvogel is developed and manufactured in Germany, with its entire supply chain located within the European Union.

Multiple Platforms Working Together

One of aisvogel’s key capabilities is the cooperative deployment of multiple airborne platforms. Multiple drones operating from geographically separated positions can observe the same signal from different locations and jointly evaluate their measurements.

With the appropriate sensor configuration, this setup enables cooperative direction-finding and geolocation. Multiple platforms provide different lines of bearing that can be used to geographically narrow down the source of a suspicious emission. At the same time, additional platforms can monitor the surrounding maritime area or optically verify a contact.

A Bird’s-Eye View as a Key Advantage in Maritime Surveillance

“Mobility is a crucial advantage at sea,” explains Heneka. “Instead of relying solely on what can be detected from a fixed location, we bring the sensors directly over the area of operation to provide a comprehensive bird’s-eye view. And when multiple platforms work together, we can examine a suspicious situation from different positions and combine the information they collect.”

The mission workflow follows a consistent principle: Sensor data is first collected and then correlated in time and space, while anomalies are classified and prioritized. Electronic information can subsequently be cross-checked against optical observations or other independent sensor data. Suspicious contacts and signal sources can then be investigated in greater detail and geographically narrowed down through the cooperative use of multiple platforms.

For more information about aisvogel, purchasing the platform or deployment options through a rental service, please contact hensec secure solutions at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..



 

 

 

 

Jammerschreck nano

Jammerschreck nano

Probably the smallest GPS jammer detector in the world, based on advanced GNSS analysis.

Der Jammerschreck nano ist eine komplette Neuentwicklung. In der Größe eines USB-Sticks wurde eine komplexe GNSS Analysehardware untergebracht.
Jammerschreck nano GPS Jammer und Spoofer Detektor
  • LED-Balken

    Indication of interference in the GPS L1 band via audible signal, vibration, or the LED bar.

  • Tragbar

    Only 113 mm long, it can also be worn on the body or attached to a keychain.

  • USB-C

    Can also be connected to a smartphone via USB-C to retrieve data for further analysis.

The key features at a glance:

  • Ultra-Compact

    Only 113 x 31 x 15 mm and weighs just 50 g

  • 2 Operating Modes

    Detector (10 detections/sec) and Logger (1 detection/sec)

  • Ultra-Compact Design

    Ideal for portable use on the body (including stealth mode)

  • Simple One-Button Operation

    Power on, mute, battery check

  • Wide Detection Range

    Approx. 200 m in open areas, approx. 50–70 m in vehicles

  • Smartphone Connectivity

    Via USB-C with Android app and our GP web app

  • Long Battery Life

    Up to 1 month in detector mode and up to 3 months in logger mode

  • Multiple Alert Options

    Via speaker, vibration, or LED bar with 36 LEDs

The Jammerschreck nano reliably detects interference in the GPS L1 band and alerts via sound, vibration, or the LED bar. For example, car jammers can be detected and located at a distance of around 200 meters in open areas and about 50–70 meters inside a vehicle (example with USB 5 dBm low-power jammer).

Its compact size makes it the perfect companion for your pocket or car dashboard. The built-in battery can be easily recharged via USB-C and enables uninterrupted operation for 1 month in detection mode (up to 3 months in logging mode).

The Jammerschreck nano operates completely autonomously.

For further analysis, it can be connected to a smartphone via USB-C and provides precise data on power and SNR. Seamless integration into our web app solution is also available.

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Product Inquiries

In addition to the portable version, a stationary version is also available for autonomous installation on poles or bridges.

Contact us regarding procurement and integration into your project.


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Jammerschreck nano

Jammerschreck nano

Der wahrscheinlich kleinste GPS-Jammer-Detektor der Welt auf Basis fortschrittlicher GNSS Analyse.

Der Jammerschreck nano ist eine komplette Neuentwicklung. In der Größe eines USB-Sticks wurde eine komplexe GNSS Analysehardware untergebracht.
Jammerschreck nano GPS Jammer und Spoofer Detektor
  • LED-Balken

    Anzeige von Störungen im GPS-L1 Band durch Signalton, Vibration oder den LED-Balken.
  • Tragbar

    Nur 113 mm lang, lässt sich auch am Körper oder Schlüsselbund tragen.
  • USB-C

    Lässt sich via USB-C auch mit einem Smartphone verbinden um Daten zur weiteren Analyse auszulesen.

Die wichtigsten Features auf einen Blick:

  • Ultrakompakt

    nur 113 x 31 x 15 mm bei einem Gewicht von nur 50 g

  • 2 Operationsmodi

    Detektor (10/s) und Logger (1/s)

  • Ultrakompakt

    ideal für den portablen Einsatz am Körper (auch Stealth-Modus)

  • Einfache 1-Knopf-Bedienung

    Einschalten, Stummschalten, Batteriecheck

  • Weiter Detektionsradius

    ca. 200m im freien Feld, ca. 50-70m im Fahrzeug

  • Anbindung an Smartphone

    über USB-C mit Android App und unserer GP-Webapp

  • Lange Batterielaufzeit

    bis zu 1 Monat im Detektor Mode und bis zu 3 Monate im Logger Mode

  • verschiedene Alarmierungsoptionen

    über Lautsprecher, Vibration oder LED-Balken mit 36 LEDs

Der Jammerschreck nano detektiert zuverlässig Störungen im GPS-L1 Band und signalisiert sie via Ton, Vibration oder durch den LED-Balken. So können beispielsweise KFZ-Jammer im Freien Feld auf ca. 200m und im Auto auf ca. 50-70m detektiert und lokalisiert werden (Beispiel mit USB 5 dBm Low Power Jammer).

Die kompakten Maße machen ihn zum perfekten Begleiter für die Westentasche oder das Armaturenbrett. Der eingebaute Akku lässt sich einfach via USB-C aufladen und ermöglicht einen ununterbrochenen Betrieb von 1 Monat im Detektionsmodus (im Logging Modus sogar bis zu 3 Monate).

Der Jammerschreck nano arbeitet komplett autark.

Zur weiteren Analyse lässt er sich via USB-C auch mit einem Smartphone verbinden und liefert exakte Daten zu Power und SNR. Die nahtlose Integration in unsere WebappLösung ist ebenso vorhanden.

  • GP Probe Nano L 1 With Background GP Cloud Integration

  • GP Probe Nano L 1 With Background Exceptionally Easy To Use

  • GP Probe Nano L 1 With Background Multiple Operating Modes 2

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Produktanfragen

Neben der Portablen Version ist ebenso eine stationäre Version zur autarken Montage an Masten oder Brücken erhältlich.

Schreiben Sie uns bzgl. Bezug und Integration in Ihr Projekt.


Usecase Videos Jammerschreck Nano

(Triggerwarnung)

Bilder Jammerschreck Nano

  • GP Probe Nano L 1 Real Photo Charging Scaled

  • GP Probe Nano L 1 Real Photo In A Car Quick Release Scaled

  • GP Probe Nano L 1 Real Photo In A Car Scaled

  • GP Probe Nano L 1 Real Photo In Hand Back Side Scaled

  • GP Probe Nano L 1 Real Photo In Hand Scaled

  • GP Probe Nano L 1 Real Photo In Hand USB Connector Scaled

  • GP Probe Nano L 1 Real Photo In Snow 2 Scaled

  • GP Probe Nano L 1 Real Photo With A Phone Scaled

  • GP Probe Nano L 1 With Background Real Photo Back

  • GP Probe Nano L 1 With Background Real Photo Front With USB Type C

  • GP Probe Nano L 1 With Background Real Photo Front

  • GP Probe Nano L 1 With Background Real Photo Weatherproof USB C Cable Protection For Outdoor Installation

  • GPSPATRON Connect App For Nano Probe Detector

  • Nano GNSS Jammer Detector Car Roof Installation

  • Jammerschreck In Car

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Jammertest 2026: From GNSS Resilience to PNT Awareness

What real-world jamming and spoofing tests tell us about the future of resilient Positioning, Navigation and Timing

For five days in September, the island of Andøya in northern Norway once again became one of the world's most unusual test environments for satellite navigation. At Jammertest 2026, navigation, timing and communication systems were deliberately exposed to controlled GNSS jamming, meaconing and spoofing under real-world conditions. The authorised tests covered both position and time manipulation and were designed to investigate not only whether equipment would lose GNSS, but also how systems would behave when receiving misleading information.

What started only a few years ago as a comparatively specialised field-testing initiative has developed into a major meeting point for the international PNT community. Authorities, research organisations, receiver and antenna manufacturers, application developers and users now come to Andøya to expose their technologies to conditions that are difficult to reproduce completely in a laboratory. The increasing scale of Jammertest reflects a broader development: reliable GNSS can no longer simply be assumed.

But perhaps the more interesting observation from Jammertest 2026 is that the industry's understanding ofGNSS resilience itself is changing. The challenge is no longer only to keep a receiver operational when interference occurs. Increasingly, resilient PNT means protecting reception where possible, detecting interference and manipulation, assessing whether position and time can still be trusted, and making this information available to the systems that depend on GNSS.

Resilient PNT is evolving from a component-level challenge into a system-level discipline.

From 2022 to 2026: The Rise of Real-World PNT Testing

The first major Jammertest on Andøya took place in September 2022. Already then, the event offered something that conventional laboratory testing cannot fully reproduce: complete systems could move through genuine over-the-air jamming and spoofing fields while their behaviour was observed and recorded.

One of the participants at that first event wasGPSPatron, a hensec technology partner. GPSPatron deployed three GP-Probe TGE2 monitoring stations within the test area and another probe at a nearby reference location. Data was transmitted in real time to GP-Cloud, enabling interference events to be detected, recorded and analysed. According to GPSPatron's published report, its system detected all spoofing scenarios to which it was exposed. The tests also produced some striking observations, including a mobile receiver showing a position displacement of approximately 20 kilometres during one jamming scenario and the detection of unintended spoofing-signal leakage during preparations for another test.

Those experiments demonstrated an important principle at a relatively early stage:interference itself can be valuable information. Knowing that GNSS is being disturbed – and understanding when, where and how – can be just as important as attempting to maintain a navigation solution.

Four years later, this idea is increasingly visible across the PNT community. Jammertest is no longer simply about comparing how long different GNSS receivers retain a position fix. Current test programmes address resilient antennas, receiver-level interference mitigation, spoofing detection, authentication, timing resilience, sensor combinations and the behaviour of complete navigation systems. Kongsberg, for example, used Jammertest 2026 to evaluate different combinations of CRPA antennas and GNSS receivers in its dynamic-positioning reference systems.

Why Real-World Testing Matters

Modern GNSS equipment is extensively evaluated with RF simulators, signal generators and controlled laboratory setups. These environments are essential because tests can be repeated under precisely defined conditions. But the real world introduces additional variables: changing geometry, propagation and reflections, moving platforms, multiple interference sources and interactions between GNSS and other components of the system.

This is why open-air testing has become so valuable. During Jammertest 2026, for example, Kartverket planned to survey the same area from an aircraft both under normal GNSS conditions and during interference, using aerial photography and laser scanning. Known reference points on the ground allow the resulting data to be compared. The experiment is particularly interesting because precise timing is required to associate individual laser measurements with the correct position.

This illustrates a fundamental point: a GNSS receiver can perform extremely well under normal operating conditions and still produce unexpected results when confronted with realistic jamming or spoofing. More importantly, the consequences may propagate beyond the GNSS receiver itself. Position and time are often inputs to other sensors, control systems and databases. A misleading PNT solution can therefore influence an entire processing chain.

For autonomous systems this becomes particularly important. An UAV, UGV or autonomous vessel may combine GNSS with inertial sensors, cameras, LiDAR, radar and other sources of information. GNSS position and time may also be used to georeference the data generated by these sensors.

The relevant question is therefore no longer simply:

Do we still have a GNSS fix?

It increasingly becomes:

Can the system still trust the PNT information it is receiving?

Beyond Position: From GNSS Resilience to Trusted PNT

GNSS is frequently discussed primarily as a positioning technology. Yet the “T” in “PNT” – Time – is equally important. Telecommunications, energy networks, financial systems, data centres, measurement infrastructure and many other applications depend on accurate and trustworthy timing.

Jamming and spoofing also present fundamentally different problems. A jammer attempts to prevent or degrade reception of the extremely weak satellite signals arriving at the Earth's surface. The resulting loss of navigation may be operationally serious, but it is often obvious to the system that GNSS is unavailable.

Spoofing is more subtle. Counterfeit or manipulated signals attempt to convince a receiver that incorrect position or timing information is genuine. A system that recognises the loss of GNSS can switch to alternative sensors or enter an appropriate degraded operating mode. A system confidently operating on a plausible but incorrect position or time presents a much more difficult problem.

The official information for Jammertest 2026 illustrates this distinction particularly well. Norwegian authorities warned that equipment reacts very differently after losing or receiving false position information. Some devices recover automatically when interference ends, others require a restart or even complete removal of power. They also point out that gradual manipulation of position or time can be particularly difficult to recognise because a receiver can first be presented with nearly correct information and then slowly moved away from reality.

This is one reason why resilient PNT increasingly requires several complementary protection mechanisms rather than a single “anti-jamming” feature.

Galileo SAS: A Major Step Against Spoofing

One of the most significant technical milestones of Jammertest 2026 came from Galileo.

On 16 September, five operational Galileo satellites transmitted a new encrypted signal component over Europe for two hours. Receivers at Andøya and at ESA's ESTEC navigation laboratory in the Netherlands successfully used these signals to establish their position. According to ESA and EUSPA, this represented the first real-world civil GNSS position authenticated through both navigation information and ranging measurements using Galileo's upcomingSignal Authentication Service (SAS) together with OSNMA.

The distinction is important. GNSS positioning fundamentally depends on navigation information transmitted by the satellites and on measurements of signal travel time used to determine range. Galileo'sOpen Service Navigation Message Authentication (OSNMA), operational since 2025, enables compatible receivers to verify that the navigation message originates from Galileo. SAS complements this by authenticating the ranging information itself through an encrypted component of the Galileo E6-C signal.

During the Jammertest demonstration, conventional receivers exposed to spoofing reported false positions, while the SAS receiver detected the attack and maintained a trusted position based on authenticated Galileo signals, according to EUSPA's account of the test. Further SAS testing and validation are planned as Galileo works towards initial service.

This is an important step towards trusted civil PNT, but it also demonstrates why terminology matters:

Jamming resilience is not the same as spoofing resilience – and neither alone guarantees trusted PNT.

Authentication adds another layer to the architecture.

A Layered Approach to Resilient PNT

Taken together, the developments visible at Jammertest increasingly point towards a layered approach.

At the antenna and RF level, resilient antenna technology can reduce the impact of interference before affected signals reach the GNSS receiver. At receiver level, interference detection and mitigation algorithms can recognise abnormal RF conditions and attempt to maintain reliable navigation. Multi-band and multi-constellation reception provides additional diversity, while authentication mechanisms such as Galileo OSNMA and SAS address the question of whether navigation information and ranging signals originate from a trusted source.

Additional sensors can provide independent information for plausibility checks and continued navigation. Above these individual layers sits another increasingly important capability:situational awareness. Interference indicators, signal-quality information, spoofing warnings and integrity information become useful inputs to the complete system rather than remaining hidden inside the GNSS receiver.

This development is also visible in current receiver technology. Septentrio's published results from Jammertest 2025, for example, concluded that effective spoofing protection benefits from several mechanisms working together and highlighted the importance of providing a spoofing status for situational awareness. Its approach combines multi-frequency operation, interference mitigation, anomaly detection and Galileo OSNMA, among other mechanisms.

The implications extend well beyond an individual receiver. A flight controller, navigation computer, timing system or monitoring platform can make better decisions when it not only receives position and time, but also has information about the conditions under which that PNT solution was generated.

From Interference Detection to Interference Intelligence

This broader system perspective also changes the role of interference detection. Traditionally, interference could simply be regarded as something to suppress. Increasingly, however, it is also something tomeasure, record and understand.

An interference event has characteristics: when it occurred, where it was observed, which frequencies were affected, how strong it was, how long it lasted and, with suitable equipment, potentially where it came from. When such observations are collected over time or across multiple sensors, interference detection begins to becomeinterference intelligence.

A stationary installation can continuously monitor the GNSS environment around critical infrastructure. A distributed network can provide visibility across multiple sites. A moving vehicle, vessel or UAV can combine its position with interference observations and thereby contribute to understanding the spatial characteristics of a disturbance.

This is particularly relevant for autonomous systems. The same platform can simultaneously be auser of PNT and a sensor of the RF environment through which it moves. Instead of treating GNSS interference merely as an internal receiver problem, information about the interference can be made available to flight control, mission systems, logging infrastructure or external monitoring platforms.

For hensec, this development is particularly interesting because it reflects principles that have shaped our work in GNSS resilience and interference detection for several years. GPSPatron's participation in the first major Andøya Jammertest in 2022 is one example: detection, monitoring, logging and analysis of real interference were already central elements of that work.

Today, the broader technology landscape increasingly combines those concepts with resilient antenna technology, advanced receiver-level mitigation, authentication, sensor fusion and system-level monitoring. At hensec, we work with technologies from companies includingCalian, Septentrio and GPSPatron, while also developing integrated approaches for resilient navigation and interference awareness.

This does not mean that one architecture fits every application. A stationary timing installation has different requirements from an autonomous UAV; a critical-infrastructure monitoring network faces different challenges from a survey vehicle or research platform.

But the underlying direction is becoming increasingly clear:

Protect where possible. Detect when necessary. Understand what is happening. And ensure that systems relying on PNT know when that information can – or cannot – be trusted.

What Jammertest 2026 Tells Us About the Future

Jammertest 2026 ended on 18 September, but its technical story is not finished. Many participating organisations collected large amounts of data during the five days of testing, and detailed receiver, antenna and system results require time to analyse. It is therefore important to distinguish between already documented technical results and conclusions that will emerge over the coming weeks and months.

The Galileo SAS demonstration is already a concrete and documented milestone. Other manufacturers and participants have described their test programmes and initial observations, while detailed quantitative 2026 results have in many cases not yet been made public. That is normal for an event of this kind: some of the most valuable findings only emerge after large datasets have been analysed and compared.

The longer-term impact may extend beyond this year's participants. Real-world interference captured at events such as Jammertest can potentially help bridge the gap between open-air testing and repeatable laboratory development. That matters because resilient PNT will increasingly depend on both: controlled, repeatable engineering tests and exposure to the complexity of real RF environments.

Perhaps the most important lesson, however, is broader than any individual receiver, antenna or authentication service. The developments seen on Andøya suggest thatPNT resilience is becoming a property of the complete system. Maintaining a position fix remains important, but it is only one part of the problem. Systems increasingly need to recognise interference, assess integrity, combine multiple sources of information and communicate uncertainty to the applications that depend on PNT.

And there is another aspect of Jammertest that deserves recognition. Creating an environment in which GNSS can deliberately be jammed and spoofed at meaningful levels is technically, operationally and legally difficult. Bringing authorities, researchers, GNSS manufacturers, antenna specialists, application developers and users together in such an environment is an achievement in itself. Jammertest provides a rare opportunity for systems to fail safely, unexpected behaviour to be investigated and knowledge to be shared across organisational boundaries.

A sincere thank you to the organisers, authorities, engineers, researchers and participating companies who made Jammertest 2026 possible. Bringing such a diverse community together to test, learn and improve under realistic conditions should not be taken for granted.

As our dependence on satellite-based positioning, navigation and timing continues to grow, this combination of technical innovation, real-world testing and open collaboration will be essential to making PNT more resilient for everyone.

 

 

Jamming resiliente CRPA Antennen

Jamming resiliente CRPA Antennen

GNSS Antennen mit speziellem Schutz gegen Jamming und Spoofing Attacken

Der massive Einsatz von GNSS Jamming und Spoofing erfordert nicht nur resiliente Receiver sondern auch intelligente Antennensysteme.

CRPA Antennen

CRPA-Antennen bestehen aus mehreren Antennenelementen, die einfallende Signale leicht zeitversetzt empfangen, sodass das System die Richtung der Signale bestimmen kann. Mithilfe von digitaler Signalverarbeitung (Beamforming) werden gewünschte GNSS-Signale aus dem All gezielt verstärkt, während gleichzeitig Stör- oder Jammersignale aus anderen Richtungen unterdrückt werden. Dazu erzeugt die Antenne sogenannte „Nulls“, also Empfangsbereiche, in denen sie praktisch taub ist, genau in Richtung der Störquelle. Auf diese Weise ermöglichen CRPA-Antennen auch in störbehafteten Umgebungen eine zuverlässige und präzise Satellitennavigation.

Calian CR8894SXF+ 

Die CR8894SXF+ ist eine 4-Element-CRPA, die für den Empfang von Dualband GNSS Signalen globaler ausgelegt ist. Sie unterstützt die Signalbänder GPS L1/L2, Galileo E1/E5b, GLONASS G2/G3 sowie BeiDou B1/B2b.

Sie kann Störsignale oder absichtliche Jammer erkennen und unterdrücken.
Das funktioniert in zwei verschiedenen GNSS-Frequenzbereichen.
In jedem dieser beiden Bereiche kann sie je ein Störsignal ausblenden, also insgesamt zwei Störquellen gleichzeitig.

LEANA Antennen

Neben den CRPA Antennen gibt es noch die LEANA Technik
Durch diese "Low Elevation Angel Nulling" Verfahren werden Störungen vom Horizont aus unterdrückt.
Antennen hierzu sind z.B. die AJ977XF+ und für den Maritimen Einsatz die AJ979XF+

Calian AJ979XF+ MAR

Die Calian AJ979XF+ MAR ist eine leistungsstarke GNSS-Antenne, die speziell für anspruchsvolle Umgebungen wie maritime Anwendungen entwickelt wurde und sich durch ihre hohe Störfestigkeit auszeichnet. Sie nutzt Technologien wie LEANA zur Unterdrückung von Störsignalen aus flachen Einfallswinkeln sowie XF+ Filtering zur starken Filterung unerwünschter Frequenzen, wodurch auch in der Nähe von Jammern ein zuverlässiger Betrieb möglich bleibt. Gleichzeitig unterstützt sie eine Vielzahl globaler Satellitennavigationssysteme wie GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou und weitere, jeweils über mehrere Frequenzbänder, was eine hohe Genauigkeit und Verfügbarkeit der Positions-, Navigations- und Zeitdaten gewährleistet. Dank guter Signalqualität, Multipath-Unterdrückung und robuster Bauweise (z. B. wetterfestes Gehäuse) eignet sich die Antenne besonders für professionelle Anwendungen in störintensiven Umgebungen, in denen eine stabile und präzise GNSS-Nutzung entscheidend ist.

  • CR8894SXF+

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Kein Galileo ohne Einstein

Sicher würden wir den beiden gerne bei Ihrem fiktiven Treffen zuhören.

Ohne Einstein gäbe es kein Galileo

Auch wenn Albert Einstein rund 315 Jahre nach Galileo Galilei zur Welt kam, wäre doch das nach Galileo benannte europäische Satellitennavigationssystem – genauso wie GPS und die anderen Globalen Satelliten Navigationssystemen (GNSS) – ohne Einstein nicht möglich.
Betrachten wir dieses eindrucksvolle Beispiel, wie einst rein theoretische Physik heute eine ganz praktische und wichtige Bedeutung für unseren Alltag hat:

Wenn wir heute unser Smartphone zücken, den Navigationsmodus aktivieren und uns zielsicher durch unbekannte Straßen führen lassen, denken die wenigsten daran, dass im Hintergrund Einsteins Relativitätstheorie mitfährt. Doch genau das ist der Fall. Ohne Albert Einstein würden wir uns wohl regelmäßig um viele Kilometer verfahren. Warum?

GNSS-Satelliten umkreisen die Erde in rund 20.000 Kilometern Höhe und bewegen sich mit etwa 14.000 Kilometern pro Stunde. Aus Einsteins spezieller Relativitätstheorie folgt, dass bewegte Uhren langsamer gehen – die Zeit „dilatierte“. 
Für GNSS bedeutet das: Die Borduhren auf den Satelliten gehen pro Tag rund 7 Mikrosekunden langsamer als eine Uhr am Erdboden.

Doch die allgemeineRelativitätstheorie erzählt eine zweite Geschichte: Je schwächer die Gravitation, desto schneller vergeht die Zeit. Da die Satelliten weit vom Erdmittelpunkt entfernt sind, ist die Anziehungskraft dort geringer. Das lässt ihre Uhren pro Tag etwa 45 Mikrosekunden schneller gehen als auf der Erde.

Beide Effekte zusammen ergeben einen Netto-Zeitvorsprung von etwa 38 Mikrosekunden pro Tag. Das klingt zwar wenig, ist es aber nicht: Da Licht in einer Mikrosekunde rund 300 Meter zurücklegt, würde sich ein unkompensierter Fehler täglich zu über 10 Kilometern summieren.
Die Ingenieure haben Einsteins Erkenntnisse deshalb fest in die Technik eingebaut: Die GNSS-Uhren werden so kalibriert, dass sie im Orbit die „richtige“ Zeit anzeigen, und die Software auf der Erde berücksichtigt zusätzlich die relativistischen Effekte.

So steckt in jedem Navigations-Chip ein Stück Physikgeschichte. Die nächste pünktliche Ankunft am korrekten Ziel verdanken wir also nicht nur der Satellitentechnik, sondern auch einem Physiker, der vor über hundert Jahren den Mut hatte, Zeit und Raum neu zu denken.

 


Credits:
Inspiration: Prof. Dr. Blümer, Heisenberg-Gesellschaft https://www.heisenberg-gesellschaft.de
Fotograf: ChatGPT5

PS: Wer etwas tiefer in die Thematik eintauchen möchte, sei Eingeladen nach „Post-Newton’sche Näherung“ oder „gravitativer Rotverschiebung“ zu suchen. 

 

Luftraum und GNSS Sicherheit für Häfen

Sicherheitssteckbrief

Luftraum und GNSS Security für Häfen

Lösungsbeschreibung zur Überwachung des Luftraums vor Drohnen und zum Sicherstellen der Qualität von Satellitennavigationssystemen wie GPS und Galileo für See- und Binnen-Häfen.

ANWENDUNGSBEREICH

  • Häfen

  • Seehäfen
  • Binnenhäfen
  • Fracht- und Containerhäfen
  • Yacht Häfen
  • Kritische Infrastruktur Sektor Verkehr

GEFÄHRDUNGEN

Duchr unautorisierte Drohnenüberflüge besteht die reale Gefahr der Spionage oder Sabotage in Hafenanlagen.

Durch GNSS Jamming und Spoofing wird die Zuverlässigkeit Satellitengestützter Navigation stark eingeschränkt. Mögliche Folgen und Gefahren sind u.a.

  • Falsche Positionsanzeige

  • Kollision von Teilnehmern
  • Totalausfall d. GPS gestützten Navigation
  • Einfluss auf Peripheriesysteme die auf Zeitsynchronisierung angewiesen sind

LÖSUNG:

Hensec PORTAGS System (Port Airspace and GNSS Security)

VORTEILE:

  • On Site Vernetzt

  • On Site Sensorik
  • Live Luftlage Bild
  • Kooperative und unkooperative Flugobjekte
  • Echtzeitmonitoring aller Konstellationen (GPS, Galileo, BeiDou, Glonnas)
  • Klassifizierung der Störungen (Interferenz, Jamming, Spoofing)
  • Lokalisierung der Störquelle durch TDOA

BEISPIELKONFIGURATION

System für Häfen:

Lösungsseite:

https://portags.eu/index.php/de

Einzelkomponenten u.a.

3 Outdoor Stationen TGE2

3 Luftraumueberwachungs Sensoren

ANFRAGE:

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Weitere Infos und Links:

https://www.portags.eu/

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Luftraumüberwachung

Luftraumüberwachung

Luftraumüberwachung neu gedacht – Passives Detektionssystem für Drohnenabwehr und mehr.

Unser innovatives System zur Luftraumüberwachung bietet einen völlig neuen Ansatz im Schutz sensibler Areale vor unbemannten Flugobjekten und anderen Bedrohungen aus der Luft. Durch die Kombination bewährter passiver Sensortechnologien in einem einheitlichen, skalierbaren Gesamtsystem ermöglichen wir eine lückenlose Erfassung des Luftraums – ganz ohne eigene Signalemission.

  • Hauptsensoren
  • Zusatzsensoren

Die Lösung basiert auf exakt drei leistungsstarken Hauptsensoren, ergänzt durch beliebig viele kleine Zusatzsensoren zur Feinabdeckung. Dadurch ist das System flexibel einsetzbar – stationär oder mobil (z. B. im Anhänger) – und unabhängig davon, welches Gelände oder Objekt geschützt werden soll.

Ob kritische Infrastrukturen, Flughäfen oder weitläufige Industrieflächen: Mit unserem System erhalten Sie eine effektive, geräuschlose und rechtlich unkritische Möglichkeit zur Detektion, Verfolgung und Einordnung von Flugobjekten – auch solcher, die keinerlei Signale aussenden.

Die wichtigsten Features auf einen Blick:

  • 100 % passiv

    Keine eigenen Funkemissionen – daher keine Anmeldung erforderlich und maximale Betriebssicherheit

  • Multisensor-Plattform

    Vereint Telemetrieempfänger, HF-Drohnenortung, passives Radar und GNSS-Störsensorsystem in einer Lösung

  • Drohnen- und Pilotenortung

    Erkennt und lokalisiert auch nicht-kooperative Drohnen sowie deren Fernsteuerungen

  • Passives Radar

    Erfasst Flugobjekte allein durch die Auswertung reflektierter Signale – selbst bei ausgeschalteter Funkverbindung

  • GNSS-Störungsanalyse

    Frühzeitige Erkennung von GPS-Störungen durch Jammer oder Spoofing-Attacken

  • Zentrale Benutzeroberfläche

    Alle Sensordaten in einem einheitlichen Web-Interface, inklusive Alarmierung in Echtzeit

  • Stationärer oder mobiler Einsatz

    Optionaler Betrieb im Anhänger für flexible Standortwahl und schnellen Aufbau

  • Zukunftssicher

    Modularer Aufbau ermöglicht einfache Erweiterung und Integration neuer Technologien

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Luftraumüberwachung benötigt umfassende Sensor-Detektion

Drohnenvorfall: Luftraumüberwachung benötigt umfassende Sensor-Detektion

Experte zum Drohnenvorfall: Luftraumüberwachung benötigt umfassende Sensor-Detektion

hensec: Im zivilen Umfeld zählen Identifikation, Klassifizierung und gerichtsfeste Dokumentation – Sensorkombination aus Funkanalyse und leistungsfähiger Optik schafft das notwendige Lagebild

Karlsruhe,13. August 2026 – Der jüngste Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle macht deutlich, wie schnell ein zunächst unbekanntes Flugobjekt zu einem Sicherheitsrisiko werden kann. Für Unternehmen, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Behörden reicht es deshalb nicht, lediglich festzustellen, dass sich „irgendetwas“ im Luftraum befindet, erklärt die unter anderem auf Drohnendetektion fokussierte Sicherheitsfirma hensec in Karlsruhe. Vielmehr würde ein belastbares Lagebild benötigt: Was fliegt dort? Woher kommt es? Welche Nutzlast trägt es? Und welche Beweise stehen für die Bewertung und spätere Aufklärung zur Verfügung?

Kevin Heneka, Inhaber der Karlsruher Sicherheitsfirma hensec, warnt deshalb davor, militärische und zivile Anforderungen an Drohnendetektion gleichzusetzen oder etwa im zivilen Umfeld allein auf funkbasierte Systeme zu vertrauen. Entscheidend sei eine auf den Standort abgestimmte Kombination mehrerer Sensoren – insbesondere Funkanalyse und hochauflösender Kameratechnik. „Wir verfolgen diesen ganzheitlichen Ansatz seit vielen Jahren. Es freut uns, dass sich diese Sichtweise inzwischen zunehmend als Maßstab für moderne Drohnendetektion etabliert“, so Heneka.

Militärische und zivile Detektion verfolgen unterschiedliche Ziele

Im militärischen Einsatz steht die unmittelbare Gefahrenabwehr im Vordergrund. Ein mögliches Ziel muss in Echtzeit erkannt und so schnell eingeordnet werden, dass unter den jeweils geltenden hoheitlichen Einsatzregeln Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden können. Je nach Lage und Rechtsrahmen kann dazu auch die Bekämpfung eines Flugobjekts gehören. Eine detaillierte Beweisdokumentation oder die exakte Bestimmung jedes Drohnentyps ist dort häufig nachrangig gegenüber der schnellen Warnung und Reaktion.

Im zivilen Bereich ist die Aufgabenstellung nahezu umgekehrt. Unternehmen dürfen Drohnen nicht eigenmächtig abschießen, stören oder die Kontrolle übernehmen. Das schmälert den Nutzen einer professionellen Drohnendetektion jedoch nicht. Im Gegenteil: Erst ein belastbares Lagebild ermöglicht es, Gefährdungen richtig einzuschätzen, geeignete Maßnahmen einzuleiten und Behörden mit belastbaren Informationen zu unterstützen. Umso wichtiger sind eine präzise Detektion, die Klassifizierung des Objekts und die nachvollziehbare Dokumentation des gesamten Vorfalls. Sicherheitsverantwortliche müssen unterscheiden können, ob es sich beispielsweise um eine Drohne, einen Vogel oder ein anderes Flugobjekt handelt, ob ein genehmigter Flug vorliegt und ob eine Nutzlast erkennbar ist.

Ein professionelles ziviles System erzeugt deshalb nicht nur einen Alarm. Es stellt Zeit-, Positions- und Bewegungsdaten bereit, dokumentiert Beobachtungen und unterstützt dabei, Informationen für die interne Gefährdungsbewertung sowie für Polizei und zuständige Behörden strukturiert zu sichern. Wo die technischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Funkanalyse zudem Hinweise auf Modell, Seriennummer, Flugroute oder den Standort des Operators liefern.

Reine Funkdetektion hat systembedingte Grenzen

Viele am Markt beworbene Lösungen beruhen ausschließlich auf der Analyse von Funksignalen zwischen Drohne und Fernsteuerung. Gerade manipulierte oder speziell angepasste Drohnen senden jedoch häufig nicht auf bekannten oder standardisierten Frequenzen. Deshalb ist eine breitbandige Echtzeit-RF-Analyse erforderlich, um entsprechende Signale überhaupt erkennen und für eine Funkpeilung nutzen zu können. Diese Technologie ist wertvoll: Sendet ein unterstütztes System ein auswertbares Signal, lassen sich Drohne und in geeigneten Fällen auch der Operator lokalisieren. Das kann die Aufklärung erheblich beschleunigen.

Funkdetektion allein deckt jedoch nicht jedes Szenario ab. Vorprogrammierte oder autonom navigierende Drohnen können ohne dauerhaft aktive Steuerverbindung fliegen. Hinzu kommen proprietäre, veränderte oder unbekannte Übertragungsverfahren sowie Fluggeräte, die gezielt Funkstille halten. Fehlt ein verwertbares Signal, bleibt ein ausschließlich funkbasiertes System unter Umständen blind – obwohl sich die Drohne physisch im überwachten Luftraum befindet.

Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec setzt deshalb auf Sensorfusion, also das Zusammenspiel unterschiedlicher Sensoren. Funkanalyse kann eine Funkverbindung und gegebenenfalls den Operator sichtbar machen. Passiv-Radar Systeme erkennen ein Objekt unabhängig davon, ob es sendet. Je nach Gelände und Risikoprofil können Radar, optische Systeme, Wärmebild oder akustische Sensoren das Lagebild zusätzlich ergänzen. Erst die Kombination schafft Redundanz und reduziert sowohl Erkennungslücken als auch Fehlalarme.

Kameratechnik liefert Klassifizierung und Beweismaterial

Der aktuelle Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle ist ein anschauliches Beispiel dafür, warum Drohnendetektion durch leistungsfähige Kamera- und Videosysteme ergänzt werden sollte. Gute Optik kann ein erkanntes Objekt automatisch nachführen, Bildmaterial in Echtzeit bereitstellen und Merkmale sichtbar machen, die ein Funksensor nicht erfasst: Bauform, Farbe, Flugverhalten und insbesondere eine mögliche Nutzlast.

Wäre an einer Drohne beispielsweise ein Paket oder ein anderes unbekanntes Objekt befestigt, könnte dies mit ausreichender optischer Reichweite frühzeitig dokumentiert und in die Gefährdungsbeurteilung einbezogen werden. Gleichzeitig entstehen Bild- und Videodaten, die den zeitlichen Ablauf nachvollziehbar machen und – im Rahmen der geltenden Datenschutz- und Beweisregeln – Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt werden können. Das ersetzt keine behördliche Bewertung, verbessert aber die Faktenbasis erheblich.

Standortbezogener Sensormix statt Standardpaket

Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von der Umgebung ab. Offene Flächen stellen andere Anforderungen als dicht bebaute Werksgelände; Hallen, Maschinen, Vegetation und Funkstörungen beeinflussen Reichweiten und Sichtachsen. Vor einer Installation sollten deshalb Gelände, Schutzgüter, mögliche Anflugkorridore, bestehende Sicherheitsprozesse sowie Datenschutz und Zuständigkeiten gemeinsam betrachtet werden. Für Flughäfen eignet sich insbesondere ein mehrschichtiges System aus passivem Radar sowie hochauflösender Tag-, Nacht- und Wärmebildtechnik und breitbandigen RF-Peilsystemen, ergänzt durch weitere Sensoren.

Der hensec-Inhaber Kevin Heneka appelliert an die Wirtschaft, den jüngsten Drohnen-Vorfall als Weckruf zu verstehen. Der Sicherheitsexperte empfiehlt Unternehmen mit Werksgeländen und Betreibern kritischer Infrastrukturen, Drohnendetektion als festen Bestandteil ihres Sicherheits­konzepts zu behandeln. Dazu gehören neben der Technik klare Alarm- und Eskalationswege, geschultes Personal, eine datenschutzkonforme Dokumentation und vorab abgestimmte Schnittstellen zu Polizei und Behörden. „Wer den Luftraum über seinem Gelände kennt, kann schneller und fundierter entscheiden – unabhängig davon, welche behördlichen Maßnahmen anschließend eingeleitet werden“, so Heneka.

 

Weitere Informationen:

hensec secure solutions,
Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.,
LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

 

 

 

 

 

Luftraumüberwachung: Passives Detektionssystem schützt vor Drohnen

Luftraumüberwachung: Passives Detektionssystem schützt vor Drohnen

Voraussetzung für eine effektive Drohnenabwehr ist die präzise Erkennung und Klassifizierung unterschiedlichster Flugobjekte. Das passive Detektionssystem des Karlsruher Unternehmens hensec erkennt jedes Objekt im Luftraum zuverlässig und lässt sich ohne vorherige Lizenzierung in Betrieb nehmen. Damit leistet diese europäische Lösung einen wichtigen Beitrag zum Schutz sensibler Bereiche. 

Immer mehr Drohnen bewegen sich im Himmel: Die European Aviation Safety Agency (EASA) schätzt, dass bis 2030 circa sieben Millionen zivile Drohnen durch den europäischen Luftraum kreuzen könnten. Grund für das starke Wachstum sind die vielen Einsatzmöglichkeiten von UAVs (Unmanned Aviation Vehicles) im gewerblichen Bereich - von der Überwachung von Stromtrassen, über die Landvermessung bis hin zum Frachttransport. Hinzu kommen zahlreiche Hobbypiloten.

Dass diese Entwicklung auch ihre Schattenseiten hat, belegen die Zahlen des Bundeskriminalamts. Bis Mitte Dezember 2025 wurden dort mehr als 1.000 verdächtige Drohnenflüge erfasst. Betroffen waren militärische Einrichtungen ebenso wie Flughäfen, Hafenanlagen oder Industrieunternehmen. Grundsätzlich kann eine Drohne für jede Organisation zur Sicherheitsbedrohung werden, wenn sie - ausgestattet mit modernster Kameratechnik und Sensorik - sensible Abläufe ausspioniert. Eine wirkungsvolle Drohnenabwehr wird damit immer wichtiger.

Eine zwingende Voraussetzung für eine angemessene Verteidigung ist jedoch die sichere Detektion von UAVs. Feindliche Drohnen müssen eindeutig von kooperativen Drohnen, beispielsweise aus dem Werkschutz, zu unterscheiden sein. Auch andere Flugobjekte, wie Kleinflugzeuge, Vögel oder Luftballons müssen eindeutig erkannt werden, um unverhältnismäßige Abwehrmaßnahmen zu vermeiden.

Drei Sensorquellen für hochpräzise Detektion

Die passive Luftraumüberwachung bietet eine Möglichkeit, diese Herausforderungen zu meistern. Eine Überwachung wird als passiv bezeichnet, wenn die eingesetzte Technik keinerlei Signale aussendet. Das hat den Vorteil, dass ein solches System keine anderen funkbasierten Anwendungen beeinträchtigt und selbst nicht geortet werden kann. Ein weiterer Pluspunkt ist die schnelle Inbetriebnahme, weil keine Lizenzierung erforderlich ist.

Durch den Einsatz unterschiedlicher Sensorquellen liefert eine passive Überwachung hochgenaue Ergebnisse. Eine solche Lösung hat das Karlsruher Unternehmen hensec entwickelt. Sie basiert auf HF-Decoding, Telemetrie sowie Radar. Die einzelnen Sensorquellen werden an drei Standorten rund um das zu überwachende Gelände platziert. Die einzelnen Sensorquellen funktionieren folgendermaßen:

  • Telemetrie:Jede kooperative Drohne funkt ihre Remote-ID aus. Dabei handelt es sich um eine eindeutige Registrierungsnummer, die jeder Drohnenbetreiber beim Luftfahrtbundesamt beantragen muss, sofern seine Drohne über 250 Gramm wiegt. Auch andere Flugobjekte, wie beispielsweise Flugzeuge oder Hubschrauber senden permanent Daten, anhand derer sich unter anderem ihre Position bestimmen lässt. Mithilfe eines Telemetriesystems werden diese Daten erfasst und dekodiert.

  • HF-Decoding: Bei der Hochfrequenz (HF)-Dekodierung wird der Funk zwischen der Drohne und ihrer Fernbedienung empfangen und entschlüsselt. Damit ist es unter anderem möglich, die Seriennummer der Drohne sowie die Position der Drohne und des Operators zu erkennen.

  • Passiver Radar: Zur Identifikation von nicht funkenden Objekten kommt passiver Radar zum Einsatz. Dieser stützt sich auf bereits vorhandene, terrestrische Funkwellen, beispielsweise von Radio- oder Fernsehsendern. Treffen diese Funkwellen auf ein Hindernis, so werden sie abgelenkt und zurückgeworfen. Durch den Dopplereffekt ändern sich die Frequenz bzw. die Wellenlänge des reflektierten Signals leicht.


Empfängt eine Antenne das originale Radio- oder Fernsehsignal und gleichzeitig das von einem Flugobjekt reflektierte Signal, so lässt sich über die Analyse des Dopplereffekts erkennen, in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit sich das Flugobjekt bewegt. Durch den Einsatz von drei Antennen an drei unterschiedlichen Standorten lassen sich diese Daten so präzise ermitteln, dass sich die exakte Flugrichtung und Geschwindigkeit bestimmen lässt. Selbst kleine Flugobjekte, die keinerlei Funkwellen aussenden, lassen sich mittels Passivradar erfassen.

Schutz vor Jamming und Spoofing

hensec ergänzt diesen Sensormix um einen Schutz gegen Störungen des Navigationssatellitensignals (Global Navigation Satellite System, kurz GNSS). Jede Technik, die auf präzise Positionsbestimmung angewiesen ist, verwendet ein solches Signal. Hier gibt es mehrere unterschiedliche Systeme; das Bekannteste ist das GPS (Global Positioning System) aus den USA. Da sich die Navigationssatelliten in einer Höhe von rund 20.000 km über der Erde bewegen, ist ihr Signal vergleichsweise schwach und damit anfällig für Störungen.

Vor allem absichtliche Störungen des GPS-Signals werden zunehmend zum Risiko für all jene Technologien, die auf einen stabilen Empfang von GNSS-Daten angewiesen sind. Dazu gehört auch jede Form der Luftraumüberwachung.

Es gibt zwei verschiedene Formen von Störungen, nämlich Jamming und Spoofing. Beim Jamming kommen speziell für diesen Zweck konzipierte Geräte, sogenannte „Jammer“, zum Einsatz. Diese senden störende Funksignale auf derselben Frequenz aus und überdecken damit die GPS-Signale. Da die Frequenzen der Navigationssatelliten bekannt sind, reicht bereits ein kleiner Jammer aus, um die Funkverbindung zu unterbrechen. Zwar ist die Benutzung von Jammern in Deutschland verboten, dennoch ist es möglich, solche Geräte über das Internet zu bestellen.

Beim GPS-Spoofing werden falsche Signale übertragen, um die Überwachungstechniken zu täuschen. Das funktioniert am einfachsten über eine sogenannte Reply-Attacke. Dabei wird das Zeitsignal des Satelliten aufgenommen und mit einer bestimmten Verzögerung wieder ausgespielt. Für das GPS-Spoofing kommen in der Regel komplexe Gerätschaften zum Einsatz, wodurch dieses Störmanöver schwerer durchzuführen ist. Gleichzeitig ist aber auch eine Erkennung deutlich schwieriger.

Sensorfusion mit Plausibilitätsprüfung

Derzeit ist hensec das einzige Unternehmen, das eine integrierte Lösung zur Überwachung der GNSS-Qualität in Verbindung mit Drohnendetektion anbietet. Da mehrere Sensorquellen verwendet werden, ist die Sensorfusion der kritische Punkt, um aus den unterschiedlichen Daten belastbare Erkenntnisse zu gewinnen.

Um ein korrektes Lagebild zu erhalten und Jamming- sowie Spoofing-Attacken zu enttarnen, ist vor allem die Prüfung der Daten auf Plausibilität wichtig. Wenn die Telemetrie-Dekodierung der Remote-ID beispielsweise 15 sich von Osten nähernde Drohnen meldet, das Passiv-Radar aber nur eine einzige Drohne im Norden sieht, ist davon auszugehen, dass diese Drohne einen Spoofer mit sich führt, der falsche Signale aussendet.

Hier zeigt sich ein Vorteil der Verwendung mehrerer Sensoren: Herkömmliche GPS-Jamming-Detektionssysteme erkennen lediglich, dass ein Signal nicht zuverlässig ist. Sie können jedoch nicht unterscheiden, ob es sich um Interferenzen, Jamming oder Spoofing handelt. Mit anderen Worten: Es wird erkannt, dass etwas nicht stimmt, aber nicht, was genau. Die hensec-Lösung bietet hingegen eine umfassende Analyse der GNSS-Signalqualität in vielerlei Hinsicht, sodass selbst aufwändige Spoofing-Attacken erkannt und sofort abgewehrt werden können, beispielsweise durch das Blockieren manipulierter Funksignale.

3D-Visualisierung und flexible Integration

Alle Daten der Lösung werden auf einer einzigen, optisch ansprechenden Oberfläche zusammengeführt, auf der ein 3D-Lagebild erzeugt wird. So behalten Anwender den Luftraum jederzeit im Blick. Über offene API-Schnittstellen lässt sich die hensec-Lösung nahtlos in bestehende Systeme integrieren. Damit lassen sich die erhobeneren Daten an Werkschutz, Behörden oder Drohnenlagezentren weitergeben.

Die Schnittstellen ermöglichen jedoch auch eine Integration in Richtung der Plattform: Hat ein Unternehmen bereits Sensoren zur Drohnendetektion installiert, lassen sich die Daten auch in der Lösung von hensec visualisieren und zentral auswerten. Dieses offene Integrationskonzept erweitert das Einsatzspektrum der hensec-Plattform erheblich: Neben der Detektion unautorisierter Drohnen eignet sie sich auch für das Management eigener UAVs. Bei komplexen Rettungseinsätzen können die Kräfte unterschiedlicher Einheiten ihre eingesetzten Drohnen auf einer gemeinsamen Oberfläche sehen und Einsätze schneller und effizienter koordinieren.

Europäische Technologie für souveräne Luftraumsicherheit

Drohnenüberwachung wird üblicherweise in besonders sensiblen Bereichen eingesetzt. Anwender legen deshalb großen Wert darauf, ihre Systeme selbstbestimmt und unabhängig betreiben zu können, ohne sich in kritische Abhängigkeiten zu begeben. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen gewinnt das Thema digitale Souveränität immer mehr an Bedeutung.

Die Lösung von hensec ist technologisch komplett unabhängig. Alle eingesetzten Technologien kommen aus Europa. Eingesetzte Hardware, Software und Server befinden sich in Deutschland. Es erfolgt keinerlei Datenübertragung ins Ausland und es bestehen keine Abhängigkeiten von Cloudanbietern oder Hyperscalern. Auch hensec selbst ist unabhängig von ausländischen Investoren oder Konzernen.

Fazit

Drohnenüberwachung schafft Transparenz im zunehmend frequentierten Luftraum, indem sie frühzeitig Lagebilder liefert. Damit ist sie eine zentrale Voraussetzung für den Schutz sensibler Bereiche und die Aufrechterhaltung von Sicherheit sowie Betriebskontinuität.

Weitere Informationen: www.hensec.com www.luftraumueberwachung.com 

 

Neue Sicherheitsbox für Drohnen-Ports

Neue Sicherheitsbox für Drohnen-Ports von hensec

Neue Sicherheitsbox für Drohnen-Ports von hensec

  • Drohnen-Betriebssicherheit durch die automatische Erkennung von Flugobjekten und Störsendern

  • Zielgruppe BOS (Polizei etc.) und Drohnenbetreiber mit BVLOS-Genehmigung (Lieferdienste etc.)

Karlsruhe/Tegernsee, 11. Mai 2026 – Für Drohnenbetreiber, die sich vor dem Start einer Drohne versichern wollen, dass keine Störsender oder andere Flugobjekte im näheren Umkreis sind, hat das Sicherheitsunternehmen hensec das System „Drone-MonSta Box“ entwickelt. In der Nähe von Drohnen-Ports installiert, erkennt es automatisch Jamming und Spoofing der GPS-Signale sowie Flugobjekte aller Art. Im Falle einer GPS-Anomalie oder einer anderen Drohne in der unmittelbaren Umgebung wird ein Alarm ausgelöst, um den automatischen Start einer Drohne zu verhindern.

Zielgruppe sind Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste sowie Katastrophenschutz- und Zivilschutzorganisationen. Hinzu kommen Drohnen­betreiber mit BVLOS-Genehmigung (Beyond Visual Line of Sight), die für autonome Starts auf eine „saubere“ Luftlage angewiesen sind. Diese Drohnen, die außerhalb der direkten Sichtweite des Piloten fliegen, werden beispielsweise für Lieferdienste, Inspektionen oder Überwachungsflüge eingesetzt. Darüber hinaus ist der Einsatz des Systems auch bei Drohnenshows angeraten.

Made in Germany ausschließlich mit EU-Komponenten

Wie hensec betont, wird „Drone-MonSta“ in Deutschland hergestellt. Alle Komponenten stammen ausnahmslos aus EU-Ländern (Entwicklung und Fertigung). Das gesamte System ist in einem kompakten, wetterfesten Außengehäuse untergebracht und lässt sich einfach am Startplatz oder auf dem Dach eines Kontroll- bzw. Sicherheitsgebäudes installieren. Neben dem System für den stationären Betrieb („Drone-MonSta Box“) ist auch eine portable Kofferversion („Drone-MonSta Case“) erhältlich.

Technisch kombiniert das System eine fortschrittliche Luftraumüberwachung mit einer kontinuierlichen Überprüfung der GNSS-Qualität. Drone-Monsta visualisiert den überwachten Luftraum lückenlos und bietet dadurch einen umfassenden Überblick über den gesamten Luftverkehr rund um den autonomen Startpunkt. Hierzu integriert hensec Daten aus allen relevanten Quellen einschließlich DroneID (Fernidentifikation von Drohnen), ADS-B (Automatic Dependent Surveillance–Broadcast, automatisches Aussenden von Positionsdaten durch Luftfahrzeuge), ADS-L (Automatic Dependent Surveillance–Local, lokale Positionsübertragung im begrenzten Luftraum), FLARM (Flight Alarm, Kollisionswarnsystem für Luftfahrzeuge) und bei Bedarf noch weiteren Sensoren. Alle relevanten Informationen sowie eventuelle andere Drohnen im Startbereich werden auf einer einheitlichen Benutzeroberfläche dargestellt.

 

Weitere Informationen:

hensec secure solutions,
Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
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LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

 

 

 

 

 

Neue Studie zu GNSS Störungen in der Ostsee

Neue Studie zeigt: GNSS-Störungen in der südlichen Ostsee deutlich komplexer und stärker als bisher angenommen

Eine neue Untersuchung knüpft an unseren früheren Bericht über GNSS-Interferenzen im Ostseeraum mit GPSPatron und der Gdynia Maritime University an – diesmal jedoch mit einem entscheidenden Unterschied: Statt eines festen Sensors an Land wurde der Interferenzdetektor GP-Probe TGE2 direkt an Bord eines Forschungsschiffes installiert. Das Schiff operierte zwischen dem 23. Juni und 14. Oktober 2025 im gesamten südlichen Ostseeraum und näherte sich regelmäßig der Seegrenze zur Region Kaliningrad.

Durch diese mobile Messplattform konnte das reale GNSS-Umfeld erfasst werden, dem Schiffe tatsächlich ausgesetzt sind – inklusive Effekten, die von Land aus nicht sichtbar sind.

Zentrale Ergebnisse

1. Wechsel zu kombinierten Spoofing- und Jamming-Angriffen

Während die frühere Küstenstudie ausschließlich Mehrkonstellations-Jamming zeigte, enthüllt die neue Schiffskampagne ein anderes Bild:

  • GPS-L1-Spoofing mit künstlichen Satellitensignalen

  • Gleichzeitiges Jamming von GLONASS, Galileo und BeiDou

Dadurch werden Empfänger gezwungen, nur die gefälschten GPS-Signale zu nutzen – ein technisch effizienter, aber hochwirksamer Eingriff in die Navigation.

2. Bislang höchste gemessene Störintensität

Ende Juni bis Juli traten die stärksten Störungen auf:

  • GNSS-Verfügbarkeit fiel auf 83,5 %,

  • über 4 Tage Spoofing wurden registriert.

Der extremste Vorfall: Fast 30 Stunden ununterbrochenes Spoofing vom 1. bis 3. Juli – ein ernstes Risiko für die Schifffahrt.

3. Mehrere Störsender wirken synchron zusammen

Die Daten zeigen klar: Die Interferenzen stammen von vier unterschiedlichen, koordiniert arbeitenden Quellen, darunter ein GPS-Spoofer, zwei Chirp-Jammer und ein breitbandiger analoger Störsender.
Unterschiedliche Spektren und Bandbreiten deuten auf räumlich getrennte Anlagen, jedoch mit zentral gesteuerter Aktivierung.

4. Deutlicher Wandel der Technik

Im Vergleich zur früheren Studie:

  • weniger präzise, dafür leistungsstärkere Chirp-Jammer,

  • Kombination aus älterer Hochleistungs-HF-Technik und neueren Spoofing-Fähigkeiten.

Die Interferenzlandschaft wird damit technisch heterogener und unberechenbarer.

5. Störungen nehmen auf See stark zu

Messungen zeigen einen klaren räumlichen Trend:

  • im Hafen von Danzig: schwach,

  • auf offener See: bis zu 15 dB stärker,

  • stärkste Werte beim Kurs Richtung Kaliningrad.

Damit sind besonders die Navigationszonen auf See von den Störungen betroffen.

Vollständigen Bericht anfordern

Der komplette Bericht mit Spektrogrammen, Signal­analysen und technischen Details steht zum Download bereit. Zum Download Einfach das E-Mail Formular ausfüllen.

Bei Rückfragen und zu weiteren Informationen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne auch per email zur Verfügung.

hensec_gpspatron-report-shipborne-observations-near-the-kaliningrad-border

Full Report of the GNSS Jamming and Spoofing Analysis in the Baltic Sea

hensec_gpspatron-report-shipborne-observations-near-the-kaliningrad-border.pdf (3.31 MB)
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New Study on GNSS Jamming in the Baltic Sea

New study shows: GNSS-disturbances in the southern Baltic Sea are significantly more complex and stronger than previously assumed

A new investigation builds on our earlier report on GNSS-interferences in the Baltic Sea region (with GPSPatron and the Gdynia Maritime University) — but this time with a crucial difference: instead of a fixed sensor on land, the interference detector GP-Probe TGE2 was installed directly aboard a research vessel. The ship operated between 23 June and 14 October 2025 throughout the southern Baltic Sea region and regularly approached the maritime border region to Kaliningrad.

By using this mobile measurement platform, the actual GNSS environment encountered by vessels could be captured — including effects that are not visible from land.

Key findings

  1. Shift to combined spoofing and jamming attacks
    While the earlier coastal study exclusively showed multi-constellation jamming, the new shipborne campaign reveals a different picture:

    • GPS-L1 spoofing with artificial satellite signals.

    • Simultaneous jamming of GLONASS, Galileo and BeiDou.
      This forces receivers to use only the fake GPS signals — a technically efficient, yet highly effective interference with navigation.

  2. Highest disturbance intensity measured so far
    At the end of June to July the strongest disturbances occurred:

    • GNSS availability dropped to 83.5 %.

    • Over 4 days of spoofing were registered.
      The most extreme incident: almost 30 hours of continuous spoofing from 1 to 3 July — a serious risk for shipping.

  3. Multiple jamming transmitters working synchronously
    The data clearly shows: the interferences originate from four different, coordinated sources — including a GPS-spoofer, two chirp-jammers and a broadband analog jammer.
    Different spectra and bandwidths point to spatially separate installations, yet centrally controlled activation.

  4. Significant change in technology
    Compared to the earlier study:

    • fewer but more powerful chirp-jammers.

    • a combination of older high-power RF technology with newer spoofing capability.
      The interference landscape is thus becoming technically more heterogeneous and unpredictable.

  5. Disturbances increase significantly at sea
    Measurements show a clear spatial trend:

    • In the port of Gdańsk: weak.

    • On the open sea: up to 15 dB stronger.

    • Strongest values were observed when heading toward Kaliningrad.
      This means that navigation zones at sea are particularly affected by the disturbances.

Request the full report

The complete report with spectrograms, signal analyses and technical details is available for download. To download: simply fill out the email form.
If you have any questions or need further information on this topic, we are happy to assist via email.

 

hensec_gpspatron-report-shipborne-observations-near-the-kaliningrad-border

Full Report of the GNSS Jamming and Spoofing Analysis in the Baltic Sea

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    Lightweight GNSS Interference mitigation electronic module around the Septentrios AIM+ Technology incl. CAN Bus for easy integration.

hensec REGINA-Air: The resilient GNSS navigation and interference intelligence solution for autonomous systems.


NAVIGATE. DETECT. ANALYSE.

  • NAVIGATE.

    Reliable PNT for autonomy.

    Resilient multi-band, multi-constellation GNSS positioning for UAVs, UGVs and autonomous systems operating in challenging RF environments.

  • DETECT.

    Know when the RF environment changes.

    Detect GNSS interference and jamming conditions directly onboard the platform and make the information available to the host system in real time.

  • ANALYSE.

    Turn interference into actionable data.

    Use digital interference information for monitoring, logging, measurement, georeferenced mapping, autonomous live decisions and post-mission analysis.

One compact System. Three capabilities.



Resilient by Design

  • Resilient by Design

    Two layers of GNSS resilience.

    Reliable navigation in challenging RF environments requires more than a high-performance GNSS receiver.

    hensec REGINA-Air combines antenna-level jamming resilience with receiver-level interference mitigation, creating a multi-layer approach to GNSS robustness.

    Advanced Calian antenna technology protects the GNSS signal at the RF front end, while Septentrio’s high-performance GNSS technology provides sophisticated interference detection and mitigation at receiver level.

    Antenna resilience + Receiver resilience = Robust PNT

  • Flight-Controller Ready

    From GNSS antenna to navigation data — already integrated.

    Designed for UAVs and autonomous platforms, the receiver and interface electronics are integrated into a compact Hensec module.

    GNSS position, velocity, timing and status information are available in real time, including direct output via DroneCAN for systems running Ardupilot or PX4.

    This dramatically reduces the effort required to integrate resilient GNSS into an autonomous system.

    Less integration. Faster deployment.

  • More Than Anti-Jamming

    Your GNSS receiver becomes an interference sensor.

    The system doesn’t just react to GNSS interference.

    It detects it and makes the information digitally available.

    Interference information can be transmitted to the host system, recorded together with GNSS position and time, or used for dedicated measurement, decission making and analysis applications.

    This turns every equipped UAV, UGV or autonomous platform into a potential mobile GNSS interference sensor.

Antenna Resilience + Receiver Resilience = Resilient PNT


More than just Anti-Jamming

  • PROTECT

    Antenna-level resilience

  • MITIGATE

    Receiver-level interference mitigation

  • UNDERSTAND

    Digital interference intelligence

hensec REGINA-Air realises a powerfull navigation system combined with an GNSS Interference sensor.

ONE SYSTEM. TWO DATA STREAMS.

  • PNT DATA

    Position · Velocity · Time · Status

    Navigation & Flight Control

  • INTERFERENCE DATA

    Detection · Monitoring · Logging · Mapping

    Awareness & Analysis

Resilient Navigation + Interference Intelligence. In Realtime via Dronecan!


Highlights:

  • Jamming-Resilient

    Antenna- and receiver-level technologies provide multiple layers of protection in challenging RF environments.

  • Multi-Band & Multi-Constellation

    High-performance GNSS positioning across multiple satellite constellations and frequency bands.

  • Flight-Controller Ready

    Compact electronics and direct real-time data output simplify integration into autonomous platforms.

  • Interference Detection

    Detected GNSS interference information is digitally available for monitoring, logging and analysis.

  • Compact & Integrated

    Receiver, processing and interfaces combined in a compact architecture designed for autonomous systems.

  • Proven in Real-World UAV Operations

    Developed in response to demanding UAV requirements, REGINA-Air has already demonstrated its capabilities in real-world operation.


Technical Overview:

  • GNSS Receiver Basis

    Septentrio mosaic-G5P8

  • GNSS

    Multi-band, multi-constellation

  • Antenna

    Calian jamming-resilient GNSS antenna

  • Navigation Data

    Position, velocity, time & status

  • Vehicle Interface

    DroneCAN

  • Interference Data

    Frequency,RSSI, Digital, real-time

  • Form Factor Module

    Approx. 50 × 50 × 20 mm

  • Form Factor Antenna

    (Depends on Integration and Version)

  • Target Platforms

    UAV, UGV, robotics & autonomous systems

  • GNSS Update Rate

    Fast ;)

  • Operation Temperature

    -20 - +65°C

  • Interference Data

    Frequency,RSSI, Digital, real-time


hensec REGINA-Air. Resilient PNT. Real-Time Interference Intelligence. Ready for Autonomy.

Advanced GNSS resilience and interference awareness – in a compact, flight-controller-ready platform.

Write us for further information and purchasing!

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Product Inquiries

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  • +49(0)7251-923875-0

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REGINA-Air

Resilient GNSS for Autonomous Systems

Jamming-Resilient. Interference-Aware. Flight-Controller Ready.

High-performance GNSS Kit for UAVs, UGVs and autonomous systems operating in challenging RF environments

Reliable positioning is critical for autonomous systems. At the same time, GNSS interference and intentional jamming are becoming an increasing challenge for UAVs, UGVs and other autonomous platforms.

Our Solution hensec REGINA-Air (Resilient GNSS Interference Navigation) combines advanced jamming-resilient antenna technology with Septentrio’s latest high-performance GNSS receiver technology in one compact, integration-ready system.

The result: robust positioning, real-time interference awareness and simple integration into your autonomous platforms.

NAVIGATE. DETECT. ANALYSE.


From Satellite Signals to Actionable Intelligence

How it Works

A fully integrated GNSS solution — from resilient antenna technology to real-time navigation and interference data for your autonomous system.

  • hensec Anti Jamming Antenna 

    GNSS Antenna with usecase dependend formfactor for best reception and interference mitigation

  • hentronic GNSS Modul

    Lightweight GNSS Interference mitigation electronic module around the Septentrios AIM+ Technology incl. CAN Bus for easy integration.

hensec REGINA-Air: The resilient GNSS navigation and interference intelligence solution for autonomous systems.


NAVIGATE. DETECT. ANALYSE.

  • NAVIGATE.

    Reliable PNT for autonomy.

    Resilient multi-band, multi-constellation GNSS positioning for UAVs, UGVs and autonomous systems operating in challenging RF environments.

  • DETECT.

    Know when the RF environment changes.

    Detect GNSS interference and jamming conditions directly onboard the platform and make the information available to the host system in real time.

  • ANALYSE.

    Turn interference into actionable data.

    Use digital interference information for monitoring, logging, measurement, georeferenced mapping, autonomous live decisions and post-mission analysis.

One compact System. Three capabilities.



Resilient by Design

  • Resilient by Design

    Two layers of GNSS resilience.

    Reliable navigation in challenging RF environments requires more than a high-performance GNSS receiver.

    hensec REGINA-Air combines antenna-level jamming resilience with receiver-level interference mitigation, creating a multi-layer approach to GNSS robustness.

    Advanced Calian antenna technology protects the GNSS signal at the RF front end, while Septentrio’s high-performance GNSS technology provides sophisticated interference detection and mitigation at receiver level.

    Antenna resilience + Receiver resilience = Robust PNT

  • Flight-Controller Ready

    From GNSS antenna to navigation data — already integrated.

    Designed for UAVs and autonomous platforms, the receiver and interface electronics are integrated into a compact Hensec module.

    GNSS position, velocity, timing and status information are available in real time, including direct output via DroneCAN for systems running Ardupilot or PX4.

    This dramatically reduces the effort required to integrate resilient GNSS into an autonomous system.

    Less integration. Faster deployment.

  • More Than Anti-Jamming

    Your GNSS receiver becomes an interference sensor.

    The system doesn’t just react to GNSS interference.

    It detects it and makes the information digitally available.

    Interference information can be transmitted to the host system, recorded together with GNSS position and time, or used for dedicated measurement, decission making and analysis applications.

    This turns every equipped UAV, UGV or autonomous platform into a potential mobile GNSS interference sensor.

Antenna Resilience + Receiver Resilience = Resilient PNT


More than just Anti-Jamming

  • PROTECT

    Antenna-level resilience

  • MITIGATE

    Receiver-level interference mitigation

  • UNDERSTAND

    Digital interference intelligence

hensec REGINA-Air realises a powerfull navigation system combined with an GNSS Interference sensor.

ONE SYSTEM. TWO DATA STREAMS.

  • PNT DATA

    Position · Velocity · Time · Status

    Navigation & Flight Control

  • INTERFERENCE DATA

    Detection · Monitoring · Logging · Mapping

    Awareness & Analysis

Resilient Navigation + Interference Intelligence. In Realtime via Dronecan!


Highlights:

  • Jamming-Resilient

    Antenna- and receiver-level technologies provide multiple layers of protection in challenging RF environments.

  • Multi-Band & Multi-Constellation

    High-performance GNSS positioning across multiple satellite constellations and frequency bands.

  • Flight-Controller Ready

    Compact electronics and direct real-time data output simplify integration into autonomous platforms.

  • Interference Detection

    Detected GNSS interference information is digitally available for monitoring, logging and analysis.

  • Compact & Integrated

    Receiver, processing and interfaces combined in a compact architecture designed for autonomous systems.

  • Proven in Real-World UAV Operations

    Developed in response to demanding UAV requirements, REGINA-Air has already demonstrated its capabilities in real-world operation.


Technical Overview:

  • GNSS Receiver Basis

    Septentrio mosaic-G5P8

  • GNSS

    Multi-band, multi-constellation

  • Antenna

    Calian jamming-resilient GNSS antenna

  • Navigation Data

    Position, velocity, time & status

  • Vehicle Interface

    DroneCAN

  • Interference Data

    Frequency,RSSI, Digital, real-time

  • Form Factor Module

    Approx. 50 × 50 × 20 mm

  • Form Factor Antenna

    (Depends on Integration and Version)

  • Target Platforms

    UAV, UGV, robotics & autonomous systems

  • GNSS Update Rate

    Fast ;)

  • Operation Temperature

    -20 - +65°C

  • Interference Data

    Frequency,RSSI, Digital, real-time


hensec REGINA-Air. Resilient PNT. Real-Time Interference Intelligence. Ready for Autonomy.

Advanced GNSS resilience and interference awareness – in a compact, flight-controller-ready platform.

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Resilient Navigation for Autonomous Systems

When GNSS Can No Longer Be Taken for Granted – Resilient Navigation for Autonomous Systems

GNSS resilience is moving into focus

From 14 to 18 September 2026, GNSS manufacturers, researchers and system developers from around the world will meet again at Jammertest 2026 on Andøya, Norway. Under controlled real-world conditions, positioning and navigation systems will be exposed to GNSS jamming, meaconing and spoofing.

Events such as Jammertest illustrate a development that is becoming increasingly relevant for autonomous systems: reliable GNSS reception can no longer be taken for granted.

For UAVs and other autonomous platforms, this raises an important question: How should a navigation system respond when the RF environment itself becomes unreliable?

This is precisely the question behind the development of hensec REGINA-AIR.

With REGINA-Air, hensec introduces a compact solution combining resilient GNSS navigation with real-time interference awareness

Satellite navigation has become a fundamental part of many autonomous systems. UAVs, unmanned ground vehicles and mobile robots rely on GNSS for much more than determining their position. Position, velocity and precise timing information feed directly into navigation, flight control, mission planning and the georeferencing of sensor data.

This also makes GNSS a critical part of the overall system.

In an interference-free environment, this is usually unproblematic. In real-world operations, however, GNSS reception can be affected by other radio systems, unintentional emissions or deliberate jamming. Because satellite signals arrive at the receiver at extremely low power levels, even relatively modest interference can have a significant impact on GNSS performance.

For autonomous systems, the relevant question is therefore no longer simply how accurately a GNSS solution performs under ideal conditions, but how reliably it can operate in a challenging RF environment.

Resilience Has to Start Before the Receiver

A high-performance GNSS receiver is only one part of the solution.

Strong interference first reaches the antenna and RF signal path. If this part of the system is already overloaded or severely affected, subsequent signal-processing techniques can only do so much. Conversely, a resilient antenna alone is not sufficient if the receiver cannot effectively process the remaining satellite signals and mitigate interference.

With REGINA-Air, Hensec therefore follows a multi-layer approach.

The system combines jamming-resilient antenna technology from Calian with an advanced Septentrio GNSS receiver and a compact electronics and interface platform developed by Hensec.

Resilience starts at the RF input and continues at receiver level. Rather than relying on a single “anti-jamming” feature, the objective is to create a robust GNSS signal chain as an integrated system.

From GNSS Receiver to Integrated Navigation Module

For UAV applications in particular, GNSS performance alone is not enough. Size, weight, power supply, interfaces and software integration all determine whether a technology can be used effectively in a real platform.

REGINA-Air was therefore not developed as a loose combination of individual components.

The GNSS receiver is integrated into compact Hensec electronics that provide the navigation and status information required by the autonomous system in real time. This includes position, velocity and timing information. Via DroneCAN, the data can be provided directly to systems based on ArduPilot or PX4.

This moves a significant part of the integration effort from the system developer into the product itself.

Instead of separately integrating the antenna, GNSS receiver, power supply, interfaces and data communication, developers of autonomous platforms receive a solution designed specifically for this type of application.

Interference Is Valuable Information in Its Own Right

One aspect was particularly important during the development of REGINA-Air.

In a conventional GNSS installation, the primary interest is usually the navigation result. As long as a valid position is available, the RF environment itself often remains largely invisible to the higher-level system.

For an autonomous platform, however, this information can be highly valuable.

REGINA-Air therefore does not use information about detected GNSS interference solely for internal signal processing. Information about interference events can also be provided digitally to the host system.

The GNSS system effectively becomes a sensor for the local GNSS interference environment.

This opens up applications that go beyond improving navigation robustness. During a mission, for example, a UAV can detect interference and record it together with position and time. Interference events can then be georeferenced, logged and analysed after the mission.

With appropriate processing, this data can be used for mobile measurements or to create georeferenced representations of the GNSS interference environment.

Navigation and Situational Awareness Come Together

This combination is particularly relevant for autonomous systems.

The platform can not only attempt to maintain navigation under challenging conditions, but can simultaneously obtain information indicating that its electromagnetic environment has changed.

This information can be logged, transmitted to a ground station or made available to higher-level functions within the autonomous platform.

It adds another dimension to situational awareness. The relevant question is no longer only:

“Where am I?”

but also:

“Under what GNSS conditions am I currently operating?”

This is an important distinction between a conventional GNSS receiver and the system approach behind REGINA-Air.

Developed from Real UAV Requirements

REGINA-Air originated from specific requirements in the UAV environment. The challenge was not simply to combine different technologies, but to integrate them into a compact unit that could be used practically within an autonomous platform.

Three core functions emerged from this development:

NAVIGATE. DETECT. ANALYSE.

NAVIGATE represents resilient multi-band, multi-constellation GNSS navigation for demanding RF environments.

DETECT describes the ability to detect GNSS interference onboard and make this information available to the higher-level system in real time.

ANALYSE extends the concept by enabling the resulting data to be used for logging, measurements, georeferenced evaluation and post-mission analysis.

Together, these capabilities turn the GNSS subsystem into an active part of overall system awareness.

Resilient PNT Is Becoming a System-Level Requirement

As autonomy increases, so does the importance of the availability and reliability of positioning, navigation and timing information. At the same time, the electromagnetic environments in which autonomous systems operate are becoming increasingly complex.

For this reason, we believe that GNSS systems should no longer be assessed solely on their accuracy and sensitivity under optimal reception conditions.

Increasingly important is how a system responds to interference, what information it can provide about its own reception environment, and how easily this information can be integrated into the overall architecture of an autonomous platform.

REGINA-Air is Hensec's approach to bringing these requirements together in a compact solution: resilient GNSS navigation, digital interference detection and direct integration into autonomous systems.

Further technical information about REGINA-Air is available on our product page.

https://hensec.com/de/component/content/article/regina-air?catid=9

Further technical information about our Calian Jamming Resilient Antennas is available here::

https://hensec.com/de/produkte/gps/jamming-resiliente-crpa-antennen

 

 

 

 

Resiliente Navigation für autonome Systeme

Wenn GNSS nicht mehr selbstverständlich ist – resiliente Navigation für autonome Systeme

Mit REGINA-AIR verbindet Hensec resiliente GNSS-Navigation mit Echtzeit-Informationen über die lokale Störsituation

Vom 14. bis 18. September treffen sich auf Andøya in Norwegen erneut Hersteller, Forschungseinrichtungen und Systementwickler zum Jammertest 2026. Unter kontrollierten realen Bedingungen werden dort Positionierungs- und Navigationssysteme gezielt mit GNSS-Jamming, Meaconing und Spoofing konfrontiert.

Veranstaltungen wie der Jammertest zeigen, wie stark das Thema resiliente Satellitennavigation inzwischen an Bedeutung gewonnen hat. Denn insbesondere bei UAVs und anderen autonomen Systemen ist GNSS längst nicht mehr nur eine zusätzliche Informationsquelle. Position, Geschwindigkeit und präzise Zeitinformationen fließen unmittelbar in Navigation, Flugregelung, Missionsplanung und die Georeferenzierung von Sensordaten ein.

Damit wird GNSS zugleich zu einem kritischen Bestandteil des Gesamtsystems.

Zuverlässiger GNSS-Empfang kann jedoch nicht unter allen Einsatzbedingungen als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Andere Funksysteme, unbeabsichtigte Störaussendungen oder gezieltes Jamming können die Verfügbarkeit und Qualität der Satellitennavigation erheblich beeinträchtigen. Aufgrund der sehr geringen Empfangsleistung der Satellitensignale kann bereits vergleichsweise geringe Störenergie am Empfänger deutliche Auswirkungen haben.

Für autonome Systeme stellt sich deshalb zunehmend nicht nur die Frage, wie genau eine GNSS-Lösung unter idealen Bedingungen arbeitet, sondern wie zuverlässig sie mit einer gestörten HF-Umgebung umgehen kann.

Genau diese Fragestellung war einer der Ausgangspunkte bei der Entwicklung von hensec REGINA-AIR.

Resilienz muss vor dem Empfänger beginnen

Ein leistungsfähiger GNSS-Empfänger ist nur ein Teil der Lösung.

Starke Störsignale treffen zunächst auf die Antenne und den HF-Signalpfad. Ist dieser Bereich bereits überlastet oder stark beeinträchtigt, sind den nachfolgenden Verfahren zur Signalverarbeitung und Störunterdrückung Grenzen gesetzt. Umgekehrt reicht eine störungsresiliente Antenne allein nicht aus, wenn der Empfänger die verbleibenden Satellitensignale und auftretende Interferenzen nicht entsprechend verarbeiten kann.

Hensec verfolgt deshalb mit REGINA-AIR einen mehrstufigen Ansatz.

Das System kombiniert jamming-resiliente Antennentechnologie von Calian mit einem leistungsfähigen Septentrio-GNSS-Empfänger und einer von hensec entwickelten kompakten Elektronik- und Schnittstellenplattform.

Die Resilienz beginnt damit bereits am HF-Eingang und wird auf Empfängerebene fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht nicht eine einzelne „Anti-Jamming-Funktion“, sondern ein möglichst robuster GNSS-Signalpfad als Gesamtsystem.

Vom GNSS-Empfänger zum integrierten Navigationsmodul

Gerade bei UAVs ist jedoch nicht nur die GNSS-Leistung entscheidend. Gewicht, Platzbedarf, Stromversorgung, Schnittstellen und Softwareintegration bestimmen wesentlich, ob sich eine Technologie praktisch in eine autonome Plattform integrieren lässt.

REGINA-AIR wurde deshalb nicht als lose Kombination einzelner Komponenten entwickelt.

Der Septentrio GNSS-Empfänger ist in eine kompakte hensec-Elektronik integriert, die die für das autonome System benötigten Navigations- und Statusinformationen in Echtzeit bereitstellt. Dazu gehören Position, Geschwindigkeit und präzise Zeitinformationen. Über DroneCAN können diese Daten direkt an das übergeordnete System beziehungsweise den Flight Controller übertragen werden. Damit verlagert sich ein wesentlicher Teil der Integrationsarbeit vom Anwender in das Produkt selbst. Statt Antenne, GNSS-Empfänger, Spannungsversorgung, Schnittstellen und Datenübertragung jeweils separat zu integrieren, steht eine auf diesen Anwendungsfall abgestimmte Systemlösung zur Verfügung.

Das ist insbesondere bei UAVs und kompakten autonomen Plattformen relevant, bei denen Bauraum, Gewicht und Entwicklungsaufwand eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die reine Leistungsfähigkeit der einzelnen Komponenten.

Eine Störung ist selbst eine wertvolle Information

Ein weiterer Aspekt war bei der Entwicklung von REGINA-AIR besonders wichtig.

Bei einer klassischen GNSS-Installation interessiert in erster Linie das Ergebnis der Navigation. Solange eine gültige Position ausgegeben wird, bleibt die aktuelle HF-Situation für das übergeordnete System häufig weitgehend unsichtbar. Für ein autonomes System kann diese Information jedoch von erheblichem Wert sein. REGINA-AIR stellt deshalb Informationen über erkannte GNSS-Interferenzen nicht nur intern für die Signalverarbeitung zur Verfügung. Die entsprechenden Informationen können auch digital an das Host-System weitergegeben werden.

Aus dem GNSS-System wird damit gleichzeitig ein Sensor für die lokale GNSS-Störumgebung.

Das eröffnet Anwendungen, die über die reine Verbesserung der Navigation hinausgehen. Ein UAV kann beispielsweise während eines Fluges auftretende Interferenzen erkennen und gemeinsam mit Position und Zeit erfassen. Störereignisse lassen sich dadurch geografisch zuordnen, protokollieren und anschließend analysieren. Bei entsprechender Verarbeitung können so mobile Messungen oder georeferenzierte Darstellungen der GNSS-Störsituation entstehen.

Navigation und Situational Awareness wachsen zusammen

Für autonome Systeme ist diese Kombination besonders interessant.

Die Plattform kann nicht nur versuchen, ihre Navigation unter erschwerten Bedingungen aufrechtzuerhalten. Sie erhält gleichzeitig Informationen darüber, dass sich die Qualität ihrer elektromagnetischen Umgebung verändert hat.Diese Information kann protokolliert, an eine Bodenstation übertragen oder durch übergeordnete Funktionen der autonomen Plattform berücksichtigt werden. Damit entsteht eine zusätzliche Ebene der Situational Awareness.

Die relevante Frage lautet dann nicht mehr nur: „Wo bin ich?“sondern zusätzlich: „Unter welchen GNSS-Bedingungen befinde ich mich gerade?“

Genau darin liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen einem konventionellen GNSS-Empfänger und dem mit REGINA-AIR verfolgten Systemansatz.

Zwei Datenströme – ein System

Technisch betrachtet stellt REGINA-AIR zwei unterschiedliche Arten von Informationen zur Verfügung:

Auf der einen Seite stehen die klassischen PNT-Daten – Position, Navigation und Zeit – für die unmittelbare Nutzung durch das autonome System.
Auf der anderen Seite stehen Informationen über die GNSS-Störsituation, die für Monitoring, Logging und weiterführende Analysen genutzt werden können.

Beide Informationswelten entstehen innerhalb desselben Systems und können der übergeordneten Plattform in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden.

 

Damit lässt sich die Funktion von REGINA-AIR auf drei Aufgaben zusammenfassen:

NAVIGATE.

Resiliente Multi-Band- und Multi-Constellation-GNSS-Navigation für anspruchsvolle HF-Umgebungen.

DETECT.

Erkennung von GNSS-Interferenzen an Bord und digitale Bereitstellung der entsprechenden Informationen in Echtzeit.

ANALYSE.

Nutzung der gewonnenen Daten für Monitoring, Logging, Messungen, georeferenzierte Auswertungen und Post-Mission-Analysen. Die Kombination dieser Funktionen macht die GNSS-Komponente zu einem aktiven Bestandteil der Systemüberwachung.

 

Entwickelt aus Anforderungen der UAV-Praxis

REGINA-AIR entstand aus konkreten Anforderungen im UAV-Umfeld.

Die Herausforderung bestand darin, unterschiedliche Technologien nicht nur miteinander zu kombinieren, sondern sie so zu integrieren, dass daraus eine kompakte und praktisch nutzbare Einheit für autonome Plattformen entsteht. Dazu gehört auch die direkte Anbindung an bestehende Systemarchitekturen. Durch die Bereitstellung der Navigations- und Interferenzinformationen über DroneCAN kann REGINA-AIR unmittelbar in entsprechende UAV- und Autopilot-Umgebungen eingebunden werden.

Der Ansatz ist jedoch nicht auf UAVs beschränkt. Auch bei UGVs, mobilen Robotiksystemen, Messplattformen und anderen autonomen Anwendungen stellt sich zunehmend dieselbe Frage: Wie lässt sich zuverlässige PNT mit Informationen über die Qualität der zugrunde liegenden GNSS-Umgebung verbinden?

Resiliente PNT wird zur Systemaufgabe

Der Jammertest in Norwegen macht diese Entwicklung auf besondere Weise sichtbar: Die Robustheit von GNSS- und PNT-Systemen wird zunehmend nicht nur im Labor, sondern unter kontrollierten realen Störbedingungen untersucht.

Für die Entwicklung autonomer Systeme ist das von großer Bedeutung. Mit zunehmender Autonomie steigt die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Positionierungs-, Navigations- und Zeitinformationen. Gleichzeitig werden die elektromagnetischen Umgebungen, in denen solche Systeme eingesetzt werden, nicht einfacher.

Aus unserer Sicht reicht es deshalb langfristig nicht aus, GNSS ausschließlich anhand von Genauigkeit und Empfindlichkeit unter optimalen Empfangsbedingungen zu beurteilen.

Ebenso relevant ist, wie ein System auf Störungen reagiert, welche Informationen es über seine eigene Empfangssituation bereitstellt und wie einfach diese Informationen in die Gesamtarchitektur einer autonomen Plattform eingebunden werden können.

REGINA-AIR ist unser Ansatz, diese Anforderungen in einer kompakten Systemlösung zusammenzuführen: resiliente GNSS-Navigation, digitale Interferenzerkennung und direkte Integration in autonome Systeme.

Weitere technische Informationen zu REGINA-AIR finden Sie auf unserer Produktseite.

https://hensec.com/de/component/content/article/regina-air?catid=9

Weitere technische Informationen zu unseren Jamming resilienten Calian Antennentechnologien finden Sie hier:

https://hensec.com/de/produkte/gps/jamming-resiliente-crpa-antennen

 

 

 

 

Schutz kritischer Infrastruktur: Lösungen gegen GNSS-Jamming und Spoofing

Schutz kritischer Infrastruktur: Lösungen gegen GNSS-Jamming und Spoofing

Absichtliche Störungen von GNSS-Signalen nehmen zu und werden zum Risiko für kritische Systeme. Die Lösungen von hensec ermöglichen eine zuverlässige Detektion und Ortung von Jamming und Spoofing, damit Betreiber rechtzeitig gegensteuern können.

„Position, Navigation und insbesondere hochpräzises Timing bilden das unsichtbare Fundament digitaler Kommunikation, autonomer Systeme und kritischer Infrastrukturen. Gerät dieser Taktgeber aus dem Schritt, funktionieren diese Systeme nicht mehr“, sagt Kevin Heneka, Gründer von hensec. „Mit unserer Lösung, die komplett in Europe entwickelt und gehostet wird, bieten wir eine Möglichkeit das GNSS-Signal zu überwachen und schaffen so eine Grundlage für sichere und resiliente PNT-Systeme.“

Die Schifffahrt kennt das Phänomen schon lange: Immer häufiger kommt es zu Angriffen auf Satellitennavigationssysteme, vor allem in Krisenregionen. Das kann Navigationsfehler und Kollisionen zur Folge haben, insbesondere in stark befahrenen Seegebieten, engen Hafenbecken oder bei schlechter Sicht.

Auch der Flugverkehr ist mittlerweile betroffen. Schweden hat in Zusammenarbeit mit benachbarten Ländern einen Bericht veröffentlicht, laut dem rund 123.000 Flüge allein in der Zeit von Januar bis April 2025 zum Ziel von GNSS-Störungen wurden.

GNSS-Satellitennetz bietet Orientierung

Diese Zahlen sind beeindruckend und zeigen doch nur die Spitze des Eisbergs: In unserer digitalen Welt sind immer mehr Systeme von GNSS-Daten abhängig. GNSS ist dabei die Abkürzung für Global Navigation Satellite System. Das vermutlich bekannteste davon ist das US-amerikanische Global Positioning System. Seine Abkürzung GPS hat sich als Synonym für alle Satellitennavigationssysteme etabliert. Neben GPS gibt es u.a. noch GALILEO aus Europa, BeiDou aus China sowie GLONASS aus Russland.

Das GNSS besteht aus einem Netzwerk von Satelliten, die in einer Höhe von rund 20.000 Kilometern um die Erde kreisen. Jeder dieser Satelliten funkt permanent Signale zu seiner genauen Position sowie der Zeit, zu der das Signal versendet wurde. Dieser Zeitstempel wird durch eine hochgenaue Atomuhr ermittelt, die sich an Bord jedes Satelliten befindet.

Ein GNSS-Empfänger auf der Erde empfängt einfach gesagt die Signale von mehreren Satelliten gleichzeitig. Ausgestattet mit einer normalen Quarzuhr, erfasst er auch, wie lange das Signal vom Weltall bis zu ihm gebraucht hat. Da sich die Signale mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, lässt sich die Entfernung zum jeweiligen Satelliten berechnen:

Entfernung = Laufzeit x Geschwindigkeit

Für die Berechnung seiner Position auf der Erde, benötigt der GNSS-Empfänger die Signale von mindestens vier Satelliten. Dabei sind drei Satelliten ausreichend, um die Position in einem dreidimensionalen Raum zu bestimmen. Für die Korrektur der Zeitabweichung im Empfänger ist ein vierter Satellit erforderlich.

GNSS-Timing: Taktgeber in der digitalen Welt

GNSS-Systeme bieten drei Hauptfunktionen, nämlich Position, Navigation und Timing (kurz: PNT). Vor allem die Funktionen für Position und Navigation sind allgemein bekannt, weil sie mittlerweile selbstverständlich für Routenplanungen auf dem Smartphone oder anderen Navigationsgeräten genutzt werden. Wie eingangs erklärt, beeinträchtigen GNSS-Störungen die Navigation im Flug- und Schiffsverkehr und bekommen viel mediale Aufmerksamkeit.

Doch was hat es mit dem Timing auf sich? Diese Funktion ist für unsere moderne Gesellschaft entscheidend. Die gesamte digitale Kommunikation ist auf exakte Zeitsynchronisation angewiesen, damit Daten von Systemen, die sich an verschiedenen Standorten befinden, korrekt übertragen werden. Wird für diese Übertragung das Internet genutzt, so ist eine Genauigkeit von rund 2 Millisekunden zu erreichen. Durch den Einsatz eines GNSS-Empfängers auf den Geräten lässt sich die Genauigkeit auf ungefähr 2 Nanosekunden steigern.

Kommt es zu Störungen des GNSS-Signals, so sind also davon nicht nur die Navigation im Flug- oder Schiffsverkehr betroffen, sondern alle zeitkritischen Systeme. Einige Beispiele dafür wollen wir näher betrachten:

  • Mobilfunk
    Mobilfunknetze der vierten und fünften Generation (4G/5G) sind im besonderen Maße auf präzise Zeit- und Frequenzsynchronisation angewiesen. Basisstationen müssen ihre Funkzellen exakt aufeinander abstimmen, damit mobile Endgeräte nahtlos von einer Zelle in die nächste wechseln können. GNSS liefert dafür eine hochgenaue Zeitbasis und eine Frequenzreferenz. Besonders in 5G-Netzen, in denen Techniken wie Time Duplexing und Beamforming zum Einsatz kommen, sind die Anforderungen an die Synchronisation nochmals enorm gestiegen.
    Die GNSS-Zeitinformation wird in Mobilfunknetzen häufig direkt an den Basisstationen empfangen und dient dort als Referenz für alle Synchronisationsprozesse. Kommt es zu Störungen des GNSS-Systems, so verlieren einzelne Zellen ihre zeitliche Ausrichtung. Dies führt gegebenenfalls zu Interferenzen zwischen den Zellen, Verbindungsabbrüchen oder einer drastisch reduzierten Netzkapazität.

  • Energieübertragungsnetze
    Moderne Energieübertragungsnetze sind hochgradig synchronisierte Systeme, die auf eine permanente Abstimmung zwischen Erzeugung, Transport und Verbrauch angewiesen sind. GNSS-Zeitsignale spielen hier eine zentrale Rolle. Spannungen, Ströme und Phasenlagen werden in Übertragungs- und Verteilernetzen an zahlreichen Messpunkten erfasst. Diese Messungen erfolgen mithilfe sogenannter Phasor Measurement Units, die ihre Daten mit exakten Zeitstempeln versehen. Nur wenn alle Messpunkte im Netz auf wenige Mikro- oder Nanosekunden genau synchronisiert sind, lassen ich Netzschwingungen, Lastflüsse und instabile Zustände zuverlässig erkennen und bewerten.
    Das GNSS-Zeitsignal dient her als gemeinsamer Zeitreferenzpunkt für das komplette Netz, oftmals über große geografische Distanzen hinweg. Fällt die Zeitreferenz aus oder wird sie ungenau, so können Messdaten nicht mehr korrekt korreliert werden.

  • Rechenzentren
    Rechenzentren sind das Herz digitaler Infrastruktur. Unzählige Prozesse laufen parallel ab und kommunizieren miteinander, oft über unterschiedliche Server, Racks oder sogar räumlich entfernte Standorte hinweg. Die GNSS-Zeit ist die Basis für eine eindeutige Sequenzierung dieser Ereignisse. Vor allem bei hochverfügbaren Systemen oder Cloud-Architekturen ist eine einheitliche Zeitreferenz essenziell, um Datenverluste zu vermeiden. Es gibt alternative Zeitverteilmechanismen, wie NTP oder PTP, doch auch die sind auf eine Referenzzeit angewiesen, die häufig aus dem GNSS gewonnen wird.

  • Fahrzeugtechnologie
    Moderne Fahrzeuge nutzen GNSS-Daten schon lange nicht mehr ausschließlich für die Navigation. Positions- und Zeitinformationen sind für viele Assistenz- und Sicherheitssysteme unverzichtbar, um Sensordaten aus den unterschiedlichen Quellen zeitlich korrekt zusammenzuführen. Vor allem aber bei autonomen Fahrzeugen ist auch eine exakte Zeitbasis wichtig, damit die Kommunikation zwischen Fahrzeugen oder zwischen Fahrzeugen und der Infrastruktur zuverlässig betrieben werden kann.

  • UAVs 
    Unbemannte Luftfahrzeuge oder Drohnen nutzen GNSS-Positions- und Zeitdaten für die Navigation, Stabilisierung und Missionsplanung. Diese Informationen sind die Basis, um Flugrouten einzuhalten, Hindernisse zu umfliegen, komplexe Manöver sicher auszuführen oder im Schwarm bei Drohnenshows zu performen. Auch die Synchronisation mit Bodenstationen oder anderen UAVs erfolgt häufig mithilfe der GNSS-Zeit.

Die Liste der Technologien, die auf präzise GNSS-Daten angewiesen sind, ließe sich noch lange fortsetzen. Doch diese Beispiele verdeutlichen, dass die satellitenbasierten Zeitdaten aus der digitalen Welt nicht mehr wegzudenken sind. Deshalb sind gezielte GNSS-Störungen so gefährlich.

GNSS-Störungen als systemisches Risiko

Wie eingangs erläutert, befinden sich die Satelliten in großer Höhe über der Erdoberfläche und bewegen sich mit einer enormen Geschwindigkeit. Ihr ausgesendetes Signal ist damit vergleichsweise schwach und kann bereits durch nur geringfügig stärkere Sender, die sich direkt auf der Erde befinden, überlagert werden.

Neben diesen Voraussetzungen ist auch die rasante technische Entwicklung für die Zunahme der Störfälle verantwortlich: Die Preise für Störsender fallen zusehends, während die Geräte immer mobiler werden. Außerdem sind sie relativ einfach über das Internet zu erwerben, obwohl ihr Betrieb in Deutschland verboten ist. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von absichtlichen Störungen:

  • Jamming:
    Ein Jammer überlagert die GNSS-Signale, indem er Störsignale auf den selben Frequenzen sendet, die auch vom GNSS-System genutzt werden. Das sogenannte GPS-L1 Band hat die Frequenz 1575,42 MHz. Da die Frequenzen der GNSS-Satelliten bekannt sind, so ist auch ihre Störung technisch nicht besonders aufwändig.

  • Spoofing:
    Etwas komplexer und gleichzeitig gefährlicher ist das sogenannte Spoofing. Dabei wird ein manipuliertes GNSS-Signal ausgesendet, um das authentische Signal zu überlagern. So lassen sich falsche Positions- und Zeitangaben vortäuschen, die lange nicht als gefälscht wahrgenommen werden.

Signalüberwachung: Voraussetzung für einen sicheren Betrieb

Die technische Entwicklung der GNSS-Empfänger kann mit den massiven Ausweitungen der Störfälle nicht mithalten. Der alljährlich in Norwegen stattfindende Jammertest hat auch 2025 wieder belegt, dass die überwiegende Mehrheit der Empfänger für gezielte Störungen anfällig ist – trotz technischer Verbesserungen.

Folglich ist eine kontinuierliche Überwachung des GNSS-Signals für alle Systeme entscheidend, die von den satellitenbasierten Signalen abhängig sind.

Drohnen sollten nur dann starten, wenn die Signalqualität nachweislich stabil ist. Das betrifft sowohl Drohnenbetreiber im Werks- und Objektsschutz als auch Veranstalter von den zunehmend beliebten Drohnenshows. Dabei sollten während des Einsatzes die relevanten GNSS-Bänder überwacht und analysiert werden, um bei Abweichungen und Ausfällen die Ursache eindeutig erkennen zu können. Das ist für die Fehlerbehebung ebenso entscheidend wie für den Nachweis gegenüber Versicherungen.

Auch autonome Systeme sind ohne verlässliche GNSS-Daten nicht einsatzbereit. Bei Robotern im Werksschutz beispielsweise kann gezielt eingesetztes Spoofing eine Alarmierung hervorrufen und Sicherheitskräfte zu einem falschen Ort lotsen. Betreiber müssen deshalb wissen, ob der GNSS-Empfang ausreichend ist, oder ob Störungen auftreten können.

Für Flughäfen stellt sich die Frage nach der GNSS-Qualität auf dem gesamten Flughafengelände. Störungen durch externe Quellen können nicht nur den Flugbetrieb beeinträchtigen, sondern auch sicherheitskritische Prozesse gefährden. Mit systematischer Überwachung des GNSS-Signals lassen sich Störquellen erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten.

Kritische Infrastrukturen, wie beispielsweise mobile Kommunikationssysteme, sind auf einen exakten Empfang des Zeitsignals angewiesen. Ausfälle und Manipulationen müssen sofort erkennbar sein, um rechtzeitig gegenzusteuern und Kettenreaktionen zu stoppen.

Regulierungsbehörden haben die Verantwortung, die GNSS-Qualität im öffentlichen Raum sicherzustellen, vor allem entlang wichtiger Verkehrsachsen. Eine kontinuierliche Überwachung des Signals kann wiederkehrende Muster aufdecken, die auf eventuelle illegale Aktivitäten hindeuten können.

Für Vollzugsbehörden ist die GNSS-Überwachung ein wichtiges Werkzeug, um illegale Jammer aufzuspüren und deren Einsatz zu unterbinden. Nur wenn Störungen eindeutig detektiert und lokalisiert werden, lassen sich Verstöße effektiv vermeiden.

Nicht zuletzt ist der maritime Sektor der Bereich, der besonders von den zunehmenden GNSS-Störungen betroffen ist. In Häfen und stark frequentierten Seegebieten ist ein exaktes Signal der Navigationssatelliten entscheidend für die Sicherheit.



hensec: Jamming und Spoofing sicher erkennen

hensec entwickelt Lösungen, die GNSS-Störungen nicht nur detektieren, sondern auch analysieren und orten können – ganz gleich, ob es sich um sich einfache Interferenzen, Jamming oder aufwändiges Spoofing handelt. Damit erhalten Betreiber ein umfassendes Gesamtbild der GNSS-Verfügbarkeit am Einsatzort.

Die Lösungen verfügen über einen integrierten RF-Signal Analyser, um die Funkfrequenzen (Radio Frequency, kurz RF) zu überprüfen. Darüber lassen sich Störquellen ermitteln, die das GNSS-Singal beeinträchtigen. Parallel wird analysiert, wie viele Satelliten verfügbar sind und ob die Signalstärke für einen sicheren Empfang ausreicht.

Die hensec-Lösungen können klassifizieren, ob eine registrierte Störung auf Interferenzen, Jamming oder Spoofing zurückzuführen ist. Auch eine Lokalisierung der Störquellen ist möglich. Die hensec-Lösungen sind als Hardware- und als Softwarevariante erhältlich und lassen sich somit nahtlos an die Anforderungen der Kunden anpassen.

Hardware: GP-Probe DIN-L1 und GP-Probe TGE2

Der Sensor GP-Probe DIN-L1 ist ein kompaktes Modul für die Hutschiene. Er analysiertdas L1-Band und enthält selbst einen eingebauten RF-Blocker und Jammer, um das GNSS-Signal der Antenne im Falle von erkanntem Spoofing zu unterbrechen. Dadurch werden nachgeschaltete Geräte wie Zeitserver zuverlässig vor Manipulation geschützt. Gleichzeitig wird ein digitaler oder analoger Alarm ausgegeben.

Ein breiteres Erkennungsspektrum weist der GP-Probe TGE2 Sensor auf: Er verfügt über drei Hochfrequenz-Kanäle zur erweiterten Echtzeitanalyse, um auch fortschrittliche Spoofing-Angriffe zuverlässig zu erkennen. Werden 3 dieser Sensoren auf einem Gelände positioniert, können sie sofort die Störungsquelle lokalisieren.

Weitere Hardwarelösungen gibt es als ultraportablen Stick, als Outdoor-Koffer für wechselnde Einsatzorte oder als wetterfesten Outdoor-Schrank, der für die Installation im Freien oder als Mastmontage geeignet ist. Auch individuelle Lösungen, die speziell an die Bedürfnisse der Kunden angepasst sind, sind möglich.

Für den Betrieb benötigen die Sensoren eine externe GNSS-Antenne, die im Lieferumfang enthalten ist, sowie eine Spannungsversorgung. Die Konfiguration ist über ein Webinterface einfach durchzuführen, entweder lokal oder über die Webapplikation GP-Cloud.

Die empfangenen HF-Parameter werden direkt auf dem Gerät verarbeitet, ausgewertet und bei Bedarf ebenfalls über das Netzwerk an die GP-Cloud übertragen. Die Alarmierung erfolgt in Echtzeit sowohl lokal als auch über die WebApp.

Leistungsstarke Web-Application: GP-Cloud

hensec bietet diese Lösung auch als Software an. Die GP-Cloud ist eine Webanwendung, die Detektion, Klassifizierung und Ortung von GNSS-Störungen in Echtzeit ermöglicht. Erfasst sie Störungen, so kann die GP-Cloud Alarme oder Benachrichtigungen ausgeben. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Ereignisse für nachträgliche Auswertungen zu speichern.

Grundlage für die Messungen liefern die hensec GNSS-Spoofing Sensoren, die über einen API-Key direkt in die Systeme der Kunden eingebunden werden. Alternativ oder ergänzend ist auch die Verbindung vorhandener RTK-BS (via RTCM@NTRIP) oder anderer GNSS-Empfänger (via NMEA@NTRIP) z.B. vom hensec-Partner Septentrio möglich.

Die Webanwendung aggregiert alle Daten und bereitet sie in übersichtliche Dashboards auf. Es besteht die Möglichkeit, Benutzer mit individuellen Berechtigungen anzulegen, Alarme und Grenzwerte zu konfigurieren und die Sensoren zu verwalten.

Fazit
Eine digitalisierte Gesellschaft ist im hohen Maße von zuverlässigen GNSS-Signalen abhängig. Gleichzeitig nehmen Störungen durch absichtliches Jamming oder Spoofing zu. Hensec bietet Lösungen, mit denen sich Störungen zuverlässig detektieren, klassifizieren und orten lassen, um einen reibungslosen Betrieb GNSS-abhängiger Systeme zu gewährleisten.



Security für Drohnenshows

Sicherheitssteckbrief

Security für Drohnenshows und Veranstaltungen

Lösungsbeschreibung zum Sicherstellen der technischen Sicherheit in Verbindung mit Drohnenshows oder Großveranstaltungen

ANWENDUNGSBEREICH

  • Drohnenshows
  • Veranstaltungen
  • Konzerte
  • Stadien

    GEFÄHRDUNGEN

    Beim Einsatz von Drohnen im Veranstaltungsbereich hat die Sicherheit der Besucher höchste Priorität. Ein unkontrolliertes Verhalten einzelner Drohnen oder gar ein Abstürzen ist auf jeden Fall zu vermeiden. Ebenso muss höchste Präzision gewährleistet sein um wirtschaftliche Schäden oder Reputationsschäden zu vermeiden. Deswegen müssen sich Drohnenshow-Anbieter vor dem Start der Drohnen von der Sicherheit des Luftraums und des Funkspektrums überzeugen. Mögliche Folgen und Gefahren sind u.a.

    • Fremde Drohnen im gesperrten Luftraum (durch Unwissenheit Dritter oder durch absichtliche Sabotageversuche)

    • Schlechtes / Falsches GPS Signal (durch absichtliches Spoofen oder durch den Einsatz von Jammern)

    LÖSUNG:

    Mobiles Drohnendetektionssystem kombiniert mit mobilem GNSS Qualitätsmonitoring.

    VORTEILE:

    • Stabil in robusten mobilen Transportkoffern integriert

    • Lange Akkulaufzeit

    • Schnell aufbaubar

    • Monitoring des gesamten Luftraums auf kooperative und unkooperative Drohnen

    • Monitoring der GNSS Signalqualität aller Konstalleationen (GPS, Galileo, BeiDou, Glonnas)

    • Einfache Echtzeit Liveansicht als Entscheidungsgrundlage

    • Mitloggen der Daten zur nachträglichen Analyse oder zur Beweissicherung (auch für Versicherungen)

    BEISPIELKONFIGURATION

    1 Mobil Case X2

    1 Mobil Case TGE2

    ANFRAGE:

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    Weitere Infos und Links:

    www.hensec.com

    Anfragen

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    • +49(0)7251-923875-0

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    Sicherheitsfirma hensec rät Firmen mit Werksgelände zur Drohnendetektion

    Sicherheitsfirma hensec rät Firmen mit Werksgelände zur Drohnendetektion

    Spionage-Drohnen sind eine reale Gefahr – Firmen mit Werksgeländen sollten sich schützen

    Karlsruhe, 3. Dezember 2025 – Seit sich die Drohnen-Sichtungen über Deutschland häufen und Flughäfen deswegen zeitweise geschlossen werden müssen, ist das Thema in aller Munde. Die Karlsruher Sicherheitsfirma hensec erfährt eigenen Angaben zufolge eine „noch nie dagewesene“ Nachfrage nach Systemen zur Drohnen-Detektion von Unternehmen mit Werksgelände. Vor diesem Hintergrund informiert hensec über die Hintergründe und aktuellen Entwicklungen, um das Drohnen-Geschehen besser einordnen zu können.

    Von der Nische zum strategisch relevanten Produkt

    Drohnen haben sich in den vergangenen Jahren von Nischenprodukten zu strategisch relevanten Technologien entwickelt. Laut Schätzungen der European Union Aviation Safety Agency (EASA) könnten bis 2030 rund 7 Millionen zivile Drohnen allein in Europa im Einsatz sein. Parallel entstehen hochentwickelte militärische Systeme, die Reichweiten von über 1.000 Kilometern, KI-gestützte Zielerkennung und Schwarmtaktiken ermöglichen. Der Markt soll nach Angaben der Researchfirma Markets and Markets weltweit bis 2027 auf mehr als 55 Milliarden US-Dollar anwachsen.

    Einsatzfelder reichen von der Infrastrukturinspektion über landwirtschaftliche Einsätze bis zu Such- und Rettungsmissionen. Gleichzeitig steigt das Risiko von Missbrauch. Bereits 2023 registrierten europäische Behörden mehrere hundert sicherheitsrelevante Drohnenvorfälle in der Nähe sensibler Einrichtungen, darunter Regierungsgebäude, Energieanlagen und militärische Standorte. Hinzu kommt, dass viele Betreiber Kritischer Infrastrukturen inzwischen selbst Drohnen für Inspektionen oder den Werksschutz einsetzen – auch diese legalen firmeneigenen Drohnen müssen sauber identifiziert und in das Gesamtsicherheitskonzept integriert werden.

    Neben staatlichen Akteuren nutzen Extremisten, kriminelle Gruppen und Einzelpersonen die Technologie zunehmend für Aufklärung, Schmuggel oder Sabotage. Angriffe auf Öl- und Gasinfrastruktur im Nahen Osten sowie Drohnenattacken im Ukraine-Krieg haben die Verwundbarkeit kritischer Bereiche verdeutlicht. Moderne Multicopter können Nutzlasten von mehreren Kilogramm transportieren, Reichweiten von über 20 Kilometern erreichen und selbst in Gegenden mit gestörtem GPS gut navigieren. Durch den Verzicht auf Funk-Aussendungen versuchen sie auch klassische Überwachungssysteme zu umgehen.

    Drohnen im Überblick

    Es ist zwischen folgenden Drohnenarten zu unterscheiden:

    Multirotor‑Drohnen (Quadrocopter, Hexacopter etc.) besitzen mehrere Rotoren, die das Schweben ermöglichen. Einfache Quadrocopter haben vier Rotoren; größere Hexa‑ oder Octocopter erhöhen die Stabilität und Traglast. Diese Drohnen können sehr präzise fliegen, in der Luft stehen bleiben und Kameras oder Sensoren tragen und sind daher ideal für Foto‑, Film‑ und Inspektionsaufgaben. Professionelle Modelle verfügen oft über Live‑Übertragung, GPS‑Autopilot und programmierbare Wegpunkte. Eine Unterkategorie ist der Helikopter‑Typ: Hier dreht ein großer Rotor wie bei einem Helikopter; einige Modelle können Nutzlasten bis zu fünf Kilogramm tragen.

    Starrflügler (Fixed‑Wing‑Drohnen) besitzen Flügel wie kleine Flugzeuge und benötigen daher eine Startbahn oder ein Startkatapult. Sie fliegen effizienter als Multicopter und eignen sich für Langstrecken‑Missionen. Solche Drohnen können hohe Geschwindigkeiten und Reichweiten erzielen und damit große Flächen abdecken. Die Spannweite reicht von handlichen Seglern bis hin zu großen Flugsystemen mit mehr als vier Metern Spannweite; einige Starrflügler operieren in großer Höhe und können stundenlang über Zielgebieten kreisen. Diese Eigenschaften machen sie attraktiv für Langzeitaufklärung.

    VTOL‑(Vertical Take‑Off and Landing)‑Drohnen kombinieren die Vorteile beider Welten: Sie starten und landen vertikal wie Multirotoren, gehen dann jedoch in den effizienten Starrflug über. Sie werden häufig für Vermessungs‑ oder Lieferaufgaben eingesetzt, da sie keine Startbahnen brauchen und längere Strecken zurücklegen können. Manche Systeme nutzen mehrere Energiequellen (hybrid), um die Flugzeit zu verlängern. Darüber hinaus hat der Trend zu eVTOL‑Lufttaxis (elektrische Senkrechtstarter für Passagiere) das Segment elektrischer Großdrohnen geöffnet; aber das ist ein anderes Thema.

    Mikro‑ und Nano‑Drohnen sind besonders klein und leicht. Dank geräuscharmen Flugs können sie verdeckte Aufklärung durchführen. Solche Systeme lassen sich leicht unbemerkt einsetzen, um Gebäude zu erkunden oder sensible Bereiche zu filmen.

    Ausspähung von Werksgeländen und Industrieanlagen

    Drohnen eignen sich bestens zur unbemerkten Auskundschaftung industrieller Anlagen. Moderne Multicopter können mit hochauflösenden Kameras oder Wärmebildsensoren ausgestattet werden und über einem Gelände schweben, um Produktionsprozesse, Lagerflächen oder Sicherheitsroutinen zu beobachten. Typische Szenarien: das Ausspähen von Sicherheitssystemen, Lagerflächen und Produktionskapazitäten, das Beobachten von Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten sowie die Sammlung sensibler Informationen durch hochauflösende Kameras oder das Auslesen von Drahtlos-Netzwerken wie WLAN.

    Die Bedrohung nimmt zu: Es gab einen Anstieg von rund 120 dokumentierten Drohnen-Überflügen im Jahr 2018 auf über 900 im Jahr 2024; mehr als 320 davon wurden als Spionage‑ oder Überwachungs­fälle eingestuft. Das BKA zählte allein im ersten Quartal 2025 270 Vorfälle mit insgesamt 536 Überflügen und leitete 24 Ermittlungsverfahren wegen möglicher Spionage ein.

    Drohnen kommen auch zum Einsatz, um Funksignale abzugreifen oder Netzwerke zu hacken. In den USA setzten Hacker bereits 2019 bei einer „Nearest‑Neighbor“‑Attacke zwei kommerzielle Multirotoren mit dem „Wi‑Fi Pineapple“ ein, um die Zugangsdaten eines Mitarbeiters aus der Distanz abzufangen und sich über das Firmendach in das interne Netz einzuloggen. Einen ähnlichen Fall gab es in Dänemark, bei dem ein Technologieunternehmen per Drohne abgehört wurde.

    Aktuelle Fälle verdeutlichen die Gefahr

    Einige aktuelle Fälle verdeutlichen die Gefahr:

    BASF‑Werk und Ramstein Air Base – Das Landeskriminalamt Rheinland‑Pfalz bildete 2024 eine spezielle Aufbauorganisation, nachdem mehrfach Drohnen über dem BASF‑Werk in Ludwigshafen und der Air Base Ramstein gesichtet wurden. Die Ermittler gehen nicht von Hobbydrohnen aus und schließen eine Spionageaktion nicht aus; deshalb werden die unbekannten Piloten gesucht.

    Schleswig‑Holstein im September 2025 – In der Nacht vom 25. auf den 26. September 2025 wurden zwei kleine Drohnen über dem Werksgelände der Marinesparte von Thyssenkrupp gesichtet; kurz darauf war Sichtungen zufolge ein Drohnenverbund mit Mutterdrohne über dem Universitätsklinikum Kiel erschienen. Vieles deutet darauf hin, dass die Drohnenformationen in parallelen Bahnen flogen, um die Einrichtungen zu vermessen. Auch das Landeshaus Kiel, ein Kraftwerk und der Nord‑Ostsee‑Kanal wurden überflogen.

    Spionagedrohnen sind schwer erkennbar und gefährlich

    Spionagedrohnen nutzen Eigenschaften, die sie schwerer erkennbar und gefährlich machen:

    Kleines Profil und Geräuscharmut – Mikro‑Drohnen sind so klein und leise, dass sie von außen kaum wahrgenommen werden.

    Hochauflösende Sensorik – Moderne Kameras liefern hochauflösende Bilder und Videos. Wärmebildsensoren können Produktionsprozesse, Wärmeverluste oder versteckte Sicherheitsanlagen erkennen. Zusatzmodule wie der Wi‑Fi Pineapple ermöglichen das Abfangen von Zugangsdaten.

    Schwarmflüge – Die Sichtungen in Schleswig‑Holstein zeigen, dass Drohnen in synchronisierten Formationen fliegen können. Die Annahme liegt nahe, dass „Mutterdrohnen“ die kleineren Einheiten koordinieren; die parallelen Flugbahnen dienen zur präzisen Vermessung von Geländen. Diese Taktiken erhöhen die Effizienz der Datensammlung und erschweren die Abwehr.

    Drohnendetektion: die Kombination ist entscheidend

    Mit der wachsenden Bedrohung rückt die Drohnenabwehr in den Fokus. Der erste Schritt besteht darin, Drohnen überhaupt zu erkennen und dabei zu identifizieren, um welche Art von Drohnen es sich handelt. Traditionelle betriebliche Sicherheitskonzepte reichen von physischer Sicherheit bis zu Cyberresilienz, vernachlässigen jedoch Spähangriffe aus der Luft. Das ändert sich gerade: Insbesondere von den Betreibern sogenannter Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) erhält hensec zunehmend Anfragen nach Sicherheitskonzepten, die den Schutz vor Drohnenspionage umfassen. Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind bislang in Deutschland mehr als 2.000 KRITIS-Anlagen von über 1.100 Betreibern registriert. Mit dem jüngst verabschiedeten NIS-2 Gesetz werden nun an die 30.000 Unternehmen betroffen sein – und bei vielen davon handelt es sich um großflächige Einrichtungen.

    Bei der Drohnendetektion sind zahlreiche Technologien zu unterscheiden. Radar- und elektrooptische Sensoren werden zunehmend durch KI-gestützte Mustererkennung ergänzt, die zwischen herkömmlichen Flugobjekten, Vögeln und Mini-Drohnen unterscheiden kann. Akustische Systeme erfassen typische Rotorgeräusche, während Funkanalyse die Steuerungsfrequenzen identifiziert. Diese Technologien sind besonders für den Schutz von Werksgeländen und kritischer Infrastruktur geeignet.

    Bei Werksgeländen handelt es sich in der Regel um kom­plexe Umgebungen mit Gebäuden, Maschinen und möglichen Störquellen. So eignen sich Radarsysteme besonders für große Gelände mit offenen Flächen, um Drohnen frühzeitig zu erkennen. Passive Radaranlagen können durch Reflexionen Position, Richtung und Geschwindigkeit von Drohnen präzise ableiten. RF-Sensoren, die die Radiofrequenz (RF) zwischen Drohne und Steuereinheit aufspüren, werden zur gezielten Überwachung sensibler Bereiche wie Lagerhallen oder Forschungsanlagen eingesetzt. Kameraüberwachung hilft bei der Klassifizierung der Flugkörper, wobei nachts Infrarotkameras zum Einsatz kommen. In ruhigen Umgebungen können auch akustische Sensoren, also Mikrofone, hilfreich sein. Mithilfe von Mikrofonarrays und Machine‑Learning‑Algorithmen lassen sich Drohnen auch in lauter Umgebung erkennen.

    Die Auswahl, Kombination und Platzierung der Sensoren muss abhängig von der firmenspezifischen Situation vor Ort erfolgen. Viele Systeme verwenden künstliche Intelligenz (KI), um Fehlalarme, die beispielsweise durch Vögel oder Flugzeuge verursacht werden, zu vermeiden. Durch die Kombination verschiedener Sensoren wird die Präzision und Erkennungswahrscheinlichkeit erhöht.

    Rechtliche und technische Fragen vorab klären

    Nach Einschätzungen von hensec sind sich die Sicherheitsverantwortlichen in der Wirtschaft überwiegend der Drohnengefahr bewusst. Aber es herrscht häufig Unklarheit darüber, wie man sich dagegen wehren kann. Der Grund: Drohnenabwehr ist eng mit rechtlichen und technischen Fragen verbunden, bei denen man im zivilen Bereich schnell an Grenzen stößt. Doch der erste Schritt – die Detektion – ist rechtlich unproblematisch und technisch wirksam, wenn man es richtig angeht.

    Daher gehört zu den Vorbereitungen die Abklärung der rechtlichen Aspekte – was neben der Bedarfserfassung zum Standardrepertoir bei jedem Drohnenprojekt gehören sollte. So sind beispielsweise bestimmte Technologien in Deutschland gar nicht erlaubt, die in anderen Ländern aber durchaus eingesetzt werden. Zudem ist der Datenschutz hierzulande strikt zu beachten. So ist zum Beispiel sicherzustellen, dass optische und akustische Sensoren die Privatsphäre von Mitarbeitern oder Anwohnern nicht verletzen.

    Mit moderner Drohnendetektion lässt sich bei anfliegenden Objekten feststellen, um welche Art von Drohne es sich handelt, welche Seriennummer sie trägt, wo der Operator sich befindet und vieles mehr. Anhand dieser Informationen kann man die Gefährdung einschätzen und gegebenenfalls im nächsten Schritt Abwehrmaßnahmen in Erwägung ziehen. Angesichts der aktuellen Lage ist allen Unternehmen mit einem Werkgelände zu raten, sich mit derartigen Systemen auszurüsten.

    Beim Thema Drohnendetektion stehen häufig sehr schnell ausländische Anbieter im Raum. Doch es existieren längst leistungsfähige Lösungen Made in Germany, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch einen entscheidenden Vorteil bieten: digitale Souveränität. Wer Systeme nutzt, deren Hardware, Software und Server vollständig in Deutschland betrieben werden, vermeidet die Übertragung sensibler Daten an ausländische Server und bleibt unabhängig von globalen Hyperscalern wie AWS oder Google. Ebenso schützt die Unabhängigkeit von ausländischen Investoren oder Konzernen vor möglichen Einflussnahmen und stellt sicher, dass sicherheitskritische Informationen im Land verbleiben.

    Wichtig ist es nach Projekterfahrungen auch, die jeweils passende Kombination aus Technologien auszuwählen – zugeschnitten auf Geländeprofil, Risikolage und betriebliche Abläufe. Gerade KRITIS-Betreiber, die zudem häufig eigene Drohnen etwa für den Werk- und Objektschutz nutzen, müssen diese in ein ganzheitliches Sicherheits- und Luftraumkonzept integrieren, um unbeabsichtigte Risiken und Blindspots zu vermeiden. Entscheidend ist eine Lösung, die zuverlässig erkennt, analysiert und in bestehende Sicherheitsstrukturen eingebunden werden kann.

    Drohnendetektion ist heute kein optionales Zusatzmodul mehr – sondern ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Sicherheitsarchitekturen, insbesondere in kritischen Infrastrukturen.

    hensec – secure solutions (www.hensec.com) ist auf 360-Grad-Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden spezialisiert. Gemäß der Erkenntnis „Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“ legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die physische Sicherheit und Cyber­security gleichermaßen umfassen. Hierzu setzt hensec auf hochqualifiziertes Fachpersonal und modernste Sicherheitstechnologie. Es gibt kaum eine Facette im Sicherheitsbereich, in dem hensec nicht aktiv ist: Abhörschutz, Drohnenabwehr, Industrie 4.0, Informations­sicherheit, Kritische Infrastrukturen, Open Source Intelligence, OT-Security, Perimeterschutz, Social Engineering, Videoüberwachung, … hensec prüft bestehende Sicherheitskonzepte, übernimmt Gefährdungsbeurteilungen, führt Personalqualifizierungsmaßnahmen durch und erarbeitet und implementiert neue Sicherheitslösungen, die der heutigen Gefährdungslage insbesondere auch in Bezug auf hybride Angriffsszenarien Rechnung tragen.

    Weitere Informationen: hensec secure solutions,
    Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
    E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.,
    LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

    System warnt Piloten vor Störsendern am Flughafen

    Weltneuheit: System warnt Piloten vor Störsendern am Flughafen

    Weltneuheit: System warnt Piloten vor Störsendern am Flughafen

    Flughäfen können mit dem neuen hensec-System Flugzeuge vor Jamming und Spoofing schützen

    Karlsruhe/Tegernsee, 27. April 2026 – GNSS Jamming und Spoofing, also die gezielte Störung bzw. Manipulation von Satellitennavigationssignalen, ist zu einer ernstzunehmenden Gefahr insbesondere im zivilen Luftverkehr herangewachsen. Immer wieder werden Piloten während des Flugs von der Unzuverlässigkeit der GPS-basierten Navigationssysteme überrascht und müssen ad-hoc alternative Maßnahmen ergreifen.

    Wie auf der AERO 2026 in Friedrichshafen vorgestellt, hat das Sicherheitsunternehmen hensec unter der Bezeichnung „AGNOST-A“ ein neuartiges Frühwarnsystem für GNSS Jamming und Spoofing entwickelt, das Piloten bereits während des Flugs vor Erreichen des Zielflughafens über Störungen des GNSS-Signals am Zielort informiert. Die detektierten Störungen werden in Echtzeit ausgewertet und analysiert. Nur wenn ein kritischer Schwellenwert überschritten wird, wird automatisch eine Warnmeldung für den Flugverkehr (NOTAM) erstellt und über einen speziellen Datenfunkkanal (UAT978) im betroffenen Gebiet ausgesendet.

    Flugzeuge mit entsprechender Empfangstechnik bekommen die Warnung direkt im Cockpit angezeigt. Dadurch können die Piloten rechtzeitig vor der Landung die GNSS-Genauigkeit im Zielgebiet beurteilen.

    Nach Angaben von hensec ist die komplette Elektronik in einem wetterfesten Outdoor-Schaltschrank untergebracht. Das ermöglicht eine einfache Installation an Flughäfen oder Flugplätzen. Der Hersteller spricht von einer Weltneuheit.

    Weitere Informationen:

    hensec secure solutions,
    Web: www.hensec.com, www.luftraumueberwachung.com/de,
    E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.,
    LinkedIn: www.linkedin.com/company/hensec-secure-solutions/

     

     

     

     

     

    Terrestrial sensors for the detection of GPS/GNSS spoofing and jamming

    Over the past few months, GPS spoofing and jamming have become serious challenges. The increasing number of incidents involving GNSS interference makes it essential to detect spoofing attacks with high reliability.

    Maritime and aviation sectors are particularly exposed to the risks posed by GPS jamming and spoofing. Likewise, critical infrastructure, communication systems, and autonomous systems that rely on a dependable and accurate time base are also at significant risk.

    Traditional GPS jamming detection systems typically only recognize that the signal is unreliable. However, they struggle to differentiate between interference, jamming, and sophisticated spoofing. In simple terms, they detect that something is wrong — but not what is wrong.

    Our GPS spoofing detection sensors offer comprehensive analysis of GNSS signal quality. With onboard processing, even advanced synchronized GNSS spoofing attacks can be detected and classified.

    The collected data can be used locally for alerts — either via TCP/IP or via relay outputs with potential-free contacts. Downstream receivers (e.g., time servers) are automatically disconnected from the RF signal by an integrated blocker when spoofing is detected, preventing manipulation or damage to the infrastructure.

    Built-in LUA scripting allows users to create and integrate their own processes. Measurement data can also be transmitted to our GP-Cloud web application for further analysis. The web interface allows real-time monitoring and retrospective evaluation of logs. By networking multiple sensors, it is also possible to localize the source of interference using TDOA (Time Difference of Arrival).

     

    Available Versions of Our GNSS Spoofing Detection Sensors

    Key Features:

    • GNSS Anomaly Detection – spoofing, jamming, interference, etc.

    • GNSS Interference Classification

    • GNSS Quality Monitoring

    • Data Logging – many parameters such as Doppler, position, accuracy, etc.

    • API – powerful interface for integration with custom applications

    • Supported GNSS systems – GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou

    • Spoofing Detection – asynchronous, synchronous, multi-transmitter, jamming

    • Dashboards – sensor maps, diagrams, histograms, user and sensor views

     

    Wide Range of Applications

    • Protection of Critical Infrastructure:
      In many semi-autonomous systems, GPS not only provides positioning but also acts as a time reference. Our sensors reliably detect interference or attacks to prevent systems from becoming desynchronized right from the start.

    • Airport Protection:
      GNSS signal quality monitoring is essential in air traffic. Early detection allows pilots to be warned of potential threats and take preventive actions.

    • Drone Shows:
      Reliable GNSS signals are crucial for drone shows. Our sensors verify signal quality before launch and help identify root causes in case of malfunctions — which may also be highly relevant for insurance assessments.

     

    Available Form Factors

    • DIN-L1:
      Compact L1-band sensor for DIN rail mounting. Ideal for space-saving installations or integration into existing systems. Pass-through of existing GNSS signal (external antenna) possible.

    • TGE-2:
      Half 19" device for simultaneous 3-channel monitoring. Enables advanced signal analysis and TDOA-based interference source localization.

    • Outdoor Case:
      Rugged, weatherproof transport case with integrated evaluation electronics. Designed for mobile use in harsh conditions.

    • Outdoor Enclosure:
      Weatherproof unit for wall or pole mounting. Suitable for standalone operation or building sensor networks.

    Warum Jammer keine Lösung sind

    Warum Jamming keine Lösung ist

    In diesem Artikel geht es um die Verwendung von Jammern zur Drohnenabwehr für KRITIS.

    TLDR: 

    Do not use Jammers!

    Vorwort:

    Im Rahmen unserer Lösungen zur Drohnendetektion beraten wir regelmäßig auch zu geeigneten Abwehrmaßnahmen. Wohl aufgrund einer derzeit zunehmend auftretenden „Goldgräberstimmung“ im Bereich CUAS sowie massiver Berichterstattung und Bewerbung „innovativer“ Abwehrlösungen, kommen auch Jammer hier immer wieder zur Sprache. 

    Was wir dabei beobachten: Sowohl im direkten Gespräch als auch in so manchem Online-Beitrag vieler jüngst entstandener „Experten“ offenbaren sich dabei teilweise erhebliche Wissenslücken. Auf Messen und in Hochglanzbroschüren begegnen uns zudem unrealistische Leistungsversprechen, garniert mit maskulinen „SpaceGuns“, die bei Entscheidern mitunter mehr Eindruck hinterlassen, als sie sollten.

    Hier möchten wir in kompakter Form einige Hintergründe aufführen, warum Jammer für diesen Einsatzzweck keine gute Lösung darstellen und gleichzeitig einige typischen Fehlannahmen klarstellen.

    Scope und Abgrenzung:

    In diesem Artikel wird der Einsatz von Anti-Drohnen Jammern im zivilen Umfeld betrachtet – insbesondere bei Anlagen der kritischen Infrastruktur. Es wird hier ausdrücklich nicht über den Einsatz im militärischen Kontext geschrieben.

    Auch wird hier hauptsächlich auf die technischen Hintergründe eingegangen. Dass der Einsatz von Jammern rechtlich nicht zulässig ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Hierzu sei auf die Ausführungen von Herrn Dieckert verwiesen (siehe Quellen am Ende).

    Begriffserklärung – Jamming und Spoofing:

    Im Radio-Kontext bedeutet „Jamming“ grundsätzlich das absichtliche Stören von Signalen.
    Ein Jammer ist ein Störsender. Er sendet ein so starkes Funk-Störsignal, dass die eigentlichen Nutzsignale vom Empfänger nicht mehr sinnvoll ausgewertet werden können.

    Im Gegensatz dazu bezeichnet „Spoofing“ das Fälschen bzw. Aussenden falscher Signale.

    Jamming ist nicht gleich Jamming:

    Der Einsatz von Störsendern zur Drohnenabwehr wird mit unterschiedlichen Ansätzen verfolgt:

    • Das Jammen des Fernbedienungssignals:
      Dabei wird auf den Frequenzen der Fernbedienungen (typischerweise ISM-Band, 2,4 GHz oder 5,8 GHz) ein starkes Störsignal ausgesendet. Die Drohne empfängt statt der Signale der eigenen Fernbedienung nur das Störsignal und verliert dadurch die Verbindung zur Fernbedienung.

    • Das Jammen der GNSS-Frequenzbänder:
      Es wird auf den Frequenzen der Satellitennavigationsbänder (z. B. GPS) ein Störsignal ausgesendet. Dadurch soll die Drohne die schwachen Signale der Satelliten nicht mehr empfangen können und die eigene Position verlieren.

    Leider werden diese beiden Arten des Jammings selbst von „Fachgremien“ gerne in einen Topf geworfen, obwohl sie verschiedene Ansätze darstellen.

    Wie reagieren Drohnen auf Jamming?

    Kurzum: unvorhersehbar.
    Praktisch reagiert jedes Drohnenmodel anders.

    Wenn nur das Signal der Fernbedienung gejammt wird, aber nicht das GNSS-Signal, versuchen einige Drohnen, zum Homepoint zurückzukehren („Return to Home“).
    Werden hingegen sowohl das Signal der Fernbedienung als auch das GNSS-Signal gejammt, wissen viele Consumer-Drohnen nicht, wo sie sich befinden. Einige fliegen unkontrolliert schnell davon, andere versuchen zu hoovern, bis der Akku leer ist, wieder andere driften langsam ab oder stürzen ab und landen irgendwo.

    Techniken des Spoofings:

    Analog zum Jamming gibt es verschiedene Spoofing-Methoden:

    • Fälschen von GNSS-Signalen
    • Fälschen von Fernbedienungssignalen

    In der Praxis geht Spoofing immer Hand in Hand mit Jamming.

    Beim GNSS-Spoofing wird versucht, der Drohne durch das Aussenden eigener GNSS-Signale eine falsche Position vorzugaukeln. Wenn die Drohne beispielsweise denkt, sie sei 50 m zu weit links, wird sie versuchen, dies auszugleichen, indem sie 50 m nach rechts fliegt.

    Beim Fälschen der Fernbedienungssignale wird beispielsweise versucht, der Drohne über Funk einen neuen Homepoint mitzuteilen und danach die Fernbedienungsfrequenz zu stören (jammen). Die Drohne sollte dann „Return to Home“ auslösen und am neu definierten Punkt landen.
    In der Praxis funktioniert das jedoch nur in weniger als 10 % der Fälle.

    Die Reaktion der Drohnen auf Jamming und Spoofing stellt demnach für sämtliche zivile Anwendungen ein unkalkulierbares Risiko dar. Zum einen ist die Erfolgsquote – außerhalb von Laborbedingnungen – sehr gering, zum anderen ist selbst bei einem erfolgreichen Einsatz die Reaktion der Drohne selbst unvorhersehbar – was einen Einsatz insbesondere bei kritischen Infrastrukturen ausschließt.

    Wie reagiert die Peripherie auf Jamming?

    Kurzum: Ziemlich furchtbar.

    Die Störsignale der Jammer beeinflussen viele Funksysteme in der Umgebung.
    Jammer-Störsignale treffen nicht nur die Drohne – sie beeinflussen zahlreiche Funksysteme in der Umgebung. Die meisten Drohnensteuerungen (und damit auch viele Anti-Drohnen-Jammer) funken im sogenannten ISM-Band. Das umfasst weit mehr als nur klassisches WLAN.

    ISM steht für „Industrial, Scientific, Medical“ und bezeichnet lizenzfreie Funkbänder wie 433 MHz, 868 MHz, 2,4 GHz und 5,8 GHz. Werden diese Frequenzen gestört, trifft es alle Anwendungen darin – im Zweifel auch kritische Dienste.

    In der Praxis heißt das u. a.:

        • Datenverbindungen reißen ab, Zählerstände werden verfälscht.

        • Garagentore öffnen, Heizungsregler spinnen.

        • Kamerasysteme rebooten, Smart-Building-Steuerungen drehen frei.

        • …und vieles mehr.

    Des Weiteren haben die Störsender aufgrund ihrer Leistung und der Frequenzbereiche (sowie des Preisdrucks der Herstellerländer) oftmals kaum wirksame Bandfilter. Dadurch breiten sich die Störungen messbar auf viele weitere Frequenzen aus und beeinflussen somit andere kritische Funkdienste massiv. 

    Nicht zuletzt hat Jamming möglicherweise auch Auswirkungen auf Drohnen des Werkschutzes. Es kursieren Berichte, in denen ein Jammer gegen eine einzelne unbekannte Drohne im Rahmen einer Drohnenshow eingesetzt wurde – mit der Folge, dass ein regelrechter Drohnenregen ausgelöst wurde.

    Werden statt der Fernsteuer-Signale die GNSS-Signale (ca. 1,2–1,6 GHz) gejammt, sind die Auswirkungen nicht weniger kritisch. Abgesehen vom Satellitennavigationsdienst befinden sich in diesen Bereichen viele andere Kommunikations- und Navigationsfunkdienste, die ebenfalls gestört werden.

    Die Störung der GNSS-Signale ist international in vielen Bereichen zu einer echten Plage geworden und führt täglich zu kritischen Situationen, vor allem im Luftraum und im maritimen Umfeld. (Dieser Themenkomplex wird an anderer Stelle von uns ausführlich behandelt und aktiv weiter beobachtet.)

    Fazit: 

    Im zivilen Umfeld haben Jammer keine positiven Eigenschaften. Für kritische Infrastrukturen sind sie in der Regel keine geeignete Abwehrmaßnahme. Und selbst ein behördlicher Einsatz – insbesondere im urbanen Raum – ist mit erheblichen Risiken verbunden.

    Kurz zusammengefasst:

        • Geringe Erfolgsquote – stark abhängig von Drohnentyp, Entfernung, Umgebung etc. 
        • Unvorhersehbare Drohnenreaktion – erhöht das Absturz- und Haftungsrisiko untragbar. 
        • Rechtlich problematisch – der Einsatz von Störsendern ist im zivilen Bereich verboten. 
        • Technischer Trend dagegen – immer mehr jamming-resiliente Drohnen; Jamming ist keine Zukunftstechnologie. 
    Am wichtigsten: Zu viel elektromagnetischer Kollateralschaden.

    Weitere Fragen:

    Kann man FPV-Drohnen Jammen?

    Bei sogenannten First-Person-View-Drohnen wird das Livebild per Funk von der Drohne zum Operator gesendet. Hier ließe sich mit den oben genannten Methoden zwar versuchen, das Signal der Fernbedienung zu stören, das Video-Funksignal vom Boden aus zu stören macht jedoch wenig Sinn. Da das Videosignal von der Drohne ausgesendet wird, müsste die Jammerantenne nicht auf die Drohne, sondern auf den Standort des Empfängers ausgerichtet sein. (Letzteres wird in anderem Kontext bereits bei Drohnenbasierten Jammern aus der Luft praktiziert.)

    Welche Drohnen kann man NICHT Jammen?

    Stand heute (Herbst 2025) sind glücklicherweise noch über 90 % der Drohnensichtungen in Deutschland auf Consumerdrohnen zurückzuführen, die wiederum zum größten Teil aus Unwissenheit gestartet werden.
    Die Vergangenheit lehrt uns mit zunehmender Geschwindigkeit, wie militärische Technologien in zivilen Anwendungen eingesetzt werden und umgekehrt. Im Bereich der zuverlässigen Navigation gibt es derzeit (buchstäblich) an allen Fronten Bestrebungen, Systeme unempfindlich gegen „EW“ (Electronic Warfare) zu machen.
    Komponenten für glasfasergesteuerte Drohnen lassen sich nicht nur billig im Internet bestellen. Auch im professionellen Bereich gibt es resiliente GNSS-Antennen und -Receiver-Technologien, komplett autarke Navigationssysteme sowie alternative Telemetriekanäle (LTE etc.), die immer gefragter werden. Viele dieser Systeme sind heute schon komplett resistent gegen Jamming.

    Wann sind Jammer Sinnvoll?

    Wir entwickeln und vertreiben erfolgreich Jammer für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche – von ganz klein bis ganz groß. Insbesondere für Sicherheitstests sowie zur Entwicklung und Prüfung der Resilienz von Systemen sind Jammer ein wichtiges Mittel. (Siehe Links in den Quellen.)

    Mit unserem komplett programmierbaren Jammer können beispielsweise komplexe Störsituationen simuliert werden. Reaktive Systeme dienen der gezielten Beeinflussung von Kommunikationsverbindungen. Andere Systeme werden z.B. im Kontext spezieller Terrorgefahren eingesetzt.

    Was sollte man sonst machen?

    Vor der Abwehr kommt die Detektion.
    Und vor der Detektion kommt die Prävention.

    Präventive Maßnahmen zur Minimierung der Einflussmöglichkeiten von Drohnen müssen Teil des Sicherheitskonzepts jeder Anlage sein. Zu den zu überdenkenden Punkten gehören unter anderem überdachte Lagerflächen, unbeschriftete Gebäudeteile, Vorhänge und Verrauschungssysteme in Konferenzräumen, die Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitern, Handlungsanweisungen und Notfallpläne und vieles mehr.

    Zur Detektion gehört, zu wissen, was im Luftraum über der Anlage los ist. Durch automatische Detektionssysteme wie www.luftraumueberwachung.com wird nicht nur die aktuelle Luftlage überwacht, sondern es werden auch Daten aufgezeichnet, um im Falle von Drohnensichtungen belastbare Informationen zur Verfügung zu haben.

    Gerne stehen wir Ihnen für all diese Themen zur Seite.

    Weitere Informationen

    Das Thema Jamming und Spoofing ist äußerst vielseitig und auch aus technischer Sicht sehr interessant. Wenn Sie weitere Informationen oder eine Beratung wünschen, kontaktieren Sie uns gerne.

    Links und Quellen:

    Bandplan Bundesnetzagentur:
    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/Grundlagen/Frequenzplan/start.html

    BSI Ratgeber Drohnen
    https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2025/250227_Drohnen_Cyberbedrohung.html

    hensec Jammer
    https://www.hensec.com/de/produkte/gps/programmierbarer-jammer

    Luftraumueberwachung
    www.Luftraumueberwachung.com

    Dr. Ulrich Diekert: Drohnen – Betrieb, Recht und Technik
    https://shop.reguvis.de/buch/drohnen-betrieb-recht-technik/

    Jammertest
    https://jammertest.no/